Diese 4 Nährstoffe sind wichtig für einen gesunden Geist

Haben Sie sich schon mal nach einem Besuch im Fast Food Restaurant so richtig glücklich gefühlt? Oder haben Ihnen die Gewissensbisse auf die Laune gedrückt? Eine ungesunde Ernährungsweise kann die Laune jedoch auch langfristig negativ prägen.

naehrstoffe-depressionNährstoffarmut tritt in westlichen Ländern wie Deutschland eigentlich kaum auf, es sind nur einige wenige Mikro- und Makronährstoffe bei denen ein Mangel gehäufter auftritt. Interessanterweise stehen gerade diese Nährstoffe in einem engeren Zusammenhang mit dem Glücksempfinden und innerer Entspanntheit, also den Aspekten unserer Psyche, die durch die heutige stressige Lebensweise häufig belastet werden.

Nachfolgend wollen wir uns diese Nährstoffe näher anschauen.

Omega-3 Fettsäuren für die gesunde Weiterleitung von Nervenimpulsen

Die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA, die im Fisch und Fischöl vorkommen, sind inzwischen allgemein als ein bedeutender Beitrag zu einem gesunden Herzkreislaufsystem bekannt. Omega-3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil von Nervenzellen, deren Zellmembranen sie eine gewisse Elastizität verleihen, sie schmiegsamer machen und die korrekte Informationsübertragung von einem Neuron zum anderen Neuron gewährleisten. Omega-3 Fette werden zudem in antientzündliche Botenstoffe umgewandelt, sie sind damit Gegenspieler zu Omega-6 Fetten, die im Körper zu proentzündlichen Botenstoffen umgewandelt werden. Ein ausgewogenes Gleichgewicht ist auch für die Psyche wichtig.

Unsere Vorfahren verzehrten Omega-3 und Omega-6 Fette ungefähr in einem 1:1 Verhältnis, heute beträgt dieses Verhältnis 1:8 zugunsten der proentzündlichen Omega-6. Weitab vom ursprünglichen Gleichgewicht.

Epidemiologische Studien zeigen wie Menschen mit einem hohen Risiko für oder einer bereits vorhandenen unipolaren oder bipolaren Depression gehäufter niedrige Omega-3 Werte im Blut aufweisen als die Durchschnittsbevölkerung (1, 2). Studenten die zuvor Omega-3 Fettsäuren einnahmen produzierten in Stresssituationen (Prüfungsstress) deutlich weniger Stresshormone, was für eine bessere Resilienz spricht (3).

Klinische Studien, in denen Menschen mit Depressionen mit einer hohen Dosis Omega-3 Fettsäuren behandelt wurden, zeigen gemischte Ergebnisse. Die Spanne in den Studien reicht von einer höheren Erfolgsrate wenn EPA und DHA als Ergänzung zur antidepressiven Therapie gegeben wurden bis hin zu keiner nachweisbaren Wirksamkeit (4).

Fazit: Lassen Sie es nicht an Omega-3 Fetten in Ihrer Ernährung mangeln, ein Ersatz für eine Therapie bei bereits erkrankten Menschen sind EPA und DHA jedoch nicht.

Zink unterstützt das Glückshormon Serotonin

Meeresfrüchte sind nicht nur reich an gesunden Fetten, sondern enthalten auch das Spurenelement Zink. Zink ist an der Zellteilung beteiligt und an der normalen Regulation der Gene.

Es spielt jedoch auch im Zusammenhang mit dem Glücksempfinden eine wichtige Rolle. So bindet Zink an die Serotonin Rezeptoren (5-HT1A-Rezeptor) an der Oberfläche der Nervenzellen und verstärkt die Wirkung des Glückshormons Serotonin (5). Zink bindet auch den erregenden NMDA-Rezeptor an den Nervenzellen und fährt dessen Aktivität herunter. Eine übermäßige NMDA-Rezeptor Aktivität ist nämlich stark assoziiert mit dem Vorkommen von Depressionen und Nerventoxizität (6).

Klinische Studien in denen 25-50 mg Zink zusammen mit Antidepressiva verabreicht wurden, erzielten bessere Ergebnisse als die Medikamente allein. Zudem sprachen durch die Supplementierung mit Zink mehr depressive Patienten auf die Therapie an, die zuvor therapieresistent waren (7). Ältere Menschen, Vegetarier und Schwangere sind anfälliger für einen Zinkmangel (8, 9).

Dennoch gilt auch hier: Bei bereits vorhandenen Depressionen sind die Studien mit Zink zwar umstritten, lassen Sie es jedoch nicht in Ihrer Ernährung fehlen. Fisch, Muscheln und Gouda Käse sind gute Zinklieferanten. Nutzen Sie keine hochdosierten Präparate, 3-9 mg Kapseln sind je nach Bedarf mehr als ausreichend, solange Sie ein gutes Präparat nutzen wie Zinkhistidin nutzen.

Magnesium entspannt die Nerven

Magnesium ist reichlich in Obst und Gemüse enthalten, die heute leider hinten anstehen müssen hinter Fast Food und raffinierter Ernährung. Aus der Forschung wissen wir jedoch: Ein Magnesiumentzug resultiert in ängstlichem und depressivem Verhalten (10).

Magnesium entfaltet eine natürliche, leicht entspannende Wirkung auf das Nervensystem indem es an die beruhigend wirkenden GABA-Rezeptoren bindet und deren Aktivität verstärkt (11). Die gleichen Rezeptoren an den Nervenzellen werden durch beruhigend wirkende Medikamente (Sedativa) angesprochen, jedoch wesentlich stärker. Magnesium ist also ein natürliches Mittel, das zur einen normalen psychologischen Funktion beiträgt und nach einem stressigen Alltag hilfreich sein kann leichter zur inneren Ausgeglichenheit zu finden.

Vitamin D das Sonnenvitamin

Sonniges Wetter macht einen buchstäblich glücklich. UV Licht trägt zur vermehrten Bildung des Vitamin D bei. Vitamin D wiederum erhöht im Gehirn die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan zum Glückshormon Serotonin, indem es die Aktivität des Enzyms Tryptophan Hydroxylase 2 (TPH2) anregt und somit die Serotonin Konzentration ansteigen lässt (12).

Beobachtungsstudien zufolge haben Menschen mit hohen Vitamin D Werten ein fast halbiertes Risiko für depressive Erkrankungen verglichen mit jenen, die einen geringen Spiegel des Sonnenvitamins aufweisen (13).

In Deutschland leidet fast ein Drittel der Bevölkerung an einem deutlichen Vitamin D Mangel nach der Winterphase (14). Das macht nicht glücklich.

Natürlich zu mehr Glück

Die genannten Nährstoffe sind wichtig für das Glücksempfinden, innere Entspanntheit und eine einwandfreie Funktion des Nervensystems.

Die Empfehlung dazu ist ganz simpel: Essen Sie Fisch und Meeresfrüchte, damit decken Sie Ihren Bedarf an Omega-3 Fettsäuren und Zink, dazu einen Salat und zum Dessert genug Obst, so haben sie reichlich Magnesium zur Verfügung. Danach bewegen Sie sich ganz schnell nach Draußen und tanken etwas Frühlingssonne.

Quellenangabe:

Web:

Vitamin D (iNutro.com)
Magnesium (iNutro.com)

 

Fachpublikationen:

  1. Messamore E, McNamara RK. Detection and treatment of omega-3 fatty acid deficiency in psychiatric practice: Rationale and implementation. Lipids in health and disease. 2016;15(1):25. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26860589
  2. McNamara RK, Jandacek R, Tso P, Blom TJ, Welge JA, Strawn JR, et al. Adolescents with or at ultra-high risk for bipolar disorder exhibit erythrocyte docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid deficits: a candidate prodromal risk biomarker. Early intervention in psychiatry. 2016 Jun;10(3):203-11. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26486098
  3. Sawazaki S, Hamazaki T, Yazawa K, Kobayashi M. The effect of docosahexaenoic acid on plasma catecholamine concentrations and glucose tolerance during long-lasting psychological stress: a double-blind placebo-controlled study. Journal of nutritional science and vitaminology. 1999 Oct;45(5):655-65. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10683816
  4. Grosso G, Pajak A, Marventano S, Castellano S, Galvano F, Bucolo C, et al. Role of omega-3 fatty acids in the treatment of depressive disorders: a comprehensive meta-analysis of randomized clinical trials. PloS one. 2014;9(5):e96905. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24805797
  5. Barrondo S, Salles J. Allosteric modulation of 5-HT(1A) receptors by zinc: Binding studies. Neuropharmacology. 2009 Feb;56(2):455-62. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18951909
  6. Jaso BA, Niciu MJ, Iadarola ND, Lally N, Richards EM, Park M, et al. Therapeutic Modulation of Glutamate Receptors in Major Depressive Disorder. Current neuropharmacology. 2016 Mar 21. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26997505
  7. Nowak G, Siwek M, Dudek D, Zieba A, Pilc A. Effect of zinc supplementation on antidepressant therapy in unipolar depression: a preliminary placebo-controlled study. Polish journal of pharmacology. 2003 Nov-Dec;55(6):1143-7. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14730113
  8. Prasad AS. Zinc is an Antioxidant and Anti-Inflammatory Agent: Its Role in Human Health. Frontiers in nutrition. 2014;1:14. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25988117
  9. Saunders AV, Craig WJ, Baines SK. Zinc and vegetarian diets. The Medical journal of Australia. 2013 Aug 19;199(4 Suppl):S17-21. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25369924
  10. Murck H. Magnesium and affective disorders. Nutritional neuroscience. 2002 Dec;5(6):375-89. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12509067
  11. Poleszak E. Benzodiazepine/GABA(A) receptors are involved in magnesium-induced anxiolytic-like behavior in mice. Pharmacological reports : PR. 2008 Jul-Aug;60(4):483-9. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18799816
  12. Patrick RP, Ames BN. Vitamin D hormone regulates serotonin synthesis. Part 1: relevance for autism. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology. 2014 Jun;28(6):2398-413. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24558199
  13. Jaaskelainen T, Knekt P, Suvisaari J, Mannisto S, Partonen T, Saaksjarvi K, et al. Higher serum 25-hydroxyvitamin D concentrations are related to a reduced risk of depression. The British journal of nutrition. 2015 May 14;113(9):1418-26. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25989997
  14. Kramer J, Diehl A, Lehnert H. [Epidemiological study on the dimension of vitamin D deficiency in North Germany]. Deutsche medizinische Wochenschrift. 2014 Mar;139(10):470-5. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24570191. Epidemiologische Untersuchung zur Haufigkeit eines Vitamin-D-Mangels in Norddeutschland.

 

Epilepsie und Vitamin D

Bis zu 50 % weniger epileptische Anfälle bei höherem Vitamin D-Spiegel.
Epilepsie-Medikamente scheinen auch den Vitamin-D-Spiegel zu beeinflussen.

Epileptische Anfälle erleiden 4%–5% aller Menschen einmal im Leben, die sich dann aber nicht wiederholen. Doch Epileptiker kämpfen mit immer wieder auftretenden Anfällen, gegen die Sie Medikamente schlucken müssen. Es ist eine Krankheit, die im Gehirn entsteht – kann da Vitamin D überhaupt helfen?

Tatsächlich, nach Studien kann die Krampfanzahl deutlich bis zu 50 % zurückgehen, wenn der Vitamin D-Spiegel wieder auf ein gesundes Maß gebracht wird… wobei manche dieses Maß als bei 20 ng/ml ansehen, was ich persönlich nach meinen Recherchen immer noch als Mangel ansehe.

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Reduktion der Krampfanfälle durch Vitamin D schon 1974 nachgewiesen
Die älteste Studie ist von 1974, damals wurden 23 Epileptikern in 2 Gruppen aufgeteilt, und 9 von ihnen synthetisches Vitamin D2 gegeben (eine schlechtere Variante als das natürliche D3). Zur Kontrolle gab man einer Kontrollgruppe erst kein Vitamin D, dann Vitamin D2. Dabei hat man festgestellt, dass die Zahl der Anfälle bei der Gabe von Vitamin D zurückging. Die Untersuchungsleiter haben damals aber nicht den Vitamin D-Spiegel der Probanden untersucht, sondern nur Dosen zwischen 4.000 und 16.000 Einheiten an Vitamin D2 verteilt.

Von 450 Anfällen auf 30 Anfälle in 3 Monaten
Neuere Studien bestätigen dies: In einer Studie gab man 13 Probanden zwischen 40.000 und 200.000 Einheiten Vitamin D auf einmal, dann erhielten die Teilnehmer zwischen 2000 und 2.600 Einheiten täglich über einen Zeitraum von 3 Monaten.. Der Anfangsspiegel der Probanden war 4 ng/ml bis 34 ng/ml – mit einem Mittelwert von 11,8 ist dies viel zu niedrig. Durch die Gabe von Vitamin D3 konnte der Spiegel auf 23-45 ng/ml erhöht werden – im Schnitt auf 38 ng/ml. Dies ist aus meiner Sicht immer noch nicht im optimalen Bereich, doch die Resultate sind dabei schon erstaunlich:

  • im Schnitt reduzierte sich die Zahl der Anfälle um 40%.
  • Bei 10 Patienten hat sich die Anfallshäufigkeit verringert, bei 1 Patienten ist sie gleich geblieben und bei 2 Patienten hat sie sich erhöht.
  • 5 Patienten konnten ihre Anfallshäufigkeit um sogar 50% reduzieren.
  • Am deutlichsten zeigte sich der Unterschied bei der Person, bei denen der Vitamin D- Spiegel anfangs am niedrigsten war (4 ng/ml). Diese hatte vor der Vitamin-D3-Gabe 450 Anfälle in 3 Monaten – nach der Erhöhung auf einen Spiegel von 43,1 ng/ml hatte sie nur noch bis zu 30 Anfälle in 3 Monaten! Dies ist ein Rückgang um das 15fache bzw. um 93%!

Der Nachteil der Studie: Es gab nur wenig Probanden und keine Kontrollgruppe. Doch hätte ich Epilepsie, würde mich das Ergebnis persönlich ermutigen, als Epileptiker Vitamin D3 zu testen! Ich habe dabei nicht überlesen, dass bei 2 Probanden die Anfallshäufigkeit stieg, halte dennoch aber einen durchschnittlichen Rückgang von 40% als deutliches Argument dafür, seinen Vitamin D-Spiegel zu überprüfen und ihn auf ein gesundes Maß zu bringen.

Anti-Epileptika beeinflussen Vitamin D-Spiegel!
Tatsächlich ist ein Vitamin D3 Mangel unter Epileptikern, die Anti-Epileptika nehmen, häufig. Um dies zu untersuchen, hat man in einer Studie den Vitamin-D-Spiegel von 596 Epileptikern untersucht, einen Mangel hatten 45% der Teilnehmer, wobei definiert wurde, dass ein Spiegel von unter 20 ng/ml zu gering sei, ein Spiegel von 20-29 ng/ml grenzwertig sei und ein Spiegel von 30 ng/ml normal. (was, wie schon erwähnt, aus meiner Sicht immer noch zu niedrig ist) Dabei gab es auch einen Unterschied, welche Art von Medikamenten die Teilnehmer nahmen. Bei denjenigen, die enzyminduzierende Anti-Epileptika nahmen, war der Mangel häufiger vorzufinden (54%) als bei denjenigen, die Anti-Epileptika ohne enzyminduzierende Wirkung nahmen (37%). Welches Anti-Epileptika man nimmt, hat somit dann einen Einfluss auch auf den Vitamin D-Haushalt.

Das Gehirn braucht zur Regulierung Vitamin D
Man vermutet, dass der Zusammenhang zwischen Anfallshäufigkeit und Vitamin-D-Spiegel auch an den Funktionen von Vitamin D im Gehirn zu erklären ist. So reguliert Vitamin D krampffördernde und krampfhemmende Faktoren: Vitamin D ist am Prozess beteiligt, das Cytokine IL6 runter zu regulieren, und damit den Faktor zu beeinflussen, der krampffördernd ist. Gleichzeitig scheint Vitamin D auch bei der Höher-Regulierung der neurotrophen Faktoren GDNF und TN3 eine Rolle zu spielen, den Faktoren also, die als krampfhemmend gelten. Man vermutet das bei einem Mangel an Vitamin D die Runterregulierung der krampffördernden Faktoren wie auch die Hochregulierung der krampfhemmenden Faktoren nicht mehr richtig funktioniert. Auch fördert Vitamin D die Expression von Calcium-bindenden Faktoren, was bei der Bildung der Krampfanfälle auch eine Rolle spielt. (Calcium ist bei der Steuerung der Nervenzellen beteiligt – und ich möchte am Rande erwähnen – Vitamin D beeinflusst den Calciumstoffwechsel).

Die meisten Anfälle dauern nur wenige Minuten an, der Betroffene erholt sich ohne medizinische Maßnahmen, wenngleich er oftmals für einige Zeit schlecht zu wecken ist, kaum ansprechbar und desorientiert ist. Gefährlich wird es, wenn Anfälle kurz hintereinander oder länger andauern – hier können bleibende Hirnschäden die Folge sein.

Ich bedaure es, dass noch keine einzige Studie untersucht hat, was passiert, wenn man den Vitamin D-Level  auf mindestens 50 bis 100 ng/ml bringt. Gehen dann die Krampfanfälle noch mehr zurück? Falls Sie dazu einen Erfahrungsbericht haben, würde ich mich freuen.

 

Biomedizin-Blog: Epilepsie und Vitamin D Mangel. In:
http://www.biomedizin-blog.de/de/epilepsie-und-vitamin-d-mangel-wp261-251.html (Abruf vom 17.04.2016)

Cebulla, Brant: Correction of vitamin D dificiency improves seizure control in Epilepsy. In:
http://www.vitamindcouncil.org/blog/correction-of-vitamin-d-deficiency-improves-seizure-control-in-epilepsy/ (Abruf vom 17.04.2016)

Christiansen, Claus / Rodbro, Paul / Sjö, Ole: „Anticonvulsant Action“ of Vitamin d in Epilepti Patients? A Controlle Pilot Study. In:  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1610507/ (Abruf vom 17.04.2016)

Teagarden, Diane L. / Meador, Kimford J. / Loring, David W.: Low vitamin D levels are common in patients with epilepsy. In:

http://www.epires-journal.com/article/S0920-1211%2814%2900166-1/abstract (Abruf vom 17.04.2016)

 

Magnesium – Wie wichtig ist es?

Magnesium, das wichtigste Mineral!

Um korrekt und effizient zu funktionieren, braucht der Körper viele Nährstoffe.

Aber sobald Magnesium fehlt, können 350 biochemische Reaktionen im Körper entweder nicht oder nur unzureichend stattfinden.

Das ist, als ob ein Auto mit verdreckten Batterie-Polen fahren muss. Desweiteren wird Magnesium für die optimale Aufnahme von Calcium und Pothassium benötigt, und für optimale und effiziente Enzymprozesse. Wie Sie sich vorstellen können, kann Ihr Körper ohne Magnesium nicht optimal funktionieren.

Ein Magnesiummangel kann sehr gering sein, aber auch sehr groß, ihr Körper wird Ihnen signalisieren, dass er Probleme hat: SOS….HILFE!

Diese Signale kommen in Form von körperlichen Symptomen

Schon bei einem leichten Mangel können Sie eine leichte Depression bemerken, ein allgemeines Unwohl-Sein. Ihr Körper teilt Ihnen mit: „Hilfe, ich habe Probleme“.

Dann bekommen Sie Kopfschmerzen, Schmerzen im unteren Rücken, haben steife angespannte Muskeln, besonders im Rücken. Ihr Körper teilt Ihnen mit: „Ich hab noch mehr Probleme, bitte hilf mir sofort.“

Die Zeit vergeht und nun bekommen Sie Muskelkrämpfe, Kalkablagerungen, Muskelzuckungen und –ticks, hohen Blutdruck.

Sie fangen an, nervös zu werden. Bei plötzlichen Geräuschen springen Sie auf. So waren Sie früher nie. Ihnen wird gesagt, dass Sie älter werden, dass Sie viele von solchen Dingen erwarten können. Sie haben nun Probleme beim Einschlafen und wachen regelmäßig müde auf. Ihr Körper bekommt Spasmen (unbeabsichtigtes und abnormales Zusammenziehen der Muskeln) und Zuckungen. Ihr Körper schreit: „Ich brauche sofort Hilfe! Gib mir ein Magnesium-Getränk und nimm es morgens und abends“.

Sie ignorieren diese Signale.

Und auf einmal finden Sie sich mit Brustschmerzen, einer Angina Pectoris, wieder. Sie ignorieren das wieder und keiner scheint die Ursache zu kennen. Sie haben niemals gelernt, auf Ihren Körper zu hören und haben die Entscheidungen immer den sogenannten Experten gelassen. Aber diese Experten wissen es auch nicht besser.

Und dann passiert das nächste: Ihr Herz rast. Es kommt aus dem Rhythmus. Sie wissen nicht, was zu tun ist, und kein anderer weiß es.

Und dann arbeiten Sie körperlich sehr hart oder haben Stress und plötzlich haben Sie einen Herzinfarkt. Ihr Körper sagt Ihnen: „Jetzt habe ich richtig Probleme. Ich bin fast am Ende. Ich brauche dringend Magnesium und zwar ganz schnell. SOFORT!“

Was ich sagen will: Der Körper schreit nach Magnesium. Er hat einen Magnesium-Mangel. Er kann nicht funktionieren, wenn er nicht ausreichend von diesem Mineral zur Verfügung hat.

Ich weiß, das klingt ganz einfach.

Aber finden Sie es selbst raus. Testen Sie es. Beweisen Sie mir, dass ich falsch liege. Aber nutzen Sie für Ihren Test das richtige Magnesium-Produkt, sonst erhalten Sie nicht die gewünschten Ergebnisse. Tabletten und Pillen werden nicht optimal vom Körper aufgenommen. Magnesium braucht das richtige Umfeld um resorbiert werden zu können.

Wie wichtig ist Magnesium? Es ist so wichtig, dass ihr Körper nicht optimal funktionieren kann, wenn er schon einen leichten Mangel hat. Und bei einem großen Mangel können Sie am Ende auch einen Herzinfakt bekommen.

Sagen Sie mir – ist Magnesium nun wichtig genug, um sich darüber zu informieren und es einzunehmen?

 

Der Durchbruch

Im Allgemeinen ist der Magnesiummangel in der Gesellschaft so groß, dass ihm viele chronische Gesundheitsstörungen zugeschrieben werden können.

Entdeckung Nummer 1:
Die oben aufgelisteten Symptome werden normalerweise durch einen MAGNESIUMmangel verursacht.

Entdeckung Nummer 2:
Der Körper braucht Magnesium, um Calcium aufnehmen zu können und wird dafür Magnesium-Vorräte aufbrauchen. Magnesium dagegen ist nicht vom Calcium im Körper abhängig und agiert selbständig im Körper.

Entdeckung Nummer 3:
Die Konsequenz davon ist, dass ein Zuviel an Calcium im Körper oftmals die Hauptursache für einen Magnesiummangel ist.

Entdeckung Nummer 4:
Wenn der Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung hat, kann er sowohl das Calcium besser aufnehmen, als auch die Calciumvorräte im Körper besser lösen.
Entdeckung Nummer 5:
Die meisten Magnesium-Calcium Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt enthalten nicht die angemessene Menge von Magnesium und lassen sich nicht gut vom Körper resorbieren.

Entdeckung Nummer 6:
Nichts funktioniert besser, bei den oben genannten Gesundheitsstörungen Linderungen zu schaffen als wasserlösliches Magnesium-Citrat Pulver einzunehmen, und zwar OHNE gleichzeitig Calcium einzunehmen.

 

Der Schlüssel-Nährstoff

Magnesium ist ein essentieller Nährstoff. Es wird für wichtige biochemische Prozesse gebraucht wie für die Verdauung, die Energieproduktion und den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Magnesium ist auch mitverantwortlich für die Knochenstärke, die Muskelstärke und den Herzschlag, wie auch für das Funktionieren des Nervensystems. Magnesium wird für den Durchgang von Nährstoffen hinein in die Zelle und aus der Zelle heraus gebraucht und spielt auch dadurch schon eine wichtige Rolle in lebenswichtigen Vorgängen. Magnesium aktiviert bis zu 76 % der Enzyme im Körper und über 350 biochemische und bioelektrische Reaktionen hängen von der Anwesenheit von Magnesium ab. Wenn diese Reaktionen nicht effizient erfolgen können, bekommt der Körper und somit Sie Probleme.

Wenn Sie nicht ausreichend Magnesium in Ihrem Körper haben, wird er nicht optimal funktionieren können und Sie werden die Symptome bekommen, die ich schon beschrieben habe. Durch das Trinken von einem guten Magnesium Getränk werden diese Symptome nach und nach verschwinden. Das wird passieren, auch wenn Sie nur eine geringe Menge zu sich nehmen.

Ein Mangel ist weit verbreitet
80 bis 90 % der US-Amerikaner haben einen Magnesiummangel. Dies erklärt die epidemischen Ausmaße von Magnesiummangel-Symptomen. Der Mangel ist so gravierend, dass selbst wenn Sie regelmäßig Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, dass Sie dann wahrscheinlich trotzdem einen Magnesiummangel haben. Wie kann das sein?

Dafür gibt es zwei Gründe: (1) Unser moderner Lebensstil lässt die Magnesiumvorräte des Körpers schnell aufbrauchen und (2) Magnesium Tabletten und Kapseln werden vom Körper nicht so absorbiert und genutzt wie es sein sollte.

Aktiviert andere Mineralien
Alle anderen Mineralien sind vom Magnesium abhängig, damit sie ihre Funktion ausführen können. Die Hauptmineralien sind Magnesium, Calcium, Pothassium und Natrium. Von diesen ist Magnesium bei weitem das wichtigste Mineral.

Magnesium aktiviert ein Enzym, das sich in den Zellmembranen befindet. Dieses Enzym kontrolliert die Balance von Natrium und Pothassium, es hält das Natrium in der Flüssigkeit um die Zelle und lässt das Pothassium in die Zelle hinein. Das ist für den normalen Wasserausgleich wichtig, wie auch für die Aktivität von Nervenzellen und die zelluläre Energie-Produktion. Hat die Zelle nicht genügend Magnesium zur Verfügung, wird das Pothassium schnell ausgeschieden und der Körper entwickelt dann einen Pothassiummangel, der sich in Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung durch Überhitzung äußert.

Magnesium und Calcium
Calcium, ein Hauptmineral, braucht Magnesium, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Calcium sollte niemals allein zu sich genommen werden, da es Magnesiumvorräte angreift, um aufgenommen zu werden. Das kreiert nur einen größeren Magnesiummangel und die Person wird sich noch schlechter fühlen. Das passiert so Leuten, die Milch trinken. Milch hat ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 8 zu 1 und wird dadurch automatisch einen Magnesiummangel erzeugen.

Magnesium reguliert den Eintritt und die Nutzung von Calcium in den Zellen. Ohne Magnesium wird Calcium im Körper nicht benutzt. Das resultiert in Calciumdepots in den Gelenken (was oft Arthritis genannt wird), in Gallensteinen, Nierensteinen und in extremen Fällen von Kalkablagerung im Gehirn und anderen Körperorganen wie auch in den Gliedern. All diese Zustände verschwinden, wenn Magnesium eingenommen wird, besonders wenn man es in der trinkbaren Form einnimmt.

Was braucht Magnesium auf?
Lassen Sie uns einmal näher betrachten, was Magnesium aufbraucht. Jeder Stress, egal ob mental oder körperlich, wird die Magnesiumvorräte aufbrauchen. „Ah, wenn ich also täglich Magnesium zu mir nehme, dann muss ich mir doch keine Sorgen machen, oder?“ Nun, so hart es auch klingt, ein Magnesiummangel ist auch bei denen weit verbreitet, die REGELMÄSSIG Magnesiumpräparate zu sich nehmen. Warum? Weil Tabletten und Kapseln nicht ausreichend vom Körper absorbiert werden. Ein Überschuss an Calcium wird auch einen Magnesiummangel erzeugen! Ich möchte es wieder betonen: Die Balance dieser beiden Mineralien ist entscheidend. Eine ungenügende Form von Magnesium oder eine nicht ausreichende Menge kann den Unterschied zwischen einem gestresstem und einem entspannten Körper machen. Ein Magnesiummangel wird nicht einfach durch die Einnahme von Magnesium verschwinden. Sie müssen auch die Faktoren vermeiden, die das Magnesium aufbrauchen könnten, sonst bekommen Sie ihren Magnesiummangel nie in den Griff.

Folgende Faktoren sind Magnesium-Aufbraucher:

  • mentale Aktivität
  • physische Aktivität
  • Koffein
  • Eiweißreiche Ernährung
  • Zu Hohe Calcium-Aufnahme (sehr verbreitet)
  • Ernährung mit viel Natrium
  • Raffinierte Zucker
  • Drogen jeglicher Art
  • Alkohol
  • Tabak
  • Diuretica („Wasser-Pillen“)
  • Viel Schwitzen
  • Durchfall
  • Weißmehl
  • Diabetes
  • Limonaden
  • Operationen oder körperlicher Stress
  • Chronische Schmerzen
  • Kohlenhydratreiche Ernährung
  • Viel Cholesterin oder Triglyceride

Jeder dieser Faktoren wird ihren Magnesiumvorrat aufbrauchen und einen erhöhten Bedarf an Magnesium verursachen. Je vorherrschender diese Faktoren in Ihrem Leben sind, desto mehr Magnesium wird ihr Körper brauchen.

Wie Sie sehen können, kann ein Zuviel ein Calcium einen Magnesiummangel verursachen, es ist sogar die Hauptursache dafür. Anders formuliert: Ein Übermaß an Calcium kann ein richtiges Problem werden während ein Zuviel an Magnesium eher selten vorkommt und kein großes Problem darstellt.

Viel Calcium kombiniert mit wenig Magnesium kann Osteoporose und zerbrechliche Knochen verursachen. Der Beweis?

Schauen Sie sich mal diese aufschlussreichen Daten an: In welchem Land wird am meisten Milch verbraucht? Genau, das ist Amerika. Nun eine andere Frage: Welches Land hat den größten Verbrauch von Calcium-Nahrungsergänzungsmitteln? Genau, die Antwort ist wieder Amerika. Nun müsste ihre Schlussfolgerung sein, dass in Amerika Osteoporose (also Calcium-Verlust) am geringsten auftritt, richtig? Ob Sie es glauben oder nicht, die Wahrheit ist genau das Gegenteil! Die Amerikaner haben am öftesten Osteoporose! Warum? Mehr Calcium einzunehmen wird nicht den Calciummangel beheben, das verraten uns auch die Statistiken. Die Einnahme von mehr Magnesium dagegen würde den Calciummangel aufheben und gleichzeitig auch den Magnesiummangel.

Asthma
Asthma ist ein Zustand, bei dem die Atemwege sich verkrampfen und das normale Atmen einschränken. Magnesium hilft dabei den Muskeln in den Bronchien sich zu entspannen. Studien haben gezeigt, dass bei Asthmatiker, die intravenös Magnesium bekommen haben, sich ihre Kurzatmigkeit und Atemnot verbessert hat. Oft hat es einen Anfall komplett gestoppt. Es scheint so zu sein, dass Magnesium einen großen Unterschied für Asthmatiker macht. Die trinkbare Form ist das Nächstbeste und wird sehr schnell aufgenommen, besonders wenn es heiß getrunken wird. Die Fähigkeit des Magnesiums, Asthmaanfälle zu stoppen, zeigt, dass Magnesium ein essentieller Nährstoff für Asthmatiker ist.

Verstopfung
Magnesium hilft dabei, Erleichterung bei Verstopfung zu schenken. Hohe Dosen von Magnesium können hier immer Erleichterung schaffen. Tatsächlich ist es so, dass die einzigen Male, wo Magnesium in diesem Zustand nicht geholfen hat, die waren, in denen nicht genug Magnesium eingenommen wurde.

Verstopfung sollte natürlich nicht nur im Notfall behandelt werden, sondern immer auch auf seine Ursache hin untersucht und behandelt werden. Dennoch ist Magnesium eine schnelle Lösung, die nie versagt, wenn schnell Erleichterung benötigt wird.

Gefühle und Nebennierenfunktion
Die Nebennieren brauchen Magnesium als Basisbestandteil für die Produktion von Hormonen. Cortisol ist eins der Haupthormone, das die Nebennieren herstellen. Cortisol spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation des Blutzucker-Levels. Durch Stress produzieren jedoch die Nebennieren zuviel Cortisol, und wenn die Nebennieren unablässig Cortisol produzieren müssen, erschöpfen sie. Wenn die Nebennieren zuviel arbeiten mussten und gestresst sind, geht die Fähigkeit des Körpers zurück, Magnesium beizubehalten. Dadurch wird mehr Magnesium im Urin ausgeschieden. Aus diesem Grund brauchen Menschen mit entkräfteten Nieren mehr Magnesium.

Erschöpfte, überarbeitete Nebennieren verursachen auch, dass sich der Mensch nicht mehr fit fühlt. Dadurch wird alles, das die Funktion der Nebennieren unterstützt, auch die Stimmung verbessern. Da Magnesium die Nebennieren-Funktionalität unterstützt, werden ihm auch antidepressive Effekte zugeschrieben. Wenn jemand depressiv ist, gereizt, unruhig oder auch einfach nur regelmäßig verstimmt, dann sollten die Betroffenen zuerst ihren ernährungsbedingten Mangel ausgleichen. Eine Ernährung ohne Magnesium, ohne generell Mineralien, Proteinen und B-Vitaminen kann tatsächlich diese erwähnten unerwünschten Gefühle verursachen. Auch wenn weitere Schritte zur Linderung der Depression notwendig sein können, so ist die Rolle von Magnesium im Körper lebenswichtig. Es unterstützt auch die Funktion von anderen Nährstoffen im Körper, wie auch das Einleiten von weiteren Schritten.

Ohne die Versorgung mit ausreichend Magnesium können auch die Nebennieren nicht ausgeglichen funktionieren, wodurch Diabetes, schnelle Reizbarkeit, Nervosität und Verwirrung entstehen kann. Dadurch können ebenso Schwierigkeiten bei der Bewältigung von einfachen Problemen im Alttag entstehen. Depressive und suizidale Menschen haben oft einen nicht ausreichenden Magnesium-Spiegel im Körper, wie auch einen Mangel an anderen Nährstoffen.

Die einfache Versorgung mit den Basis-Nährstoffen in der Ernährung hat schon das Leben vieler verändert. Ich kann es nicht genug empfehlen. Helfen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden dadurch, dass Sie auf Ihre Ernährung Acht geben. Fangen Sie mit Magnesium an.

Diabetes
Insulin ist das Hormon, das bei der Regulation des Zucker-Stoffwechsels hilft. Magnesium verbessert dabei die Reaktion des Insulins auf den Zucker in der Nahrung und verbessert die Aktivität des Insulins beim Regulieren des Blutzuckerlevels. Ein Magnesiummangel scheint bei Diabetes Patienten weit verbreitet zu sein, weshalb es sehr wichtig für diese Patienten ist, ihren Mangel auszugleichen. Einer der Gründe für diese Erkrankung ist der hohe Verlust von Magnesium im Urin. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit erhöhtem Magnesium-Spiegel besser Glukose verstoffwechseln können. Auch wenn Magnesium solch eine schwere Krankheit wie Diabetes nicht heilen kann, so ist es doch ein wichtiger Nährstoff für den Diabetiker. Ein Mangel an Magnesium kann Diabetes verschlimmern und eine Reihe von anderen unnötigen Problemen verursachen.

Erschöpfung
Wenn wir von „Energie“ reden, dann meinen wir meist damit „die gesamte Energie-Menge, die der Körper produziert“. Jede Zelle im Körper ist an der Produktion der eigenen Energie beteiligt. Alle Zellen zusammen produzieren die Gesamtheit der Energie des Körpers. Magnesium spielt im Energieprozess jeder einzelnen Zelle eine wichtige Rolle. Ohne ausreichend Magnesium wird die Energieproduktion gehemmt und das Ergebnis ist Erschöpfung und schnelle Ermüdung. Magnesium ist für die Aufrechterhaltung von angemessenen Energie-Niveaus sehr wichtig.

Mit Magnesium können die Zellen auch besser die Energie speichern. Ohne es werden Sie sich wieder müde fühlen. Ein Magnesiummangel ist eine der Ursachen für Erschöpfung und chronische Erschöpfung, die sich dann oft durch Einnahme von Magnesium-Getränken leicht beheben lassen können.

Magnesium (in der richtigen Menge und Form) kann eine wichtige Hilfe in Fällen von chronischer Erschöpfung sein, da der Körper Magnesium auch für den Abbau anderer Nährstoffmängel braucht.

Eines der Schlüssel-Nährstoffe in der Energieproduktion ist Pothassium. Wenn Magnesium fehlt, verliert der Körper schnell Pothassium, was auch Erschöpfung, Hitzekollaps und Schwäche verursachen kann.

Ohne die ausreichende Menge an Magnesium können die Zellen nicht ausreichend „atmen“ und den Lebenszyklus am Laufen halten, wodurch sie anfangen zu schwächeln und abzubauen, was letztlich zum Zelltod führt.

Mehr noch, wenn man bedenkt, wie wichtig die Rolle der Nebennieren in der Energieversorgung ist und wie wichtig die Rolle des Magnesiums für die Nebennieren ist, dann sieht man, dass das Magnesium in mehr als einer Art und Weise die Energieversorgung mit reguliert. Wenn Sie einem Energie-Mangel entgegensteuern wollen, dann stellen Sie auch sicher, dass Sie ausreichend Magnesium einnehmen.

Fibromyalgie
Fibromyalgie ist gerade unter Frauen verbreitet. Charakteristische Symptome sind Erschöpfung und Muskelschmerzen im ganzen Körper. Manchmal wird es auch von Schafstörungen, Kopfschmerzen und anderen Symptomen begleitet. Magnesium ist das wichtigste Mineral, das Menschen mit Fibromyalgie brauchen. Wenn es mit Apfelsäure kombiniert wird, kann es bei der Linderung der Symptome helfen. Das Magnesium-Getränk in flüssiger Form hat schon tausenden von Menschen geholfen.

Herzinfarkt
Ein Magnesiummangel scheint die Ursache von 215.000 tödlichen Herzinfarkten in den USA jedes Jahr zu sein, weltweit schätzungsweise von 20 Millionen tödlichen Herzinfarkten im Jahr. So eine Statistik kann durch den Gebrauch von vitalen Nährstoffen wie dem Magnesium deutlich reduziert, wenn nicht sogar verhindert werden.

Das Herz ist ein Muskel. Es folgt den gleichen Regelen wie jeder andere Muskel, außer dass die Ergebnisse dramatischer und lebensgefährlicher sind. Calcium und Magnesium kontrollieren den Herzschlag. Calcium spannt den Herzmuskel an, und Magnesium entspannt ihn wieder. Die Pump-Bewegung des Herzens ist nichts anderes als die Abwechslung dieser Anspannungs- und Entspannungsbewegungen. Mit einem gesunden Gleichgewicht an Calcium und Magnesium schlägt das Herz konsistent. Mit einem Mangel an Magnesium wird der Herzschlag inkonsistent. Es schlägt zu schnell oder zu langsam oder es rast. Dies ist ein Zeichen von Magnesiummangel. Wenn der Magnesiummangel ausgeglichen wird, schlägt das Herz wieder normal. Nichts anderes braucht es dazu. Einfach Magnesium einnehmen. Sie müssen darüber nicht mehr wissen. Rasendes Herz? Nehmen Sie Magnesium. Herzschlag nicht normal? Nehmen Sie Magnesium.

Nun kommen wir zum ernsthaften Teil. Ein Muskel kann sich verkrampfen. Er kann steif werden und krampfen. Der Herzmuskel kann genau das auch tun. Wenn er das tut, wird der Krampf dazu führen, dass das Herz für eine Sekunde aufhört zu schlagen, was als milder Herzinfarkt bezeichnet wird. Oder das Herz verkrampft sich so sehr, dass das Herz aufhört zu schlagen, was zum Tode führt. Dann sagen wir „Diese Person ist eines natürlichen Todes gestorben; Er hatte einen Herzinfarkt.“ Nein, er starb eines unnatürlichen Todes. Er starb an Magnesiummangel.

Irgendein Anzeichen von Herzproblemen: Nehmen Sie Magnesium.

Vor jedem Herzinfarkt treten eine lange Reihe von Mangesiummangel-Symptomen auf. Um es nochmals zu betonen: Ohne ausreichend Magnesium werden Sie sterben, weil Ihr Herz dann aufhört zu schlagen, und man wird es Herzinfarkt oder Herzattacke nennen. In Amerika ist der Herzinfarkt die Nr. 1 Todesursache, vor Schlaganfällen und selbst dem Krebs. Wenn eine Person an einem Herzinfarkt stirbt, sagt niemand „Er starb an einem Mangnesiummangel“. Die Frühwarnzeichen sind Herzrasen, jegliche Veränderung des Herzschlags, Angina Schmerzen (in der Brust) und das Zusammenbrechen vor Erschöpfung nach schwerer körperlicher Arbeit oder dem Sport, wie z. B. ein Rennen zu laufen oder Fußball oder Basketball zu spielen. Durch den Mangel an Magnesium krampft sich der Herzmuskel zusammen und hört auf zu schlagen. Die Ursache liegt darin, dass das Herz nicht ausreichend Magnesium hat um sich wieder zu entspannen.

Bluthochdruck
Jeder mit Bluthochdruck braucht Magnesium. Magnesium agiert als ein natürlicher Calcium-Blocker. Die Hälfte der Personen, die einen Magnesiummangel haben, leiden auch unter Bluthochdruck. Das erklärt, warum Magnesium bei dieser Erkrankung so wichtig ist. Manche Menschen brauchen zusätzliche Ernährungsberatung bei dieser Erkrankung, aber Magnesium ist eins der Schlüssel-Nährstoffe für Menschen mit Bluthochdruck und es hilft dabei, weitere Komplikationen zu vermeiden.

Schlaflosigkeit/Schlafstörungen
Dies ist eins der meist verbreiteten Probleme heutzutage. Magnesiummangel kann Schlaflosigkeit (Unfähigkeit zu schlafen) verursachen oder führt dazu, dass man mit Muskelkrämpfen oder einem Gefühl Angespanntheit und des Unwohlseins wieder aufwacht. Wasserlösliches Magnesium kann dabei helfen, diesen Zustand der Ruhelosigkeit zu verbessern, es kann die üblichen Schlafprobleme scheinbar wegzaubern. Es gibt unzählige Erzählungen, die von der Effektivität von trinkbarem Magnesium bei Schlafstörungen berichten.

Unregelmäßiger Herzschlag
Magnesiummangel ist die Hauptursache für unregelmäßigen Herzschlag. Wenn das Herz schneller als 100 Schläge die Minute schlägt (zu schnell) oder unter 60 Schlägen die Minute schlägt (zu langsam), dann wird das als unregelmäßiger Herzschlag angesehen. Wasserlösliches Magnesium kann der Erfahrung nach schnell den Herzschlag normalisieren und die Unregelmäßigkeit stoppen. Eine tägliche Dosis von Magnesium kann als Präventivmaßnahme eingenommen werden.

Migräne
Millionen von Amerikanern leiden unter Migräne-Kopfschmerzen. Gerade Frauen sind für diese Erkrankung anfällig. Die Kopfschmerzen treten oft in der Zeit der Menstruation auf, können aber auch zu anderen Zeiten erscheinen. Hier kann wieder Magnesium die Rettung sein. Nahrungsergänzung mit Magnesium ist hier der Schlüssel, da ein niedriger Magnesium-Spiegel auch Migräne verursachen oder verschlimmern kann. Die Einnahme von flüssigem Magnesium kann in vielen Fällen weit reichende Linderung bringen, und es scheint, dass es als Prävention noch besser wirkt. Wenn der Magnesiumspiegel regelmäßig auf einem guten Niveau gehalten wird, kann die Anzahl und Stärke von Migräne-Kopfschmerzen verringert oder ganz verhindert werden. Das bezieht sich nicht nur auf menstruelle Migräne-Kopfschmerzen.

Muskel-Funktion und Störungen
Muskeln brauchen sowohl Calcium als auch Magnesium um funktionieren zu können. Calcium spannt den Muskel an und Magnesium entspannt ihn wieder. Schließen Sie ihre Faust und drücken Sie fest zu: Es ist das Calcium, was die Anspannung des Muskels ermöglicht. Nun öffnen Sie und entspannen Sie Ihre Faust: Das Magnesium macht dies möglich. Die Muskelaktivität ist die der Anspannung und der Entspannung, wobei es auch ein Gefälle zwischen den Extremen gibt.

Was sagen Ihnen nun angespannte stramme Muskeln? Genau, es gibt einen Magnesiummangel. Das System hat nicht genügend Magnesium, um die Muskeln wieder zu entspannen. Versorgen Sie den Muskel wieder mit Magnesium, dann wird der Muskel wieder funktionieren wie er sollte. Er wird sich entspannen, bis er wieder angespannt wird.

Muskelkrämpfe, Muskelspasmen, Muskelzuckungen, Muskelticks, Augenticks (Zucken am Auge) und Schluckaufs werden alle durch Magnesiummangel verursacht. Wenn Sie wasserlösliches Magnesium zu sich nehmen, werden diese Probleme verschwinden. Es ist nicht das Calcium, das diese Schwierigkeiten behebt, es ist das Magnesium. Calcium verursacht eher diese Schwierigkeiten.

Kennen Sie jemanden mit angespannter Rückenmuskulatur? Vielleicht schmerzt der Rücken kontinuierlich, weil die angespannten Muskeln die Knochen aus ihrer Lage bewegen. Wenn Sie Ihren Magnesiummangel ausgleichen werden die Muskeln sich entspannen, die Knochen gehen wieder in ihre Position zurück und der Schmerz wird verschwinden.

Nervösität und Erkrankungen des Nervensystems
Magnesium wird für das gesunde Funktionieren des Nervensystems dringend gebraucht. Ohne ausreichend Magnesium kann die Nervenzelle keine Nachrichten versenden oder empfangen und wird reizbar und hoch erregt. Dies bewirkt, dass die Person extrem sensibel und nervös wird. Dann kann das Licht zu hell wirken. Geräusche scheinen dann übermäßig laut und die Person erschrickt sich schnell, wenn z. B. eine Tür zuknallt. Sie ist dann generell gereizt und nervös. Selbst leise Geräusche erscheinen dann zu laut. Kennen Sie jemanden, der keinen Krach aushält? Geben Sie ihm ein Magnesiumgetränk und beobachten Sie den Unterschied.

Nervösität wird oft durch einen Mangel an Magnesium verursacht. Wenn Sie den Mangel dann ausgleichen, verschwindet die Nervösität.

Osteoporose
Bei Osteoporose ist die Knochendichte schwerwiegend reduziert. Es betrifft meist Frauen. Die Knochen werden brüchig und brechen schneller. Osteoporose wird nicht durch den Mangel an Calcium verursacht, sondern durch den Verlust an Calcium. Ohne Frage ist Magnesium dabei wichtiger als Calcium, wenn Sie Osteoporose vorbeugen möchten. Das Magnesium verhindert dabei die Ausscheidung von Calcium und hilft bei der Verarbeitung von Calcium im Körper. Calcium ist ohne ausreichend Magnesium völlig unnütz. Der kolossale Verbrauch von Milchprodukten und Calcium-Nahrungsergänzungsmitteln konnte nicht die wachsende Zahl von Osteoporose-Fällen in diesem Land (USA) verhindern, trotz der großen Calcium-Werbekampagnen. Eine neuere Studie hat offenbart, das gerade die Milchtrinker an Knochenbrüchigkeit leiden, und nicht umgekehrt (wie sonst geworben wird). Die Aufrechterhaltung von normalen Hormonspiegeln (wie durch natürliches Progesteron) und die Vermeidung von Zucker, Limonaden, Koffein und dem Rauchen sind auch wichtig, um Osteoporose vorzubeugen.

Physische Erschöpfung
Die Person die durch harte körperliche Arbeit kollabiert, hat keine Magnesiumreserven mehr. Natürlich kann es sein, dass ihr nicht nur Magnesium mangelt, aber Magnesium ist gerade für Athleten und Personen, die physisch hart arbeiten müssen, sehr wichtig, um einen Kollaps zu vermeiden.

Was ist nun mit der Person, die am Ende eines Rennens kollabiert – gerade nachdem er das Ziel erreicht hat? Nun, welche Ursache hat das? Richtig, es war Magnesiummangel. Sehen Sie wie einfach es ist?

Funktioniert das auch? Versuchen Sie es selbst. Warum nicht seinen Magnesiummangel vor dem Kollaps ausgleichen und das Herz am Schlagen halten? Es ist nicht kompliziert. Es ist einfach.

Als einer der neuen Magnesium-Experten wissen Sie nun mehr als die meisten Menschen. Diese Information kann Menschen vor einem Tod durch Herzinfarkt retten, die sterben, weil sie nicht ausreichend informiert sind. Aber nehmen Sie das richtige Magnesium ein! Ich habe herausgefunden, dass wasserlösliches Magnesium besser als andere Formen funktioniert. Lesen Sie weiter.

PMS
PMS (prämenstruelles Syndrom) ist größtenteils ein Magnesiummangel. Schnelle Erleichterung erhalten die Betroffenen durch das Trinken von flüssigem Magnesium. Ein Zuviel an Calcium und ein Zuwenig an Magnesium verschlimmert PMS. Magnesium hilft dabei, die Hormone in Balance zu bringen und reduziert die Krämpfe, Kopfschmerzen und Reizbarkeit, die mit PMS und Hormonproblemen in Verbindung gebracht werden. Versuchen Sie es, es kann einen schlechten Tag in einen guten Tag verwandeln.

Schwangerschaft, Babys, Kinder und der Wunder-Nährstoff
Es ist sehr wichtig, diese Informationen anzuwenden. Denn in der Schwangerschaft beginnt das Leben, hier brauchen Kinder einen gesunden Start in eine glückliche Zukunft. Dieser Standpunkt ist sehr wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft.

All die Entdeckungen über den Wunder-Nährstoff, die Erwachsene betreffen, treffen auch auf Kinder zu. All die Mangel-Anzeichen können bei Erwachsenen wie bei Kindern auftreten. Natürlich kann der Mangel bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen behoben werden. Der einzige Unterschied ist, dass Kinder nicht so viel von diesem Nährstoff wie Erwachsene brauchen, da sie einen kleineren Körper haben.

Im Folgenden möchte ich Ihnen von Entdeckungen berichten, die ich bei der Nutzung des Wundernährstoffs Magnesium gemacht habe.

Sie müssen wasserlösliches Magnesium nutzen, weil dies die einzige Form ist, die fertig für die Aufnahme ist und auch schnell aufgenommen wird. Als Ergebnis fängt der Körper dann gleich an so zu arbeiten und zu funktionieren wie er dafür geschaffen ist. Warum? Weil Sie ihm genau das geben, was er braucht, schnell und komplett.

Es ist wie ein Auto, das Öl braucht. Ein Auto braucht Öl damit der Motor läuft, so würde es hergestellt. Wenn man irgendetwas anderes in den Motor gibt, oder versucht, den Vergaser anzugleichen, dann hilft das nicht dem Motor, der einfach nur Öl braucht. Sie müssen Öl in den Motor geben um das Fahrzeug zum Fahren zu bringen.

Das gleiche Prinzip gilt für den menschlichen Körper. Er braucht Magnesium wie auch andere Vitamine und Mineralien um gut funktionieren zu können, so wie er dafür geschaffen wurde. Wenn diese Nährstoffe nicht präsent sind, können Krankheiten sich ausbreiten (die auch von Generation zu Generation weitergegeben werden können wenn Kinder dann Erwachsene werden). Der verzweifelte Versuch, diese Krankheiten dann mit Medikamenten zu korrigieren, kann im Laufe der Zeit sehr teuer werden, sehr zeitaufwendig sein und viele Nebenwirkungen verursachen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Körper keine Medikamente braucht, braucht er die Dinge, die die Natur für sein Funktionieren vorgesehen hat. Wie ich schon erwähnt habe, ist der am meist übersehene Nährstoff, die der menschliche Körper braucht, Magnesium. Es unterstützt alle anderen Nährstoffe in ihrer Funktion.

Schwangerschaft
Ein Magnesiummangel der Mutter wird immer auf das Kind übertragen. Das kann für das Baby gefährlich sein, sogar tödlich. Ein Magnesiummangel in Kindern kann plötzlichen Kindstod verursachen. Das Herz hört auf zu schlagen. Warum? Die Antwort ist: Zuviel Calcium, nicht genügend Magnesium. Also stellen Sie sicher, dass beide, Mutter und Baby, wasserlösliches Magnesium erhalten.

Kleinere bis größere Probleme in der Schwangerschaft und Geburt fangen an mit Magnesium-Mangel.

Scheinbare „Wunder“ können passieren, indem man folgende Handlungen ausführt (es sind eigentlich gar keine Wunder, diese Ergebnisse hat man, wenn man dem Körper das gesunde Material gibt, das er braucht, um normal zu funktionieren).

  1. Vor-Schwangerschaft-Aktion: Geben Sie der baldigen Mutter wasserlösliches Magnesium zu trinken, bevor sie schwanger wird. Testen und behandeln Sie auch andere möglichen Nährstoff-Mängel und verjüngen die Leber mit einer Leberreinigung. Machen Sie eine Darmspülung. Die Existenz von Medikamenten und Giftstoffen im Körper der Mutter ist eine der Hauptursachen für Erkrankungen beim Neugeborenen. Diese Medikamente rauben dem Baby die Nährstoffe, die es für sich selbst braucht.
  2. Schwangerschafts-Aktion: Geben Sie der Mutter wasserlösliches Magnesium und gleichen Sie auch jeden anderen Nährstoff-Mangel aus. Geben Sie es ihr so früh wie möglich in der Schwangerschaft und sobald irgendeine Form von Problemen auftritt. Es ist absolut sicher und wird von beiden, Mutter und Baby, gebraucht.

Wenn Wehen zu früh auftreten, Wochen oder Monate vor dem Geburtstermin, kann die Ursache ein Magnesiummangel sein wie auch die Anwesenheit von zuviel Calcium. Die Einnahme von wasserlöslichem Magnesium entspannt die Muskeln und stoppt die Kontraktionen, die Schwangerschaft wird sich bis zum Geburtstermin ganz normal fortsetzen. Das Kind wird gesund und vital zur Welt kommen.

Ich möchte mich wiederholen; Krankheiten fangen mit einem Magnesiummangel an, und wir haben vor unseren Augen Wunder gesehen, wenn der Magnesiummangel ausgeglichen wurde und auch jeder andere Mangel an Nährstoffen.

Babys und Kinder
Ich habe entdeckt, dass das Problem Magnesiummangel in der ganzen Welt grassiert, Europa und Russland eingeschlossen, wo ich viele medizinische Kongresse besucht habe. Ich habe beobachtet, dass viele Kinder mit einem Magnesiummangel geboren werden. Dadurch können viele Babys nicht die Nacht durchschlafen, sind ständig am weinen und fühlen sich generell nicht wohl. Wenn Sie den Mangel ausgleichen werden die Schwierigkeiten werden scheinbar mysteriös verschwinden.

Babys und Kinder bekommen auch Muskelkrämpfe, haben einen angespannten Körper oder sind nervös, genau wie Erwachsene, doch sie können nicht mitteilen, was nicht stimmt und fangen an zu weinen. Wenn Babys exzessiv schreien, ist das ein Zeichen, das etwas nicht stimmt, was das Baby einem nicht mitteilen kann. Nervöse Kinder und Babys sprechen alle sehr gut auf Magnesium an. Geben Sie ihnen einfach nur eine Flasche mit wasserlöslichem Magnesium und Sie haben ein viel glücklicheres Baby.

Kinder haben verdient, dass sie einen guten Start bekommen. Werden Sie Experte in Sachen Magnesium und helfen sie ihnen, einen guten Start zu bekommen. Manche Leser glauben, dass ich übertreibe, aber ich tue das nicht. Alle diese Informationen sind das Ergebnis von 20 Jahren Forschung, Tests und Beobachtungen zu den Themen Gesundheit und Krankheit, die 1982 angefangen haben. Jede Aussage, die ich mache, wurde von Ärzten und Patienten immer wieder bestätigt.

Diese Entdeckungen sind zu wichtig, um sie zu ignorieren. Versuchen Sie es. Testen Sie es. Beobachten Sie ese selbst. Kinder sind von Ihnen abhängig, damit sie diese Informationen bekommen. Machen Sie diese Informationen zu den Ihren und werden Sie ein Magnesium-Experte.

Frühzeitiges Altern
Indem Magnesium die Kalzifizierung von Körperorganen rückgängig macht, ist es auch fähig das Altern zu verlangsamen. Dadurch kann es Ihnen das Gefühl geben, jünger zu sein. Magnesium korrigiert nicht nur PMS und verhindert beschleunigtes Altern, es kann Ihnen auch neue Energie geben und Sie beim Verlieren von überflüssigen Pfunden unterstützen; beides sind natürliche Anzeichen eines jüngeren Alters.

Wenn Magnesium fehlt, kann der gesamte Körper kalzifizieren (verkalken). Das ist Altern. Es fängt alles in einer individuellen Zelle an. Erst altert die Zelle, dadurch dann das Organ, und das führt schließlich zum Altern des gesamten Körpers.

Der Kalzifizierungsprozess fängt langsam an und steigert sich nach und nach von Jahr zu Jahr. Praktisch kein weiches Gewebe in Ihrem Körper kann die Kalzifizierung verhindern, inklusive ihrer Drüsen. Dieser Prozess kann in der Kindheit beginnen, in vielen Fällen haben dann die Kinder traurigerweise einen zu hohen Calcium-Spiegel in den Zellen. Für viele Menschen führt eine Ernährung mit viel Calcium bei gleichzeitig wenig Magnesium zum „zellulären Selbstmord“.

Stellen Sie also sicher, dass Sie genügend Magnesium zu sich nehmen um einen guten Magnesiumspiegel im Körper aufrecht zu erhalten und verhindern Sie jegliche Unausgewogenheit oder die gefährliche Dominanz von Calcium.

Magnesium und mentaler wie physischer Stress
Eine Person, der es an Magnesium mangelt, kann oft sich durch Dinge gestresst fühlen, die ihr normalerweise mit ausreichend Nährstoffen und Magnesium im Körper nichts ausmachen würden. Wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist, gerät das Nervensystem aus der Balance und die Muskeln spannen sich an. Die Person wird übersensibel. Das kann zu erhöhtem „mentalen“ Stress führen. Gleichzeitig verbraucht jede Form von Stress, ob mental oder körperlich, Magnesium. Magnesium hat den Titel als natürliches Anti-Stress-Mineral verdient, da es sehr hilfreich ist, innerlichen Stress zu bekämpfen und eine innerliche Ausgeglichenheit wieder herzustellen.

Jede Person, die mental oder physisch herausgefordert ist, braucht mehr Nährstoffe, ein Qualitäts-Protein und sollte den Konsum von Zucker vermeiden.

Knochen
Knochenstärke und Elastizität werden von der Existenz von Magnesium nahe der Knochenoberfläche beeinflusst. Dies gibt dem Knochen Stärke und Flexibilität. Wenn der Struktur des Knochens Magnesium mangelt, wird der Knochen brüchig und kann leicht brechen. Deshalb gilt die generelle Regel, dass jeder, der einen Knochenbruch hat, Magnesium braucht um den Knochen zu stärken. Natürlich ist es viel weiser, schon als Präventivmaßnahme Magnesium einzunehmen, um einen Knochenbruch zu vermeiden.

Wenn Knochen im Rücken aus der Stellung geraten, oder nach dem Einrenken nicht in der Stellung bleiben, wenn Nackenknochen nicht in ihrer Position sind, der untere Rücken Schmerzen macht oder Kopfschmerzen auftreten, dann können diese Probleme mit wasserlöslichem Magnesium und chiropraktischer Hilfe wieder gelöst werden.

Zähne
Magnesium hilft dabei, das Calcium zu Zahnschmelz zu binden und schafft dadurch starke widerstandsfähige Zähne.

Magnesium und Tiere
Ein Pferd, das leicht verängstigt und nervös ist und schnell bei plötzlichen Geräuschen und Bewegungen erschrickt, das nicht gerne mit anderen Pferden zusammenläuft, dem mangelt es an Magnesium. Alfalfa bzw. Luzerne (Futterpflanze für Pferde) ist sehr reich an Calcium und kann eine Unausgeglichenheit hervorrufen. Symptomatisch sind auch Muskelkrämpfe. Geben Sie ihm etwas wasserlösliches Magnesium in sein Trinkwasser oder Essen und beobachten Sie den Unterschied. Sie werden ein anderes Pferd haben. Das gleiche trifft auf jedes nervöse Tier zu. Sie sind aufgrund eines Magnesiummangels nervös. Ich hoffe, Sie verstehen das!

Was ist mit Calcium?
Calcium ist eines der lebensnotwendigsten und wichtigsten Mineralien in der menschlichen Ernährung. Dennoch darf es nicht unausgewogen ohne Magnesium eingenommen werden. Es bedarf Magnesium, damit das Calcium genutzt werden kann. Wenn im Körper zuviel Calcium ist, wird das zu einem Problem statt zu einer Lösung. Man kann auch kein Gebäude mit zuviel Zement aber ohne ausreichend Wasser bauen. Dann hätten Sie einen Bau, der zerfallen würde und am Ende einen Haufen bilden würde. Ihr Körper ist nicht anders. Die Knochen brauchen das Calcium (könnte man als Zement ansehen) und das Magnesium (könnte das Wasser sein) so dass ein starkes Fundament gebaut werden kann. Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium einnehmen, stellen Sie sicher, dass Sie auch ausreichend eine gut aufzunehmende Form von Magnesium zu sich nehmen. Dann bauen und erhalten Sie eine gesunde Skelettstruktur wie auch ruhige und gut funktionierende Muskeln und Nerven.

Es gibt viele Nahrungsergänzungsmittel, die Calcium und Magnesium beinhalten. Es hängt von Ihrer Ernährung und anderen Faktoren Ihres Lebensstils ab, welches Mittel am besten für Sie ist. Eine Sache, an die Sie sich auf jeden Fall erinnern sollten, ist, dass Magnesium mindestens 350 unterschiedliche körperliche Funktionen kontrolliert. Wenn Sie nicht mehr so gut funktionieren können, nehmen Sie etwas wasserlösliches Magnesium und beobachten Sie, wie Sie sich dann fühlen.

Wie man mit einem Magnesiummangel umgeht
Um einen Magnesiummangel auszugleichen, ist es das beste, Magnesium allein ohne jegliches Calcium zu sich zu nehmen. Es sollte kein Calcium eingenommen werden, bis der Mangel ausgeglichen ist, und dann sollte das Calcium immer zusammen mit Magnesium eingenommen werden. Nehmen Sie niemals Calcium ohne Magnesium ein, da der Körper das Calcium sonst nicht aufnehmen kann. Probleme rühren auch daher, dass zuviel Calcium im Körper ist. Wenn die Muskeln steif werden und sich zusammenkrampfen ist die Ursache ein Zuviel an Calcium und ein Zuwenig an Magnesium. Somit müssen Sie, um den Magnesiummangel auszugleichen, das Magnesium allein zu sich nehmen, in der richtigen Form. Und achten Sie in der Zukunft darauf, immer ausreichend Magnesium zu haben, besser noch Sie nehmen welches regelmäßig.

Die beste Form von Magnesium
Die beste Form von Magnesium, die ich kenne und die auch die besten und schnellsten Resultate macht, ist Magnesium-Citrate Pulver, das man in Wasser löst. Sie rühren es jedes Mal neu an und es wirkt besser und schneller als jede andere Form in Kapseln oder Tabletten. In dieser Form kann es schnell vom Körper aufgenommen werden und hilft fast sofort.

Das wasserlösliche Magnesium-Citrate schafft oft Resultate in Sekunden. Ich habe gesehen, wie sich die Wirbelsäule wieder eingerenkt hat, Minuten nach der Einnahme eines Magnesiumgetränks. Ich habe beobachtet, wie PMS sich innerhalb von 10 Minuten „aufgelöst“ hat. Ich habe beobachtet, wie Muskeln, die man nicht mehr gebrauchen und kontrollieren konnte, innerhalb von sieben Tagen wieder normal zu funktionieren begonnen haben. Auch löst das Magnesium das Zuviel an Calcium im Körper auf und heilt dadurch verkalkte Körperteile.

Sicherheit
Magnesium ist total sicher. Wenn Sie zuviel davon einnehmen, wird es der Körper wieder ausscheiden. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie „Dünnpfiff“ bekommen. In sehr seltenen Fällen, wenn exzessiv Magnesium eingenommen wurde, wird der Körper Calcium nutzen, um wieder einen Ausgleich herzustellen. Wenn das passiert, kehren die Magnesiummangel-Symptome wieder zurück. Dennoch, wenn Sie nicht exzessiv und unkontrolliert Magnesium einnehmen (das wir nicht raten), dann ist Magnesium total sicher und hat keine anderen Nebenwirkungen. Der Körper braucht es.

Um herauszufinden, wie viel Magnesium ihr Körper braucht, tun Sie folgendes: Steigern Sie die Menge an wasserlöslichem Magnesiumpulver in Ihrem Getränk solange, bis Sie Durchfall bekommen, und gehen Sie dann wieder mit der Menge runter bis der Durchfall verschwindet. Das wird die maximale Menge sein, die Ihr Körper auf einmal aufnehmen kann.

Zusammenarbeit
Magnesium hilft, egal was für ein Medikament Sie noch einnehmen. Versuchen Sie es einfach. Es ist sicher. Es wird auch Ihnen gut tun.

Magnesium: Brauchen Sie es?
Ihr Körper braucht täglich sein Magnesium. Es muss dauernd Magnesium aufnehmen, es gebrauchen und dann wieder ausscheiden. Das passiert dauern. Wenn Ihr Körper mehr ausscheidet als es einnimmt, dann fangen die Probleme an.

Die natürlichste Art und Weise, Magnesium zu sich zu nehmen, ist, es durch Essen und Wasser aufzunehmen. Unglücklicherweise haben diese beiden Quellen nicht ausreichend Magnesium in sich, um die Bedürfnisse des Körpers zu stillen.

Wie hier schon berichtet wurde, gibt es bestimmte Substanzen, die den Magnesiumvorrat aufbrauchen. Darunter gehört Alkohol, Drogen jeglicher Art, harntreibende Mittel, Kaffee, Tabak und raffinierter Zucker. Eine der Hauptursachen für Magnesiummangel ist Stress. Je mehr Stress Sie haben, desto mehr Magnesium brauchen Sie.

So kommt es zu der Situation heutzutage, dass wir nicht genügend Magnesium aufnehmen und gleichzeitig Substanzen konsumieren, die auch noch Magnesium ausscheiden.

Manche Symptome und körperlichen Beschwerden sind ein Zeichen dafür, dass es Ihrem Körper an Magnesium mangelt. Die Lösung dafür ist, Magnesium in einer Form einzunehmen, die vom Körper schnell verwendet werden kann. Die wasserlösliche Form kann schnell vom Körper aufgenommen werden und das Wasser agiert als ein Transportmittel, um das Magnesium zu den Zellen, wo es gebraucht wird, zu transportieren. Auch haben wir herausgefunden, dass je heißer das Wasser ist, desto schneller kann der Körper das Magnesium aufnehmen und desto schneller verschwinden die Mangelsymptome und körperlichen Probleme.

Ich habe bei den Personen, die wasserlösliches Magnesium zu sich genommen haben, folgendes beobachtet:

  1. Die Wirbelsäule hat sich mit einem lauten Klick innerhalb von 15 Minuten nach Einnahme von Magnesium-Citrate in heißem Wasser wieder eingerenkt.
  2. Herzrhythmusstörungen (das Herz schlägt zu schnell oder zu langsam oder kommt aus dem Rhythmus) verschwanden innerhalb in 10 Tagen, und das Herz schlug wieder normal.
  3. Zurückgegangene Muskeln konnten nach 10 Tagen wieder normal funktionieren, und das durch eine Kombination von Magnesium, Mineralien und Coenzym Q10.
  4. Hoher Blutdruck ist innerhalb eines Monats nach und nach zurückgegangen.
  5. Niersteine, Gallensteine und Arthritis verschwanden nach und nach.
  6. PMS Symptome sind innerhalb von 10 Minuten verschwunden.
  7. Migränekopfschmerzen verschwanden über Nacht und kamen auch in vielen Fällen nicht wieder.
  8. Zucken, Muskelkrämpfe, Krämpfe, Muskelzucken und angespannte Muskeln sind innerhalb einer Woche Magnesiumeinnahme wieder verschwunden.
  9. Schlaflosigkeit wurde durch ein Glas heißen Magnesiumgetränks kuriert.
  10. Ein Zweijähriger konnte wieder gut durchschlafen und hat nicht mehr die ganze Nacht geweint und die Eltern wach gehalten.

Um Symptome des Magnesiummangels zu beseitigen, brauchen Sie 1 bis 3 Teelöffel von wasserlöslichem Magnesium am Tag. Das wird dabei helfen, den Magnesiummangel auszugleichen.

Um schnell den Mangel auszugleichen, können Sie auch jeden Abend und jeden Morgen 400 mg wasserlösliches Magnesium-Citrate Pulver trinken.

Magnesium unterstützt den Körper bei der Nutzung von Calcium, Pothassium, Natrium, Phosphor, B-Komplex und den Vitaminen C und E. Es ist für den Aufbau von starken Knochen und Zähnen essentiell notwendig, ebenso ist es wichtig für die Lunge und andere Körperteile, und für das Gewebe und Ihre Drüsen. Es beruhigt die Nerven und entspannt den Körper so dass Schlaf und Ruhe möglich sind. Es ermöglicht eine Vielzahl anderer Aktionen des Körpers, so dass er gut funktionieren kann.

Brauchen Sie es? Jeder braucht es. Versuchen Sie es. Sie werden einen großen Unterschied in der Art und Weise bemerken, wie Sie sich fühlen. Sie werden mehr Energie verspüren.

Brauchen manche Menschen höhere Dosen?
Wenn man bedenkt, dass schätzungsweise 90 % der amerikanischen Bevölkerung einen Mangel an diesem kostbaren Mineral haben, dann werden Sie wohl kaum eine Person finden, die nicht extra Magnesium braucht. Jeder, der die Symptome hat, die ich schon aufgelistet habe, leidet schon unter einem Mangel.

Menschen, die in eine der folgenden Kategorien fallen, haben ein größeres Risiko, einen Magnesiummangel und seine Symptome zu haben. Diese brauchen regelmäßig viel Magnesium um zukünftige Gesundheitsprobleme und Komplikationen zu vermeiden: Alle Personen mit Stress, schwangere Frauen, Athleten, Senioren, Raucher, Alkoholiker, Frauen, die die Pille nehmen, jeder, der schwerer körperlicher Arbeit nachgeht und Menschen die Kaffee, Alkohol und Cola-Getränke trinken oder Milchprodukte oder viel Kohlenhydrate oder viel Zucker essen.

Kinder, die depressiv erscheinen oder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert wurden, haben oft einen Magnesiummangel. Das gleiche trifft auf die zu, die aggressiv sind.

Was ist Magnesium?

Das essentielle Mineral aus der Erde

Magnesium (chemisch Mg abgekürzt) ist ein Mineral, das der Körper zum Leben braucht, jedoch nicht eigenständig herstellen kann. Da das reine Element sehr reaktionsfreudig ist, kommt es in der Natur alleine nicht vor, jedoch in vielen Verbindungen mit anderen Elementen wie dem Calcium, Sulfat oder Chlor. Fast 2 % der Erdkruste besteht aus Magnesium bzw. einem seiner mineralischen Verbindungen. Auch besonders häufig kommt es im Meerwasser vor, wo in 1 Kubikmeter Wasser 1 Kilo Magnesium gelöst ist. Seinen Namen hat Magnesium bekommen, da es oft in magnetisierbaren Mineralien wiederzufinden ist.

magnesium-erdkruste

Die Natur braucht Magnesium zum Leben. Pflanzen brauchen Magnesium bei ihrer Photosynthese und auch Tiere und Menschen brauchen Magnesium für viele Prozesse in ihren Körpern.

Der menschliche Körper kann 350 biochemische und bioelektrische Prozesse nicht ausführen, wenn er kein Magnesium hat!

Deshalb ist dieses Mineral ein essentieller Stoff, es ist somit lebensnotwendig, kann aber vom Körper nicht selbst synthetisiert werden. Ohne Magnesium funktioniert unser Zucker-, Fett-, und Aminosäurestoffwechsel nicht, und ohne Magnesium kann der Körper keinen Sauerstoff nutzen, keine Energie gewinnen und seine Zellen nicht regenerieren. Ohne Magnesium kann sich auch kein Muskel entspannen! Somit schlägt unser größter Muskel, das Herz, nicht mehr, wenn kein Magnesium vorhanden ist.

Unser Körper hat circa 25-35 g Magnesium in sich, das meiste davon ist in den Knochen, weiteres Magnesium ist viel in der Muskulatur, in der Leber und in den Weichteilen.

Woher bekommt der Mensch nun sein notwendiges Magnesium? Aus der Nahrung. Sowohl in Tier- wie auch Pflanzennahrung ist Magnesium vorhanden, und die Pflanzen holen es sich aus den Böden. Auch unser Salz, sofern es kein industrielles Abfallprodukt ist, hat einen hohen Magnesiumgehalt.

Wofür braucht der Körper Magnesium?
Magnesium ist das wichtigste Mineral, das ihr Körper braucht. Um korrekt und effizient zu funktionieren, braucht der Körper viele Nährstoffe. Aber sobald Magnesium fehlt, können 350 biochemische Reaktionen im Körper entweder nicht oder nur unzureichend stattfinden. Das ist, als ob ein Auto mit wenig Öl fahren muss. Des weiteren wird Magnesium für die optimale Aufnahme von Calcium und Pothassium benötigt, und für optimale und effiziente Enzymprozesse. Wie Sie sich vorstellen können, kann Ihr Körper ohne Magnesium nicht optimal funktionieren.

Im folgenden möchte ich Ihnen einen Ausschnitt darüber geben, was Magnesium alles im Körper bewirkt:

  1. Magnesium entspannt die Muskeln (während Calcium sie anspannt). Ohne Magnesium könnte somit unser Herz nicht schlagen.
  2. Auch kleine Muskeln wie die Muskelmembranen der Arterien brauchen Magnesium zum »locker werden«.
  3. Magnesium wird von den Nebennieren für die Produktion von Hormonen dringend benötigt.
  4. Die Nebennieren stellen so auch Cortisol her, dass bei der Regulierung des Blutzuckers-Stoffwechsels benötigt wird.
  5. Insulin ist das Hormon, das bei der Regulation des Zucker-Stoffwechsels hilft. Magnesium verbessert dabei die Reaktion des Insulins auf den Zucker in der Nahrung und optimiert die Aktivität des Insulins beim Regulieren des Blutzuckerlevels.
  6. Magnesium ist für die Aufrechterhaltung von angemessenen Energie-Niveaus sehr wichtig. Mit Magnesium können die Zellen besser die Energie speichern.
  7. Ohne Magnesium kann der Körper kein Calcium aufnehmen und speichern. Somit braucht das ganze Skellettsystem Magnesium zum überleben.
  8. Das Nervensystem braucht Magnesium bei der Bildung von Neurotransmittern und Neuromodulatoren
  9. Die Nerven können an den Synapsen ohne Magnesium nur unzureichend miteinander kommunizieren.
  10. Magnesium ist bei der Bildung aller Proteine im menschlichen Körper beteiligt, zu den Proteinen gehören alle Enzyme, Antikörper, manche Neurotransmitter bzw. Neuropeptide, Gewebe wie Muskeln, Blutgefäße, Knorpel, Sehnen und auch rote und weiße Blutkörperchen und die Blutblättchen.
  11. Ohne Magnesium kann sich die Zelle nicht reparieren oder vermehren, bei der Reparatur der DNS und bei ihrer Verdoppelung zwecks Zellteilung wird Magnesium benötigt. Somit braucht JEDE Zelle Magnesium. Wir haben nach Schätzungen etwa 100 Billionen Zellen in unserem Körper, die alle spätestens zur Zellteilung Magnesium brauchen!

Sie sehen: Ohne Magnesium ist der Körper dem Untergang geweiht. Deshalb ist es sehr wichtig, genügend Magnesium mit der Nahrung auf zu nehmen und einen Mangel vorzubeugen bzw. zu beheben. Lesen Sie hier, in welchen Nahrungsmitteln besonders viel Magnesium ist.

 

Was fördert einen Magnesiummangel? Ganz klassisch: Magnesiumprobleme bei Stress und unausgewogener Ernährung

Ein Magnesiummangel wird nicht einfach durch die Einnahme von Magnesium verschwinden. Sie müssen auch die Faktoren vermeiden, die das Magnesium aufbrauchen könnten, sonst bekommen Sie ihren Magnesiummangel nie in den Griff.

Folgende Faktoren sind Magnesium-Aufbraucher:

  • mentale Aktivität
  • physische Aktivität
  • Koffein
  • Eiweißreiche Ernährung
  • Zu Hohe Calcium-Aufnahme (sehr verbreitet)
  • Ernährung mit viel Natrium
  • Raffinierte Zucker
  • Drogen jeglicher Art
  • Alkohol
  • Tabak
  • Diuretica („Wasser-Pillen“)
  • Viel Schwitzen
  • Durchfall
  • Weißmehl
  • Diabetes
  • Limonaden
  • Operationen oder körperlicher Stress
  • Chronische Schmerzen
  • Kohlenhydratreiche Ernährung
  • Viel Cholesterin oder Triglyceride

Jeder dieser Faktoren wird ihren Magnesiumvorrat aufbrauchen und einen erhöhten Bedarf an Magnesium verursachen. Je vorherrschender diese Faktoren in Ihrem Leben sind, desto mehr Magnesium wird ihr Körper brauchen.

Sie sehen: Es ist doppelt wichtig, sich gesund und ausgeglichen zu ernähren. Zum einen braucht Ihr Körper das im Essen enthaltene Magnesium, zum anderen verbraucht Ihr Körper bei schlechter Nahrung zuviel Magnesium auf.

Wenn Sie sich bei so vielen Ernährungsratgebern unsicher sind, wie eine gesunde Ernährung aussieht, so möchten wir Ihnen die Bücher von Dr. Shinya ans Herz legen. Dr. Shinya ist ein Darmspezialist, der in seinem Leben schon Tausende von Darmendoskopien gemacht hat. Er ist also mit einer Kamera in den Darm gegangen und hat die Leute nach Ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt. So hat er sich im Laufe der Jahrzehnte ein gutes Bild machen können, was die Darmgesundheit fördert und was sie zerstört. Letztlich propagiert er eine Ernährung, die vor allen Dingen aus Vollkornprodukten und Gemüse besteht, etwas Fisch und Eiern zulässt aber Fleisch, Milchprodukte und Zucker ausklammert.

 

Lebensmittel mit viel Magnesium

Es lohnt sich, öfters mal eine Tasse Kakao zu trinken und dazu ein Roggen-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen zu essen. Denn gerade Kakao und Sonnenblumenkerne enthalten viel Magnesium, in 100 gr Kakao sind 425 mg Magnesium und in 100 gr. Sonnenblumenkernen sind 420 mg, dagegen hat der Roggen „nur“ 90 mg pro 100 Gramm. Oder machen Sie sich einen Salat aus Blattspinat mit Weizenkeimen, der Blattspinat hat um die 160 mg und die Weizenkeime gleich 253 mg Magnesium pro 100 gr. Wie wärs mit einem Buchweizenpfannkuchen aus 100 gr. Buchweizen zum Frühstück? Supergesund, denn der Buchweizen hat um die 300 mg Magnesium in sich. Naturreis, Kichererbsen, Hirse und Haferflocken wie auch Erdnüsse und Mandeln bringen es auf 140-170 mg pro 100 gr. Etwas Tofu gefällig? Die Sojabohne hat 220 mg pro 100 gr. Und wenn Sie Kartoffeln essen: Lassen Sie die Schale dran. Denn es befindet sich um die 50 mg Magnesium in den Kartoffeln, das meiste davon sitzt in der Schale. Dazu ganz englisch ein paar weiße Bohnen in Tomatensoße, und schon haben Sie noch mehr gesundes Magnesium intus. Denn die Bohnen und das Tomatenmark bringen es jeweils auf 134 mg/100gr. Guten Appetit!

Quellen:

Aubuchon, Vaughn: Magnesiums Food Summary. In: http://www.vaughns-1-pagers.com/food/magnesium-foods.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnesium

  • Vollkornprodukte: Vollkornbrot, Vollkornnudeln
  • Naturreis 157
  • Weizenkeime 253
  • Hirse 170
  • Kichererbsen 155
  • Haferflocken 140
  • Haferflocken
  • Geflügel
  • Leber 21
  • Fische
  • Kakao: 100 gramm entahlten 415 mg Magnesium
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkern 100 gr enthalten 420 mg Magnesium
  • Cashewnüsse
  • Erdnüsse 150
  • Sesam
  • Kartoffeln 25
  • Blattspinat
  • Kohlrabi
  • Beerenobst
  • Orangen
  • Bananen
  • Milchprodukte
  • Sojabohne 220
  • Mandeln 170

Reizdarm

Wenn der Darm verrückt spielt – schon mal Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüft? Studie zeigt Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel und Reizdarm

Der Reizdarm ist eine weit verbreitete Erkrankung, zwischen 9-23 % der Bevölkerung auf unserem blauen Planeten leiden unter dieser Verdauungsstörung. Es wird geschätzt, dass der Reizdarm allein in den Staaten jährlich Kosten von 21 Milliarden Dollar erzeugt.

reizdarm

Ein Reizdarm kann sehr unangenehm sein. Warum ein korrekter Vitamin D-Spiegel eventuell helfen könnte.

Jeder zweite, der zum Gastroenterologen geht, klagt beim Arzt über die typischen Beschwerden eines Reizdarms: Durchfall und/oder Verstopfung, Aufgebläht sein, Blähungen, weißen oder gelben Schleim im Stuhl, das Gefühl der Stuhl passiert den Darm nicht komplett oder ein Gefühl dringend auf die Toilette zu müssen. Bei einem Reizdarm haben die Patienten oft Schmerzen im Unterleib, die durch den Stuhlgang gelindert werden und/oder die Schmerzen stehen im Zusammenhang mit dem Stuhl. Teilweise kann ein Reizdarm auch sehr peinlich für den Betroffenen sein.

Es gibt für den Reizdarm keine Pille oder Spritze, die ihn hinwegzaubert. Der Gastroenterologe muss alle möglichen Ursachen in Erwägung ziehen, Zöliakie oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Magenkrebs, kranke Bauchspeicheldrüse, Hormonstörungen um nur einige zu nennen. Die Ursache zu finden und zu behandeln kann Jahre dauern.

Gibt es denn nun einen Zusammenhang zwischen Reizdarm und dem Vitamin D-Spiegel? Dies haben Gastroenterologen von der University of Sheffield untersucht. Dabei haben sie die Ausprägung der Erkrankung, ihren Einfluss auf die Lebensqualität und den Vitamin D Status erfasst.

Tatsächlich: Von den 51 Patienten mit Reizdarm waren 82 % mit Vitamin D unterversorgt. Ihr Vitamin-D-Status hat ihre durch den Reizdarm beeinflusste Lebensqualität widergespiegelt.

Das heißt mit einem unteren Vitamin-D-Spiegel war auch die wahrgenommene Lebensqualität schlechter, (sie wurde an dem Ausmaß gemessen, wie der Reizdarm das Leben der Betroffenen beeinflusst hat).

Auch wenn man die Ursache nicht kennt: Kann man nun mit Vitamin D den Reizdarm verbessern? Die Wissenschaftlerin Vicky Grant hat es gemacht. Sie leidet unter den Symptomen eines Reizdarms seit 30 Jahren, hat aber eine deutliche Verbesserung durch die Einnahme von hohen Dosen an Vitamin D festgestellt (es ist mir jedoch nicht bekannt, wie hoch die Dosis war). Die Nahrungsergänzung hat deutlich die Beschwerden zurückgehen lassen, während andere Versuche, den Darm zu heilen, gescheitert sind. Grant betont, dass der Reizdarm eine komplexe Krankheit ist, die auch bei anderen Erkrankungen auftreten kann. Das Vitamin D kann dabei helfen, diese ursächliche Erkrankung mit zu behandeln.

Wikipedia: Reizdarmsyndrom. Unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom (Abruf vom 15.01.2016)

Brazier: Yvette: Low vitamin D levels associated with IBS. Unter:
http://www.medicalnewstoday.com/articles/304361.php (Abruf vom 15.01.2016)

 

Der Vitamin-D-Haushalt und seine Auswirkungen

Der Vitamin-D-Spiegel im Körper wurde getestet, aber was verraten die Ergebnisse?

Ein Test für die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels wird als sogenannter 25 (OH) D Bluttest bezeichnet und gibt Aufschluss darüber, ob die Vitamin-D-Menge im Körper ausreichend, zu niedrig oder zu hoch ist. Somit können entsprechende Maßnahmen ergriffen und Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden, die den Vitamin-D-Spiegel steigen bzw. sinken lassen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Ergebnisse des Tests auch richtig verstanden und gedeutet werden.

So enthalten die Testergebnisse einige Maßeinheiten, die bei Gesundheitsexperten aus den Vereinigten Staaten immer in ng/ml aufgeführt sind, während die Berechnung in anderen Ländern für gewöhnlich in nmol/l erfolgt.

Wer daher seine Ergebnisse von ng/ml in nmol/l umrechnen will, muss jene mit 2,5 multiplizieren. Demnach entsprechen 20 ng/ml einem Wert von 50 nmol/l, denn 20 x 2,5 = 50.

Soll wiederum ein Wert von nmol/l in ng/ml konvertiert werden, so wird jener durch 2,5 dividiert.

Ein Wert von 50 nmol/l ist also identisch mit 20 ng/ml, weil 50: 2,5 = 20.

Nachfolgend gibt es eine kurze Übersicht darüber, in welchen Bereichen sich der Vitamin-D-Spiegel befinden kann, was für gesundheitliche Auswirkungen dies hat und wie Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe leisten. Dabei basieren alle Angaben auf einem durchschnittlichen Körpergewicht von 150 lbs.

Selbstverständlich ist jeder Mensch verschieden, weswegen diese Ergebnisse variieren können. Deshalb sind die unten aufgeführten Tabellen keine Garantie, sondern eher eine Prognose dafür, was sich mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln erreichen ließe. Um wirklich effektiv etwas zu verbessern, ist es jedoch wichtig, den Vitamin-D-Spiegel zweimal jährlich zu testen und die Dosierung der Präparate basierend darauf anzupassen.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 0–10 ng/ml

Ein Vitaminspiegel, der sich in diesem Bereich befindet, stellt ein erhöhtes, gesundheitliches Risiko dar. So könnten Muskelschwächen, Bewegungseinschränkungen sowie ein zu niedriger Blutkalziumspiegel vorliegen, was zu instabilen Knochen führt.

Die folgende Tabelle zeigt daher, wie viel jemand mit einem Startwert von 10 ng/ml einnehmen muss, um jenen zu steigern:

Nahrungsergaenzung-1

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 10–20 ng/ml

Solche Werte sind ebenfalls noch unzureichend. Es besteht somit ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, Knochenbrüche und Stürze, denn der Körper bekommt nicht genügend Kalzium und ist anfälliger.

Außerdem könnte eine hohe Anzahl an Parathormonen vorliegen, welche den Phosphor- und Kalziumhaushalt im Körper beeinflussen und die Knochen dadurch ebenfalls schwächen.

Beginnend mit 15 ng/ml könnte es mit der folgenden Dosierung aber zu einer Verbesserung kommen:

Nahrungergaenzung-2

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 20–30 ng/ml

Dieser Vitamin-D-Spiegel birgt zwar nicht so viele Risiken wie niedrigere Werte, doch der Körper produziert trotzdem zu viele Parathormone und bekommt nicht genügend Kalzium. Deshalb sind die Knochen weiterhin schwächer und gefährdeter für Brüche als bei Werten, die 30ng/ml überschreiten.

Mit einem Wert von 25 ng/ml gibt es folgende Dosierungen zur Verbesserung:

Nahrungsergaenzung-3

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 30–40 ng/ml

Werte, die in diesem Bereich liegen, stehen für eine optimale Kalziumversorgung sowie die richtige Menge an Parathormonen und dementsprechend für kräftige, gesunde Knochen. Zusätzlich ergaben Studien, dass diese Ergebnisse auch das Krebsrisiko senken und das Immunsystem stärken.

Wer mit 35 ng/ ml beginnt, kann diesen Wert noch durch folgende Dosierungen optimieren:

Nahrungsergaenzung-4

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 40–50 ng/ml

Diese Testergebnisse besagen, dass eine ausreichende Menge an Vitamin D vorhanden ist. Solche Werte werden allerdings eher erreicht, wenn man seinen Körper ein Jahr lang der Sonne am Äquator aussetzt. In der heutigen Zeit haben deshalb vor allem Volksgruppen in Afrika, die noch immer das traditionelle Leben im Freien führen, diesen Vitamin-D-Spiegel.

Ein derartiges Testergebnis symbolisiert nämlich einen idealen Parathormon- und Kalziumhaushalt, fördert die Durchblutung, stärkt das Herz sowie die Abwehr, senkt das Risiko für manche Krebsarten und hilft stillenden Müttern, ihren Babys das wertvolle Vitamin D über die Muttermilch abzugeben.

Wer seinen Wert aber, trotz 45 ng/ml, noch etwas steigern möchte, kann folgende Optionen nutzen:

Nahrungsergaenzung-5

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 50–60 ng/ml

Dieser Wert beweist eine optimale Versorgung des Körpers, sodass keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 60–80 ng/ml

Dieser Bereich ist zwar relativ hoch, jedoch noch immer angemessen, denn er lässt sich, Studien zufolge, durchaus auf natürlichem und gesundem Weg erzielen.

Ob solch ein Wert letztendlich mehr Vorteile hat als jene zwischen 40 ng/ml und 60 ng/ml, wurde hingegen bisher noch nicht eindeutig festgestellt, allerdings gibt es kein erwiesenes Risiko bei diesen hohen Testergebnissen.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 80–100 ng/ml

Grundsätzlich sind auch solche Werte noch vertretbar, allerdings lassen sie sich nicht mehr ohne die Hilfe von ergänzenden Mitteln erreichen.

Des Weiteren gibt es noch keine ausreichenden Kenntnisse darüber, ob diese Testergebnisse noch besser für die Gesundheit wären, aber es sind zumindest keine Gefahren bekannt, die mit jenen einhergehen könnten.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 100–150 ng/ml

Im Allgemeinen sind jene Werte noch nicht schädlich, jedoch liegen sie bereits in einem zu hohen Bereich. Eine Studie aus Utah fand sogar heraus, dass bei solchen Ergebnissen eine leichte Gefahr für einen unregelmäßigen Herzschlag und sogenanntes Vorhofflimmern bestehen könnte.

Es empfiehlt sich also, Maßnahmen einzuleiten, um die Werte zu senken, es sei denn, man befindet sich schon unter ärztlicher Aufsicht. So sollten keine weiteren Präparate zur Steigerung des Vitamin-D-Spiegels eingenommen werden. Nach drei Monaten ist es zudem ratsam, den Bluttest zu wiederholen und die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel vollkommen einzustellen, wenn die Werte endlich in einem normalen Bereich sind.

Vitamin-D-Spiegel in einem höheren Bereich als 150 ng/ml

Jeder Wert, der höher ist als 150 ng/ml, stellt ein erhöhtes, gesundheitliches Risiko dar. Für den Fall, dass noch keine ärztliche Kontrolle erfolgt ist, muss daher etwas unternommen werden, um jenen wieder unter 100 ng/ml zu senken.

Selbstverständlich erfolgt dies auch hier durch den Verzicht auf Mittel, die den Vitamin-D-Spiegel steigern. Ein weiterer Test nach drei Monaten zeigt dann, ob sich die Werte wieder in einem normalen Bereich befinden, sodass die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel komplett eingestellt werden kann.

Auf diese Weise können Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen, den Vitamin-D-Haushalt im Körper in einen idealen Bereich zu bringen und damit die gelungene Basis für weniger gesundheitliche Risiken sowie ein besseres Allgemeinbefinden zu schaffen.

 

Vitamin D Council, Referenzen:

  1. Bouillon, R. How to Define Optimal Vitamin D Status. In Vitamin D, Third Edition, by Feldman D, Pike JW and Adams JS. Elsevier Academic Press, 2011.
  2. Centers for Disease Control and Prevention. Second National Report on Biochemical Indicators of Diet and Nutrition, 2012.
  3. Garland CF, French CB, Baggerly LL, Heaney RP. Vitamin D supplement doses and serum 25-hydroxyvitamin D in the range associated with cancer prevention. Anticancer Res. 2011 Feb;31(2):607-11.
  4. Heaney, R. Assessing vitamin D status. Current Opinion in Clinical Nutrition and Metabolic Care, 2011.
  5. Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, Gordon CM, Hanley DA, Heaney RP, Murad MH, Weaver CM; Endocrine Society. Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab. 2011 Jul;96(7):1911-30.
  6. Institute of Medicine, Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes for Calcium and Vitamin D. Washington, DC: National Academy Press, 2010.
  7. Luxwolda MF, Kuipers RS, Kema IP, Janneke Dijck-Brouwer DA, Muskiet FA. Traditionally living populations in East Africa have a mean serum 25-hydroxyvitamin D concentration of 115 nmol/l. Br J Nutr. 2012 Jan 23:1-5.
  8. Smith MB et al. Vitamin D Excess Is Significantly Associated with Risk of Atrial Fibrillation. American Heart Assocation 2011 Meeting. 2011; 124: A14699.
  9. Vieth R. The Pharmacology of Vitamin D. In Vitamin D, Third Edition, by Feldman D, Pike JW and Adams JS. Elsevier Academic Press, 2011.
  10. Zhu K, Austin N, Devine A, Bruce D, Prince RL. A randomized controlled trial of the effects of vitamin D on muscle strength and mobility in older women with vitamin D insufficiency. J Am Geriatr Soc. 2010 Nov;58(11):2063-8.

Ein Hoch auf die Pharmaindustrie! Ein medizinischer Vortrag…

Wie man das Vertrauen in Vitamine zerstört, wenn man keine Fakten hat.

(OMNS, 11. Januar 2010) „Meine Damen und Herren, willkommen zum diesjährigen Jahrestreffen im Welthauptquartier von Pharmapolitikern, Lehrern und Journalisten.

Lassen Sie uns direkt auf den Punkt kommen. Viele unserer Mitglieder und Verbündeten haben sich über etwas beschwert, das für uns ein alarmierendes und gefährliches Segment in der Gesundheitsbranche ist: Die sogenannte ‚orthomolekulare Medizin’.

Wir wollen Ihnen versichern, obwohl dieses therapeutische Vorgehen leider sehr effektiv dabei ist, Krankheiten zu verhindern und zu behandeln, werden wir sicherstellen, dass die Öffentlichkeit niemals davon erfahren wird.

Ja, es war wirklich ein triumphales halbes Jahrhundert. Wie haben wir das gemacht? Es ist wirklich recht einfach. Hier ist eine Zusammenfassung für diejenigen unter Ihnen, die vielleicht das letzte Treffen hier verpasst haben.Pharmaindustrie_Blut

Unser Leitprinzip ist es, die Öffentlichkeit verunsichert zu halten. Jegliche Angst wird es tun, aber wir sind besonders zufrieden mit und empfehlen deshalb die Nutzung der Furcht vor neuen Mutationen von Grippeviren, der Furcht vor Impfengpässen und ganz besonders der Furcht vor der Toxizität von Vitaminen. Unsere Erfolge mit Letzterem waren einfach nur spektakulär.

Natürlich wissen Sie, dass Jahrzehnte an Statistiken der Zentren zur Giftüberwachung zeigen, dass es keine Todesfälle durch Vitamine gegeben hat (1). Sie wissen auch, dass Medikamente – ordnungsgemäß verschrieben und eingenommen wie verordnet – jährlich mindestens 100000 Amerikaner töten (2).

Ganz klar, das Letzte, was wir wollen, ist, dass die Öffentlichkeit wirklich herausbekommt, dass eine Vitamintherapie zehntausend Male sicherer ist als eine Medikamententherapie.

Deshalb empfehlen wir die folgenden Taktiken:

  1. Verlangen Sie immer 100% Sicherheit und 100% Effektivität von einer ernährungsbasierten Therapie. Dies ist besonders effektiv, wenn Sie gleichzeitig die Öffentlichkeit permanent erinnern, dass Sie bei einer Medikamententherapie eine gewisse Menge an gefährlichen, sogar tödlichen Nebenwirkungen erwarten und akzeptieren muss. Und, wenn ein Medikament nicht funktioniert, gibt es immer noch ein anderes, teureres Medikament, das vielleicht doch wirkt.
  2. VitaminCundBGeben Sie immer der Veröffentlichung von Forschung, die Vitamine als unwirksam, oder als regelrecht schädlich darstellt, Priorität. Wählen Sie die Studie mit niedrigdosierten Vitaminen aus; ignorieren Sie die Studie mit Hochdosierten. Unsere beste Waffe ist es, wenn wir niedrigdosierte Nährstoffstudien für Unwirksamkeit kritisieren, während wir die wirksamen Studien mit hohen Dosen diskreditieren, weil sie vielleicht gefährlich sind. Denken sie daran: Wählen Sie die eine negative Vitaminstudie aus; ignorieren Sie die Hunderte von positiven Vitaminstudien.
  3. Wenn eine positive Megavitaminstudie tatsächlich in Ihrer Abteilung, medizinischen Gesellschaft oder für Ihr Journal eingereicht wird, lehnen Sie sie wegen eines Formfehlers ab und nehmen Sie sich ein oder zwei Jahre Zeit, um das zu tun. Noch besser, lassen Sie die Autoren im Journal of Orthomolecular Medicine publizieren. Immerhin wird was auch immer dort veröffentlicht wird, nicht auf den Index der U.S. National Library of Medicine gesetzt (3).“
  4. Verschleierung funktioniert. Vernebeln und verschleiern Sie die Sache. Lassen Sie nie die Wahrheit einer guten Pressemitteilung im Weg stehen. Das haben wir von der Tabakindustrie gelernt: Wenn man sie mit Weisheit nicht gewinnen kann, beeindruckt man sie mit Blödsinn. Denken Sie daran, betonen Sie bei Vitaminen immer das Negative; ignorieren Sie das Positive. Lassen Sie nie die Fakten einem guten Argument im Weg stehen. Ein gutes Argument ist eines, mit dem Sie gewinnen. Es geht hier um Macht, nicht um Gesundheit.
  5. Während die Hälfte der Bevölkerung Vitamine einnimmt, praktiziert weniger als 1% aller Ärzte orthomolekulare Medizin. Das ist eine sehr kleine Minderheit. Wie schwierig kann es schon sein, die zum Schweigen zu bringen? Immerhin, sehen Sie sich an, was wir mit Linus Pauling gemacht haben. Als er sich für Vitamin C aussprach, brachten wir die gesamte medizinische Welt dazu, die einzige Person auszulachen, die in der Geschichte zwei ungeteilte Nobelpreise gewonnen hat. Soviel dazu
  6. Beachten Sie, was der Verhaltensforscher B.F. Skinner gesagt hat: Erziehung ist eine sehr große Zahl an sehr kleinen Schritten. Das Geheimnis ist, immer weiter zu ackern, bei jeder Gelegenheit, die sich bietet. Jedes Mal, wenn wir etwas in den Nachrichten oder in der medizinischen Presse sagen, ist es ein zusätzlicher Schritt, der dabei hilft, die Gehirne der Öffentlichkeit sauber zu waschen und die ernährungsbasierte Medizin endgültig auszulöschen.

Nun gehen Sie zurück an Ihre Computer und machen Sie sich an die Arbeit. Blättern Sie durch diese Ernährungsstudien und beißen Sie sich an den Negativen fest. Die Medien warten schon darauf, von Ihnen zu hören.“

Fußnoten:

(1) Der neueste Jahresbericht der American Association of Poison Control Centers, der im Journal Clinical Toxicology veröffentlicht wurde, weist null Todesfälle durch multiple Vitamine aus; null Todesfälle durch jeglichen der B-Vitamine; null Todesfälle durch die Vitamine A, C, D oder E; und null Todesfälle durch irgendwelche anderen Vitamine. Außerdem gab es null Todesfälle durch irgendwelche anderen mineralischen Nahrungsergänzungen.

Bronstein AC, Spyker DA, Cantilena LR Jr, Green JL, Rumack BH, Heard SE; American Association of Poison Control Centers. 2007 Annual Report of the American Association of Poison Control Centers‘ National Poison Data System (NPDS): 25th Annual Report. Clin Toxicol (Phila). 2008 Dec;46(10):927-1057. Gesamttext zum kostenlosen Download unter: http://www.aapcc.org/annual-reports/ Vitaminstatistiken finden sich in Tabelle 22B, Journalseiten 1027-1028. Mineralstoffe sind in der selben Tabelle, Seite 1024.

(2) Lazarou J, Pomeranz B, Corey P. Incidence of adverse drug reactions in hospitalized patients. JAMA. 1998;279:1200-1205. Siehe auch: Leape LL. Error in medicine. JAMA. 1994 Dec 21;272(23):1851-7.

(3) Saul AW. Medline bias: update. [Editorial] J Orthomolecular Med, 2006. Vol 21, No 2, p 67. http://www.doctoryourself.com/medlineup.html

Zur weiteren Lektüre:

Pharmaceutical Advertising Biases Journals Against Vitamin Supplements. Orthomolecular Medicine News Service, February 5, 2009. http://orthomolecular.org/resources/omns/v05n02.shtml

FDA Claims „Food Supplement“ Deaths; Hides Details from the Public. Orthomolecular Medicine News Service, October 9, 2008. http://orthomolecular.org/resources/omns/v04n13.shtml

Ernährungsbasierte Medizin ist orthomolekulare Medizin.

Orthomolekulare Medizin nutzt sichere, wirksame nahrungsbasierte Therapien, um Krankheiten zu bekämpfen. Mehr Information unter: http://www.orthomolecular.org

Der von Experten editierte Nachrichtenservice für orthomolekulare Medizin (Orthomolecular Medicine News Service) ist eine gemeinnützige und nichtkommerzielle Informationsquelle.

Stillen/Schwangerschaft und Vitamin D

Stillenden Müttern wird eine Gabe von 6.400 Einheiten Vitamin D empfohlen. Und: Warum Vitamin D auch in der Schwangerschaft wichtig ist.

Stillende Mütter geben Ihren Babys häufig 400 IE an Vitamin D am Tag. Das ist auch nur logisch, denn die Muttermilch selbst enthält sehr wenig Vitamin D. Es ist nicht möglich, der zarten Babyhaut einer direkten Sonneneinstrahlung im Sommer auszusetzen – und im Winter scheint die Sonne nicht stark genug, so dass der Körper ausreichend Vitamin D bilden kann. Deshalb ist es allgemein üblich, den kleinen Säuglingen noch zusätzlich Vitamin D zu geben. (400 IE am Tag für die Babys entsprechen übrigens 8000 IE für einen normalgewichtigen Erwachsenestillen-schwangerschaft-vitamindn).

Jetzt schlagen Wissenschaftler vor, dass nicht das Baby Vitamin D zu sich nimmt, sondern die Mutter, und zwar 6.400 IE am Tag. Denn damit kommt ausreichend Vitamin D durch die Muttermilch zum Baby UND die Mütter nehmen eine gute Portion Vitamin D auf, welches sie selbst benötigen. In einer Studie hat man zuerst Müttern 2.400 IE am Tag gegeben, doch dadurch blieb der Spiegel an Vitamin D bei den Babys immer unter 20 ng/ml, was zu niedrig ist, so dass der Test abgebrochen wurde. Dann gab man den Müttern 6.400 IE am Tag, und das Ergebnis war das gleiche wie bei den Babys, die 400 IE am Tag an Vitamin D durch Tabletten bekamen.

Mit 6.400 IE am Tag für die stillenden Mütter haben sowohl die Babys als auch die Mutter etwas von den Vorteilen.

Doch werdende Mütter sollten sich Gedanken machen, ob sie nicht schon VOR der Geburt Vitamin D substituieren. Denn man hat herausgefunden, dass der Geburtsmonat einen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Kindes hat. So haben Kinder, die im Herbst geboren wurden und somit genügend Sonne im zweiten Trimester der Schwangerschaft hatten, höhere Bildungsabschlüsse als z. B. die Frühjahrskinder. Babys, die im Dezember bis Februar geboren werden, tendieren dazu, ein niedrigeres Geburtsgewicht zu haben, eine kleinere Statur zu besitzen, und einen früheren Beginn der Regelblutung zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, im Wachstum kürzer zu sein, ist bei Dezember-Kindern um 9 % höher als bei Juni-Kindern.

Ebenso ist es für Mütter und Föten gesünder, wenn Mütter ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. In Indien gab es eine Studie, bei der 180 Schwangere in 2 Gruppen eingeteilt wurden: Eine Gruppe erhielt Vitamin D (die Menge war abhängig vom Ausgangswert des Vitamin D-Spiegels), die andere Gruppe erhielt kein Vitamin D.

Die Mütter, deren Wert unter 10 ng/ml lag, erhielten insgesamt 480.000 IE an Vitamin D während der Schwangerschaft,. Jedoch war nur bei jeder Zweiten aus dieser Gruppe der Vitamin D-Spiegel ausreichend beim Ende der Schwangerschaft angehoben. D. h. bei 47,2 % der Schwangeren mit einem starken Mangel haben selbst 480.000 IE an Vitamin D während der Schwangerschaft nicht ausgereicht, um einen gesunden Spiegel zu erreichen. 480.000 IE klingt viel, aber das sind keine 2000 IE am Tag, kein Wunder, dass der Vitamin D-Spiegel nicht ausreichend angehoben war.

Schwangerschaftskomplikationen, inklusive vorzeitige Wehen, Präeklampsie (erhöhter Blutdruck & Eiweiß im Urin) und Schwangerschaftsdiabetes, traten bei 44 % der Frauen in der Kontrollgruppe (ohne Vitamin D-Kontrolle) auf, und in nur 20,4 % in der Interventions-Gruppe (bei der auf den Vitamin D-Spiegel geachtet wurde). D. h. ein Fünftel mehr Frauen hatten Komplikationen, wenn nicht auf ihren Vitamin D-Spiegel geachtet wurde.

Natürlich gab es bei den Babys auch höhere Vitamin D-Werte, wenn die Mütter Vitamin D substituiert hatten.

Ich möchte betonen, dass die Studie in Indien stattfand, einem Land also, mit ausreichender Sonnenstrahlung.

Und dennoch gab es selbst dort bei Müttern eine Unterversorgung, die auch nicht mit 480.000 IE in der Schwangerschaft ausgeglichen werden konnte.

Es ist zwar den Wissenschaftlern anzurechnen, dass sie mit einer Kontrollgruppe gearbeitet haben, dennoch halte ich es für ethisch schwierig, Schwangeren Vitamin D vorzuenthalten.

Eine andere Studie fand heraus, dass die Babys größer sind, wenn die Mutter einen Spiegel zwischen 10 und 30 ng/ml besitzt, und zu klein, wenn sie einen Spiegel von unter 10 ng/ml hat. Wenn der Spiegel über 30 ng/ml ansteigt, dann sind die Babys kleiner als die Babys mit einem Spiegel der Mutter von 10-30 ng/ml 25(OH)D (dem Vitamin D-Spiegel). Also unter 10 ng sind sie zu klein, zwischen 10 und 30 tendieren sie dazu, sehr groß zu sein, und ab 30 ng/ml (Mutterspiegel) sind sie wieder kleiner, was wahrscheinlich zu weniger Geburtskomplikationen führt. Die Schlussfolgerung von Dr. John Cannell war, dass alle Babys und deren Müttern mit einem Spiegel von unter 30 ng/ml unterversorgt sind. Nach ihm könnte eine der Auswirkung sein, dass die Babys zu groß werden können, was zu Geburtskomplikationen führen kann.

Interessant finde ich auch die Frage, warum man – meines Wissens nach 2-3 Jahren – aufhört, kleinen Kindern Vitamin D zu geben. Wahrscheinlich wird davon ausgegangen, dass die Kinder durch das Spielen draußen selber ausreichend Vitamin D produzieren. Doch auch Kinder können meines Wissens wie Erwachsene genauso unterversorgt sein.

Quellen:

o. A.: Vitamin D für Babys und Kleinkinder. Auf: http://www.vitamind.net/baby/ (Abruf vom 21.10.2015)

Centers for Disease Control and Prevention: Breastfeeding: Guidelines & Recommendations: Vitamin D Supplementation. Auf: http://www.cdc.gov/breastfeeding/recommendations/vitamin_d.htm (Abruf vom 21.10.2015)

Cannell, John: Study shows breastfeeding women need 6.400 IU/day to maintain infants vitamin D levels. In: Vitamin D Council. Auf:

http://www.vitamindcouncil.org/blog/study-shows-breastfeeding-women-need-6400-iuday-to-maintain-infants-vitamin-d-levels/?mc_cid=759e58fa15&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 21.10.2015)

Cannell, John: Vitamin D status linked to birth size in infants according to new study. Auf: http://www.vitamindcouncil.org/blog/vitamin-d-status-linked-to-birth-size-in-infants-according-to-new-study/?mc_cid=a67d8fb7bd&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 21.10.2015).

Fehlgeburten und Vitamin D

Höheres Risiko einer Fehlgeburt bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel. Warum Vitamin D bei Empfängnis und Schwangerschaft so wichtig ist.

Für viele Mütter stellt eine Fehlgeburt ein Trauma da. Es ist tragisch, wenn eine Schwangerschaft so beendet wird. Eine dänische Studie nun hat untersucht, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen Fehlgeburten und dem Vitamin-D-Spiegel der Mütter gibt. Sie wurde 2015 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. Die Forscher haben den Vitamin D Spiegel von 1.684 Schwangeren untersucht und sind mit den Müttern in Kontakt geblieben, um herauszufinden, ob sie eine Fehlgeburt hatten. Und tatsächlich: Es existiert ein statistisch relevanter Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel der Mütter und dem Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden.

Ihr Untersuchungsergebnis:

  1. Frauen mit Fehlgeburten hatten einen niedrigeren Vitamin D-Spiegel (22 ng/ml) als die Frauen, die keine Fehlgeburt hatten (26 ng/ml) (P=.002).
  2. Frauen mit einem Spiegel von weniger als 20 ng/ml haben 2,5fach eher eine Fehlgeburt gehabt als Frauen mit einem Spiegel über 20 ng/ml (P<.0,5).
  3. Der Zusammenhang konnte nur bei Fehlgeburten in dem ersten Trimester der Schwangerschaft beobachtet werden, es gab einen Trend in die Richtung im zweiten Trimester doch er besitzt statistisch keine Signifikanz.

Auffällig ist, dass sich bei sehr niedrigem Vitamin-D-Spiegel das Fehlgeburts-Risiko mehr als verdoppelt hat (siehe Punkt 2)!

Die Forscher vermuten nun, dass Vitamin D eine schützende Rolle gegen Frühgeburten spielt. Sie schlagen vor, weitere Studien mit der Gabe von Vitamin D vor (zwecks Empfängnis) und während der Schwangerschaft durchzuführen. Das Vitamin D Council, eine amerikanische Organisation, die sich für die Supplementierung mit Vitamin D stark macht, hält diese Studien jedoch für moralisch fragwürdig. Wie kann man schwangeren Frauen in einer Studie Vitamin D vorenthalten, wenn es statistisch wahrscheinlicher ist, dass sie eine Fehlgeburt erleiden? Denn Vitamin D spielt nach dem Vitamin D Council eine Rolle beim Wachstum und der Entwicklung des Fetus.

Ich habe auch einen Bericht eines Vaters im Netz gefunden, der selbst erlebt hat, welch einen Unterschied die Gabe von Vitamin D bei der Schwangerschaft seiner Frau hatte. Johns Frau hatte vier Fehlgeburten in der 7. bis 10. Schwangerschaftswoche. Die Ärzte konnten sich das nicht erklären. Ein Gen-Spezialist meinte dann, dass sie niemals Jungen haben könnten, da es Störungen auf den beiden X-Chromosomen der Mutter gibt. Bei einem Mädchen könnte die X-Information des Vaters diese Störung der Mutter ausgleichen, das wäre aber bei einem Jungen mit einem Y-Chromosom nicht möglich. Tatsächlich waren 3 der Frühgeburten Jungen.

Daraufhin entschloss sich das Ehepaar, den Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen. Es gab keine Alternativen. Bisher ging die Mutter nur mit viel Sonnenschutz auf der Haut raus – sie konnte also auf natürlichen Weg nicht viel Vitamin D produzieren (Sonnenschutz-Mittel halten die Haut davon ab, Vitamin D zu produzieren). Also hat nun die Mutter die Nutzung von Sonnenschutz-Mittel so weit wie mögliFehlgeburtench reduziert und ist auch gleichzeitig unter die Sonnenbank gegangen, um den Spiegel anzuheben. Zusätzlich hat sie zwischen 20.000 IE und 150.000 IE an Vitamin D zu sich genommen, ebenso Magnesium, K2 und Krill-Öl (also Fischöl) (lesen Sie hier meinen Bericht über K2). Und tatsächlich: Sie wurde wieder schwanger, und hat dann zusätzlich zu diesen Nahrungsergänzungsmitteln noch Folsäure eingenommen. Im Winter war dann ihr Vitamin-D-Spiegel bei 60,02 ng/ml. Ihre Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen und sie hat ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht.

Auch nach der Schwangerschaft hat sie weiterhin Vitamin D zu sich genommen, und darauf geachtet, dass sie auch mal ohne Sonnenschutz in die Sonne geht. Und tatsächlich: Sie wurde wieder schwanger. Diesmal mit Jungen! Die Eltern waren voller Sorge, da sie bisher so viele Fehlgeburten mit Jungen hatte. Doch abgesehen davon, dass sie sich während der Schwangerschaft Insulin spritzen musste, verlief die Schwangerschaft ebenso ohne Komplikationen. Die Mutter gebar 2 völlig gesunde Jungs.

Dies ist ein Bericht, der Mut macht, auf seinen Vitamin D Spiegel besonders bei Empfängnis und Schwangerschaft zu achten.

Ja, auch bei der Empfängnis kann Vitamin D eine Rolle spielen. Eine Studie hat Frauen untersucht, die Probleme hatten, ein Kind zu empfangen: 93 % von ihnen hatten einen niedrigen Vitamin D-Spiegel. Jede Frau mit ovulatorischen Störungen oder Polyzystischem Ovar-Syndrom war mit Vitamin D unterversorgt.

Auch die Männer sollten bei der Empfängnis auf ihren Vitamin-D-Spiegel achten: Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen der Beweglichkeit der Spermium und dem Vitamin-D-Spiegel der Männer. Auch hatten Männer mit hohen Vitamin D-Spiegel (was hier mit über 30 ng/ml definiert wurde) viel mehr beweglichere und normale Spermien als Männer mit einem Vitamin D-Mangel (Spiegel unter 10 ng/ml).

Auch die Komplikationen während der Schwangerschaft sind mit Vitamin D reduziert. In einer Studie wurden 494 Frauen ab der 12. bis 16. Schwangerschaftswoche Vitamin D gegeben. Eine Gruppe erhielt 400 IE an Vitamin D täglich, die andere Gruppe 2000 IE täglich und Gruppe 3 erhielt 4000 IE täglich. Jeden Monat wurden dann die Frauen untersucht. Keine der Frauen hat Nebenwirkungen von dem Vitamin D gehabt (das überrascht mich nicht). Die Frauen mit viel Vitamin D hatten weniger vorzeitige Wehen und vorzeitliche Geburten. Der größtmöglichste Effekt wurde dabei bei den Frauen mit 4000 IE an Vitamin D täglich beobachtet. Die Wissenschaftler dieser Studie empfehlen diese Dosis allen Schwangeren.

Bis zu 20 % aller Frauen verlieren ihr Kind durch eine Fehlgeburt. Natürlich gibt es viele Faktoren, die eine Fehlgeburt verursachen können – darunter Rauchen, ein hohes Alter der Mutter, Alkohol, Übergewicht schon vor der Schwangerschaft, schweres Heben und Schichtarbeit. 80 % der Fehlgeburten passieren in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. In 50 % der Fälle werden auch Abnormalitäten auf den Chromosomen vermutet.

Kinderwunsch? Achten Sie auf Ihren Vitamin D-Spiegel! Und zwar beide: Mütter und Väter.

Cannell, John: A closer look: „Research suggests vitamin D is a modifiable risk factor for miscarriage“. In:

http://www.vitamindcouncil.org/blog/a-closer-look-research-suggests-vitamin-d-is-a-modifiable-risk-factor-for-miscarriage-08-2015/?mc_cid=ff07906d58&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 31.08.2015)

 

Fibromyalgie: Mehr Erschöpfung und intensivere Schmerzen bei geringerem Vitamin-D-Spiegel

Fibromyalgie Patienten profitieren erheblich von Vitamin D

Zwei türkische Studien haben den Vitamin D-Spiegel bei Fibromyalgie-Patienten und die Krankheitssymptome untersucht. In der neueren Studie, die beim European League Against Rheumatism Annual European Congress of Rheumatology (EULAR) vorgestellt wurde, zeigte sich, dass Patienten mit Fibromyalgie und einem Vitamin D-Mangel weniger gut in ihrer Fähigkeit zu Funktionieren sind und gleichzeitig mehr erschöpft sind.

In der Studie verglichen sie 43 Patienten mit Fibromyalgie und Vitamin-D-Mangel mit 21 erschoepfungFibromyalgie Patienten ohne Vitamin D Mangel und 37 Patienten, die nur einen Vitamin D-Mangel hatten, aber nicht an Fibromyalgie erkrankt waren. Im Durchschnitt waren die Patienten in ihren 40ern. Die Wissenschaftler nahmen dabei Daten mit folgenden Fragebögen auf:

  • den Visual Analogue Scale (VAS) (hier wird der Schmerz subjektiv gemessen)
  • die Health Assessment Questionnaire (HAQ) (hier wird die Fähigkeit gemessen, bestimmte Tätigkeiten durchzuführen)
  • der Bath Ankylosing Spondylitis Functional Index (BASFI) (hier wird die Fähigkeit gemessen, bestimmte Bewegungen auszuführen)
  • Der Symptom Severity Score (SSS) (dieser Test misst die Ausgeprägtheit der Symptome)
  • Der Widespread Pain Index (WPI) (misst wie weit der Schmerz sich im Körper ausgebreitet hat)
  • Tender points, das sind Druckpunkte, deren Schmerz beim Drücken gemessen wird

Die Forscher fanden heraus, dass die Ausprägung der Erschöpfung bei Personen mit Fibromyalgie ohne Vitamin D-Mangel und bei Personen mit Vitamin D-Mangel aber ohne Fibromyalgie identisch war. Aber die Fibromyalgie-Patienten, die gleichzeitig einen Vitamin D-Mangel hatten, hatten auch eine ausgeprägtere Erschöpfung verglichen mit den anderen beiden Gruppen. Auch waren die Werte, die durch BASFI, HAQ, WPI und SSS gemessen werden, bei dieser Gruppe höher als in der Fibromyalgie-Gruppe ohne Vitamin-D-Mangel. Wenn ich das richtig deute, hatte die Fibromyalgie-Gruppe ohne einen Vitamin –D-Mangel schlichtweg weniger Schmerzen und konnte sich besser bewegen als die Fibromyalgie-Gruppe mit Vitamin-D-Mangel.

In einer älteren Studie von 2013 vom Ankara Training and Research Hospital kamen ähnliche Ergebnisse zustande: Je größer der Vitamin-D-Mangel war, desto intensiver haben die Patienten den Schmerz gefühlt.

Weitere Studien belegen einen Zusammenhang von Vitamin D bei Fibromyalgie: Ägyptische Wissenschaftler stellten bei der Untersuchung von 120 Patienten fest, dass Fibromyalgie-Patienten mit Arthritis einen deutlich geringeren Vitamin-D-Spiegel hatten, als nur Arthritis-Patienten oder Gesunde.

Wird das Befinden besser, wenn man Fibroyalgie-Patienten mit Vitamin-D-Mangel nun Vitamin D gibt? Dies hat eine Wiener Studie untersucht: Hier wurde bei Fibromyalgie-Patientinnen der Vitamin-D-Spiegel innerhalb von 20 Wochen auf Werte zwischen 32 und 48 ng/ml angehoben. In der Kontrollgruppe erhielten die Patientinnen einen Placebo. Bei den Frauen, die Vitamin D bekamen, verbesserten sich die Schmerzen und die morgendliche Müdigkeit erheblich. Allerdings gab es in dieser Studie keinen Effekt von Vitamin D auf psychische Symptome wie Angst und Depression.

Patienten mit Fibromyalgie leiden typischerweise unter chronischen Schmerzen und Erschöpfung, sie können auch Schlafstörungen, morgendliche Steifheit und schlechte Konzentration haben und manchmal auch psychisch mit Angst und Depression belastet sein. Die Symptome können die Betroffenen im Alltag sehr einschränken, sie verlieren oftmals ihren Job und ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück. Die Schulmedizin kennt keine Pille, die die Symptome ganz und für immer nehmen kann, die Patienten werden oftmals mit Schmerzmitteln und Antidepressiva behandelt. Ich würde mir wünschen, dass die behandelnden Ärzte auch automatisch den Vitamin-D-Spiegel messen würden, der ja, wie obige Studie schon festgestellt hat, oftmals bei Fibromyalgie Patienten zu niedrig ist.

 

Quellen:

Semedo, Daniela: Fatique And Symptom Severity Associated With Vitamin D Deficiency in Fibromyalgia. In: Fibromyaglia News Today vom 29.07.2015. In: http://fibromyalgianewstoday.com/2015/07/29/fatigue-symptom-severity-associated-vitamin-d-deficiency-fibromyalgia/

(Abruf vom 04.08.2015)

o.A.: Vitamin D Supplements Reduce Pain in Fibromyalgia Sufferers. Pressemitteilung vom 15.01.2014. In: http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=138063&CultureCode=en

(Abruf vom 04.08.2015)

Zentrum der Gesundheit: Vitamin-D lindert Fibromyalgie-Schmerzen. In: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fibromyalgie-vitamin-d-ia.html

(Abruf vom 04.08.2015)

 

Hochdosiert im Krankenhaus

Patienten erhalten bis zu 500.000 IE an Vitamin D – und verbleiben nur halb so lange im Krankenhaus wie die Kontrollgruppe

Eine hochinteressante Studie führte die Emory University School of Medicine durch. Hier bekamen Patienten in der Intensivstation extrem hohe Dosen an Vitamin D. Vitamin D ist dafür bekannt, die Fähigkeit der Immunzellen zu fördern, Infektionen zu bekämpfen. Dies ist gerade für Intensivpatienten sehr wichtig, da deren Immunsystem oftmals geschwächt ist.

Krankenhaus Aufenthalt

Die Forschungsleiter nahmen 31 Patienten in ihre Gruppe auf, die meisten hatten eine schwere Sepsis oder einen septischen Schock (Blutvergiftung, ist gerade bei älteren Patienten lebensbedrohlich), 43 % aller Studienteilnehmer hatten eine Infektion bei der Aufnahme. Manche hatten Herz-Kreislauf- oder neurologische Erkrankungen.

Diese 31 Patienten wurden in 3 Gruppen aufgeteilt – 2 Gruppen erhielten hochdosiert Vitamin D – insgesamt 250.000 oder 500.000 IE innerhalb von 5 Tagen. Die Kontrollgruppe erhielt kein Vitamin D aber einen Placebo. Ziel war es, in den Experimental-Gruppen so schnell wie möglich einen Vitamin-D-Mangel auszugleichen. Tatsächlich hatte die Kontrollgruppe im Schnitt nur einen Spiegel von 21 ng/ml. Die „Endocrine Society“ definiert einen Spiegel unter 20 ng/ml als Mangel und einen Spiegel zwischen 20 und 30 ng/ml als unzureichend – so wird es auch meines Wissens von den meisten Laboren in Deutschland bewertet.

Leider ist mir nicht bekannt, wie hoch der Spiegel der Patienten wurde, die Vitamin D erhalten haben. Wenn man davon ausgeht, dass die Patienten normalgewichtig waren (was ich nicht weiß, aber zur Berechnung angenommen habe), und sie 500.000 Einheiten bekommen haben und ihr Anfangswert wie der der Kontrollgruppe war (nämlich 21 ng/ml), dann hatten sie nach 5 Tagen einen Vitamin D-Spiegel von 71 ng/ml. Das habe ich mit der Formel berechnet, die Raimund von Helden in seinem Buch „Gesund in sieben Tagen“ veröffentlicht hat. Die Gruppe mit 250.000 IE an Vitamin D hatte unter diesen Annahmen dann einen Spiegel von 46 ng/ml. Dies sind jedoch nur Schätzungen, da zur genauen Berechnung mir die Anfangswerte und das Gewicht der Patienten fehlt. Wenn wir aber davon ausgehen, dass die 500.000 IE-Gruppe einen Wert von 71 ng/ml erreicht hat, dann ist das in der Tat ein Wert, den viele Mediziner als zu hoch einschätzen. Allerdings ist 70 ng/ml auch ein Wert, den man bei manchen Personen auf Hawai gemessen hat, die sich ganz natürlich viel in der Sonne aufhalten – es ist also ein Wert, den der Körper bei viel Sonneneinstrahlung ganz normal selbst produziert. Ist er tatsächlich zu hoch? Bringt dies überhaupt etwas?

Nach dieser Studien ja: Denn die Krankenhaus-Verweildauer war bei den Patienten mit hochdosiertem Vitamin D signifikant geringer als in der Kontrollgruppe.

Im Schnitt blieb die Placebo-Gruppe 36 Tage im Krankenhaus, die 250.000 IE-Gruppe blieb 25 Tage im Krankenhaus und die 500.000 IE-Gruppe nur 18 Tage. Die hochdosierte Gruppe blieb also nur halb so lange im Krankenhaus wie die Kontrollgruppe, die nur ein Placebo erhielt! Auf der Intensivstation blieben von den Patienten mit Placebo im Schnitt die Patienten 23 Tage, mit der 250.000 IE-Dosis 18 Tage und mit der 500.000 IE-Doses nur 15 Tage – es gibt da also auch mit Vitamin D eine kürzere Verweildauer auf der Intensivstation, allerdings wird dieser Wert nicht als statistisch signifikant angesehen.

Letztlich konnten viel Krankenhauskosten durch die Gabe von hohen Vitamin D-Dosen eingespart werden und Leid verringert werden – warum greifen das die Krankenkassen nicht auf und finanzieren die Vitamin-D-Tests und Vitamin-D-Dosen?

Allerdings bestätigt eine andere Studie diese Ergebnisse nicht. Hier erhielten ganze 237 Patienten 540.000 IE in kurzer Zeit und weitere 90.000 IE in den darauf folgenden 5 Monaten – die Kontrollgruppe mit 238 Patienten erhielt ein Placebo. Hier gab es keinen signifikanten Unterschied in der Dauer des Aufenthaltes auf der Intensivstation, auch starben die Patienten fast genauso oft im Krankenhaus und in den darauf folgenden 6 Monaten. Es gibt tatsächlich leichte Unterschiede, aber keine signifikanten, also statisch bedeutsamen. So starben 28,3 % der Vitamin-D-Gruppe im Krankenhaus, dagegen 35,3 % der Kontrollgruppe. Nach 6 Monaten waren 35 % der Vitamin D Gruppe tot und 42,9 % der Placebo-Gruppe.

Ich persönlich habe keine Erklärung dafür, man müsste schon in die Datenblätter schauen. Natürlich ist es möglich, bei solchen Studien zu tricksen. So ist vorstellbar, dass in die Experimentalgruppen mit Vitamin D vielleicht kränkere Patienten hineingesteckt wurden, doch das will ich gar nicht unterstellen. Auffällig ist, dass bei dieser Studie extrem viele Menschen starben – nach meiner Berechnung jeder zweite – was darauf hinweist, dass hier vor allem extrem schwerkranke Patienten aufgenommen wurden. Vielleicht kann Vitamin D – wenn man im Krebs-Endstadium ist oder schon mehrere Herzinfarkte hatte – bei Schwerstkranken nicht mehr so einen signifikanten Unterschied machen. Allerdings interessiert mich auch der leichte Unterschied, denn für die Patienten und die Familien der wenigen Patienten, die durch das Vitamin D überlebten, macht es einen  enormen Unterschied, ob der Patient überlebt hat.

Wahrscheinlich wird der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Studie sein, dass in der ersten Studie vor allen Dingen Leute mit Sepsis – also einer Blutvergiftung – aufgenommen wurden, in der zweiten Studie dagegen schwerkranke dem Tode nahe Patienten. Egal ob Sepsis oder Krebs – ich würde meinen Vitamin D-Spiegel hochtreiben! Denn selbst wenn es statistisch bei Schwerstkranken nur einen leichten Unterschied macht, erhöht Vitamin D die Chance aufs Überleben. Und bei einer Infektion, Blutvergiftung o. ä. kann Vitamin D die Zeit im Krankenhaus halbieren.

Quellen:

MedicalXpress: Mega-doses of Vitamin D may decrease hospital stays for critical care patients, study suggests. In: http://medicalxpress.com/news/2015-05-mega-doses-vitamin-d-decrease-hospital.html (Abruf vom 01.08.2015)

Vitamin D Council: RCT suggests that high dose vitamin D decreases hospital length of stay for critical care patients. In: http://www.vitamindcouncil.org/vitamin-d-news/rct-suggests-that-high-dose-vitamin-d-decreases-hospital-length-of-stay-for-critical-care-patients/?mc_cid=dc959e42fd&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 01.08.2015)

Amrein, Karin et al:Effect of High-Dose Vitamin D3 on Hospital Length of Stay in Critically Ill Patients With Vitamin D Deficiency. The VITdAL-ICU Randomized Clinical Trial. In: JAMA The Journal of the American Medical Association, October 15, 2014. In:

http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1911017 (Abruf vom 01.08.2015)

MedicalXpress: High-dose vitamin D for ICU patients who are vitamin D deficient does not improve outcomes. In: http://medicalxpress.com/news/2014-09-high-dose-vitamin-d-icu-patients.html#nRlv (Abruf vom 01.08.2015)

 

Sonnenallergie und Vitamin D

Haben Sonnenallergie-Patienten ein höheres Risiko für einen Vitamin-D-Mangel und kann Vitamin D Ihnen helfen?

Wer Sonnenallergie hat, setzt sich logischerweise nicht gerne der direkten Sonne aus, und geht nur gut geschützt in die Sonne. Da aber nur die direkte Sonneneinstrahlung auf der Haut den Körper Vitamin D produzieren lässt, liegt die Vermutung nah, dass der Körper eines Sonnenallergikers mit Vitamin D unterversorgt ist.

gelbe Sonne gezeichnet

Genau dies hat eine britische Studie untersucht, die im Dezember im British Journal of Dermatology veröffentlicht wurde. Hierfür wurden in Großbritannien lichtempfindliche und gesunde Patienten das ganze Jahr über behandelt. Über 12 Monate wurde der Vitamin-D-Status gemessen sowie protokolliert, wie viel und wie die Betroffenen in die Sonne gehen. Ich weiß allerdings nicht, wen die Wissenschaftler als „lichtempfindlich“ bezeichneten – waren dies nur Leute mit Sonnenallergie, oder reicht da schon eine blasse empfindliche Haut? Letztlich waren es Menschen, die nur mit Vorsicht in die Sonne gingen.

In der Studie wurden 4 Hauptbeobachtungen gemacht:

  1. 47 % der lichtempflindlichen Personen waren im Sommer nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt, 9 % waren sogar stark unterversorgt.
  2. Im Winter stiegt die Unterversorgung an, dann waren 73 % der lichtempfindlichen Personen mit Vitamin D unterversorgt, 32 % waren sogar stark unterversorgt.
  3. Lichtempfindliche Personen sind stärker mit Vitamin D unterversorgt als die normale Kontrollgruppe, im Sommer war die Unterversorgung im Schnitt um 18 % höher als bei der Kontrollgruppe, und im Winter im Schnitt 25 %.
  4. Das Verhalten an der Sonne erklärt die unterschiedlichen Werte zwischen lichtempfindlichen und normalen Personen: Die lichtempfindlichen Patienten waren am Wochenende weniger UVB-Licht ausgesetzt, auch zeigten sie in der Sonne weniger Haut und nutzen mehr Sonnenschutzmittel – alles Faktoren, die die Produktion von Vitamin D in der Haut behindern.
  5. Beide Gruppen nahmen nur wenig Vitamin D zusätzlich oral ein, die lichtempfindlichen im Schnitt nur 2,94 μg am Tag, das sind gerade mal 118 IE (internationale Einheiten) an Vitamin D am Tag. Ich persönlich nehme an, dass diese geringe Menge durch mit Vitamin D-angereicherte Nahrung zu sich genommen wurde und nicht durch Vitamin D-Tabletten, da Vitamin-D-Tabletten mindestens 1000 IE besitzen sollten.

An dieser Studie sieht man, dass lichtempfindliche Menschen, also auch Menschen mit Sonnenallergie besonders stark mit Vitamin D unterversorgt sind

Doch was sollen Sonnenallergiker nun tun, wenn sie einerseits mit Vtamin D unterversorgt sind und andererseits ihren Mangel nicht durch Sonnenbaden ausgleichen können? Natürlich müssen Sie Vitamin D als Tablette oder Kapsel zu sich nehmen! Sie müssen unbedingt ihren Mangel oral ausgleichen und das kann sogar ihre Sonnenallergie wieder verschwinden lassen!

So jedenfalls berichtet Dr. Raimund von Helden auf seiner Webseite.

Der Arzt behandelte Sonnenallergiker mit hohen Dosen an Vitamin D – und die Allergie verschwand. Ein Wunder? Nein, der Körper kann sich oftmals selbst heilen, wenn man ihm alles zur Verfügung stellt, was er braucht. Und er braucht nun mal Vitamin D!

Nach Dr. von Helden soll der Sonnenallergiker nicht nur wegen seiner Sonnenallergie auf seinen Vitamin-D-Status achten, sondern auch um andere Folgeerkrankungen wie Krebs zu vermeiden: „Wer eine Sonnenallergie hat, der hat auch ein erhöhtes Krebsrisiko“ so der Arzt auf seiner Homepage. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Erkrankungen, bei denen vermutet wird, dass der Vitamin D-Spiegel eine Rolle spielt – von Herz-Kreislauf-Erkrankungen über Diabetes über Übergewicht und vieles mehr…. Dr. von Helden hat dazu ein ganzes Buch geschrieben, in dem er auch eine Formel nennt, wie man seinen Vitamin D Spiegel innerhalb einer Woche wieder auf ein gesundes Level bringen kann („Gesund in Sieben Tagen“).

Doch was ist eigentlich eine Sonnenallergie? Bei einer Sonnenallergie kann sich der Körper nicht mehr genügend vor der Sonne schützen. Normalerweise würde er zum Schutz Pigmente bilden, doch dieser Mechanismus ist bei einer Sonnenallergie gestört – der Körper reagiert mit Juckreiz, Bläschenbildungen, Hautrötungen u. a. auf die Sonne.

Man unterscheidet zwischen 4 verschiedenen Arten der Sonnenallergie.

  1. Die Phototoxische Reaktion: Der Körper kann bei Stoffwechselerkrankungen Stoffe produzieren, die die Haut für die Sonne sensibilisieren. Auch körperfremde Stoffe wie Parfüm, Medikamente oder Nahrungsmittel können sich auch in der Haut ablagern und die Haut empfindlicher machen. Dann entsteht in der Sonne eine phototoxische Reaktion: Die Haut wird stark gerötet – sie hat einen starken Sonnenbrand. Manchmal kommt Juckreiz hinzu oder ein brennender Schmerz. ´
  2. Die Polymorphe Lichtdermatose – sie tritt am häufigsten auf. Polymorph bedeutet einfach „in verschiedenerlei Gestalt/Formen“ – sie tritt also individuell unterschiedlich auf. Juckreiz, fleckige Rötungen und brennende Schmerzen und andere Hautveränderungen können dann unangenehm werden. Besonders häufig betroffen sind Hautstellen, die oft der Sonne ausgesetzt sind – allerdings kann sich die Haut auch an die Sonne gewöhnen, so dass die Sonnenallergie eher im Frühsommer als im Spätsommer auftritt.
  3. Photoallergische Reaktion – sie tritt am seltesten auf – tatsächlich bildet hier der Körper wie bei einer richtigen Allergie Antikörper gegen einen bestimmten Stoff wie z. B. eine Creme. Beim Kontakt mit der Sonne greifen dann die Antikörper den Stoff an – eine allergische Reaktion ist die Folge.
  4. Lichturtikaria – hier bildet die Haut bereits Minuten nach der Sonnenexploration juckende Quaddeln, Sonnencreme hilft hier nur bedingt. Die Betroffenen müssen die Sonne meiden.

Somit: Wenn Sie Allergiker sind oder zu schnell einen Sonnenbrand bekommen – dann achten Sie auf Ihren Vitamin D Spiegel! Denn Sie könnten das ganze Jahr über einen Mangel haben. Auch könnte der Anstieg Ihres Vitamin D-Spiegels die Symptome zurückgehen lassen.

Quellen:

In: British Journal of Dermatology 2014 Dec; 171(6):1478-86, abstract in: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25110159 (Abruf vom 31.07.2015)

Von Helden, Raimung: Sonnenallergie ganz einfach weg. Diana und Jonas erstmals frei von Sonnenallergie. In: http://www.vitamindelta.de/praxis-fallberichte/14-fallberichte/157-gegen-sonnenallergie-ganz-einfach-weg.html (Abruf vom 31.07.2015)

Onmeda: Sonnenallergie (polymorphe Lichtdermatose). In: http://www.onmeda.de/krankheiten/sonnenallergie.html (Abruf vom 31.07.2015)

Viegener, Ulrike: Polymophre Lichtdermatose. Sonnenallergie, die vielleicht keine ist. In: Pharmazeutische Zeitung online. In: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=42092 (Abruf vom 31.07.2015)

Sasse, Julia: Sonnenallergie. In: Netdoktor. In: http://www.netdoktor.de/krankheiten/sonnenallergie/ (Abruf vom 31.07.2015)

Von Helden, Raimung: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

 

3 bedeutende Gesundheitstrends – Teil 3

Trend Nr. 3
Magnesium – das unterschätzte Mineral, das fast jede Zelle braucht

Die Natur liebt Magnesium: Alles, was lebt, braucht Magnesium um optimal funktionieren zu können. Selbst die Pflanzen benötigen das Mineral, um sich durch Photosynthese mit Energie versorgen zu können.

Und gerade der Mensch braucht Magnesium in 350 bioelektrischen und biochemischen Prozessen im Körper. Magnesium aktiviert dabei über 300 Enzyme!

Das bedeutet, dass täglich über 350 Prozesse in ihrem Körper nicht optimal oder gar nicht funktionieren können, wenn Magnesium fehlt. Ihr gesamter Stoffwechsel wie auch Ihre Organe können dadurch Probleme bekommen können, darunter auch ernsthafte Probleme wie Herzrhythmusstörungen!Monoclonal antibodiesBei Magnesium gilt das gleiche wie mit Vitamin D: Unterschätzen Sie niemals die Auswirkungen eines Mangels! Viele Krankheiten haben einen Magnesiummangel als Ursache, die Bedeutung dieses Minerals ist enorm!

Und da Magnesium im Körper häufig gebraucht wird, ist auch die Liste mit Mangelsymptomen lang:

Erschöpfung in all seinen Ausprägungen:

  • Chronische Erschöpfung
  • Energielosigkeit
  • Antrieblosigkeit
  • Depression
  • Schwäche
  • Müdigkeit
  • großes Schlafbedürfnis
  • Müdigkeit nach dem Aufstehen

 

Nervliche Probleme:

  • Nervösität
  • innere Unruhe, Ruhelosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Schlafstörungen
  • unruhiger Schlaf

 

Schmerzen:

  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Fibromyalgie
  • Nackenschmerzen
  • Gelenkschmerzen

 

Muskelprobleme:

  • Muskelkrämpfe
  • Muskelzuckungen
  • steife Muskeln
  • Muskelatrophie (Rückgang von Muskelgewebe)

 

Weitere Probleme:

  • Chronische Verstopfung
  • Osteoporose
  • Asthma
  • Arthritis
  • Schwangerschaftsprobleme
  • Nierensteine
  • Diabetes
  • Hyperaktivität

 

Herz-Kreislauf-Probleme:

  • Hoher Blutdruck
  • Herzanfall
  • Schlaganfall
  • Herzprobleme
  • unregelmäßiges Herzklopfen

Erkennen Sie sich wieder? Je mehr Symptome Sie haben, desto größer ist Ihr Mangel. Doch schon bei einem geringen Mangel können Sie Symptome haben und z. B. stetig leicht gereizt sein. Reizbarkeit bedeutet so nicht automatisch, dass Ihr Alltag zu stressig ist, es kann auch bedeuten, dass Sie einfach nicht genug Magnesium im Körper haben.

„Wehret den Anfängen!“ lautet eine Volksweisheit. Nehmen Sie einen Magnesiummangel nicht auf die leichte Schulter. Denn zu Ihrem leicht gereizt sein kann schnell eine Verstopfung dazu kommen, dann bekommen Sie nachts Muskelkrämpfe, dann ist ihr Nacken immer so verspannt. Noch scheinen das alles Lappalien zu sein, doch was, wenn nun Ihr Blutdruck nach oben geht und Sie ignorieren noch immer diese Signale? Was wenn dann Ihr Herz anfängt, aus dem Rhythmus zu kommen?

Magnesium Rückenschmerzen

Und was, wenn Sie dann in einer stressigen Situation einen Herzanfall bekommen?

Deshalb: Vorbeugen ist immer besser als Heilen. Kümmern Sie sich jetzt schon um Ihre kleinen „Wehwehchen“ und versuchen Sie regelmäßig und in ausreichender Menge Magnesium in der Form von Magnesiumcitrat einzunehmen. Beobachten Sie dann, ob Sie dann entspannter sind, besser schlafen können und generell weniger Gesundheitsprobleme haben. Wenn ja, dann hatten Sie einen Magnesiummangel.

 

Zusammenspiel: Kalzium und Magnesium

Und: Wussten Sie, dass Ihr Körper nur mit Magnesium Calcium aufnehmen kann, und gleichzeitig ein zu viel an Kalzium auch einen Magnesiummangel auslöst? Umgekehrt braucht Magnesium das Calcium jedoch nicht zur Resorption. Wenn Sie nun einen Magnesiummangel ausgleichen möchten, dann nehmen Sie es dafür ohne Calcium ein, damit der Körper erstmal seinen Magnesium-Mangel beseitigen kann und das Magnesium nicht dazu nutzt, das beigefügte Kalzium aufzunehmen.

Da Kalzium so vom Magnesium abhängig ist, sind Sie bei einem langfristigen Magnesiummangel auf dem besten Weg, Osteoporose zu bekommen. Denn wenn der Körper aufgrund des mangelnden Magnesiums nicht genügend Calcium aufnehmen kann, hat es nicht genügend Calcium im Blut und holt es sich aus den Knochen – Osteoporose ist die Folge.

Bluttest nicht aussagekräftig genug
Anders als bei Vitamin D können Sie sich auch nicht auf einen Bluttest verlassen, wenn Sie ihren Mangel feststellen wollen. Denn Ihr Gewebe und Ihre Organe können schon unterversorgt sein, auch wenn der Magnesium- Spiegel im Blut vollkommen in Ordnung ist. Deshalb ist es immer wichtig, dass Sie ausreichend mit Magnesium versorgt sind. Im Folgenden finden Sie gute natürliche Quellen für Magnesium.

Lebensmittel mit viel Magnesium (übernommen aus Wikipedia)
Vollkornprodukte: Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornreis, Haferflocken, Geflügel, Leber, Fische, Kakao, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Cashewnüsse, Erdnüsse, Sesam, Kartoffeln, Blattspinat, Kohlrabi, Beerenobst, Orangen, Bananen, Milchprodukte.

Leider garantiert unsere heutige Ernährungsweise oft nicht, dass wir ausreichend mit Magnesium versorgt sind. Wenn Sie nur an die letzte Woche denken – haben Sie viele Produkte dieser Liste gegessen?

Und das in großer Menge? Ich leider nicht! Und das obwohl ich versuche, mich gesund und abwechslungsreich zu ernähren.

Deshalb nehme ich jeden Abend Magnesiumcitrat ein. So beuge ich einem Mangel vor und kann damit wunderbar entspannt einschlafen.

Sie müssen auch keine Angst haben, sich überzudosieren. Ein Zuviel scheidet der Körper gleich wieder aus. Wenn Sie jedoch Magnesium durch Spritzen oder eine Infusion bekommen oder Ihre Nieren erkrankt sind, dann sollten Sie sich zuerst von Ihrem Arzt beraten lassen.

Sie werden auch schnell merken, wenn ihre Dosis an Magnesium zu hoch war, denn dann bekommen sie leicht flüssigen Stuhlgang, was wir auch gerne als „Dünnpfiff“ bezeichnen. Um den abzustellen, müssen Sie das nächste Mal einfach weniger Magnesium zu sich nehmen.

 

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3 bedeutende Gesundheitstrends – Teil 2

Trend Nr. 2
ASEA – gesunder Nachschub für Ihre Mitochondrien

Der Körper besteht aus ca. 75 Billionen, also 75 000 000 000 000 einzelnen Zellen und jede Zelle (außer die roten Blutkörperchen) hat Mitochondrien. Mitochondrien sind Kraftwerke der Zellen, die u. a. die Energie für die Zelle herstellen und aber auch ein wichtige Rolle in den Stoffwechselprozessen der Zelle spielen. Eine einzige Nervenzelle z. B. benötigt viel Energie und hat 5000 Mitochondrien.

Wie haben also Billiarden von Mitochondrien in unserem Körper!

Mitochondrien brauchen für Ihre Arbeit Redox-Signalmoleküle. Das sind kleine Moleküle, die aus einer Verbindung von Salz und Wasser bestehen. Diese Redox-Signal-Moleküle sind unerlässlich für die Zellkommunikation, für den Zellschutz
und die Reparatur von Zellschäden.

Damit leisten sie einen großen Beitrag zur Reparatur von krankem Gewebe und in der Immunabwehr. Mitochondrien brauchen ständig Redox-SignMitochondrienal-Moleküle und können sie selbst aus dem Salzwasser, welches in der Zelle ist, herstellen.

Doch ab dem 13. Lebensjahr produzieren wir immer weniger Redox- Signal-Moleküle. Es scheint tatsächlich einen Zusammenhang zwischen unserem Alter, unserer Gesundheit und unser Fähigkeit, Redox-Signal-Moleküle selbst herzustellen, zu geben.
Doch was wäre nun, wenn Sie Ihrem Körper Redox-Signal-Moleküle selbst zufügen könnten? Dann unterstützen Sie Ihre Mitochondrien in Ihrer Arbeit rund um Zellkommunikation, Zellreparatur und in der Immunabwehr! Genau das ist jetzt möglich: Mit ASEA.
ASEA ist ein patentiertes Getränk, das mehr als 15 Arten von Redox-Signal-Molekülen in sich hat. Es ist damit ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das genau die Redox-Signal-Moleküle in sich hat, die der Körper selbst herstellt. Es ist dadurch nicht toxisch, es schmeckt nur leicht salzig.

Die Entwickler von ASEA haben mehr als 5 Millionen Dollar in die Entwicklung und Testung von ASEA ausgegeben. Jeder Test hat gezeigt, dass das Trinken von ASEA für alle Gewebe, Organe und Körpersysteme vollkommen ohne Gefahr ist. ASEA sollte allerdings nicht von schwangeren oder stillenden Müttern eingenommen werden, ich nehme an, dass hier keine Testungen vorliegen. asea-logo
Die Redox-Signal-Moleküle in ASEA interagieren im Allgemeinen nicht mit Medikamenten, sie können jedoch die Wirkung von Nährstoffen und Botenstoffen im Blut (wie z. B. Insulin und Hormone) erhöhen.

Sie können ASEA nicht selbst herstellen.

Zwar schaffen es unsere Mitochondrien in Sekundenbruchteilen, aus dem Salzwasser in der Zelle Redox-Signal-Moleküle herzustellen, aber für die Herstellung von ASEA brauchen die Forscher 3 Tage.
ASEA wird nach einem patentierten Verfahren hergestellt, dass es schafft, die Redox-Signal-Moleküle in eine stabile Form zu bringen.
Normalerweise lösen sich die Redox-Signal-Moleküle sehr schnell wieder auf, doch in ASEA sind sie so stabil, so dass das Getränk gelagert und verkauft werden kann.

Die Entwicklung von ASEA ist dadurch eine Sensation. Denn nun ist es möglich, dem Körper die so wichtigen Redox-Signal- Moleküle zuzufügen, die jede Zelle in so vielen Zellprozessen so dringend braucht.

asea-salzwasser

Sportler berichten davon, dass sie mit ASEA leistungsfähiger sind, länger trainieren können und auch besser in den Wettbewerben durchhalten. ASEA kann einen Sportler nicht besser machen, niemand wird mit ASEA weiter springen als vorher, aber nach den Berichten von Sportlern sind sie mit ASEA nicht so schnell erschöpft.

Das kann auch im Alltag helfen, wenn man viel zu tun hat und nur von einem Termin zum anderen hetzt. Doch auch an einem gemütlichen Sonntagnachmittag ist die Einnahme von ASEA sinnvoll. Denn die Redox-Signal-Moleküle spielen eine große Rolle in jeder Zelle zu jeder Zeit. Die Zellen sind ja ständig dabei, ihre Immunabwehr aufrecht zu erhalten, oxidativen Stress abzubauen und Schäden zu reparieren. Sie dabei zu unterstützen, ist für die Erhaltung der Gesundheit und des Leistungsvermögens nur förderlich.

Wenn Sie ASEA trinken, trinken Sie ASEA niemals direkt aus der Flasche, sondern immer aus dem Glas. Dann verunreinigen Sie nicht das Getränk, und können es dadurch länger lagern. ASEA sollte nicht im Kühlschrank gelagert werden, es bleibt auch bei Raumtemperatur stabil. Achten Sie bei der Lagerung von ASEA nur auf das Haltbarkeitsdatum.

asea anwendung

 

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3 bedeutende Gesundheitstrends – Teil 1

Kangen Wasser, Asea, natürliches Magnesium

Ich habe mir die drei oben genannten Produkte zugelegt und möchte über die möglichen Vorteile berichten.
Anmerkung: weder vertreibe ich aktuell diese Produkte noch erhalte ich eine Provision vom Hersteller.

In diesem Beitrag verrate ich Ihnen als erstes, was Sie unbedingt täglich literweise trinken Kangen Wasser sollten. Ja, natürlich ist es Wasser. Doch es ist kein normales Flaschen- oder Leitungswasser, sondern alkalisches ionisiertes Wasser. Unterschätzen Sie niemals die Wirkkraft von gesundem Wasser!
Denn wir Menschen sind eigentlich „Wassermenschen“, unser Körper besteht zu 70% aus Wasser (unser Gehirn sogar zu 90%). Nur wenn unser Körper ausreichend mit dem richtigen Wasser versorgt wird und auch nicht übersäuert ist, kann er optimal funktionieren.
Bleiben Sie deshalb neugierig und lesen Sie unbedingt das Kapitel über „Kangen-Wasser™“, in dem ich die Wirkungsweise von alkalischem, ionisierten Wasser in unserem Körper erkläre und wie Sie aus Leitungswasser dieses gesunde Wasser selbst herstellen können.

Der zweite Trend hängt auch mit Wasser zusammen, nur dass es nicht um das Wasser geht, das wir literweise trinken sollten, sondern um ASEA, ein Getränk, das die Fitnasea-logoessindustrie gerade für sich entdeckt hat. Doch keine Sorge, ich möchte ihnen kein weiteres süßes Wasser  mit Kaugummi-Geschmack und einer Prise künstlicher Vitamine andrehen, sondern ein Getränk, das voll ist mit Redox-Signal-Molekülen. Was es damit auf sich hat und warum es so gut für unseren Körper ist lesen Sie im Beitrag über ASEA.

Der dritte Trend klingt wie ein alter Hut, ist es aber nicht. Denn wer diesen Trend verpasst, verpasst die Chance…

…mit einem einfachen Nahrungsergänzungsmittel über 350 biochemische und bioelektronische Prozesse im Körper positiv zu beeinflussen.

Es geht um ein ganz wichtiges Mineral: Magnesium! Da dieser Vitalstoff im Körper sooft gebraucht wird, hat er das Potential, ihr Wohlbefinden deutlich zu verbessern. Ein Mangel an diesem Mineral kann gravierende Folgen haben und ernsthaft krank machen! Vielleicht haben Sie jetzt schon einige „Wehwehchen“, die auf Magnesiummangel zurückzuführen sind. Lesen Sie deshalb unbedingt meine Informationen zu diesem bedeutenden Mineral. Ich informiere Sie auch darüber, in welcher Form Sie dieses Magnesium zu sich nehmen müssen, damit es optimal in Ihrem Körper wirken kann.

 

Trend Nr. 1
Kangen-Wasser™von einem Enagic-Wasser-Ionisierer

Wasser ist der Schlüssel!

Dieser Bericht soll Ihre Aufmerksamkeit auf das lenken, was Sie trinken. Und wie viel davon. Vielleicht sind Sie ein Wassermuffel, der sich vorwiegend von Flüssigkeiten mit Geschmack oder irgendwelchen Zusätzen ernährt. Vielleicht trinken Sie das teuerste und angesagteste Mineralwasser auf dem Markt, weil Sie glauben, genau diese Mineralienkombination zu brauchen. Oder so etwas ist Ihnen ganz fremd, da Sie denken: Wasser ist Wasser! Und Sie trinken nur, wenn Sie Durst haben. Vielleicht reicht Ihnen einfach Leitungswasser aus dem Hahn. Oder Sie können nicht sein ohne Kohlensäure. Treiben Sie Sport? Glückwunsch! Essen Sie viel Obst und Gemüse? Sehr gut! Sie verzichten auf Alkohol und Nikotin? Bestens!

Kangen-Wasserflasche
Aber nichts davon wird Sie retten, wenn Sie das Falsche trinken. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie das tun und sich langfristig eher schaden als nutzen, ist nahezu 100 Prozent! Dabei gibt es einen einfachen Weg, Ihren Körper mit dem Wasser zu versorgen, das die Natur für ihn vorgesehen hat und damit die Chance deutlich zu verbessern, lange gesund und jung zu bleiben!

Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie einfaches Leitungswasser zu Hause so verändern können, dass es drei lebenswichtige Eigenschaften erfüllt, die Ihnen kein anderes Getränk bieten kann. Eigenschaften, die das Wasser auf unserem Planeten ursprünglich hatte, bevor wir Menschen es zu dem machten, was es jetzt ist.

Wir beschäftigen uns mit der Herstellung von Kangen Wasser™. Kangen ist ein japanisches Wort und bedeutet: „Zurück zum Ursprung“!

Kangen Wasser™ ist erstens basisch, in einem pH-Bereich zwischen 8,5 und 9,5, und wirkt damit der Übersäuerung des Körpers entgegen. Es ist zweitens hoch antioxidativ, d.h. es bekämpft freie Radikale. Und drittens ist es restrukturiert, was bedeutet, dass seine Molekularstruktur so verändert ist, dass es vom Körper optimal aufgenommen werden kann.

Warum ist das so wichtig? Azidose oder Übersäuerung des Organismus ist eine Volkskrankheit und aufgrund unseres westlichen Lebensstils praktisch oder gar nicht zu vermeiden. Sie bedeutet, dass Ihre Gewebeflüssigkeit, ihr „innerer Ozean“ der immerhin rund 70% Ihres Körpergewichtes ausmacht, sich nicht mehr im optimalen pHBereich von 7,4, sondern deutlich darunter befindet. Fast alle jemals getesteten Mineralwässer bewegen sich im sauren Bereich unter pHWert 7, von anderen Getränken ganz zu schweigen (Cola pH 2,5 !!!), und unterstützen diese Entwicklung.

Basisches Kangen Wasser™ hilft, das Säure-Basen-Gleichgewicht wieder herzustellen.

Ein schleichendes Problem mit zunehmendem Alter ist die Dehydration des Körpers. Man trinkt zu wenig und man trinkt das Falsche, auch weil es schwer fällt, genügend Wasser zu sich zu nehmen. Kangen Wasser™ hat eine besondere molekulare Struktur. Dadurch erreicht es wirklich jede Zelle im Körper und trinkt sich leicht und weich. Herkömmliches Wasser ist dagegen durch seine industrielle

Verarbeitung so strukturiert, dass der Organismus es nur schwer oder gar nicht verwerten kann.

Wasserexperten betonen, dass 50–70 % der Weltbevölkerung chronisch dehydriert sind. Dehydration durch zu wenig oder falsches Wasser äußert sich nicht erst im Durstgefühl. Es sind unterversorgte Zellen, die absterben, Organe, die ihre Arbeit einstellen, Gelenke, denen ihr „Schmiermittel“ fehlt, Bandscheiben, die austrocknen und nicht zuletzt, als deutlich sichtbares äußeres Zeichen, Falten, die sich aufgrund mangelnden Zellwasseraustauschs in der Haut bilden.

Oxidation Beispiel Apfel

Kangen Wasser™, in einem Ionisator von Enagic hergestellt, besitzt eine weitere herausragende Eigenschaft, die es von jeder anderen Flüssigkeit unterscheidet und die es unendlich wertvoll für die Gesundheit macht: Sein hoher negativer ORP-Wert. ORP ist die Abkürzung für „Oxidation Reduction Potential“ (engl.), die Fähigkeit also, die Oxidation zu reduzieren.

 

Oxidation – Was ist das?

Bei hochkomplexen Vorgängen unseres Stoffwechsels bilden sich unvermeidlich Formen des Sauerstoffs, denen ein Elektron auf einer Orbitalbahn fehlt und die daher aggressiv bemüht sind, diese Lücke zu füllen. Diese sogenannten Sauerstoffradikale entstehen nicht nur durch natürliche Vorgänge, sondern auch durch Umwelteinflüsse (Verschmutzung, UV-Strahlung), Genussmittel (Nikotin, Alkohol, Lebensmittelzusatzstoffe) und Lebensstil (Stress, elektromagnetische Strahlung, Infektionen, Medikamente).

kangen-oxidation

Die „Arbeit“ dieser freien Radikalen heißt „Oxidation“ und besteht darin, dass sie anderen Elementen Elektronen stehlen. Solange es sich um Schadstoffe und Bakterien handelt, die dadurch unschädlich gemacht werden, ist das von der Natur so vorgesehen. Wenn aber gesundes Gewebe, im Extremfall sogar die DNS angegriffen wird, wird es ernst. „Bestohlene“ Moleküle werden teilweise selbst zu freien Radikalen, d.h. sie holen sich das verlorene Elektron woanders wieder und lassen so eine Kettenreaktion entstehen.

Mit zunehmender Aufnahme und Entstehung von freien Radikalen und mit zunehmendem Lebensalter sind die körpereigenen Abwehrmechanismen (u. a. bestimmte Enzyme) überfordert und irgendwann erschöpft. Oxidation bedeutet immer Zerstörung, zunächst auf Zellebene, später in Form von Funktionsbeeinträchtigung oder gar Funktionseinstellung von Organen. Das heißt, Oxidation resultiert in Krankheit und Alter. Wir können mit eigenen Augen sehen, wie Sauerstoffradikale einem Metall wie Eisen Elektronen entziehen, sie lassen es rosten, sie oxidieren und zerstören es. Was wir nicht sehen können, aber irgendwann spüren werden, ist, dass genau dasselbe in unserem Körper geschieht, wenn wir nichts dagegen tun.

kangen-antioxidant

Vitamine, besonders Vitamin C gelten als so genannte „Radikalenfänger“. Sie können Elektronen an freie Radikale abgeben (sie „reduzieren“) und sie damit ruhig stellen. Lebertran, auch grüner Tee gehören zu den „Antioxidantien“.

Aber das mit Abstand wirksamste Mittel gegen Oxidation ist aktiverWasserstoff (H-). Das ist ein Wasserstoffatom mit einem Elektron zu viel (deswegen das Minus „–“), das es abgeben kann, ohne selbst zum Radikal zu werden. Der zusätzliche Vorteil ist, dass Wasserstoff als kleinstes chemisches Element mühelos jede Zelle des Körpers erreicht.

Aktiver Wasserstoff ist in basischem Kangen Wasser™ in der Verbindung OH- (Hydroxyd-Ion) im Überfluss vorhanden. Die Qualität eines Antioxidans kann man leicht mit einem Millivolt-Meter messen (ORP-Wert), das die (negative) Spannung dieser Elektronen anzeigt. Die folgende Skala zeigt die durchschnittlichen ORP-Werte der erwähnten Antioxidantien, wobei der Wert von Kangen WasserTM von der Qualität des Ausgangswassers abhängt, aber immer viel höher ist als bei jedem anderen Antioxidans!

Kangen Wasser™ mit seinem hohen Elektronenüberschuss liegt einsam an der Spitze und kann sogar Werte bis zu -700 mW erreichen.

Leitungs- oder Mineralwasser, ganz zu schweigen von anderen Getränken, haben positive OPR-Werte, d.h. es liegt Elektronenmangel vor. Diese Flüssigkeiten führen dem Körper also freie Radikale zu, d.h. sie „oxidieren“ und müssen erst einmal mit Elektronen versorgt werden, um überhaupt verwertbar zu sein, ein zusätzliche (völlig unnötige) Belastung des verarbeitenden Organismus. Besser als mit Kangen Wasser™ kann man sich nicht vor freien Radikalen schützen!

 

Kangen Wasser™ im Test

Das renommierte Institut FRESENIUS prüfte am 15.07.2010 das basische Trinkwasser, das von einer Enagic LeveLuk SD 501 im Rhein-Main Gebiet erzeugt wurde. Ausgangswasser war das Leitungswasser des Mainzer Stadtgebietes.

Folgende Ergebnisse wurden bestätigt:

kangen-leitungswasser

Eine weitere positive Eigenschaft von Kangen Wasser™ ist: Kangen Wasser™ ist „microclustered“, besteht also aus kleinen Einheiten.

Wassermoleküle bilden Gruppen, sogenannte Cluster, indem sie sich mit ihren positiv und negativ geladenen Seiten gegenseitig anziehen und „Wasserstoffbrücken“ bilden. Natürliches Wasser bildet kleine Cluster aus 5 oder 6 Einheiten, verarbeitetes und regeneriertes Wasser dagegen besteht aus viel größeren Molekülbündeln von 12 bis 18 oder sogar mehr Einheiten.

Die kleineren Cluster durchdringen sehr viel leichter die Zellwände und erreichen Kangen Molekularstruktur somit auch zuverlässig das Innere der Zelle, wobei sie Nährstoffe hinein und Abfälle heraus transportieren. Kangen Wasser™ stellt durch Elektrolyse und Ionisation diese ursprüngliche Molekularstruktur wieder her und hydriert daher den Körper wirklich.

Schon beim Trinken spürt man, dass es sich „verteilt“, dass es „aufgenommen wird“ und sich nicht einfach im Magen ansammelt. Mit einem Ionisator von Enagic holen Sie sich den Gletscher, die Quelle oder den Wasserfall in Ihre Küche!

Kangen Wasser™ hat auch viele hexagonale Strukturen.

Ganz besonders der aus 6er-Einheiten bestehende „hexagonale“ Anteil des Wassers scheint an wichtigen Prozessen im Organismus beteiligt zu sein und ist besonders wertvoll für den Stoffwechsel. Diese These wird durch zahlreiche Untersuchungen belegt, insbesondere der 40jährigen (!) Forschungsarbeit von Dr. Mu Shik Jhon, Professor am koreanischen Institut für Wissenschaft und Technologie. Kangen Wasser hat einen besonders hohen Anteil an hexagonalen Strukturen!

„Hexagonales Wasser bewegt sich leicht durch die zelluläre Matrix des Körpers uns unterstützt die Nährstoffaufnahme und Abfallbeseitigung.“

Es beschleunigt Stoffwechselprozesse, stärkt das Immunsystem, schafft bleibende Vitalität und agiert als Träger gelösten Sauerstoffs. Es hilft auch bei der effizienten Beseitigung von Säureabällen. Das Trinken von hexagonalem Wasser bringt uns auf den Weg zu besserer Gesundheit und unterstützt ein langes und beschwerdefreies Leben. Die wahrscheinlich bekannteste Methode zur Herstellung hexagonalen Wassers ist die Ionisation, auch als Elektrolyse bekannt.“
(aus: Hexagonales Wasser – Der Schlüssel zur Gesundheit, Dr. Mu Shik John und MJ Pangman, Mobiwell Verlag 2008).

Kangen Hexagonal Molekuele

Mit Hilfe von Kernspinresonanzspektroskopie stellte Dr. Mu Shik Jhon fest, dass Krebs- und Diabetes-Zellen eine Gemeinsamkeit haben: die Molekularstruktur des sie umgebenden Zellwassers ist zerstört. „Wenn man dieses Wasser durch restrukturiertes hexagonales Wasser ersetzt, sollte es möglich sein, den Ursprungszustand der Zellen wieder herzustellen. Zahlreiche Berichte belegen, dass hexagonales Wasser die Weiterentwicklung von Krebs und Diabetes stoppt“. (Dr. Mu Shik Jhon, The Water Puzzle).

 

Wie erhalten Sie nun Kangen Wasser™?

Sie können Kangen Wasser™ nicht kaufen, dafür aber die Maschine, die Kangen Wasser™ aus Ihrem Leitungswasser herstellt. Es ist ein Wasser-Ionisator von Enagic, einer japanischen Firma, die weltweit Wasser-Ionisatoren vertreibt. Zur Herstellung von Kangen Wasser™ müssen Sie nur den Wasser-Ionisator an Ihren Wasserhahn anschließen, den gewünschten pH-Wert an der Maschine einstellen (Kangen Wasser™ hat einen ph-Wert von 8,5 oder 9,0 oder 9,5) und das Wasser durch die Maschine laufen lassen. So müssen Sie keine Wasserflaschen mehr nach Hause schleppen, sondern können direkt zu Hause gesundes basisches ionisiertes Kangen Wasser™ selbst herstellen!

Übrigens: Es ist auch möglich, den Wasser-Ionisierer von Enagic zu leasen!

Hier noch eine Buchempfehlung zum Thema:
Dr. Dave Carpenter: Wasser – Sie sind niemals zu alt, um jünger zu werden (Titel der amerikanischen Originalsausgabe: Change Your Water Change Your Life).

 

Der Wasser-Ionisierer von Enagic

LeveLuk SD 501, das Topmodell von Enagic:

Wenn Sie einen Wasser-Ionisierer suchen, der wirklich hält, was er verspricht, egal, wie stark Sie ihn belasten und der Ihnen viele, viele Jahre Freude bereiten soll, dann kommen Sie an der LeveLuk SD 501 nicht vorbei. Es ist ohne Zweifel das beste Gerät vom besten Hersteller!

Ausstattung:

  • 7 platinbeschichtete Titaniumplatten mit einer Gesamtflächen größe von 622cm². Das ist deutlich mehr als bei jedem Konkurrenzprodukt und ist absolut entscheidend für die gleichbleibende und zuverlässige Wasserqualität!
  • produziert 7 Arten Wasser von pH 2,5 bis pH 11,2
  • 5 Jahre Vollgarantie des Herstellers
  • vollautomatischer Selbstreinigungsmechanismus
  • Digitalanzeige, Sprachausgabe (regulierbar)
  • Lebenserwartung mindestens 15–20 Jahre

Die LeveLuk SD 501 ist die „Home Version“ des original für japanische Krankenhäuser produzierten und vom japanischen Gesundheitsministerium zertifizierten Gerätes.

Kangen LeveLuk SD 501

Kangen LeveLuk SD 501 Platin

 

Ist Leitungswasser eine Alternative?

Leitungswasser darf bis zu 90 erlaubte Chemikalien enthalten, alles kontrolliert durch Grenzwerte, aber:

  • Leitungswasser schmeckt nicht
  • Leitungswasser wirkt oxidierend
  • Leitungswasser ist aufgrund seiner Molekularstruktur schlechter verwertbar

Gibt es weitere Alternativen?
Verschiedene Möglichkeiten der Trinkwasseraufbereitung sind auf dem Markt. Sehr bekannt ist die sogenannte Umkehrosmose, ein Filterungsverfahren, bei dem praktisch alle im Wasser vorhandenen Stoffe entfernt werden, leider auch die Mineralien. Es ist daher auch als „totes Wasser“ bekannt. Zusätzlicher Nachteil ist der hohe Aufwand, aus 4 Litern Wasser wird nur 1 Liter Osmosewasser gewonnen.

Osmosewasser ist sauer und wirkt oxidierend.
Auch destilliertes Wasser (Reinigung durch Verdampfen) ist keine Lösung, da dem Wasser ebenfalls wichtige Spurenelemente und Elektrolyte fehlen.

Destilliertes Wasser ist sauer und wirkt oxidierend.
Vitalisierte oder belebtes Wasser (z. B. durch Verwirbelung) schließlich bewirkt zwar eine molekulare Restrukturierung des Wassers, kann aber an den pH- und OPR-Werten (zu sauer und oxidierend) nichts ändern.

Fazit: das für Ihre Gesundheit so wertvolle basische, antioxidative und restrukturierte Trinkwasser erhalten Sie ausschließlich mit einem Wasser-Ionisierer wie z. B. der LeveLuk SD 501 von Enagic.

 

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TV Tip – Schlank durch Schokolade

Schlank durch Schokolade. Manipulation in der Wissenschaft.

Ich weiß, Schokolade hat nichts mit Vitamin D zu tun. Dennoch ist dieser Film über die Abnehm-Industrie sehr interessant, da er zeigt, wie Studien manipuliert werden können und auch wie die Verflechtung zwischen Medizin, verschiedenen Beratungs-Gesellschaften und der Industrie wirklich aussieht.

Die Redakteure haben verschiedene Diät-Empfehlungen der Deutschen Adipositas Gesellschaft, die sogenannten S3-Leitlinien, unter die Lupe genommen und dabei festgestellt,

dass die vorsitzenden Ärzte auch oftmals in den Gremien der Diät-Firmen sitzen. Sie empfehlen somit Diäten, und bekommen gleichzeitig teilweise Geld von den Firmen, die sie empfehlen. Und das scheint so üblich zu sein.

Arte macht auch deutlich dass ein weiteres Problem ist, dass die Industrie die meisten Studien finanziert – da ist es kein Wunder, dass eine Studie, die so die Wirkung z. B. eines Diätdrinks untersucht, hinterher feststellt, dass dieser Diätdrink Wunder wirkt. Es gibt den schönen Satz „Beiß nicht die Hand die dich füttert“ – ich finde ihn hier sehr passend.

Arte hat daraufhin ein Experiment gemacht, um zu untersuchen, wie leicht man Studien fälschen kann. Sie haben eine Studie durchgeführt, die beweisen soll, dass Schokolade schlank macht. Das ist natürlich völliger Unsinn, und sie wollen wissen, ob sie die Daten so drehen können, dass ihnen dieser Unsinn geglaubt wird.

Sie laden 16 Studien-Teilnehmer, die dafür auch einen kleinen Obolos bekommen, ein und teilen sie in 3 Gruppen auf: eine Interventionsgruppe, die Schokolade isst und Diät hält, und zwei Kontrollgruppen. Eine Kontrollgruppe hält Diät und isst keine Schokolade, die andere isst ganz normal weiter. So kann theoretisch untersucht werden, ob die Schokolade und Diät-Gruppe mehr abnimmt als die Diät-Gruppe ohne Schokolade bzw. die Normalesser, und genau dann könnte der Schluss gefolgert werden, dass Schokolade beim Abnehmen hilft.

Diese Studienteilnehmer müssen erst einen Fragebogen ausfüllen, bevor sie in die Gruppen eingeteilt werden. Anhand des Fragebogens wird entschieden, welche Gruppe passend ist. Und dies ist schon ein Trick, um das gewünschte Ergebnis zu verfälschen: Stellt sich in dem Fragebogen heraus, dass eine Person generell große Probleme mit dem Abnehmen hat, kommt sie nicht in die Interventionsgruppe sondern in die Kontrollgruppe. Somit werden möglichst nur diejenigen in die Schokoladengruppe aufgenommen, von denen man den meisten Abnehm-Erfolg verspricht. Tatsächlich werden bei normalen Studien auch sogenannte „Run-Ins“ durchgeführt – Vortestungen, ob eine Person in die Studie passt, ob sie überhaupt aufgenommen wird oder besser in die Kontrollgruppe passt. Das verfälscht natürlich das Ergebnis.

Am Anfang hat Arte bei ihrem Experiment viele Werte der Studienteilnehmer gesammelt. Sie nahmen so Blut- und Urinproben, auch um festzustellen, ob sich die Werte in der Schokoladengruppe verändern. Je mehr Werte, umso mehr kann man damit hinterher statistisch „spielen“ und sich die Daten rauspicken, die die Wunschhypothese unterstützen – ein zweiter Trick.

Nach 3 Wochen hat man alle Daten gesammelt und ausgewertet – und hier wurde wieder verfälscht. So mussten die Kontrollgruppen vor dem Schlusswiegen erstmal ein großes Glas Wasser trinken – klar, dass sie dann mehr auf der Wage hatten. 2 Studienteilnehmer flogen im Nachhinein raus – dies ist wieder ein üblicher Trick, um das Ergebnis zu verfälschen. Die Studienteilnehmer, die dann scheinbar nicht in die Studie „passen“, werden im Nachhinein rausgerechnet, bzw. es fließt nur der letzte Wert der Person, der noch gestimmt hat, ein, danach wird er herausgerechnet.

Bei der Auswertung haben schließlich die Redakteure nur mit den Daten gearbeitet, die ihre These unterstützen. D. h. sie haben geschaut, ob sie so z. B. einfach die Daten jedes 3. Tages nehmen können, ob dann ein passenderes Ergebnis herauskommt. Wenn man dann z. B. feststellt, dass an jedem 3. Tag die Leute in der Interventionsgruppe am meisten abgenommen haben, dann kann man schön eine Grafik aufbauen, die genau das belegt – dass dabei die Daten der anderen Tage unterschlagen werden, spielt dann keine Rolle mehr.

Letztlich hat ein Daten-Spezialist es geschafft, die Kurven so zu „basteln“ dass zum einen belegt wird, dass die Schokoladengruppe mehr abgenommen hat, und zum anderen belegt wird, dass sich mit Schokolade kein Jojo-Effekt einstellt.

Daraus schrieben die Redakteure einen wissenschaftlichen Text und suchten nach einem medizinischen Journal, das ihre Studie veröffentlichen würde. Natürlich sieht man bei genauerem Hinsehen sofort, dass hier nur Humbug veröffentlicht wird – schließlich ist eine Gruppe nur 4 bis 5 Teilnehmer groß, was zu keinem statistisch relevanten Ergebnis führen kann. Die Frage ist, ob solch eine unseriöse Studie auch veröffentlich werden kann. Und tatsächlich: Für etwas Geld veröffentlicht das „International Archives of Medicine“ ihren Text und somit haben die Arte-Redakteure ihre Studie in einem medizinischen Journal publiziert.

Nun gründeten die Redakteure das „Institut of Diet and Health“ mit einer schicken Webseite und medizinisch komplizierten Texten, um mit ihrer Studie ernst genommen zu werden. Gleichzeitig machen sie eine „Chocolate transformation“ Facebook Seite auf, kaufen dafür Freunde ein, und stellen Testimonial-Videos ins Netz: Sie kaufen so z. B. für nur 15 Dollar das Video einer Amerikanerin, die im Bikini stolz behauptet, mit dieser Schokoladendiät abgenommen zu haben.

Dann schickten Sie eine Pressemitteilung raus – und nach einer Zeit des Wartens schließlich bissen die Medien an:

Zuerst veröffentlichte Bild die Meldung „Wer Schokolade isst, nimmt schneller ab“, und die anderen Medien folgen: Cosmopoliton, Brigitte, RTL und Focus.

Dann schicken sie die Pressemitteilung nach Großbritannien und Amerika raus – und Medien in England, Indien, Australien, Russland, Afrika und schließlich Amerika greifen die Meldung auf. Kein Journalist hat ernsthaft die Studie überprüft, sondern einfach der Pressemitteilung geglaubt.

Tatsächlich ist es sehr schwer, als Nicht-Mediziner Studien zu überprüfen – zum einen sind nicht alle im Netz einfach so zugänglich, zum anderen sind sie in einer Fachsprache gehalten, die ein Nicht-Mediziner nicht automatisch versteht. Auch ich habe Schwierigkeiten, die Original-Texte von Studien komplett zu verstehen.

Bedeutet das, das man keiner Studie trauen kann? Ich persönlich bin tatsächlich skeptisch bei Medikamentenstudien, da dahinter oftmals Konzerne stecken, die die Studien bezahlen. Warum bin ich dann bei Vitamin-Studien weniger skeptisch? Zum einen glaube ich nicht, dass so viele Vitamin-Studien, die veröffentlicht werden, von Vitamin-Firmen finanziert werden. Mit Vitaminen lässt sich einfach nicht das große Geld machen, mit dem man dann Studien finanziert. Zum anderen glaube ich an die tatsächliche Wirkung von Vitaminen wie dem Vitamin D3. Wenn eine Studie von einer positiven Wirkung von Vitamin D3 berichtet, halte ich das für wahrscheinlich. Ich werde allerdings dann z. B. skeptisch, wenn man die Wirkung eines Vitamins mit z. B. der Wirkung eines Antidepressivas vergleicht, weil ich dann nicht weiß, ob hinter dieser Studie wieder Konzerne stehen. Letztlich muss man sich immer die Frage stellen „Cui Bono?“ – Wem zum Vorteil? Oder: Wer profitiert?

Auf jeden Fall kann ich diesen Film nur empfehlen. Er läuft bis zum nächsten Freitag, den 12. Juni auf arte:

http://www.arte.tv/guide/de/052711-000/schlank-durch-schokolade?autoplay=1

Unbedingt anschauen!

18.300 Tote durch Vitamin-D-Mangel?

18.300 Tote im Jahr in Deutschland durch Vitamin-D-Mangel? Länger leben mit gesundem Vitamin D-Spiegel!

Im British Medical Journal wurde eine Metaanalyse unter der Leitung von Prof. Dr. A. Zittermann veröffentlicht, die diesen Zusammenhang vermutet. Die Autoren gehen soweit zu schätzen, dass 18.300 Menschen in Deutschland jährlich nicht sterben müssten, wenn ihr Vitamin D-Spiegel mindestens 78 nmol/l ist, das entspricht 30 ng/ml (ein Wert, der von den meisten Laboren als Mindestwert angesehen wird, es gibt jedoch Autoren, die 50 oder 80 ng/ml als erstrebenswert ansehen, aber das soll hier nicht Thema sein). Kreuz aus bunten Quadraten

Das Forscherteam hat dazu Daten aus dem Statistischen Jahrbuch herangezogen, ebenso den Vitamin D-Status von 1.343 Personen mit einem hohen Sterblichkeitsrisiko aus der DEVID-Studie und Daten von 2 prospektiven Kohorten Studien über die höhere Sterblichkeit von Personen mit inadäquaten Vitamin-D-Spiegel. (Eine prospektive Kohorten Studie überprüft Behandlungsmethoden von definierten Gruppen, indem sie selbst Daten erhebt). Aus diesen Daten haben die Wissenschaftler dann hochgerechnet, dass das Leben von 18.300 Personen jährlich verlängert werden kann, wenn diese Personen einen ausreichenden Vitamin D-Status haben. Über 18.000 Menschen könnten somit länger leben, wenn Sie ausreichend Vitamin D zu sich nehmen würden!

Auch eine andere Metaanalyse unter der Leitung von Dr. Ben Schöttker unterstützt die These, dass Vitamin D-Mangel die Mortalität erhöhen kann. Hier wurden Daten von 26.018 Personen im Alter von 50 bis 79 Jahren aus Europa und Nordamerika gesammelt und der Vitamin-D-Gehalt im Serum überprüft – er lag zwischen 24 und 62 nmol/l, das sind zwischen 9,6 und 24,8 ng/ml – damit hatten alle einen Mangel, manche sogar einen extremen Mangel. Im Schnitt wurden die Teilnehmer zwischen 4,2 und 15,8 Jahre „begleitet“, in dieser Zeit starben 6,695 Personen, davon 2.624 aufgrund von Herzreislauf-Problemen und 2,227 aufgrund von Krebs. Die Personen im untersten Fünftel an Vitamin-D-Versorgung hatten eine 1,57fache erhöhte allgemeine Mortalität, 1,7fache erhöhte Sterblichkeit durch Krebs und eine 1,41fache bwz. 1,6erhöhte kardiovaskuläre Sterblichkeit (mit bzw. ohne kardiovaskuläre Vorerkrankung).

Das bedeutet nicht, dass die Menschen direkt an Vitamin-D-Mangel starben, sondern an den Erkrankungen. Die Frage ist nur: Was war zuerst da? Was hat was verursacht? Hat der Vitamin-D-Mangel zur Folge dass ein Mensch schneller erkrankt und dann eher stirbt? Oder gehen kranke Menschen eher nicht an die Sonne, so dass sie automatisch einen niedrigeren Wert haben?

Diese Frage kann mit den Daten von Dr. Schöttker nicht beantwortet werden, dazu bedarf es nach Zittermann einer randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie. Ich möchte das mal übersetzen: Es müsste eine Studie sein, durch die durch Zufall Personen in zwei Gruppen aufgeteilt werden und dann würde die eine Gruppe Vitamin D erhalten und die anderen Gruppe nicht. So wäre es vorstellbar, dass man bei Kranken dergleichen Erkrankung bei einer Gruppe den Vitamin-D-Spiegel anhebt und bei der Kontrollgruppe mit Kranken nicht. Dann würde man den Spiegel bei der einen Gruppe oben lassen und über Jahre die Auswirkungen in beiden Gruppen beobachten. Ich persönlich könnte solch eine Studie nur mit schlechten Gewissen durchführen, da einer Gruppe dies lebenswichtiges Vitamin vorenthalten würde.

Es gibt weitere Langzeitstudien, deren Ergebnisse man zwischen 2017 und 2020 erwartet. Ich persönlich vermute, dass die Ergebnisse in die gleiche Richtung gehen. Was bei der Studie von Schöttker auffällig ist, dass alle über 50jährigen an Vitamin D unterversorgt waren. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass ältere weniger in die Sonne gehen, und wenn sie in die Sonne gehen, dann mit mehr Kleidung als z. B. eine 20jährige. Auch deshalb müssen Senioren erst recht auf ihren Vitamin D-Spiegel achten.

Die Studien machen jedenfalls klar, wie wichtig es ist, auf seinen Vitamin-D-Spiegel zu achten. Keine Angst vor Überdosierung: Es ist noch nie jemand an einem zu hohen Vitamin-D-Spiegel gestorben. Doch nach der Studie von Zittermann könnten tausende länger leben, wenn sie auf ihren Vitamin-D-Spiegel achten würden!

 

Quellen: Brinkmann, Inge: Wer sehr niedrige Vitamin-D-Spiegel hat, hat ein erhöhtes Sterberisiko – aber warum? In: Medsape Deutschland. Innere Medizin. Auf: HYPERLINK „http://www.medscapemedizin.de/artikel/4902366“ http://www.medscapemedizin.de/artikel/4902366 (Abruf vom 20.05.2015)

Schöttker, B., Ball, D., Gellert, C., Brenner, H.: Serum 25-hydroxyvitamin D levels and overall mortaility. A systemativ review and meta-analysis of prospective cohort studies. In: PubMed. Auf: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22343489(Abruf vom 20.05.2015).

Zittermann, A., von Helden, R., Grant, W. Kipshoven, C., Ringe, JD.: An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult german population. In: PubMed. Auf: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=21572875 (Abruf vom 20.05.2015).

Vitamin-C und Krankheitsprophylaxe

Die Verwendung von Vitamin-C in der Krankheitsprophylaxe.

Vitamin-C wird für das Wachstum und die Reparatur von Gewebe benötigt. Außerdem ist es ein Antioxidans, welches Schäden verhindern kann, die durch freie Radikale verursacht werden. Ein Mangel an Vitamin-C kann zu zahlreichen Problemen führen, wie trockenem, splittrigem Haar, schlechter Wundheilung, Nasenbluten und einem schlechten Immunsystem. Die gravierendste Form des Vitamin C Mangels ist der Skorbut.

Vitamin-C Abbildung

Vitamin-C und mögliche Erfolge in der Krankheitsbekämpfung

Aber Vitamin-C ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden wichtig, es spielt auch bei der Verhinderung von Krankheiten eine wichtige Rolle.

  • Herzprobleme:

Einige Studien liefern Hinweise darauf, dass Vitamin-C die Arterien vor Verkalkung schützen kann. Es verhindert, dass LDL Cholesterin Plaques bildet, die die Arterien verstopfen. Verstopfte Arterien können zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

  • Bluthochdruck:

Bevölkerungsstudien haben gezeigt, dass Vitamin-C das Risiko für Bluthochdruck senken kann.

  • Krebs:

Studien an großen Bevölkerungsgruppen haben ergeben, dass Personen, die eine Vitamin-C reiche Kost zu sich nehmen, für einige Krebsarten, darunter Hautkrebs und Brustkrebs, ein geringeres Erkrankungsrisiko besitzen.

  • Arthritis:

Der Körper benötigt Vitamin-C um Kollagen zu produzieren, die ein wichtiger Bestandteil des Knorpels sind. Arthritis zerstört den Knorpel, was zu Druck auf Knochen und Gelenke und entsprechenden Schmerzen führt. Außerdem wird der Knorpel durch frei Radikale angegriffen. Vitamin-C ist ein Radikalenfänger. Studien weisen darauf hin, dass eine Ernährung, die reich an Vitamin C ist, vor Arthritis schützen kann.

  • Altersbedingte Augenkrankheiten:

Im Zusammenwirken mit Zink, Beta-Karotin und Vitamin E schützt Vitamin C die Augen vor der altersbedingten Makulardegeneration.

  • Präeklampsie:

Einige Studien weisen darauf hin, dass Vitamin-C Präeklampsie verhindern kann. Bei dieser, während der Schwangerschaft auftretenden, Krankheit leidet die Schwangere unter Bluthochdruck, Wassereinlagerungen im Körper und einer erhöhten Eiweißausscheidung im Urin.

  • Asthma:

Einige Studien zeigen, dass höhere Dosen von Vitamin-C im Körper vor Asthma schützen können.

  • Stärkung des Immunsystems
  • Aufrechterhaltung der Mundgesundheit
  • Verbesserung der Sehfähigkeit bei Personen, die unter einer Uveitis (Regenbogenhautentzündung) leiden. Dies ist eine Entzündung der mittleren Augenhaut.
  • Behandlung von allergischen Erkrankungen

Diese sind z. B. Heuschnupfen, Asthma, Ekzeme oder eine allergisch bedingte Nebenhöhenentzündung.

  • Behandlung von Sonnenbrand
  • Verhinderung eines trockenen Mundes bei der Einnahme von Antidepressiva

Dies ist eine häufige Nebenwirkung dieser Medikamente.

  • Unterstützung der Hautheilung bei Verbrennungen oder Verletzungen
  • Senkung des Blutzuckers bei Diabetikern

Quelle: University of Maryland Medical Center http://umm.edu/health/medical/altmed/supplement/vitamin-c-ascorbic-acid

Weitere Quellenangaben am Ende des Originalartikels

 

Offizielle Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung:

Die empfohlene Tagesdosis für Vitamin-C liegt bei Kindern (je nach Alter) zwischen 20 und 100 mg/Tag, für Frauen bei 95 mg/Tag und für Männer bei 100 mg/Tag. Raucher benötigen ca. 35 mg/Tag mehr. Zur Behandlung von Krankheiten werden in der Regel zwischen 500 mg und 1.000 mg pro Tag benötigt.

Die oben aufgeführten Angaben in mg sind natürlich nicht mehr zeitgemäß und viel zu gering.

Krebstherapie mit intravenösem Vitamin-C

In den 1960er Jahren fanden die ersten Versuche statt, mit Hilfe von Vitamin-C Krebs zu bekämpfen. In diesen Studien wurde das Vitamin-C oral verabreicht. Bei oraler Aufnahme kann der Körper aber nur eine gewisse Menge Vitamin-C verarbeiten. Der Rest wird ausgeschieden. Daher konnten diese ersten Versuche keinen überzeugenden Erfolg verbuchen.

In einer neueren Untersuchungsreihe wurden mehr als 1.000 Krebspatienten mit sehr hohen Dosen von Vitamin-C behandelt, das sowohl oral als auch intravenös verabreicht wurde. Diese Patienten lebten viermal länger als Patienten, denen kein Vitamin-C verabreicht worden war.

Intravenös können wesentlich höhere Dosen an Vitamin C verabreicht werden. In diesen hohen Dosen besitzt Vitamin C eine andere Wirkung als bei oraler Einnahme. Oral eingenommenes Vitamin C kann zwar die Zellreparatur unterstützen, ist aber zu schwach, um Krebszellen selber anzugreifen. Werden dagegen hohe Dosen direkt in den Blutkreislauf gebracht, kann es die Konzentration an Hydrogen Peroxid im Gewebe erhöhen. Durch Peroxide hervorgerufene Zerstörung ist die Methode, die die weißen Blutkörperchen nutzen, um Krebs zu bekämpfen. Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass hohe Vitamin C Konzentrationen das Wachstum der Krebszellen verhindern und bei vielen Krebsarten sogar die Krebszellen zerstören können. Vitamin C kann in hohen Dosen von bis zu 100 g pro Tag intravenös verabreicht werden. Dabei sollte die Dosis langsam gesteigert werden. Die Vitamin C Therapie kann mit einer Chemo- oder Strahlentherapie kombiniert werden. Das Medizin-Zentrum der Universität Kansas erlaubt ausdrücklich diese Kombination von Therapien.

Forscher der Universität Kansas haben Vitamin C im Labor in menschliche Gebärmutterkrebszellen injiziert. Ebenso in einer Versuchsreihe mit Mäusen und mit Patienten mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung. Sie fanden heraus, dass die Krebszellen des Gebärmutterkrebses empfindlich auf Vitamin C reagieren, während die normalen Körperzellen nicht beeinflusst werden. Sowohl in den Mäuse- als auch in der Patientenstudie wurde Vitamin C mit einer Chemotherapie kombiniert. In den Mäusexperimenten konnte eine Verlangsamung des Krebszellenwachstums beobachtet werden. Die Patienten berichteten von weniger Nebenwirkungen bei der Chemotherapie.

Die Möglichkeiten der Krebstherapie mit Vitamin C müssten durch weitere Studien erforscht werden. Da Vitamin C nicht patentiert werden kann, hat die Pharmaindustrie jedoch kein Interesse daran, entsprechende Studien zu finanzieren. Daher ist es für interessierte Forscher sehr schwer, entsprechende Studien durchzuführen.

Quellen: Intelligent Medicine http://drhoffman.com/article/intravenous-vitamin-c-for-cancer-2/

BBC Medicine: http://www.bbc.com/news/health-26038460

Mit hochdosiertem Vitamin D3 schützen

Der eigenen Körper lässt sich durch eine immunisierende Therapie mit Vitamin D3 vor Erkältung und Grippe schützen

Grippe sowie Erkältung mit Vitamin D bekämpfen

Wieviel hochdosiertes Vitamin D3 wird benötigt um eine Grippe vorzubeugen? Wieviele Einheiten… funktioniert dies überhaupt?

Eine Therapie mit hochdosiertem Vitamin D3 kann Grippe und Erkältung vorbeugen. Die Gabe des Vitamins kann zu einer natürlichen Stärkung des Immunsystems führen und findet innerhalb Europas als vorbeugend therapeutisches Verfahren unter der Aufsicht vieler Ärzte Verwendung. Das Immunsystem wird auf diese Weise gestärkt und sozusagen gegen Grippe, sowie Erkältung abgehärtet. Die Patienten können Dank der Anwendung des natürlichen Verfahrens demzufolge auf eine Impfung gegen Grippe verzichten und sich trotzdem gegen die Erkrankung absichern. Lediglich Patienten mit Sarkoidose, mit Funktionsstörungen der Niere, mit einem hohem Level an Calcium im Blut oder mit ähnlichen Konstitutionen sind für die therapeutische Methode ungeeignet.

Anwender sollten vor Beginn der vorbeugenden Therapie Kontakt zu ihrem Arzt aufnehmen, um sich ausführlich beraten zu lassen. Kleinkinder sollten nicht an diesem therapeutischen Verfahren teilnehmen. Stillende Mütter sind von der Teilnahme dagegen nicht ausgeschlossen. Für Kinder und andere Patienten mit einem Körpergewicht von unter 75 Kilogramm wird als Einstieg in die Therapie eine Dosis von 1000 internationalen Einheiten Vitamin D3 pro Pfund des Körpergewichts empfohlen.

Eine Person mit 50 Kilogramm Körpergewicht würde demzufolge mit einer Dosis von 50 000 internationalen Einheiten des Vitamins in die Therapie starten. Dazu würde die Person das Vitamin täglich drei Mal in der errechneten Dosis einnehmen. Die darauffolgenden drei Tage lang reduziert der Patient die errechnete Dosis um exakt die Hälfte der ursprünglichen Menge.

Von diesem Therapieverfahren unterscheidet sich die Anwendung der Therapie für Erwachsene mit einem Gewicht von 75 Kilogramm oder mehr. Solche Patienten nehmen über die ersten drei Tage statt 1000 internationalen Einheiten pro Pfund des Gewichts täglich je 150 000 internationale Einheiten des Vitamins zu sich. Nach den ersten drei Tagen zu dieser hohen Dosierung reduzieren die Patienten die Zufuhr des Vitamins auf 100 000 internationale Einheiten. In dieser reduzierten Konzentration nehmen sie das Vitamin drei weitere Tage lang täglich zu sich. Über die letzten drei Tage der Therapie wird die Dosis dagegen ein zweites Mal reduziert, sodass Patienten über diesen Zeitraum nur noch 50 000 internationale Einheiten Vitamin D3 zu sich nehmen. Nach insgesamt neun Tagen ist die stärkende Therapie für sie beendet und der Schutz vor Erkältung, sowie Grippe besteht.

Empfehlung: Sollten Sie dies in Betracht ziehen, lassen Sie sich bitte vorher unbedingt von einem Heilpraktiker beraten.

Quelle:

towncenterwellness.com (Quelle: http://towncenterwellness.com/learning-center/vitamins-and-mineral-info/vitamin-d-cholecalciferol-d3/vitamin-d-therapy-instructions/)

Heilende Effekte von hochdosiertem Vitamin D3

150.000 internationale Einheiten Vitamin D3 haben die Bewegungsschmerzen von unterversorgten Immigranten gelindert.

Hochdosiertes Vitamin D3 bei Problemen mit Bewegungsapparat

Wie wirkt sich hochdosiertes Vitamin D3 bei starken Schmerzen im Bewegungsaparat aus?

Viele Einwanderer aus nicht-westlichen Staaten leiden unter Schmerzen des Muskelskeletts, die ihre Bewegungsfähigkeit beeinträchtigen und nur schwer effektiv behandelt werden können. Diese Schmerzen stehen möglicherweise in Zusammenhang mit einer Unterversorgung an Vitamin D, von der gerade innerhalb östlicher Staatsgruppen mitunter häufig berichtet wird. In einer Studie entdeckt Ferdinand Schreuder zusammen mit seinen Kollegen zwischen den Jahren 2008 und 2010 den positiven Effekt, den die Nahrungsergänzung mit hochdosiertem Vitamin D3 auf den schmerzenden Bewegungsapparat von Einwanderern bewirken kann. 84 Immigranten, die aus dem Nahen Osten, der Türkei, Afrika und Somalia ins westliche Europa eingewandert waren, stellten sich für die Studie zur Verfügung. Sie alle hatten mit anhaltenden Schmerzen des Bewegungsapparats zu kämpfen, die mitunter ihre Fähigkeit zur Bewältigung von Treppen beeinträchtigten. Bei jedem der Teilnehmer lag zu Beginn der Studie außerdem eine Mangelerscheinung an Vitamin D vor.

Die Studienteilnehmer wurden in oraler Gabe zwischen sechs und zwölf Wochen lang mit 150,000 ie (internationale Einheiten) Vitamin D3 versorgt. Sechs Wochen und zwölf Wochen nach der Gabe des Vitamins befragte man sie abermals zu ihrem gesundheitlichen Zustand. Die Ergebnisse der Studie bauen demzufolge auf dem subjektiven Empfinden der Studienteilnehmer nach der Einnahme des hochdosierten Vitamins auf. Patienten, die die Nahrungsergänzung über zwölf Wochen zu sich genommen hatten, berichteten eher von einer Verbesserung, als Teilnehmer, die lediglich über sechs Wochen mit dem hochdosierten Vitamin versorgt wurden.

Die Kontrollgruppe, der lediglich ein Placebo zugeführt wurde, berichtete von einer deutlich geringeren Verbesserung der Schmerzen, als die Gruppe, die das Vitamin erhalten hatte. Die Patienten, die statt dem Placebo tatsächlich das Vitamin eingenommen hatten, sprachen nach sechs Wochen sogar zu einem relativ hohen Anteil von 35 Prozent über nachlassende Schmerzen. 21 Prozent derer, die das Vitamin erhielten, berichteten sechs Wochen nach der hochdosierten Gabe von Vitamin D3 außerdem, gegenwärtig leichter Treppen überwinden zu können. Innerhalb der Kontrollgruppe sprachen nur acht Prozent von einer damit vergleichbaren Verbesserung, was die Vermutung über die Wirksamkeit der Vitamingabe noch bestärkt. Nach zwölf Wochen schätzten 19 Prozent aller Teilnehmer in der Vitamin-D3-Gruppe die Verbesserung ihres gesundheitlichen Zustands als deutlich wahrnehmbar ein. 45 Prozent von ihnen berichteten zumindest von einer leichten Verbesserung. Der Anteil der Teilnehmer, die von einen gleichbleibenden oder sogar leicht bis schwerwiegend verschlechterten Zustand berichteten, lag dagegen bei einem verschwindend geringen Satz von je unter zehn Prozent.

Die regelmäßige Gabe von Vitamin D3 in der hohen Dosierung von 150 000 internationalen Einheiten lässt für Patienten mit einer Unterversorgung an Vitamin D diesen Beobachtungen zufolge eine Verbesserung von Schmerzen des Bewegungsapparats erwarten.

Quelle:

http://www.vitamindwiki.com/150,000+IU+vitamin+D+reduced+pain+in+immigrants+%E2%80%93+RCT+Dec+2012

Hochdosiertes Vitamin D3 – Mythos Überdosierung

Der Mythos von der schnellen Überdosierung. Ist die Panik vor hochdosiertem Vitamin D3 wirklich angebracht?

Wenn ich heute Menschen von meinen Vitamin D3-Dosen erzähle, dann ernte ich oft erstaunen. Die Leute nehmen ohne zu zögern Medikamente mit teilweise schlimmen Nebenwirkungen ein, aber die Angst vor dem natürlichen Vitamin D ist größer. Das verwundert mich immer wieder. Man muss aber bedenken, dass die Menschen jedem, der in einem weißen Kittel herumläuft, erstmal bedingungslos glauben. Leider haben aber genau diese „Weißkittel“ oftmals keine Ahnung von Vitamin D3 und anderen alternativen Heilmethoden. Ein Beispiel: Eine Bekannte hatte einen extrem niedrigen Spiegel von 9 ng/ml. Der Arzt verschrieb ihr 1000 IE Vitamin D3 täglich. Das ist viel zu wenig, um einen so extremen Mangel  wieder auszugleichen! Der Arzt war Facharzt doch müsste er mal wieder die Schulbank zum Thema Vitaminen drücken.

Vitamin D oder Medikamente vergiften

Hochdosiertes Vitamin D3, warum wird so viel missverstanden?

Warum haben denn die Ärzte keine Ahnung über hohe Vitamin D-Dosen? Weil die Pharmaindustrie Lehre und Forschung durchdringt. An Vitamin D kann man kein Geld verdienen, das ist das eine Problem. Das andere ist, dass Vitamin D wirklich bei Krankheiten hilft, und die gesünderen Patienten brauchen dann nicht so viele Medikamente – schlecht für Onkel Pharma. Deshalb wird die Einnahme von Vitamin D nicht propagiert, deshalb haben Ärzte meist keine Ahnung, deshalb muss man sich immer wenn man krank ist, eigenständig schlau machen über alternative Heilmethoden.
Deshalb will ich hier Ihnen unbedingt die Angst vor einer Überdosierung nehmen. Es ist noch keiner an einer Überdosierung gestorben! Was dann allerdings passieren kann, ist das zuviel Calcium ins Blut kommt, was eine Hyperkalzämie auslösen kann. Und diese Symptome merkt man: Man fühlt sich krank, hat wenig Appetit dafür aber großen Durst, man muss oft Urin lassen, hat Verstopfung oder Durchfall, Unterleibs-Schmerzen, Muskelschwäche oder Muskelschmerzen, und ist konfus und müde. Wenn Sie diese Symptome nicht haben, haben Sie auch keine Hyperkalzämie. Bei Jeff T. Bowles, der täglich 5.000 bis 100.000 IE an Vitamin D zu sich genommen hat, ist dies nie aufgetreten! Allerdings hat er auch immer zusätzlich Vitamin K2 zu sich genommen, was im Zusammenspiel von Calcium und Vitamin D3 eine Rolle spielt. (lesen Sie hier den ganzen Artikel über das Selbstexperiment von Bowles mit hochdosiertem Vitamin D3 und hier meinen Artikel über Vitamin K).

Eine Überdosierung ist auch leicht am Blutspiegel erkennbar. Jeff T. Bowles hält seinen Spiegel bei etwa 115 ng/ml, nach dem Vitamin D Council ist ein Spiegel bis 100 ng/ml noch völlig im normalen Bereich. Toxisch wird er erst ab 150 ng/ml. Doch als meine erwähnte Bekannte zum Arzt ging und sie Ihren Level auf 80 ng/ml gebracht hatte (mit hohen Dosen an Vitamin D3), war der Arzt entsetzt und sprach von einer „Hypervitaminose“ – einer Überdosierung mit Vitaminen.

Das ist jetzt wieder eine Glaubensfrage: Wem glaubt man: Dem Schulmediziner meiner Bekannten oder alternativen Medizinern wie z. B. dem Arzt Dr. Raimund von Helden? Glaube ich meinem gesunden Menschenverstand oder Onkel Pharma?

Nach einer amerikanischen Webseite hat man zwischen den 40er und 60ern routinemäßig Kindern in Ostdeutschland zwischen Geburt und dem 18. Monat 6 mal 600.000 IE an Vitamin D gegeben. Das sind 3.600.000 IE an Vitamin D in 18 Monaten bei sehr kleinen Menschen! Und das war zwei Jahrzehnte normale Praxis! Eine Studie hat untersucht, ob hohe Dosen an Vitamin D bei Kindern gefährlich sind, und man hat höhere Calcium-Werte im Blut gefunden, aber die Kinder waren bei bester Gesundheit! Allerdings ist mir nicht bekannt, wieviel Vitamin D diese Kinder bekommen haben.

Fazit: Sie können sich nicht überdosieren, wenn Sie Ihren Blutspiegel im Auge behalten. Nach Bowles und meiner bekannten Ärztin ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K wichtig. Haben Sie weniger Angst vor einer Überdosierung und mehr Angst vor einer Unterversorgung! Nach vielen Medienberichten sei die Angst vor Unterversorgung nur unnötige Panikmache, aber so viele Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin D-Spiegel und Krankheiten! Deshalb: Trauen Sie sich, Vitamin D zu nehmen!

Quellen:

  1. o. A.: Can You Overdose on Vitamin D? It´s Harder Than You Think. In:
http://www.easy-immune-health.com/Overdose-on-Vitamin-D.html (Abruf vom 15.01.2015)
  1. Vitamin D council: I tested my vitamin C level. What do my results mean? In:
  1. Vitamin D Council: Am I getting too much vitamin D? In:
http://www.vitamindcouncil.org/about-vitamin-d/am-i-getting-too-much-vitamin-d/# (Abruf vom 15.01.2015)

Vitamin K2: Der fehlende Nährstoff

Neue Erkenntnisse über Vitamin K2 und Vitamin K1

Eine kürzlich veröffentliche Studie der European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC-Studie) [Prospektive europäische Studie über Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krebs] hat gezeigt, dass eine erhöhte Einnahme von Vitamin K2 das Risiko von Prostatakrebs um 35% reduzieren könnte. Die Autoren machen darauf aufmerksam, dass die Vorteile von K2 bei fortgeschrittenem Prostatakrebs am auffälligsten sind und, ebenfalls wichtig, Vitamin K1 keine Vorteile bei Prostata bot.

Die Ergebnisse basieren auf Daten von mehr als 11.000 Männern, die an einer EPIC Heidelberg Kohortenstudie teilnahmen. Es reiht sich ein in den kleinen aber schnell wachsenden Kreis der Wissenschaft, der sich mit dem potentiellen Nutzen des Vitamin K2 für die Gesundheit von Knochen, Herz-Kreislauf, Haut, Gehirn und nun auch der Prostata beschäftigt.

Hand zeichnet chemische Strukturformel von Vitamin K

Studien über Vitamin K – welche Unterschiede bestehen zwischen Vitamin K2 und Vitamin K1?

Leider ist die Wirkung von Vitamin K2 auf die Gesundheit vielen Leuten noch unbekannt. Die K Vitamine wurden bis vor kurzem unterschätzt und missverstanden sowohl in wissenschaftlichen Kreisen als auch von der Allgemeinheit.

Man ging davon aus, dass die Wirkung von Vitamin K sich auf seine Rolle bei der Koagulation des Blutes beschränkt. Ein weiteres weit verbreitetes Missverständnis ist, dass die Vitamine K1 und K2 lediglich unterschiedliche Formen des gleichen Vitamins sind – mit den gleichen physiologischen Funktionen.

Neue Beweise bestätigen jedoch, dass die Rolle von Vitamin K2 in dem menschlichen Körper viel weit mehr als nur koagulationsfördernd ist sondern auch den Schutz vor Herzkrankheiten, die Förderung gesunder Haut, die Bildung starker Knochen, die Unterstützung der Gehirnfunktion, die Unterstützung von Wachstum und Entwicklung umfasst und hilft, Krebs zu verhindern – um nur einige zu erwähnen.

In der Tat besitzt Vitamin K2 so viele Funktionen, die nicht mit Vitamin K1 in Verbindung gebracht werden können, dass viele Forscher darauf beharren, dass K1 und K2 am besten als zwei völlig unterschiedliche Vitamine zu betrachten sind.

Eine umfassende epidemiologische Studie in den Niederlanden illustriert dies deutlich. Zwischen 1990 und 1993 sammelten die Forscher Daten über die Einnahme von Vitamin K bei den Probanden und maßen das Ausmaß der Herzerkrankung bei jedem Probanden, der daran gestorben ist und wie dies mit der Einnahme von Vitamin K2 und der arteriellen Verkalkung zusammenhing. Sie stellten fest, dass die Verkalkung der Arterien das beste Anzeichen für eine Herzerkrankung war. Bei denjenigen Personen, die bei der Einnahme von Vitamin K2 in dem oberen Drittel lagen, lag die Wahrscheinlichkeit, eine ernsthafte Verkalkung der Arterien zu erleiden um 52 Prozent niedriger, die Wahrscheinlichkeit eine Herzerkrankung zu erleiden um 41% niedriger und die Wahrscheinlichkeit daran zu sterben lag 57% niedriger. (Geleijense et al., 2004, S. 3100-3105). Die Einnahme von Vitamin K1 jedoch hatte keine Auswirkung auf den Ausgang bei kardiovaskulären Krankheiten.

Während K1 vorzugsweise von der Leber benutzt wird, um blutkoagulierende Proteine zu aktivieren, wird K2 vorzugsweise von anderen Geweben verwendet, um Kalzium an entsprechender Stelle zu deponieren wie zum Beispiel in den Knochen und Zähnen und um zu verhindern, dass dies nicht an Stellen deponiert wird, wo es nicht hin gehört, wie zum Beispiel in den Weichgeweben. (Spronk, et al., 2003, S. 531-537). In einer Anerkennung der von den Vitaminen K1 und K2 gespielten unterschiedlichen Rollen stellte letztendlich das United States Department of Agriculture (USDA) [Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten] den Vitamin K2 Gehalt von Nahrungsmitteln in der US Nahrung zum ersten Mal in 2006 fest. (Elder, Haytowitz, Howe, Peterson, & Booth, 2006, S. 436-467).

Eine weiter verbreitete Fehlannahme ist, dass der Mensch kein Vitamin K2 bei seiner Diät benötigt, da er die Fähigkeit besitzt, Vitamin K1 in Vitamin K2 umzuwandeln. Die Menge von Vitamin K1 in typischen Diäten ist 10 Mal größer als bei Vitamin K2 und Forscher und Ärzte haben den Beitrag von K2 zu dem Ernährungsstatus zum größten Teil für unwesentlich gehalten.

Obwohl Tiere jedoch Vitamin K1 in Vitamin K2 umwandeln können, deutet eine beachtliche Menge an Beweisen darauf hin, dass der Mensch vorgeformte K2 in seiner Ernährung benötigt, um einen optimalen Gesundheitszustand zu erlangen und aufrechtzuerhalten. Der stärkste Hinweis, dass der Mensch vorgeformtes Vitamin K2 in seiner Ernährung benötigt liegt darin, dass epidemiologische und Interventionsstudien seine Überlegenheit gegenüber Vitamin K1 unterstreichen. Die Einnahme von K2 steht in umgekehrtem Verhältnis zu Herzerkrankungen bei Menschen während dies bei K1 nicht der Fall ist (Geleijense et al., 2004, S. 3100-3105), und Vitamin K2 ist mindestens dreimal effektiver als Vitamin K1 bei der Aktivierung von Proteinen in Verbindung mit dem skeletalen Stoffwechsel. (Schurgers et al., 2007). Und bedenken Sie auch, dass in der Studie über die Rolle von K2 bei der Behandlung von Prostatakrebs, die ich am Anfang dieses Artikels erwähnte, Vitamin K1 keine Wirkung zeigte.

Alle diese Ergebnisse deuten auf die Möglichkeit hin, dass das Vitamin K2 ein unerlässlicher Nährstoff bei der menschlichen Diät sein könnte. Also, wo findet man Vitamin K2 in Nahrungsmitteln? Nachfolgend ist eine von der USDA erstellte Liste der Nahrungsmittel mit dem höchsten Vitamin K2 Gehalt:

Nahrungsmittel, reich an Vitamin K2

  • Natto
  • Hartkäse
  • Weichkäse
  • Eigelb
  • Butter
  • Hühnerleber
  • Salami
  • Hähnchenbrust
  • Rinderhackfleisch

Genaue Werte stehen für einige Nahrungsmittel, die möglicherweise reich an K2 (wie zum Beispiel Innereien) sind, gegenwärtig leider nicht zur Verfügung. Der Pankreas und die Speicheldrüsen würden am reichhaltigsten sein; reproduktive Organe, Gehirn, Knorpel und möglicherweise auch Nieren wären auch reich an K2. Und schließlich wären Knochen reichhaltiger als Muskelfleisch. Fischeier sind auch möglicherweise reich an K2.

Früher ging man irrtümlicherweise davon aus, dass Darmbakterien einen wesentlichen Beitrag zum Vitamin K Status leisten. Die Mehrheit der Ergebnisse widerlegt diese Ansicht. Der Hauptteil, der im Darm produzierten K2 Vitamine sind in bakteriellen Membranen eingeschlossen und stehen für die Absorption nicht zur Verfügung. Demzufolge trägt die Darmproduktion von K2 nur unwesentlich zum Vitamin K2 Status bei. (Unden & Bongaerts, 1997, S. 217-234).

Auf der anderen Seite jedoch enthalten fermentierte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Sauerkraut, Käse und Natto (Sojaspeise, populär in Japan) wesentliche Mengen an Vitamin K2. Natto enthält die höchste Konzentration von K2 unter allen gemessenen Nahrungsmitteln; beinahe alles davon ist als MK-7 vorhanden, d.h. in einer Form, die von der Forschung als hocheffektiv bezeichnet wird. Eine neuerliche Studie zeigte, dass MK-7 die Prozentzahl der Osteocalcin bei Menschen dreimal wirksamer erhöhte als dies bei Vitamin K1 der Fall war. (Schurger & Vermeer, 2000, S. 298-307).

Es ist wichtig darauf zu achten, dass kommerziell produzierte Butter keine signifikant hochwertige Quelle von Vitamin K2 ist. Dr. Weston A. Price, der zuerst die Rolle von Vitamin K2 für die menschliche Gesundheit erläutert hat, (obwohl er dies zu jener Zeit „Activator X“ nannte), analysierte 20,000 Butterproben, die ihm von verschiedenen Teilen der Welt zugesandt wurden. Wie bereits in diesem Papier erwähnt, stellte er fest, dass die Activator X Konzentration sich um das 50-fache unterschied. Tiere, die an Getreidegräsern reich an Vitamin K2 weideten, und insbesondere an Weizengrass und Alfalfa in einem saftigen, grünen Wachstumsstand erzeugten Fett mit dem höchsten Anteil an Activator X, aber auch die Erde, in der die Weide wuchs beeinflusste die Qualität der Butter. Es war lediglich die vitaminreiche Butter von Gräsern gewachsen auf drei Fuß tiefem gesunden Mutterboden, die solch dramatische Heilungseigen¬schaften aufwies, wenn diese mit Lebertran in den Experimenten von Dr. Price und in der klinischen Praxis kombiniert wurde.

Demnach wird der Vitamin K2-Status in Butter von mit Getreide gefütterten Kühen, die in geschlossenen Futterstellen gehalten werden, nicht hoch sein. Da die Mehrheit der in den US verkauften Butter aus solchen Stellen stammt, ist Butter keine bedeutende Quelle von K2 in der Ernährung der meisten Leute. Dies ist ein weiteres Argument dafür, dass wir Rohbutter von Kühen bekommen, die auf grünen Weiden gehalten werden.

Neue Forschung, die unser Verständnis für die vielen bedeutenden Rollen des Vitamins K2 erweitert, wird mit immer schneller veröffentlicht. Es ist jedoch bereits klar, dass Vitamin K2 ein wichtiger Nährstoff für die menschliche Gesundheit ist – und gleichzeitig einer, der von den Gesundheitsbehörden und der Öffentlichkeit immer noch gering erachtet wird.

Warum hier ein Artikel über Vitamin K? Vitamin D und Vitamin K arbeiten zusammen. Ich habe mít einer Ärztin gesprochen, die bei Einnahme von Vitamin D zu einer gleichzeitigen Einnahme von Vitamin K rät. Auch der Autor Jeff T. Bowles, der in einem Selbstversuch hochdosiertes Vitamin D3 zu sich nimmt, rät zur Einnahme von Vitamin K. Deshalb wollte ich dieses Vitamin in meinem Blog stärker unter die Lupe nehmen.

Grundsätzliches zu Vitaminen und Krebs

Schutzstoffe gegen Erkrankungen

Vitamine haben, wie auch viele Mineralstoffe und Spurenelemente, eine entscheidende Funktion bei der Steuerung und Regelung vieler Prozesse im Körper. Sie sind notwendig beim Aufbau der DNS, bei der Synthese von Enzymen, sie dienen als Radikalenfänger und unterstützen die Funktion von Zellen der körpereigenen Abwehr. Sie sind also wichtige Schutzstoffe. Da der Körper viele dieser Stoffe nicht selbst synthetisieren kann, müssen Vitamine oder ihre Vorläuferstoffe, die Provitamine, mit der Nahrung von außen zugeführt werden.

Vitamine und Krebs

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Welchen Zusammenhang gitbt es zwischen Vitaminen und Krebs?

Die vermutete Ursache jeder Krebserkrankung ist eine Regulationsstörung im Bereich der Zellen. Die Zelle hat ihre Steuerungsfähigkeit verloren, deshalb kann sie ihre angestammten Aufgaben beispielsweise als Leberzelle nicht mehr erfüllen. Sie vermehrt sich im Endeffekt unkontrolliert und verdrängt und beschädigt gesundes Gewebe. Dem geht eine Veränderung in der DNS voraus, eine sogenannte Mutation. Diese kann hervorgerufen werden durch Strahlung, der wir täglich ausgesetzt sind sowie durch reaktive Stoffe, die wir zu uns nehmen oder die während des Stoffwechselprozesses entstehen.

Auch zuviel Zucker und Fett sowie Dehydration kann die Ursache für Krebs sein.

Der Körper verfügt normalerweise über eine Reihe von Mechanismen, die bewirken, dass solche Schäden repariert werden oder sich nicht auswirken. So kann es sein, dass Vorläuferzellen von Krebszellen (prämaligne Zellen) lange Zeit im Körper existieren, ohne Schaden anzurichten. Wenn dann durch eine Infektion, eine Allergie, Überlastung, Stress, Vitalstoffmangel etc. der Körper über längere Zeit geschwächt und der Spiegel der Schutzstoffe zu gering ist, kann das zum Ausbruch der Krankheit führen.

Bei vielen Vitaminen existiert eine suboptimale Versorgung
Beispiel Vitamin D:

Dieses Vitamin ist eigentlich ein Hormon, das in der Haut durch Sonneneinstrahlung gebildet wird. In Deutschland und vielen anderen Ländern Nordeuropas ist Vitamin D Mangel weit verbreitet (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=40818). Das hängt einerseits damit zusammen, dass wir uns vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten und andererseits, dass die UV-Einstrahlung im Winterhalbjahr aufgrund des tiefen Standes der Sonne zu gering ist. Vitamin D ist zwar auch in Eiern, Fisch und Milchprodukten enthalten. Die Mengen sind allerdings zu gering, um einen optimalen Spiegel zu erreichen.

Es gibt schon länger Hinweise darauf, dass Vitamin D nicht nur dem bekannten antirachitischen Effekt hat, sondern dass es mehrere hundert Gene beeinflusst (http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Vitamin_D_wirkt_auf_zahlreiche_Gene1771015587040.html). Auch ein Einfluss auf die Vermehrung von Zellen, auf die Apoptose bei Zellschäden und auf die Angiogenese von Tumorzellen wird diesem Vitamin nachgesagt (http://www.mcbonn.de/infos/www.mcbonn.de_Vitamin_D_und_Krebs.pdf). Obwohl die statischen Untersuchungen ein uneinheitliches Bild ergeben, kann festgestellt werden, dass die Erkrankungsrate bei vielen Krebserkrankungen für Personen mit niedrigem Vitamin D Spiegel deutlich erhöht ist.

Bei bereits diagnostiziertem Brust- oder Darmkrebs konnte bei Patienten mit einem günstigen Vitamin D Spiegel ein vermindertes Tumorwachstum festgestellt werden ( (Newton-Bishop et al., JCO 2009; Ng et al., BJC 2009). Insgesamt wird die Sterblichkeit durch Konzentrationen von 75 bis 90 nmol/l günstig beeinflusst. Studien haben außerdem festgestellt, dass bei einer Chemotherapie der Vitamin D Spiegel in der Regel stark abnimmt. Es zeigte sich zudem, dass die Wirksamkeit von bestimmten Chemotherapien in Verbindung mit Antikörpertherapie bei einem Vitamin D Mangel beeinträchtigt sind (http://www.uniklinikum-saarland.de/aktuelles/pressemitteilungen/einzelansicht/article/vitamin-d-mangel-bremst-moderne-krebstherapie-aus-1/). Die Empfehlungen laufen darauf hinaus, dass gesunde hellhäutige Menschen vorbeugend 1000 IE täglich zu sich nehmen sollten (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/?id=36238). Die vorliegenden Untersuchungen sind ein Hinweis darauf, dass Vitamin D Gaben sowohl bei der Krebsvorbeugung als auch bei der Krebsbehandlung eine Rolle spielen können.

Weil Vitamin D antientzündlich und immunstabilisierend wirkt, kann eine gute Vitamin-D-Versorgung auch vor Rückfällen und Metastasen schützen. Das wurde in Studien für Hautkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs und Darmkrebs überprüft.

(http://www.biokrebs.de/presseinformationen/presseinformationen/1403-krebstherapie-biologisch-und-selbstbestimmt-von-anfang-an).

Beispiel: Vitamin A, B-Vitamine und Vitamin E

Studien aus den USA weisen darauf hin, dass mehrere Vitamine bei der Reparatur und dem Schutz der DNA eine wichtige Rolle spielen (http://www.clinicalnutritionjournal.com/article/S0261-5614(03)00064-5/abstract). Diese Erkenntnisse legen die Vermutung nahe, dass sie auch eine Rolle bei der Krebsvorbeugung spielen, was auch durch Studien belegt ist. Allerdings gibt es noch keine Erkenntnisse darüber, wie hoch die optimale Aufnahme dieser Stoffe sein sollte. Bei Folsäure beispielsweise scheint es so zu sein, dass sie zwar Krebsvorstufen zum Wachstum anregen kann, zugleich aber auch die Entstehung von Tumoren verhindern kann (http://www.medscapemedizin.de/artikel/4900748, http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/830956/wider-diskussion-folsaeure-krebs-haelt.html , http://dgk.de/gesundheit/mikronaehrstoffebiosubstanzen/lexikon/vitamine/vitamin-b-12-cyanocobalamin/praevention.html). Hier sind weitere Analysen gefordert, die sich über längere Zeiträume erstrecken und einen größeren Probandenkreis umfassen.

 

Fazit und Empfehlungen nach heutigem Wissensstand:

Da Vitamine bei vielen Funktionen im Körper eine wichtige Rolle spielen, sind sie selbstverständlich auch bei der Vorbeugung und bei der Therapie von Krebserkrankungen von großer Bedeutung. Weil davon ausgegangen werden kann, dass ein Mangel an Vitaminen zu Störungen oder Fehlfunktionen im Körper führen kann, ist es für eine gesunde Lebensweise wichtig, der Zufuhr dieser lebenswichtigen Bausteine Beachtung zu schenken. Prämaligne Zellen werden möglicherweise bei einer optimalen Vitalstoffzufuhr daran gehindert, sich weiter zu entwickeln.

Viele Studien und Metaanalysen zeigen nämlich, dass eine suboptimale Versorgung mit Vitaminen mit einer statistisch erhöhten Krebswahrscheinlichkeit einhergeht. Da die Datenlage aber bei unterschiedlichen Krebserkrankungen uneinheitlich ist, sollte der Status ärztlich überprüft werden, bevor eine Substitution ins Auge gefasst wird. Mit Ausnahme von Vitamin D (http://www.biokrebs.de/images/stories/download/Therapie_Infos/Vitamin_D.pdf) können die Vitamine in ausreichender Menge durch eine bewusste Ernährung zugeführt werden. Das hat den Vorteil, dass gleichzeitig wichtige Mineralien und sekundäre Pflanzenwirkstoffe enthalten sind, deren immense Bedeutung gerade erst erforscht wird (http://www.biokrebs.de/images/stories/download/broschueren/Ernaehrung-und-Krebs.pdf, http://www.krebshilfe.de/metanavigation/presse/aktuelle-meldungen/aktuelle-presse-meldungen/article/gesund-leben-krebs-vorbeugen-von-klein-an.html?L=0&cHash=df8c08d452b41ae32254b83398b66092). Außerdem erwiesen sich einige Vitamine, in isolierter Form eingenommen, als eher ungünstig. Wer es nicht schafft, sich mithilfe von vitaminreichen Nahrungsmitteln ausreichend zu versorgen, kann auf Präparate zurückgreifen, die aus einer konzentrierten Mischung solcher Nahrungsmittel hergestellt wurden oder aber sich selbst Smoothies zubereiten (http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Wie-gesund-sind-Smoothies-108145.html).

Bei einer Krebserkrankung und während einer Therapie kommt es meistens zu einem vermehrten Bedarf an Vitaminen und anderen Vitalstoffen. Dieses sollte ärztlich abgeklärt werden. Es hat sich gezeigt, dass eine vermehrte Zufuhr einiger Vitamine die Wirkung von bestimmten Chemotherapien sogar verbessern und ihre Nebenwirkungen, auch die Nebenwirkungen von Strahlentherapie, vermindern kann (Keith/Cancer Treatment Reviews, 2007).

 

10 wichtige Warnzeichen für Vitamin D-Mangel

Wenn Sie eines dieser Symptome haben: Lassen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel messen!

Ein Vitamin D-Mangel steht im Zusammenhang mit vielen Erkrankungen. Doch auch schon die kleinen Wehwehchen können auf einen Mangel hinweisen. Lesen Sie hier, wie sich ein Mangel ankündigen kann:

  • Erschöpfung, schnelle Müdigkeit:
    Sie kommen nicht in die Gänge, alles fällt Ihnen schwer, Sie sind schnell erschöpft? Das kann einen Vitamin-D-Mangel als Ursache haben.
  • Niedergedrückte Stimmung bis hin zur Depression:
    Einhergehend mit der Erschöpfung kann auch Ihre Stimmung leiden. Wenn Sie zu nichts mehr Lust haben, eher VITAMINS. Word cloud concept illustration.niedergedrückt bis despressiv sind, dann lassen Sie unbedingt einen Bluttest machen. Natürlich kann gerade eine Depression viele Ursachen haben, aber falls ein Vitamin D-Mangel die Ursache ist, so ist er einfach und schnell zu beheben. Meine persönliche Meinung ist: Bevor Sie zu Psychopharmaka greifen, stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Sie ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Denn Studien scheinen auf einen Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin D Spiegel und Depression hinzuweisen, allerdings weiß man nicht, ob die Depression der Auslöser für den Mangel ist, oder der Mangel die Depression verursacht. Aber bevor ich eine Pille mit vielen Nebenwirkungen schlucke, würde ich sicher stellen, dass meine Depression keinen Vitamin-D-Mangel als Ursache hat. Übrigens: Welche Rolle Vitamin D im Gehirnstoffwechsel spielt, weiß man nicht so genau, weil der Gehirnstoffwechsel im Detail nicht erforscht ist.
  •  Kopfschmerzen:
    Wenn Sie Kopfschmerzen haben, ist aus meiner Sicht, das erste was Sie tun müssen, erst einmal reichlich Wasser zu trinken. Man bekommt schnell Kopfschmerzen, wenn man dehydriert ist. Aber Kopfschmerzen können auch ein Warnzeichen sein, dass Ihr Vitamin D-Haushalt nicht ausgeglichen ist. In einer norwegischen Studie wurde dieser Zusammenhang hergestellt.
  • generell Schmerzen, wie z. B. Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen:
    Alles ziept und tut weh? Ihre Gelenke wollen nicht mehr wie früher? Das kann natürlich orthopädische oder andere Ursachen haben, aber es kann auch ein Warnzeichen sein. Es gibt auch in Studien Zusammenhänge zwischen der Schmerz- und Erschöpfungskrankheit Fibromyalgie, allerdings sind hier die Studienergebnisse nicht so eindeutig wie bei anderen Erkrankungen.
  • Infektanfälligkeit:
    Personen mit Atemwegs-Infektionen tendieren auch dazu, einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel zu haben.

    Manche Studien zeigten auch auf, dass Personen mit Atemwegs-Infektionen, die einen hohen Vitamin-D-Spiegel hatten, kürzer krank waren oder weniger ausgeprägte Symptome hatten.

  • Unkonzentriertheit:
    Unkonzentriertheit kann gerade auf der Arbeit mehr als lästig sein. Wenn Sie öfter fahrig sind und sich nicht auf eine Sache konzentrieren können, dann testen Sie Ihren Vitamin D-Spiegel.
  • Schlechter Schlaf:
    Sie wachen morgens gerädert auf? Auch das könnte ein Warnzeichen sein. Gleichen Sie mal Ihren Spiegel aus und beobachten Sie Ihren Schlaf, ob er sich verbessert.
  • Schwindel:
    Ich hatte in meiner Familie einen Fall, bei der der jungen Frau jeden Morgen schwindelig war. Sie musste dann oft in die Knie gehen musste, da ihr schwarz vor Augen wurde. Meine Verwandte dachte, das wäre ihr Kreislauf. Doch kaum hatte sie ihren Vitamin D-Spiegel angehoben, verflog der Schwindel. Dann wurde sie mit der Vitamin-D-Einnahme nachlässig und der Schwindel kam wieder. Sofort hat sie Dekristol eingenommen und der Schwindel ging wieder. Für sie ist der Schwindel ein Warnzeichen, dass ihr Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist.
  • Muskelkrämpfe:
    Wenn Muskeln sich zusammenkrampfen, kann das u. a. sowohl ein Magnesiummangel verursacht haben, als auch ein Vitamin D-Mangel. Beides lässt sich einfach beheben.
  • Brüchige Fingernägel oder Nägel mit weißen Flecken:
    Für eine gesunde Entwicklung der Nägel braucht der Körper u. a. auch Vitamin D, deshalb kann die Ursache für brüchige Nägel oder weiße Flecken auf den Nägeln auch ein Mangel sein.

Wenn Sie einen Mangel haben, muss das nicht bedeuten, dass Sie automatisch irgendetwas aus dieser Liste vorweisen müssen. Auch wenn Sie andere Symptome haben, lassen Sie Ihren Spiegel messen, das kostet nicht viel. Ein einfacher Besuch beim Hausarzt oder in einem medizinischen Labor reicht.

Quellen:

Dr. Gumpert: Spröde Fingernägel. In: http://www.dr-gumpert.de/html/sproede_fingernaegel.html (Abruf vom 08.09.2014)

Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. Joachim Gärtner & Dr. Andrea Servatius: Allgemein anerkannte ärztliche Feststellungen zum Vitamin D. In: http://www.gaertner-servatius.de/spektrum/vitamin-d-mangel.php (Abruf vom 08.09.2014)

Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg: Pressemeldungen: Grau, Trübe, ungemütlich: Winterwetter verursacht Vitamin-D-Mangel bei Groß und Klein – wie schädlich ist dieser Zustand? In: http://www.diagnostik-zentrum.de/news/pressemeldungen/pressemeldung/?L=0&tx_ttnews[tt_news]=23&cHash=8e203e1e1fa1e675793b79cac6075907 (Abruf vom 08.09.2014)

Vitamin D Council: Respiratory Infections. In: http://www.vitamindcouncil.org/health-conditions/respiratory-infections/ (Abruf vom 08.09.2014)

Vitamin D Council: Fibromyalgia. In: http://www.vitamindcouncil.org/health-conditions/fibromyalgia/ (Abruf vom 08.09.2014)

Vitamin D und Kopfschmerzen

Wenn die Spannung im Kopf steigt, kann ihr Vitamin D-Spiegel niedrig sein.
Zusammenhang zwischen Nicht-Migräne-Kopfschmerzen und Vitamin-D-Werten festgestellt.

Es ist ein Phänomen, das Wissenschaftler im „The Journal of Headache Pain“ beschrieben haben: Je weiter die Menschen weg vom Äquator leben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Kopfschmerzen entwickeln. Die Forscher vermuten hier einen Zusammenhang mit der Sonne und dem Vitamin D. In Gegenden ohne starke Sonneneinstrahlung können die Menschen nicht soviel Vitamin D produzieren, wie in Gegenden um den Äquator herum. Ihr Spiegel an Vitamin D ist dann meist niedriger. Das scheint dazu zu führen, dass dann Kopfschmerzen häufiger auftreten.

Frau mit Migräne

Vitamin D und Kopfschmerzen: gibt es einen Zusammenhang? Welche Studienergebnisse gibt es in Verbindung mit dem Vitamin-D-Spiegel?

Diesen Zusammenhang haben Forscher des University Hospital of North Norway in Tromsø untersucht. Sie unterschieden zwischen den Kopfschmerzen vom Nicht-Migräne-Typ und Migräne-Kopfschmerzen. In der Studie traten Kopfschmerzen vom Nicht-Migräne Typ um 20% häufiger auf, wenn die Teilnehmer den niedrigsten Vitamin-D-Spiegel hatten (gemessen am 25-Hydroxy-Vitamin-D im Serum). Allerdings konnte dieser Zusammenhang bei der Migräne nicht hergestellt werden – er gilt nur für den Nicht-Migräne-Kopfschmerz.

Die Forscher vermuten, dass Vitamin D gerade in den Hirnregionen eine Rolle spielt, die auch in der Pathophysiologie des Kopfschmerzes eine Rolle spielen.

Dieser Zusammenhang wurde bei insgesamt 11.614 Probandenin der Tromsø-Studie getestet (es war die 6. Tromsø Studie). Die Teilnehmer wurden befragt, ob Sie im vergangenen Jahr Kopfschmerzen hatten und wenn ja, welche Kopfschmerzen dies waren. Sie wurden auch zur Häufigkeit, Dauer, Art und Intensität der Kopfschmerzen befragt. 1051 Probanten erfüllten die Kriterien für einen Nicht-Migräne-Kopfschmerz, und 725 Probanten gaben an, Migräne zu haben – wobei nur die Hälfte davon wirklich die Migräne-Kriterien erfüllte.

Bei der Auswertung der Daten wurde berücksichtigt, ob sie Raucher waren, denn das Rauchen schien zu einer Überschätzung des 25(OH)D-Wertes zu führen. Gleichzeitig wurde in einer ersten Auswertung Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index und chronische Erkrankungen erhoben und bei der Auswertung bedacht. In einer zweiten Auswertung wurden weitere Störgrößen wie körperliche Betätigung, Alkoholkonsum und Bildungsgrad herausgerechnet. Bei beiden Berechnungen blieb der signifikante Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und dem Nicht-Migräne-Kopfschmerz bestehen.

Dies bestätigt eine Studie aus dem Jahr 2009 aus Indien, die in „Headache“ veröffentlicht wurde. Allerdings war dies eine Fallstudie mit nur 8 Patienten, die gleichzeitig einen Vitamin D-Mangel und chronische Spannungs-Kopfschmerzen hatten. Ihr Vitamin D Wert war unter 10 ng/ml und somit sehr niedrig.

Den Probanten halfen konventionelle Kopfschmerz-Tabletten nicht. In dieser Studie wurden den Probanten nun täglich 1000 bis 1500 IE Vitamin D gegeben und zusätzlich 1000 mg Calcium. Der Kopfschmerz ging bei den Probanten nach wenigen Wochen dieser Therapie zurück.

Die Forscher führten dies auf die Anhebung des Vitamin D-Spiegels zurück, da der Calcium-Spiegel innerhalb einer Woche sich schon normalisiert hat, der Vitamin-D-Spiegel jedoch erst nach ein paar Wochen. Der Kopfschmerz ging auch erst nach 4 bis 6 Wochen zurück, also schien ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und den Kopfschmerzen zu bestehen.

Die Neurologin Stasha Gominak hat in ihrer Praxis solch eine Korrelation auch festegestellt, allerdings sieht sie dies im Zusammenhang mit der Schlafqualität ihrer Patienten.

So hat sie festgestellt, dass viele Patienten, die mit Kopfschmerzen oder anderen Störungen wie chronischem Schmerz, Schlaganfall, Erfinnerungsverlust, Depression u. a. zu ihr kamen, auch allesamt schlecht schliefen. Zuerst hat sie dann versucht, die Schlafqualität ihrer Patienten zu verbessern. Schließlich stellte sie fest, dass es auch einen Zusammenhang zwischen dem Schlaf und dem Vitamin D-Spiegel ihrer Patienten zu geben scheint. Daraufhin hat sie ihren Patienten Vitamin D verordnet. Dadurch scheint sich sowohl der Schlaf wie auch die Grunderkrankung ihrer Patienten zu verbessern. Durch den besseren Schlaf würden dann aus Sicht von Dr. Gominak auch solche Probleme wie Kopfschmerzen zurückgehen.

Nach Wikipedia gehören Kopfschmerzen neben den Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen: Vier bis fünf Prozent der Deutschen leiden unter täglichen Kopfschmerzen und ganze 70 % haben anfallsweise oder chronisch (d.h. wiederkehrend) Kopfschmerzen. Es sind über 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen bekannt. Die meisten Kopfschmerzerkrankungen sind Migräne und der Spannungskopfschmerz, die auch kombiniert auftreten können. Man unterscheidet zwischen primären Kopfschmerzen (Ursache unbekannt, der Kopfschmerz ist die Erkrankung) und sekundären Kopfschmerzen (eine andere Erkrankung verursacht die Kopfschmerzen).

Bei Kopfschmerzen ist es aus meiner Sicht ebenso sehr wichtig, nicht nur auf seinen Vitamin-D-Spiegel zu achten, sondern auch auf die Wasser-Zufuhr. Denn im dehydrierten Zustand kann der Körper nicht optimal funktionieren – Kopfschmerzen können als Folge auftreten. Deshalb greifen Sie, bevor Sie zur Tablette greifen, erstmal zu einem großen Glas Wasser.

 

Quellen:

Harrison, Pam: Mehr Kopfschmerzen bei niedrigen Vitamin-D-Serumspiegeln. In: http://www.medscapemedizin.de/artikel/4900731 (Abruf vom 08.09.2014)

Doherty, Colleen: Is There a Link Between Vitamin D Definciency and Headaches? In: http://headaches.about.com/od/headaches101/a/Vitamin-D-Deficiency.htm (Abruf vom 08.09.2014)

Wikipedia: Kopfschmerz. In: http://de.wikipedia.org/wiki/Kopfschmerz (Abruf vom 08.09.2014)

Gominak, Stasha: Sleep, Chronic Pain, and Headaches. Vitamin D Hormone. In: http://drgominak.com/vitamin-d-3/ (Abruf vom 08.09.2014)

Mit Vitamin D vergiften

Wie Sie sich ganz schnell mit Vitamin D vergiften! Oder warum die Angst davor unsinnig ist.

Sie haben Angst davor, sich mit Vitamin D zu vergiften? Das wäre kein Problem, bei einem Ausgangswert von 30 ng/ml 25(OH) Vitamin D3 im Blut und Normalgewicht müssten Sie nur 1.200.000 Einheiten an Vitamin D zu sich nehmen. Also einfach über eine Millionen Einheiten in ein paar Tagen schlucken und schon sind Sie im Bereich von 150 ng/ml im Blut. Das reicht, um theoretisch in den toxischen Bereich herein zu kommen. 1,2 Millionen Einheiten an Vitamin D – das sind 60 Tabletten an verschreibungspflichtigem Dekristol mit je 20.000 Einheiten oder 240 Vitamin-Tabletten mit 5000 Einheiten an Vitamin D oder 6000 Multivitamintabletten mit je 200 Einheiten an Vitamin D.

Vitamin D oder Medikamente vergiften

Eine Vitamin D Vergiftung ist nahezu unmöglich. Wobei die Vergiftung mit Medikamenten täglich passiert…

Jetzt mal Hand aufs Herz – würde Ihnen das wirklich in den Sinn kommen? 6000 Multivitamin-Tabletten schlucken, oder 240 Vitamin-D3 Kapseln (mit 5000 Einheiten) oder über eine Packung Dekristol mit 20.000 Einheiten? Viele haben schon Angst, mehr als eine Dekristol mit 20.000 Einheiten zu schlucken – woher kommt bloß diese Angst?

Die Medien schüren immer wieder diese Panik, als könne was schlimmes passieren, wenn man nur ein paar Vitamin-D-Tabletten schluckt. Ich kann das nicht nachvollziehen – es ist viel wahrscheinlicher, durch einen Vitamin-D-Mangel Probleme zu bekommen, als Vergiftungserscheinungen zu erleiden. Es ist noch nie jemand an zuviel Vitamin D gestorben und dennoch wird über Vitamin D geredet, als sei es ein hoch wirksames Medikament. Dabei sind richtige Medikamente viel gefährlicher:

Jedes Jahr sterben in Deutschland 58.000 Menschen an den Folgen unerwünschter Medikamentenwirkungen (Neben- und Wechselwirkungen). Verschreibungspflichtige Medikamente können also verheerende Folgen haben, und dennoch schluckt sie jeder, ohne in Panik zu geraten. Doch erzählen Sie mal jemanden, dass Sie viel Vitamin D schlucken – das stösst auf Unverständnis.

Dabei ist es doch so einfach, Vitamin D auf eine sichere Art und Weise einzunehmen. Es ist so einfach, sicher zu stellen, dass Sie nicht überdosieren. Zum einen müssen Sie einfach nur Ihre Blutwerte kontrollieren. Ja, das kostet was, etwas Zeit und etwas Geld: Einmal zum Hausarzt, etwa 30 Euro zahlen, Blut abzapfen lassen und für das Ergebnis anrufen oder nochmal hingehen. Oder Sie holen sich einen Vitamin D-Test von amazon, Paket anfordern, empfangen, nach Anleitung durchführen, einschicken, auf die Antwort warten. Das sind wirklich keine komplizierten Schritte. Wenn Sie das gemacht haben, dann kennen Sie Ihren Ausgangswert, dann wissen Sie, ob Sie unterversorgt sind (was bei vielen in Deutschland sehr wahrscheinlich ist) oder im Normalbereich.

Ich empfehle dann auch, sich in das Thema etwas einzulesen, da ich persönlich die vom Hausarzt oder den Laboren gesetzten Grenzwerte für zu niedrig halte. Meist wird da ein Grenzwert von 30 ng/ml als normal angegeben, ich persönlich strebe aber einen Wert von 50 bis 80 ng/ml an. Ja, ich bin kein Mediziner, aber letztlich ist die Entscheidung, wem man aus der Gesundheitsbranche glaubt, eine persönliche. Ich persönlich habe mich nach dem Lesen von viel Literatur dazu entschieden, meinen Wert möglichst nicht unter 50 ng/ml kommen zu lassen.

Keine Zeit oder kein Geld? Dann schätzen Sie Ihren Spiegel online ein: den Test finden Sie auf http://www.vitamindservice.de und ist für die ersten Male kostenlos. Ich habe einen Artikel dazu geschrieben.

Doch woher sollen Sie nun eigentlich wissen, wieviel Vitamin D Sie schlucken dürfen? Die Antwort ist ebenso ganz einfach: Das können Sie sich ausrechnen. Dr. Raimund von Helden hat in seinem Buch „Gesund in sieben Tagen“ eine Formel, mit der Sie sich ausrechnen können, wieviel Einheiten Vitamin D Sie brauchen. Mit den Formeln aus dem Buch können Sie sowohl berechnen, wie Sie Ihren Spiegel anheben können, als auch wie Sie Ihren Spiegel erhalten können. Ich habe die Formel dazu benutzt, um auszurechnen, wieviel man schlucken muss, um sich überzudosieren (siehe Anfang des Artikels). Ich kann aus Copyright-Gründen die Formel hier nicht wiedergeben, aber es lohnt sich schon deshalb, dieses Buch für wenige Euro zu bestellen.

Sie werden merken, Sie müssen ganz schön viel Vitamin D3 schlucken, um Ihren Spiegel anzuheben. Haben Sie dann keine Angst, sich zu vergiften, wenn Sie das nach der Formel machen, dann kann Ihnen nichts passieren! Sie können dann ja schließlich Ihren Zielwert selbst bestimmen, Sie entscheiden also selbst, nicht in den gefährlichen Bereich reinzukommen. Was eine Überdosierung ist, wird in der Fachwelt ebenso diskutiert, ich habe dazu schon einen Artikel geschrieben.

Haben Sie keine Angst vor Vitamin D! Das Vitamin unterstützt Ihren Körper in vielen Stoffwechsel-Vorgängen, ein Mangel kann fatale Folgen haben. Ich möchte keine unnütze Panik schüren – aber nach vielen Studien scheint es echt viele Zusammenhänge zwischen der Ausprägung einer Erkrankung und dem Vitamin D-Spiegel zu geben (surfen Sie einfach mal auf dieser Seite unter „Krankheiten“). Ich würde eher Angst vor einem Mangel haben, als vor einer Überdosierung. Diese Panik ist völlig unangebracht.

 

Quellen:

Welt am Sonntag: 58 000 Tote durch falsche Medikamente. In: http://www.welt.de/print-wams/article100194/58-000-Tote-durch-falsche-Medikamente.html (Abruf vom 20.07.2014)

o. A.: Cholecalciferol. In: Wikipedia. Webseite: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol (Abruf vom 20.07.2014)

Khalsa, Soram: The Vitamin D Revolution. How the Power of This Amazing Vitamin Can Change Your Life. Croydon 2010.

Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

Vitamin D und Bluthochdruck

Wenn das Blut mit zu viel Druck durch die Adern pummt: Achten Sie auf Ihren Vitamin-D-Spiegel!

Bluthochdruck? Müssen Sie auf Ihre Blutdruck-Werte achten? Dann achten Sie auch auf Ihren Vitamin D3-Spiegel im Blut! Denn verschiedene Studien legen nah, dass es einen Zusammenhang zwischen einem zu hohen Blutdruck und dem Vitamin D-Spiegel gibt.

Doktor misst Blutdruck

Zusammenhang zwischen Vitamin-D und Blutdruck

So haben Forscher der Vetmeduni Vienna (Veterinärmedizinische Universität Wien) in einem Mäuseversuch die Wirksamkeit von Vitamin D im Körper genetisch beeinflusst. Konkret: Die Vitamin D Rezeptoren wurden so verändert, so dass keine Signalübertragung von Vitamin D mehr erfolgt ist. Nach einem Jahr ohne Vitamin D Signalübertragung hatten die Mäuse erhöhten Blutdruck. Daraufhin wurde die Aorta untersucht. Dabei stellten die Forscher folgendes fest:

  1. In der Aorta wurde weniger eNOS ausgeschüttet. eNOS, also endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase, ist ein Enzym, das wichtig für die Regulation des Blutdrucks ist. Es produziert Stickstoffmonoxid (NO) wodurch die glatte Muskulatur in den Blugefäßen besser entspannen kann. Je weniger eNOS zur Verfügung steht, desto unflexibler werden die Gefäße.
  2. In den Blutgefäßen hat sich mehr Kollagen eingelagert, wodurch diese gleichfalls unflexibler wurden.
  3. Es gab dort auch eine geringere Menge elastischer Fasern.

Somit wurden die Blutgefäße insgesamt steifer. Doch nur flexible Blutgefäße können sich dem Blutdruck anpassen und so auch den Druck mit ausgleichen. Die Folge der steifen Gefäße: Bluthochdruck und Veränderungen der Herzstruktur und Herzfunktion.

Wundern Sie sich bitte nicht, dass hier Mäuse zur Untersuchung des Bluthochdrucks herangezogen wurden. Mäuse werden gerne für Studien genutzt, da sie dem menschlichen Stoffwechsel sehr ähneln. Sie können davon ausgehen, dass die Zusammenhänge, die bei Mäusen beobachtet werden, in den meisten Fällen auch beim Menschen vorhanden sind.

Auch andere Studien belegen einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und dem Bluthochdruck. So haben Forscher in einer Meta-Analyse 11 Publikationen mit Vitamin D-Studien unter die Lupe genommen und konnten so die Daten von 283.500 Personen auswerten. Von denen hatten 33.800 Teilnehmer Probleme mit ihrem Blutdruck. Für jede 10 ng/ml an Vitamin D im Blut mehr hat sich statistisch die Wahrscheinlichkeit an Bluthochdruck zu erkranken, um 12 % reduziert. Das heißt: je größer der Vitamin D-Mangel desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck zu erkranken! (Die Studie wurde im European Journal of Epidemiology veröffentlicht).

Bluthochdruck darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Denn unkontrollierter hoher Blutdruck kann zu Schlaganfall, Herzinfarkt, dem metabolischen Syndrom und sogar Herzversagen führen.

Nach Soram Khalsa sterben an Herzinfarkt interessanterweise mehr Menschen im Winter als im Sommer. Natürlich kann das mit dem geringeren Vitamin-D-Spiegel im Winter zu tun haben, doch eine Studie, die Vitamin-D-Werte von Herztoten untersucht, ist mir nicht bekannt. Alle Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind auch sehr komplexe Erkrankungen, bei denen Organe, Blutgefäße, das Nervensystem und biochemische Botenstoffe zusammenhängen. Auch deshalb muss nicht automatisch hinter jeder Erkrankung ein Vitamin D-Mangel stecken. Dennoch würde ich, wenn ich hohen Blutdruck hätte, besonders auf meinen Vitamin D-Spiegel achten. Denn ein Mangel kann schnell behoben werden, die Folgen eines Schlaganfalls beispielsweise jedoch nicht. Dieses Risiko würde ich einfach nicht eingehen.

 

Quellen:

1) Vitamin D Council: Vitamin D and risk of future hypertension. In: http://www.vitamindcouncil.org/vitamin-d-news/vitamin-d-and-risk-of-future-hypertension/# (Abruf vom 16.06.2014)

2) Presseinformation der vetmeduni vienna: Sonne macht Blutgefäße flexibler – Zusammenhang zwischen Gefäßsteifigkeit und Vitamin D Mangel aufgeklärt. In: http://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/presseinformationen/presseinfo2014/vitamind-sonne/ (Abruf vom 16.06.2014)

3) O. A.: Link Between Successful Weight Loss And Vitamin D Levels. Webseite: http://www.medicalnewstoday.com/releases/153669.php

4) Khalso, Soram: The Vitamin D Revolution. How the Power of This Amazing Vitamin Can Change Your Life. Croydon 2009.

Vitamin D und Übergewicht

Ein bisschen zu viel auf den Rippen? Vitamin D-Mangel könnte die Folge sein!

Vitamin-D-Mangel und Übergewicht

Wie wirkt sich ein Vitamin-D-Mangel bei Übergewicht aus?

Rettungsringe retten nicht. Im Gegenteil: Sie schädigen sogar der Gesundheit. Denn Übergewicht kann zur Folge haben, dass der Vitamin D-Spiegel im Blut heruntergeht – was wiederum Folgen für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hat. Diesen Zusammenhang hat eine groß angelegte Studie von US amerikanischen und europäischen Wissenschaftlern ans Licht gebracht, die durch die British Heart Foudnation und dem UK Medical Research Council finanziert wurde. Die Wissenschaftler haben sich die Frage gestellt, wie dieser Zusammenhang aussieht:

Verursacht nun ein Vitamin D-Mangel das Übergewicht, oder verursacht das Übergewicht einen Vitamin D-Mangel? Oder spielt da noch ein dritter Faktor eine Rolle?

Um dies herauszufinden, nahmen die Forscher 21 verschiedene Studie unter die Lupe, bei denen insgesamt über 42.000 Personen untersucht wurden. Hier wurden Daten über den Vitamin D-Spiegel und den Body-Mass Index (BMI) ausgewertet. Der BMI errechnet sich aus dem Gewicht und der Körperlänge und gibt letztlich an, wie stark eine Person übergewichtig ist. Gleichzeitig wurden außerdem genetische Faktoren untersucht, die im Zusammenhang mit dem Vitamin D-Spiegel und Übergewicht stehen.

Die Hypothese der Forscher war, dass Übergewicht einen Vitamin D-Mangel verursacht. Dann müssen Leute mit einer genetischen Prädisposition für Übergewicht auch einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel haben. Wenn der Zusammenhang umgekehrt ist, also der Mangel Übergewicht verursacht, dann müssten bei genetischer Prädispostion für den Vitamin D-Mangel auch mehr Übergewichtige gefunden werden.

Das Ergebnis ist: Übergewicht scheint einen Vitamin D-Mangel zu verursachen und nicht umgekehrt. Mit jedem Kilo pro Quadratmeter mehr sinkt die Vitamin D-Konzentration im Blut um 1,15 %. Steigt der BMI um 10 %, dann sinkt der Vitamin D-Spiegel um 4,2 %. Menschen, die eine höhere genetische Prädispostion für Übergewicht haben, haben gleichzeitig auch einen höheren BMI und einen niedrigeren Vitamin D-Spiegel. Umgekehrt ist es aber nicht so: Personen mit einer Prädispostion, also einer Anlage für Vitamin D-Mangel hatten nicht automatisch einen höheren BMI. Vitamin D-Mangel verursacht somit nicht Übergewicht, aber Übergewicht verursacht Vitamin-D-Mangel. Dieser Fakt wurde auch noch mal durch eine Studie von über 123.000 Personen bestätigt, die an einer genetischen Studie teilgenommen haben (der Genetic Investigation of Anthropometric Traits Study).

Die Forscher wollten jedoch keine Aussage machen, warum dieser Zusammenhang besteht. Man kann vermuten, dass beim Einlagern von Fett in den Fettzellen auch das fettlösliche Vitamin D mit eingelagert wird. Es wird dadurch aus dem Blutstrom herausgenommen, was dann einen Vitamin-D-Mangel zur Folge hat.

Ich habe schon einmal über eine Studie berichtet, die einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und dem Übergewicht herstellt (lesen Sie hier mehr darüber). Nach dieser Untersuchung hilft das Vitamin D3 bei der Fettverbrennung, wenn gleichzeitig auch auf die Ernährung geachtet wird. Letztlich müssen Übergewichtige dringend auf Ihren Vitamin D-Spiegel achten, da der zu niedrig sein kann. Auch scheint ein guter Vitamin D-Spiegel dabei zu helfen, dass Diäten funktionieren.

Quellen:

1)    Gutierrez, David: obesity causes vitamin-D deficiency: Research. In: http://www.naturalnews.com/040629_obesity_vitamin_D_deficiency_exercise.html (Abruf vom 30.4.2014)

2)    Castillo, Michelle: Obesity causes vitamin D deficiency, study shows. In: http://www.cbsnews.com/news/obesity-causes-vitamin-d-deficiency-study-shows/ (Abruf vom 29.04.2104)

3)       O. A.: Link Between Successful Weight Loss And Vitamin D Levels. Webseite: http://www.medicalnewstoday.com/releases/153669.php

4)       Huff, E.: Vitamin D Promotes Weight Loss. Webseite: http://www.naturalnews.com/028051_Vitamin_D_weight_loss.html (Abruf vom 30.4.2014)

Vitamin D und Kognition: Kognitive Funktionen sind bei niedrigem Vitamin D-Level schlechter

Weitere Studie vermutet einen Zusammenhang zwischen Abnahme kognitiver Fähigkeiten im Alter und dem Vitamin D-Spiegel von Senioren

Schon länger haben Forscher beobachtet, dass bei Demenzkranken auch oft ein niedriger Vitamin-D-Spiegel vorzufinden war. Um dies näher zu untersuchen, haben fünf wissenschaftliche Einrichtungen zusammengearbeitet (Wake Forest Baptist Medical Center, the University of Alabama-Birmingham, der University of California-San Francisco, der University of Pittsburgh und des National Institute on Aging). In Ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler die kognitiven Funktionen von 2.777 Senioren im Alter von 70 bis 79, ein Jahr später wurde auch der Vitamin D-Spiegel gemessen und weitere drei Jahre später wurde nochmal verschiedene Tests der kognitiven Funktionen gemacht. Zwei dieser Tests legen es nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen den kognitiven Fähigkeiten und dem Vitamin D-Spiegel gibt. Die Wissenschaftler wollen aber nicht versprechen, dass eine Einnahme von Vitamin D auch die kognitiven Funktionen verbessert. Doch einen Zusammenhang scheint es zu geben.

Dieser Zusammenhang wurde auch schon 2009 von der Peninsula Medical School in Exeter, the University of Cambridge und der University of Michigan festgestellt. Hier haben ältere Erwachsene mit niedrigem Vitamin-D-Level auch schlechter bei den Tests abgeschnitten, die die Erinnerung, die Aufmerksamkeit und die Orientierung der Senioren überprüft haben.

Natürlich kann man nicht einfach behaupten, Vitamin D macht intelligenter. Aber ich würde unterschreiben, dass ein niedriger Vitamin D-Level die Kognition und damit auch die Intelligenz zu gefährden scheint…

… und auch deshalb möchte ich jedem anraten, auf seinen Vitamin D-Spiegel zu achten. Das gilt besonders für Senioren. Ich habe über den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und Alzheimer schon einmal einen Artikel geschrieben und kann es nur immer wieder betonen: Gerade im Alter sollte man auf seinen Vitamin D-Spiegel achten. Denn Senioren gehen wahrscheinlich seltener in die Sonne und wenn dann nur stark bekleidet, so dass ihre Haut nicht so viel Vitamin D produziert. Das kann auch die kognitiven Fähigkeiten beeinflussen, wie diese Studien nahe legen.

Quelle: Gutierrez, David: Does vitamin D make you smarter? In: http://www.naturalnews.com/044835_vitamin_D_intelligence_cognitive_function.html (Abruf vom 25.4.2014)

Schätzen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel ein!

Ein kostenloser Fragebogen macht´s möglich

Vitamin-D-Spiegel messen

Vitamin-D-Spiegel via Fragebogen einschätzen

Den eigenen Vitamin-D-Spiegel einzuschätzen, ist schwer. Denn „gefühlt“ mag er normal sein, aber auf Gefühle oder Ahnungen sollte man nicht hören, denn sie können schwer täuschen. Für eine erste Einschätzung gibt es jetzt einen Fragebogen online, der die typischen Symptome von einem Vitamin-D-Mangel abfragt, sowie Verhaltensweisen registriert, die den Spiegel fallen oder steigen lassen. So wird in einem ersten Schritt gefragt, wie die Nachtruhe ist und ob man sich am Tag eher schlapp oder müde fühlt. Im nächsten Schritt interessieren das Programm, ob man Krämpfe hat oder wann einem schwindelig ist. Danach wird man gefragt, ob einem schlecht wird oder ob der Kopf schmerzt oder drückt. Dann wird überprüft ob man bei längerem Arbeiten/Stehen Schmerzen hat und wie es einem in der Mittagssonne geht. Im sechsten Schritt wird danach gefragt, ob einem oft kalt ist und ob man weiße Flecken auf den Fingernnägeln hat. Dann kommt ein Zwischenergebnis, das aussagt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, an einem Vitamin-D-Mangel aufgrund der Symptomlage zu leiden.

Dann wird der Vitamin-D-Spiegel anhand von Fragen eingeschätzt, die abrufen, ob und wie viel man in der Sonne gelegen hat, ob man raucht, Vitamin-D-Pillen nimmt oder unter die Sonnenbank geht. Auch muss man angeben, wie viel man wiegt und wie viel Fisch und Eier man isst. Dann schließlich rechnet das Programm aus, wie hoch der Spiegel in etwa ist. Es benutzt dazu etwa 30 Formeln. Nach Angaben des Entwicklers irrt es sich dabei um Plus/Minus 8ng/ml. Das ist ziemlich gut!

Wer ein genaueres Ergebnis haben möchte, sollte den Bluttest machen. Aber für eine erste Einschätzung des Spiegels ist der Test ganz ausgezeichnet.

Entwickelt hat den Test ein Landarzt, Dr. Raimund von Helden, der sich schon seit längerem mit dem Vitamin-D-Spiegel befasst und auch ein Buch dazu geschrieben hat. In seinem Buch „Gesund in 7 Tagen“ gibt er grundlegende Informationen über dieses wichtige Vitamin, doch das beste daran ist seine Formel. Er nennt in seinem Buch eine Formel, mit der man ausrechnen kann, wie viel Vitamin D man einnehmen muss um von einem Anfangswert zu einem Zielwert an Vitamin D in seinem Blut zu kommen. Durch diese Formel erfährt man, wie viel Vitamin D Pillen man schlucken muss, um wieder einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu haben.

Ich kann beides, Online-Fragebogen und Buch nur empfehlen. Sie finden den Fragebogen auf: http://www.vitamindservice.de

Einen Hacken gibt es allerdings: Kostenlos kann man den Fragebogen nur 2x auswerten lassen. Will man öfter seinen Vitamin-D-Spiegel einschätzen lassen, so kann man ein „Vitamin-D-Konto“ eröffnen und für 10 Euro im Jahr jeden Tag das Programm nutzen. Auch gibt es den Zugang für Therapeuten, die mithilfe des Programms eine erste Einschätzung des Vitamin-D-Spiegels ihrer Patienten vornehmen können. Hier kostet das Programm für die Therapeuten 100 Euro jährlich. Das ist eine vergleichsweise geringe Summe, da die Ärzte und Heilpraktiker damit das Programm beliebig oft nutzen können.

Falls Sie keine Ahnung haben, wie hoch Ihr Vitamin-D-Spiegel ist: Machen Sie unbedingt den Online-Test. So können Sie Ihren Spiegel in etwa einschätzen lassen. Für genauere Werte können Sie zum Hausarzt gehen und einen Vitamin-D-Spiegel machen lassen, das kostet allerdings um die 30 Euro. Wie hoch allerdings ein gesunder Spiegel ist, darüber streitet sich die Fachwelt. Lesen Sie dazu hier mehr.

Lieber mehr Falten als einen Vitamin-D-Mangel!

Warum Gesichtscremes mit Lichtschutzfaktor die meiste Zeit im Jahr unnütz sind.

Viele Menschen sind eitel und das darf auch so sein. Doch wenn die Eitelkeit wichtiger ist als die Gesundheit, dann kann ich das nicht verstehen. Ich habe mal im Supermarkt beobachtet, was für Gesichtscremes es auf dem Markt gibt. Und mir ist aufgefallen, dass viele Gesichtscreme „gegen Hautalterung“ oft einGesichtscreme mit Vitamin Den Lichtschutzfaktor beinhalten. Auch Cremes für Männer. Das sieht auf dem ersten Blick vernünftig aus, schließlich scheint die Sonne unsere Haut zu „gerben“, doch auf dem zweiten Blick sind diese Cremes meistens unvernünftig, so meine persönliche Meinung.

Denn im Herbst, Winter und Frühjahr scheint in Deutschland die Sonne eher schwach, da stockt die Vitamin D Produktion. Wenn wir allerdings dann eine Creme auftragen, die einen Lichtschutzfaktor beinhaltet, dann kann die Haut lange Zeit kein Vitamin D produzieren. Wenn Sie mit dieser Creme jeden Tag raus gehen, wird die Haut erst nach einem längeren Aufenthalt in der strahlenden Sonne Vitamin D produzieren.

Stellen Sie sich das vor: Sie sind in der Sonne und produzieren doch kein Vitamin D!

Das kann Folgen haben. Wenn wir zu wenig Vitamin D im Körper haben, kann das so auch eine sogenannte  „Winterdepression“ auslösen. Das ist eine Depression, die vor allem im Winter auftritt, als Folge von einem Vitamin D-Mangel in der kalten Jahreszeit. Sie geht wieder, wenn der Betroffene genügend Sonne abbekommt und der Vitamin D-Spiegel steigt. Ein Vitamin D-Mangel kann auch andere Folgen haben, von denen ich auf dieser Seite berichte. Deshalb sollte jeder in unseren Breitengraden unbedingt auf seinen Vitamin-D-Spiegel achten. Und soviel Sonne tanken, wie es möglich ist. Natürlich ist im Sommer ein Lichtschutzfaktor oft durchaus angebracht (mehr dazu lesen Sie in „Vitamin D tanken – so geht’s“), aber ich bezweifle, dass es vernünftig ist, sich im Herbst, Winter oder Frühjahr mit Sonnenschutzfaktor vor der Sonne zu schützen. Zwar kann die Haut im Winter eh kaum Vitamin D produzieren, da dann die Sonne nicht stark genügend scheint, aber ich glaube nicht, dass die Sonne im Herbst, Winter und Frühjahr bei uns so stark brennt, dass sie Falten ins Gesicht gerbt. Und wenn sie es tut, dann sind mir diese Falten lieber, als traurig mit einer Winterdepression zu Hause zu hocken. Lichtschutzfaktor in jeder Hautcreme? Nein danke!

Vitamin D-Diskussion in den Medien

Unverantwortlich: Nachrichtenmagazin „Plusminus“ hält die Diskussionen um Vitamin D nur für Geldmacherei

Vitamin D und Geld

Hinweise zum Vitamin D-Spiegel in Verbindung mit eventuellen Krankheiten werden lediglich als Geldmacherrei bezeichnet

Gestern lief ein Bericht in dem ARD-Magazin „Plusminus“ über Vitamin D. Der Tenor war: Sie bräuchten sich nicht um Ihren Vitamin-D-Spiegel Sorgen machen, Sie bräuchten kein Vitamin D zusätzlich einnehmen, im Sommer würde der Körper genügend Vorräte für den Winter produzieren. Alles andere sei nur Geldmacherei. Uunverantwortlich, so etwas zu behaupten! Viele Ärzte und Wissenschaftler raten dazu, auf den Vitamin D-Spiegel zu achten und einen Mangel auszugleichen, da zuwenig Vitamin D im Körper zu Mangelproblemen führen kann.

Auch hat man bei Kranken oftmals einen niedrigen Vitamin D-Spiegel festgestellt.

Doch nach der von ARD interviewten Professorin sei das wahrscheinlich nicht die Ursache für die Erkrankung sondern die Folge. Im Nebensatz wird jedoch klar, dass dies nur eine Vermutung ist. Somit bauen die sogenannten Experten ihre Unvorsichtigkeit auf eine Vermutung auf. Natürlich kann ich Ihnen nicht beweisen, dass Vitamin D-Mangel diverse Krankheiten auslösen kann, doch viele Studien haben einen Zusammenhang nachgewiesen, den man so einfach nicht vom Tisch wischen kann.

In der Sendung ließen Sie auch einen Vitamin-D-Verfechter zu Wort kommen, Prof. Dr. Jörg Spitz, der auf den großen Vitamin-D-Mangel in Deutschland hinwies und auch vermutet, dass alle Erkrankungen etwas mit Vitamin D im Körper zu tun haben. Doch anstatt sich mit seinen Thesen fachlich auseinander zu setzen wurden seine Aussagen ins Lächerliche gezogen. Ich kann mich nur wiederholen: Das ist unverantwortlich!

Den Vogel abgeschossen hat ein leitender Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Er meinte doch tatsächlich, dass es KEINE Indikation für die Einnahme von Vitamin D-Präparaten gebe. Wirklich? Also, wenn ich einen Vitamin-D-Mangel habe, weil ich alt bin und selten in die Sonne gehe, oder weil ich krank bin oder weil ich auch im Sommer nie ohne Sonnenschutzmittel raus gehe…. dann brauche ich also meinen Mangel nicht auszugleichen? Wirklich? Der Körper braucht kaum Vitamin D und die Zusammenhänge zu Erkrankungen sind alles nur Zufälle, Nebensächlichkeiten? Jetzt bin ich es, der sich hier mal lustig machen muss. Ich kann solche Aussagen nicht ernst nehmen.

Tut mir leid, Plusminus, das ist russisches Roulette was Sie da empfehlen. Sie wissen nämlich selbst nicht, warum es da einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und dem Vitamin D-Spiegel gibt. Es ist unverantwortlich, einen Bluttest als Geldmacherei darzustellen. Nur durch einen Bluttest kann man doch herausfinden, ob dieser ganze Hype um Vitamin D wahr ist oder nicht und nur durch einen Bluttest erfahre ich, ob ich optimal mit Vitamin D versorgt bin. Alles andere ist ein Ratespiel auf Kosten der Gesundheit.

Von einem Nachrichtenmagazin wie „Plusminus“ hätte ich mir eine ausgewogenere Berichterstattung erwartet. Interessant ist, dass andere Magazine der ARD das Thema gegensätzlich behandeln. So empfiehlt „Ratgeber Gesundheit“ in einer Sendung vom 13.04.2013 einen Mangel auszugleichen. Es geht also auch anders.

Quellen:
Sendung „Plusminus“ vom 19.04.2014 um 22 Uhr
Näheres zur Sendung unter: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/2014/vitamin-d-114.html (19.04.2014)
2) o. A.: Nicht nur gut für starke Knochen. In: http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/gesundheit/sendung/rbb/2013/13042013-vitamin-d-102.html (19.04.2014)

Ein offenes Wort zu Vitamin-Studien

Vitamin-Studien: schalten Sie Ihren Verstand ein!

„Trau nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ ist eine Redewendung unter Wissenschaftlern. Und es steckt viel Wahrheit in ihr. Denn nur weil eine Aussage scheinbar durch eine „Studie“ „belegt“ ist, heißt es noch lange nicht, dass sie wahr ist. Deshalb muss man beim Lesen von Studien und Studienergebnissen immer seinen gesunden Menschenverstand mit benutzen. Denn Wissenschaftler kennen Mittel und Wege, um das Studienergebnisse in die Richtung zu biegen, in der sie es haben wollen.

Vitamin-StudieDeshalb lautet die erste Frage beim Lesen von Studienergebnissen: Wer profitiert? Wenn jetzt die Pharmaindustrie eine Studie in Auftrag gibt und die Ergebnisse sprechen FÜR das Medikament, dann gehen bei mir immer die Alarmglocken an. Denn die Pharmafirma profitiert von dem Studienergebnis.

Sie werden sich sicherlich die Frage stellen, wie denn eine Firma/ein Institut ein Ergebnis zurechtbiegen kann. Nun, da sind viele Mittel und Wege vorstellbar und sicherlich auch bekannt. Da ist zum einen die Fragestellung: Schon durch die Zugabe oder Wegnahme des Wortes „eigentlich“ kann ein Umfrageergebnis verändert werden. Beispiel: „Haben Sie eigentlich das Gefühl, dass es Ihnen mit dem Medikament insgesamt besser geht?“ gibt ein anderes Ergebnis als die Frage „Haben Sie das Gefühl, dass es Ihnen mit dem Medikament insgesamt besser geht?“

Auch kann ich durch die Wahl der Studienteilnehmer das Ergebnis beeinflussen. Eine Studie mit Vitaminen bei Krebserkrankungen kann schlecht ausgehen, wenn die Studienteilnehmer alle im Endstadion sind.

Und wenn in den Medien von Studien die Rede ist, in denen Vitamine scheinbar den Krebs fördern, so würde ich gerne näher hinschauen.

Was für Vitamine wurden hier genommen? Wurden hier vielleicht diese Brausetabletten eingenommen, voll von künstlichen Süßstoffen, Geschmacksstoffen und Farbstoffen?

Was hat dann den Krebs erzeugt – die Vitamine oder die „Verpackung“?

Leider gibt es kaum eine Möglichkeit, solche Studien im Detail zu untersuchen. Viele Studien stehen zusammengefasst im Netz, doch Laien haben kaum eine Chance, die medizinische Fachsprache zu verstehen. Deshalb möchte ich an Sie appellieren: Schalten Sie nie beim Lesen von Studienergebnissen oder wissenschaftlichen Artikeln Ihren gesunden Menschenverstand aus! Und fragen Sie sich immer „Wer profitiert?“

Auswirkungen nach Einnahme von (extrem) hochdosiertem Vitamin D3

Buchrezension:
„Hochdosiert – Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3, dem Sonnenschein-Hormon. Mein 1 Jahr dauerndes Experiment mit 100.000 IE/Tag – von Jeff. T. Bowles

Organische Kapsel

Vitamin D3 hochdosiert – welche Auswirkungen nach Einnahme extrem hoher Dosen Vitamin D3 hat dies auf den Körper? Welche Verbindungen bestehen zu Krankheiten? Welche Forschungsergebnisse gibt es zu einem Vitamin D-Mangel?

Er hat es gemacht. Er hat es wirklich gemacht. Jeff T. Bowles hat allen ärztlichen Warnungen getrotzt und hat täglich eine große Menge Vitamin D eingenommen, nämlich bis zu 100.000 Einheiten am Tag. Dem Titel nach hat er diese hohe Dosis ein Jahr lang genommen, liest man allerdings das Buch, wird klar, dass er mit seiner Vitamin-D3-Dosis auch geschwankt hat, zwischen 25.000 und 100.000 IE (internationalen Einheiten) am Tag. Das ist unglaublich viel. Zum Vergleich: Als bei einer Bekannten ein sehr großer Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde, hat der Endokrinologe ihr 1000 IE Vitamin D täglich verschrieben – natürlich aus meiner Sicht viel zu wenig, um einen gravierenden Mangel auszugleichen. Doch Jeff T. Bowles war es egal, was die Arztwelt sagt, was die Pharmakonzerne vorschreiben, was die sogenannten „Gesundheitsexperten“ empfehlen. Er hat es einfach mal versucht. Und das Selbstexperiment ist nicht nach hinten losgegangen. weiterlesen

Vitamin D Mangel – ein globales Problem

Eventuell besitzt Ihr Körper nicht genügend Vitamin D, wenn Sie nicht täglich mindestens 15 min. einen Spaziergang in der Sonne unternehmen.

Afroamerikaner sowie andere Menschen mit dunkler Hautfarbe, aber auch Ältere, tendieren zu einem niedrigeren Vitamin D Level. Dieser Vitamin D Mangel kann sich ebenso auf Personen mit Übergewicht und Adipositas auswirken.

Abbildung Vitamin D Kapseln

Ein Vitamin D Mangel kann mit entsprechender Nahrungsergänzung ausgeglichen werden. Natürliches Vitamin D ist sehr hochwertig.

Weltweit besitzen schätzungsweise 1 Milliarde Menschen einen unzureichenden Vitamin D Level im Blut. Ein Vitamin D Mangel kann in allen ethnischen Gruppierungen sowie Altersklassen gefunden werden. Ärzte aus Industrienationen berichten von einer ansteigenden Anzahl von Patienten mit Rachitis, einer Art Knochenerweichung, die vermutlich aufgrund unzureichender Einnahme von Vitamin D besteht. weiterlesen

Vitamin D sowie Alltagsbeschwerden, vegetative Dystonie

Alltagsbeschwerden? Kleine Wehwehchen, schlapp, erschöpft, schwindlig, Krämpfe, Schlafstörungen und Kopfschmerzen? Ein Vitamin D-Mangel kann die Ursache sein!

Haben Sie Beschwerden, die Sie oder der Arzt sich nicht erklären können? Wird Ihnen manchmal schwindlig, auch wenn beim Blutdruckmessen beim Arzt alles in Ordnung ist? Haben Sie Schlafprobleme, Kopfschmerzen oder andere Symptome, die wir oft als „Wehwehchen“ ansehen? Dann überprüfen Sie unbedingt ihren Vitamin D-Spiegel!

Vitamin D Tropfen

Dr. Raimund von Helden hat eine Studie unter seinen Patienten unternommen, ob Vitamin D nicht auch alltägliche Beschwerden verbessern kann. Diese werden oftmals dem „Wetter“ zugeordnet, oder der „Stress“ wird dafür verantwortlich gemacht, oder das „Alter“. Dabei können manche Patienten diese „Wehwehchen“ durch die Einnahme von Vitamin D verbessern. Dr. von Helden hat 229 Patienten in seine Studie aufgenommen, deren Vitamin D-Spiegel auf 40 bis 60 ng/ml angehoben und die Patienten nach ihren Befinden befragt. Die Studienteilnehmer sollten die Verbesserung beurteilen und vergaben dazu dem Nutzen von Vitamin D „Sterne“. Es konnten bis zu 5 Sterne vergeben werden. Hier das Ergebnis: weiterlesen

Vitamin D tanken: So geht´s

Gesundes Sonnenbaden um Vitamin D zu tanken –
Rechnen Sie sich die ideale Zeit aus!

in Professor für Dermatologie an der Universität von Boston , propagiert in seinem Buch „The UV Advantage (zu deutsch „Der UV-Vorteil“) zeitlich begrenzte Sonnenbäder OHNE Sonnenschutzmittel.  Denn Dr. Michael Holick ist der Meinung, dass es ein Fehler sei, nur bedeckt oder mit Sonnenschutzcreme an die Sonne zu gehen, da dann der Körper kein Vitamin D selber herstellen kann. Dabei wird Vitamin D für so viele Prozesse im Körper benötigt wird, u. a. auch für den Calciumstoffwechsel. Wenn Leute also mit viel Kleidung bedeckt oder mit Sonnenschutzmittel in die Sonne gehen oder sich nur im Schatten aufhalten, dann kann der Körper nicht ausreichend Vitamin D bilden, um seine Vorräte aufzufüllen. Die Frage, wie Sie nun gesund Sonnenbaden, ist also wissenschaftlich nicht endgültig geklärt.. Auch der deutsche Arzt Dr. Raimund von Helden vertritt in seinen Empfehlungen die Meinung Dr. Holicks, die ich im Folgenden wiedergebe.  (Dr. von Helden hat übrigens ein ausgezeichnetes Buch geschrieben, in dem er erklärt, wie man schnell seinen Vitamin-D-Mangel ausgleichen kann, es heißt „Gesund in 7 Tagen“.

Wie sieht nun dieses „gesunde Sonnenbaden“ aus?
Nun, dies ist vom Hauttyp und vom Sonnenstand abhängig. Je empfindlicher die Haut und je stärker die Sonne scheint, desto kürzer muss das Sonnenbad ohne Sonnenschutzcreme ausfallen.

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Vitamin D und Knochengesundheit

BILD und Der Spiegel sind sich einig: Vitamin D-Mangel ist schädlich für die Knochen!

Endlich ist es auch zu der Mainstream-Presse vorgedrungen: Ein Vitamin D-Mangel ist gefährlich, gerade auch für die Knochen! Beide, die BILD-Zeitung wie auch das Magazin „Der Spiegel“ berichten von einer Studie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), in der die Knochen wie auch der Vitamin-D-Spiegel von Organspendern untersucht wurde. 50 % der Untersuchten hatten einen Vitamin D-Mangel und 50 % keinen. Die Forscher fanden heraus, dass ein Vitamin-D-Mangel für die Knochen noch schädlicher ist, als bisher angenommen. weiterlesen

Vitamin D3 und Autismus

Direkter Zusammenhang zwischen Autismus und dem Vitamin-D-Spiegel – je niedriger der Vitamin-D-Spiegel, desto schlimmer der Autismus!

Kollage Autismus, Zwangsstörung

Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem Mangel an Vitamin D und Autismus?

Für manche ein Rätsel: Wie in der Zeitschrift Medical Hypothesis beschrieben, haben Eltern eine Verbesserung des Autismus ihrer Kinder beobachtet, wenn die Kinder sich viel am Schwimmingpool aufgehalten haben. Die gleiche Beobachtung machten auch japanische Eltern. Doch das Rätsel lässt sich einfach lösen, wenn man bedenkt, dass Kinder meistens dann im Badeanzug am Pool sind, wenn die Sonne scheint. Denn dann kann der Körper selbst Vitamin D herstellen. Man vermutet, dass sich der Autismus durch den erhöhten Vitamin-D-Spiegel verbessert. weiterlesen

Meine lange Reise aus der Depression

Ein Selbstversuch mit Vitamin D3

Depression kann viele Gesichter haben. Der eine hat sie, weil er um seinen verstorbenen Sohn trauert, der andere, weil er das Gefühl hat, er habe nie etwas erreicht in seinem Leben. Die nächste widerrum bekommt einen Burnout einfach weil sie hart in einem aufreibenden Beruf arbeitet, der ihr keinen Spaß macht. Und wieder der nächste hat ein Kindheitstrauma nicht aufgearbeitet und wird deshalb regelmäßig depressiv. Doch was, wenn man in seiner Vergangenheit wühlt, und sich nicht erklären kann, woher diese Schwermut doch kommt? Was, wenn nach vielen Stunden Therapie die Depression immer wieder um die Ecke kommt – was tun? weiterlesen