13 Mythen über Vitamin D – Teil 1

Glauben Sie nicht diesen Gerüchten!

Es kursieren im Netz, in den Medien aber auch bei Freunden und Ärzten immer wieder Gerüchte über Vitamin D, die ich nun mal näher unter die Lupe nehmen möchte. Der Artikel hat 2 Teile, der zweite Teil folgt mit dem nächsten Beitrag. Hier nun die ersten 7 gängigen Mythen:

  1. Wenn ich mich regelmäßig im Freien aufhalte, muss ich nicht auf meinen Vitamin -D-Spiegel achten
  2. Ich kann spüren, wenn mein Vitamin-D-Spiegel unten ist, erst dann muss ich welches einnehmen
  3. Vitamin D wird bei jeder Sonneneinstrahlung produziert, auch im Schatten
  4. Vitamin D wird auch im Winter produziert
  5. Ich muss mich immer mit Sonnenschutz eincremen, das hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Spiegel
  6. Mein Körpergewicht hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Status, das hat nur die Sonne.
  7. Vitamin-D nehme ich doch auch mit der Nahrung zu mir und ich ernähre mich doch so gesund, deshalb brauche ich keine Vitamin-D-Pillen

Und hier meine Antworten auf solche Kommentare:

1. Wenn ich mich regelmäßig im Freien aufhalte, muss ich nicht auf meinen Vitamin -D-Spiegel achten

Sie halten sich also regelmäßig im Freien auf… und das OHNE viel Kleidung und OHNE Sonnenschutz? Sie sind deshalb schon knackebraun? Dann Herzlichen Glückwunsch! Sie produzieren wahrscheinlich tatsächlich mehr Vitamin D als der Bundesdurchschnitt. Ich bin jedoch der Meinung, dass sich JEDER in unseren Breitengraden testen lassen muss, um eine Unterversorgung auszuschließen. Es reicht eben nicht, die Nase im Café für eine Stunde in die Sonne zu strecken und dann zu glauben, man habe genügend Vitamin D für die nächsten Tage getankt. Es reicht auch nicht, den Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad zurück zu legen – morgens um 8 werden Sie noch kein Vitamin D auf Ihrem Fahrrad produzieren und auch wenn Sie um 12 Uhr fahren, werden Sie wohl kaum im T-Shirt und in Shorts auf die Arbeit fahren und genügend Hautflächen frei haben, um ausreichend Sonne tanken zu können.

2. Ich kann spüren, wenn mein Vitamin-D-Spiegel unten ist, erst dann muss ich welches einnehmen

Sie können spüren, ob Ihr Vitamin D-Spiegel bei 50 oder 10 ng/ml ist? Woran machen Sie das fest? Bekommen Sie dann Krankheitssymptome? Die meisten Menschen spüren den Mangel erst, wenn der Körper Alarm schlägt, bzw. wenn er z. B. immer wieder eine Erkältung einfängt oder man sich oft schlapp und matt fühlt. Doch man muss nicht erst so lange warten, bis das der Fall ist, man kann auch früher eingreifen und darauf aufpassen, dass der Spiegel nicht nach unten fällt (indem man sich ausrechnet, wieviel Vitamin-D man einnehmen muss).

Wenn Sie den Mangel schon spüren, ist der Spiegel schon zu weit im Keller. Nehmen Sie Vitamin D nicht nur zur Krankheitsbekämpfung sondern auch als Vorsorge ein! Ihnen muss es nicht erst schlecht gehen, bevor Sie welches einnehmen.

Überprüfen Sie Ihren Spiegel, dann können Sie sich ausrechnen, wieviel Vitamin D Sie brauchen (die Formel ist von Dr. Raimund von Helden in seinem Buch „Gesund in 7 Tagen“). Leider meinen viele Menschen auch zu spüren, dass sie nicht unterversorgt sind, einfach weil sie ab und zu in die Sonne gehen. Sie meinen es zu wissen und lassen bewusst, obwohl sie oft krank werden, nicht ihren Vitamin-D-Spiegel messen. Lassen Sie mich in aller Deutlichkeit sagen, dass niemand wirklich seine Spiegelhöhe erspüren kann. Es braucht dazu einen Bluttest, alles andere ist Raten oder Wahrsagerei. Riskieren Sie nicht Ihre Gesundheit und Lebensqualität aufgrund von gerateten Werten! Niemand kann seine Spiegelhöhe „erspüren“.

3. Vitamin D wird bei jeder Sonneneinstrahlung produziert, auch im Schatten

Das ist ein absoluter Mythos. Es braucht die direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut, um Vitamin D zu produzieren. Im Schatten wird nichts produziert. Sie müssen schon in die Sonne und das auch tagsüber. Die Faustregel im Sommer heißt: Ist der Schatten kürzer als der Körper, produziert Ihr Körper Vitamin D. Ist der Schatten jedoch länger und die Sonne strahlt nicht mehr direkt von oben, dann wird auch weniger Vitamin D produziert.

4. Vitamin D wird auch im Winter produziert

Das ist prinzipiell nicht falsch, doch im Winter wird weit weit weniger Vitamin D produziert als im Sommer. Unsere Vitamin-D-Speicher leeren sich im Winter. Das Zentrum der Gesundheit rät dazu, im Winter zwecks Vitamin-D-Tanken ins Gebirge zu fahren oder ans Mittelmeer… wobei solche Trips aus meiner Sicht nicht ausreichen, um den Speicher wieder aufzufüllen.

5. Ich muss mich immer mit Sonnenschutz eincremen, das hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Spiegel

Oh doch! Der Sonnenschutz erzeugt eine Blockade auf der Haut, so dass die wichtigen UVB-Strahlen nicht in die Haut eindringen können und der Körper kein Vitamin D produzieren kann. Auch Leute mit einer empfindlichen Haut sollten beim Sonnenbaden ein paar Minuten wenigstens ohne Sonnenschutz Sonne tanken. Ich habe hier darüber einen Artikel geschrieben. Es gibt auf Amazon übrigens die „Sunfriend“ Armbänder, die man sich umschnallen kann. Man programmiert seinen Hautton ein und dann verrät einem das Armband, wie lange man gefahrlos in der Sonne bleiben kann, ohne sich einzucremen. So produziert man wenigstens für eine gewisse Zeit Vitamin D.

6. Mein Körpergewicht hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Status, das hat nur die Sonne

Vitamin D ist fettlöslich und wird auch im Fettgewebe eingelagert. Das heißt nicht, dass Übergewichtigen mehr Vitamin-D- zur Verfügung steht, denn es ist eingelagert und nicht im Blutstrom. Meines Wissens muss gerade der Übergewichtige auf seinen Spiegel achten. Dr. Raimund von Helden hat dies in seiner Formel, mit deren Hilfe man sich ausrechnen kann, wieviel Vitamin D man substituieren muss, berücksichtigt. Je mehr man über dem Durchschnitt wiegt, desto mehr Vitamin D muss man zu sich nehmen. Das Körpergewicht hat somit doch einen Einfluss auf den Vitamin-D-Spiegel.

7. Vitamin-D nehme ich doch auch mit der Nahrung zu mir und ich ernähre mich so gesund – deshalb brauche ich keine Vitamin-D-Pillen

Tatsächlich gibt es Vitamin D in der Nahrung, und zwar in tierischen Produkten wie Eiern, Milchprodukten und vor allem Fisch  und auch ein paar Mikrogramm in Pilzen. Ich halte es dennoch für einen Mythos, dass es möglich ist, seinen Spiegel alleinig durch seine Nahrung zu stabilisieren und ich weiß auch gar nicht, ob es so gesund ist, soviel tierische Produkte zu sich zu nehmen. Also liebe Gesundesser, Veganer, Vegetarier, Glutenfreie, Rohköstler, Paleo-Anhänger und Smoothie-Schlürfer: Geht in die Sonne! Nehmt Vitamin D! Gesund essen allein reicht nicht! Vom „Grünzeug“ kriegt ihr kein Vitamin D!

Freuen Sie sich auch auf den zweiten Teil. Da will ich auf folgende Mythen eingehen:

  1. Vitamin D schützt nicht vor Krankheiten, das ist übertrieben
  2. Dunkelhäutige Menschen haben keinen Vitamin D Mangel, da sie sich ohne Sonnenschutz länger in der Sonne aufhalten können
  3. Menschen in heißen Gegenden wie Indien haben auch keinen Vitamin D-Mangel, da sie ja dauernd Sonne haben
  4. Ich kann mich ganz schnell mit Vitamin D überdosieren, da muss ich vorsichtig sein
  5. Ich kann meinen Spiegel mit kleinen Dosen an Vitamin-D wieder hochfahren
  6. Mein Arzt ist gegen Vitamin-D-Einnahme und mein Arzt hat immer Recht, schließlich ist er Arzt

Und welche Mythen kennen Sie? Wir können hier noch welche sammeln, vielleicht gibt es dann noch einen dritten Teil…

Quellen:

Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

Lebensmittel – Vitamin D. In: http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamine-A-C-D-E-K/Vitamin-D/Lebensmittel.html (Abruf vom 15.07.2016)

Vitamin D Council: How do I get the Vitamin D my body needs? In: http://www.vitamindcouncil.org/about-vitamin-d/how-do-i-get-the-vitamin-d-my-body-needs/ (Abruf vom 15.07.2016)

Zentrum der Gesundheit: Vitamin D Zufuhr im Winter. In: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-im-winter-ia.html (Abruf vom 15.07.2016)

 

Diese 4 Nährstoffe sind wichtig für einen gesunden Geist

Haben Sie sich schon mal nach einem Besuch im Fast Food Restaurant so richtig glücklich gefühlt? Oder haben Ihnen die Gewissensbisse auf die Laune gedrückt? Eine ungesunde Ernährungsweise kann die Laune jedoch auch langfristig negativ prägen.

naehrstoffe-depressionNährstoffarmut tritt in westlichen Ländern wie Deutschland eigentlich kaum auf, es sind nur einige wenige Mikro- und Makronährstoffe bei denen ein Mangel gehäufter auftritt. Interessanterweise stehen gerade diese Nährstoffe in einem engeren Zusammenhang mit dem Glücksempfinden und innerer Entspanntheit, also den Aspekten unserer Psyche, die durch die heutige stressige Lebensweise häufig belastet werden.

Nachfolgend wollen wir uns diese Nährstoffe näher anschauen.

Omega-3 Fettsäuren für die gesunde Weiterleitung von Nervenimpulsen

Die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA, die im Fisch und Fischöl vorkommen, sind inzwischen allgemein als ein bedeutender Beitrag zu einem gesunden Herzkreislaufsystem bekannt. Omega-3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil von Nervenzellen, deren Zellmembranen sie eine gewisse Elastizität verleihen, sie schmiegsamer machen und die korrekte Informationsübertragung von einem Neuron zum anderen Neuron gewährleisten. Omega-3 Fette werden zudem in antientzündliche Botenstoffe umgewandelt, sie sind damit Gegenspieler zu Omega-6 Fetten, die im Körper zu proentzündlichen Botenstoffen umgewandelt werden. Ein ausgewogenes Gleichgewicht ist auch für die Psyche wichtig.

Unsere Vorfahren verzehrten Omega-3 und Omega-6 Fette ungefähr in einem 1:1 Verhältnis, heute beträgt dieses Verhältnis 1:8 zugunsten der proentzündlichen Omega-6. Weitab vom ursprünglichen Gleichgewicht.

Epidemiologische Studien zeigen wie Menschen mit einem hohen Risiko für oder einer bereits vorhandenen unipolaren oder bipolaren Depression gehäufter niedrige Omega-3 Werte im Blut aufweisen als die Durchschnittsbevölkerung (1, 2). Studenten die zuvor Omega-3 Fettsäuren einnahmen produzierten in Stresssituationen (Prüfungsstress) deutlich weniger Stresshormone, was für eine bessere Resilienz spricht (3).

Klinische Studien, in denen Menschen mit Depressionen mit einer hohen Dosis Omega-3 Fettsäuren behandelt wurden, zeigen gemischte Ergebnisse. Die Spanne in den Studien reicht von einer höheren Erfolgsrate wenn EPA und DHA als Ergänzung zur antidepressiven Therapie gegeben wurden bis hin zu keiner nachweisbaren Wirksamkeit (4).

Fazit: Lassen Sie es nicht an Omega-3 Fetten in Ihrer Ernährung mangeln, ein Ersatz für eine Therapie bei bereits erkrankten Menschen sind EPA und DHA jedoch nicht.

Zink unterstützt das Glückshormon Serotonin

Meeresfrüchte sind nicht nur reich an gesunden Fetten, sondern enthalten auch das Spurenelement Zink. Zink ist an der Zellteilung beteiligt und an der normalen Regulation der Gene.

Es spielt jedoch auch im Zusammenhang mit dem Glücksempfinden eine wichtige Rolle. So bindet Zink an die Serotonin Rezeptoren (5-HT1A-Rezeptor) an der Oberfläche der Nervenzellen und verstärkt die Wirkung des Glückshormons Serotonin (5). Zink bindet auch den erregenden NMDA-Rezeptor an den Nervenzellen und fährt dessen Aktivität herunter. Eine übermäßige NMDA-Rezeptor Aktivität ist nämlich stark assoziiert mit dem Vorkommen von Depressionen und Nerventoxizität (6).

Klinische Studien in denen 25-50 mg Zink zusammen mit Antidepressiva verabreicht wurden, erzielten bessere Ergebnisse als die Medikamente allein. Zudem sprachen durch die Supplementierung mit Zink mehr depressive Patienten auf die Therapie an, die zuvor therapieresistent waren (7). Ältere Menschen, Vegetarier und Schwangere sind anfälliger für einen Zinkmangel (8, 9).

Dennoch gilt auch hier: Bei bereits vorhandenen Depressionen sind die Studien mit Zink zwar umstritten, lassen Sie es jedoch nicht in Ihrer Ernährung fehlen. Fisch, Muscheln und Gouda Käse sind gute Zinklieferanten. Nutzen Sie keine hochdosierten Präparate, 3-9 mg Kapseln sind je nach Bedarf mehr als ausreichend, solange Sie ein gutes Präparat nutzen wie Zinkhistidin nutzen.

Magnesium entspannt die Nerven

Magnesium ist reichlich in Obst und Gemüse enthalten, die heute leider hinten anstehen müssen hinter Fast Food und raffinierter Ernährung. Aus der Forschung wissen wir jedoch: Ein Magnesiumentzug resultiert in ängstlichem und depressivem Verhalten (10).

Magnesium entfaltet eine natürliche, leicht entspannende Wirkung auf das Nervensystem indem es an die beruhigend wirkenden GABA-Rezeptoren bindet und deren Aktivität verstärkt (11). Die gleichen Rezeptoren an den Nervenzellen werden durch beruhigend wirkende Medikamente (Sedativa) angesprochen, jedoch wesentlich stärker. Magnesium ist also ein natürliches Mittel, das zur einen normalen psychologischen Funktion beiträgt und nach einem stressigen Alltag hilfreich sein kann leichter zur inneren Ausgeglichenheit zu finden.

Vitamin D das Sonnenvitamin

Sonniges Wetter macht einen buchstäblich glücklich. UV Licht trägt zur vermehrten Bildung des Vitamin D bei. Vitamin D wiederum erhöht im Gehirn die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan zum Glückshormon Serotonin, indem es die Aktivität des Enzyms Tryptophan Hydroxylase 2 (TPH2) anregt und somit die Serotonin Konzentration ansteigen lässt (12).

Beobachtungsstudien zufolge haben Menschen mit hohen Vitamin D Werten ein fast halbiertes Risiko für depressive Erkrankungen verglichen mit jenen, die einen geringen Spiegel des Sonnenvitamins aufweisen (13).

In Deutschland leidet fast ein Drittel der Bevölkerung an einem deutlichen Vitamin D Mangel nach der Winterphase (14). Das macht nicht glücklich.

Natürlich zu mehr Glück

Die genannten Nährstoffe sind wichtig für das Glücksempfinden, innere Entspanntheit und eine einwandfreie Funktion des Nervensystems.

Die Empfehlung dazu ist ganz simpel: Essen Sie Fisch und Meeresfrüchte, damit decken Sie Ihren Bedarf an Omega-3 Fettsäuren und Zink, dazu einen Salat und zum Dessert genug Obst, so haben sie reichlich Magnesium zur Verfügung. Danach bewegen Sie sich ganz schnell nach Draußen und tanken etwas Frühlingssonne.

Quellenangabe:

Web:

Vitamin D (iNutro.com)
Magnesium (iNutro.com)

 

Fachpublikationen:

  1. Messamore E, McNamara RK. Detection and treatment of omega-3 fatty acid deficiency in psychiatric practice: Rationale and implementation. Lipids in health and disease. 2016;15(1):25. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26860589
  2. McNamara RK, Jandacek R, Tso P, Blom TJ, Welge JA, Strawn JR, et al. Adolescents with or at ultra-high risk for bipolar disorder exhibit erythrocyte docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid deficits: a candidate prodromal risk biomarker. Early intervention in psychiatry. 2016 Jun;10(3):203-11. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26486098
  3. Sawazaki S, Hamazaki T, Yazawa K, Kobayashi M. The effect of docosahexaenoic acid on plasma catecholamine concentrations and glucose tolerance during long-lasting psychological stress: a double-blind placebo-controlled study. Journal of nutritional science and vitaminology. 1999 Oct;45(5):655-65. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10683816
  4. Grosso G, Pajak A, Marventano S, Castellano S, Galvano F, Bucolo C, et al. Role of omega-3 fatty acids in the treatment of depressive disorders: a comprehensive meta-analysis of randomized clinical trials. PloS one. 2014;9(5):e96905. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24805797
  5. Barrondo S, Salles J. Allosteric modulation of 5-HT(1A) receptors by zinc: Binding studies. Neuropharmacology. 2009 Feb;56(2):455-62. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18951909
  6. Jaso BA, Niciu MJ, Iadarola ND, Lally N, Richards EM, Park M, et al. Therapeutic Modulation of Glutamate Receptors in Major Depressive Disorder. Current neuropharmacology. 2016 Mar 21. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26997505
  7. Nowak G, Siwek M, Dudek D, Zieba A, Pilc A. Effect of zinc supplementation on antidepressant therapy in unipolar depression: a preliminary placebo-controlled study. Polish journal of pharmacology. 2003 Nov-Dec;55(6):1143-7. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14730113
  8. Prasad AS. Zinc is an Antioxidant and Anti-Inflammatory Agent: Its Role in Human Health. Frontiers in nutrition. 2014;1:14. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25988117
  9. Saunders AV, Craig WJ, Baines SK. Zinc and vegetarian diets. The Medical journal of Australia. 2013 Aug 19;199(4 Suppl):S17-21. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25369924
  10. Murck H. Magnesium and affective disorders. Nutritional neuroscience. 2002 Dec;5(6):375-89. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12509067
  11. Poleszak E. Benzodiazepine/GABA(A) receptors are involved in magnesium-induced anxiolytic-like behavior in mice. Pharmacological reports : PR. 2008 Jul-Aug;60(4):483-9. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18799816
  12. Patrick RP, Ames BN. Vitamin D hormone regulates serotonin synthesis. Part 1: relevance for autism. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology. 2014 Jun;28(6):2398-413. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24558199
  13. Jaaskelainen T, Knekt P, Suvisaari J, Mannisto S, Partonen T, Saaksjarvi K, et al. Higher serum 25-hydroxyvitamin D concentrations are related to a reduced risk of depression. The British journal of nutrition. 2015 May 14;113(9):1418-26. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25989997
  14. Kramer J, Diehl A, Lehnert H. [Epidemiological study on the dimension of vitamin D deficiency in North Germany]. Deutsche medizinische Wochenschrift. 2014 Mar;139(10):470-5. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24570191. Epidemiologische Untersuchung zur Haufigkeit eines Vitamin-D-Mangels in Norddeutschland.

 

Epilepsie und Vitamin D

Bis zu 50 % weniger epileptische Anfälle bei höherem Vitamin D-Spiegel.
Epilepsie-Medikamente scheinen auch den Vitamin-D-Spiegel zu beeinflussen.

Epileptische Anfälle erleiden 4%–5% aller Menschen einmal im Leben, die sich dann aber nicht wiederholen. Doch Epileptiker kämpfen mit immer wieder auftretenden Anfällen, gegen die Sie Medikamente schlucken müssen. Es ist eine Krankheit, die im Gehirn entsteht – kann da Vitamin D überhaupt helfen?

Tatsächlich, nach Studien kann die Krampfanzahl deutlich bis zu 50 % zurückgehen, wenn der Vitamin D-Spiegel wieder auf ein gesundes Maß gebracht wird… wobei manche dieses Maß als bei 20 ng/ml ansehen, was ich persönlich nach meinen Recherchen immer noch als Mangel ansehe.

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Reduktion der Krampfanfälle durch Vitamin D schon 1974 nachgewiesen
Die älteste Studie ist von 1974, damals wurden 23 Epileptikern in 2 Gruppen aufgeteilt, und 9 von ihnen synthetisches Vitamin D2 gegeben (eine schlechtere Variante als das natürliche D3). Zur Kontrolle gab man einer Kontrollgruppe erst kein Vitamin D, dann Vitamin D2. Dabei hat man festgestellt, dass die Zahl der Anfälle bei der Gabe von Vitamin D zurückging. Die Untersuchungsleiter haben damals aber nicht den Vitamin D-Spiegel der Probanden untersucht, sondern nur Dosen zwischen 4.000 und 16.000 Einheiten an Vitamin D2 verteilt.

Von 450 Anfällen auf 30 Anfälle in 3 Monaten
Neuere Studien bestätigen dies: In einer Studie gab man 13 Probanden zwischen 40.000 und 200.000 Einheiten Vitamin D auf einmal, dann erhielten die Teilnehmer zwischen 2000 und 2.600 Einheiten täglich über einen Zeitraum von 3 Monaten.. Der Anfangsspiegel der Probanden war 4 ng/ml bis 34 ng/ml – mit einem Mittelwert von 11,8 ist dies viel zu niedrig. Durch die Gabe von Vitamin D3 konnte der Spiegel auf 23-45 ng/ml erhöht werden – im Schnitt auf 38 ng/ml. Dies ist aus meiner Sicht immer noch nicht im optimalen Bereich, doch die Resultate sind dabei schon erstaunlich:

  • im Schnitt reduzierte sich die Zahl der Anfälle um 40%.
  • Bei 10 Patienten hat sich die Anfallshäufigkeit verringert, bei 1 Patienten ist sie gleich geblieben und bei 2 Patienten hat sie sich erhöht.
  • 5 Patienten konnten ihre Anfallshäufigkeit um sogar 50% reduzieren.
  • Am deutlichsten zeigte sich der Unterschied bei der Person, bei denen der Vitamin D- Spiegel anfangs am niedrigsten war (4 ng/ml). Diese hatte vor der Vitamin-D3-Gabe 450 Anfälle in 3 Monaten – nach der Erhöhung auf einen Spiegel von 43,1 ng/ml hatte sie nur noch bis zu 30 Anfälle in 3 Monaten! Dies ist ein Rückgang um das 15fache bzw. um 93%!

Der Nachteil der Studie: Es gab nur wenig Probanden und keine Kontrollgruppe. Doch hätte ich Epilepsie, würde mich das Ergebnis persönlich ermutigen, als Epileptiker Vitamin D3 zu testen! Ich habe dabei nicht überlesen, dass bei 2 Probanden die Anfallshäufigkeit stieg, halte dennoch aber einen durchschnittlichen Rückgang von 40% als deutliches Argument dafür, seinen Vitamin D-Spiegel zu überprüfen und ihn auf ein gesundes Maß zu bringen.

Anti-Epileptika beeinflussen Vitamin D-Spiegel!
Tatsächlich ist ein Vitamin D3 Mangel unter Epileptikern, die Anti-Epileptika nehmen, häufig. Um dies zu untersuchen, hat man in einer Studie den Vitamin-D-Spiegel von 596 Epileptikern untersucht, einen Mangel hatten 45% der Teilnehmer, wobei definiert wurde, dass ein Spiegel von unter 20 ng/ml zu gering sei, ein Spiegel von 20-29 ng/ml grenzwertig sei und ein Spiegel von 30 ng/ml normal. (was, wie schon erwähnt, aus meiner Sicht immer noch zu niedrig ist) Dabei gab es auch einen Unterschied, welche Art von Medikamenten die Teilnehmer nahmen. Bei denjenigen, die enzyminduzierende Anti-Epileptika nahmen, war der Mangel häufiger vorzufinden (54%) als bei denjenigen, die Anti-Epileptika ohne enzyminduzierende Wirkung nahmen (37%). Welches Anti-Epileptika man nimmt, hat somit dann einen Einfluss auch auf den Vitamin D-Haushalt.

Das Gehirn braucht zur Regulierung Vitamin D
Man vermutet, dass der Zusammenhang zwischen Anfallshäufigkeit und Vitamin-D-Spiegel auch an den Funktionen von Vitamin D im Gehirn zu erklären ist. So reguliert Vitamin D krampffördernde und krampfhemmende Faktoren: Vitamin D ist am Prozess beteiligt, das Cytokine IL6 runter zu regulieren, und damit den Faktor zu beeinflussen, der krampffördernd ist. Gleichzeitig scheint Vitamin D auch bei der Höher-Regulierung der neurotrophen Faktoren GDNF und TN3 eine Rolle zu spielen, den Faktoren also, die als krampfhemmend gelten. Man vermutet das bei einem Mangel an Vitamin D die Runterregulierung der krampffördernden Faktoren wie auch die Hochregulierung der krampfhemmenden Faktoren nicht mehr richtig funktioniert. Auch fördert Vitamin D die Expression von Calcium-bindenden Faktoren, was bei der Bildung der Krampfanfälle auch eine Rolle spielt. (Calcium ist bei der Steuerung der Nervenzellen beteiligt – und ich möchte am Rande erwähnen – Vitamin D beeinflusst den Calciumstoffwechsel).

Die meisten Anfälle dauern nur wenige Minuten an, der Betroffene erholt sich ohne medizinische Maßnahmen, wenngleich er oftmals für einige Zeit schlecht zu wecken ist, kaum ansprechbar und desorientiert ist. Gefährlich wird es, wenn Anfälle kurz hintereinander oder länger andauern – hier können bleibende Hirnschäden die Folge sein.

Ich bedaure es, dass noch keine einzige Studie untersucht hat, was passiert, wenn man den Vitamin D-Level  auf mindestens 50 bis 100 ng/ml bringt. Gehen dann die Krampfanfälle noch mehr zurück? Falls Sie dazu einen Erfahrungsbericht haben, würde ich mich freuen.

 

Biomedizin-Blog: Epilepsie und Vitamin D Mangel. In:
http://www.biomedizin-blog.de/de/epilepsie-und-vitamin-d-mangel-wp261-251.html (Abruf vom 17.04.2016)

Cebulla, Brant: Correction of vitamin D dificiency improves seizure control in Epilepsy. In:
http://www.vitamindcouncil.org/blog/correction-of-vitamin-d-deficiency-improves-seizure-control-in-epilepsy/ (Abruf vom 17.04.2016)

Christiansen, Claus / Rodbro, Paul / Sjö, Ole: „Anticonvulsant Action“ of Vitamin d in Epilepti Patients? A Controlle Pilot Study. In:  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1610507/ (Abruf vom 17.04.2016)

Teagarden, Diane L. / Meador, Kimford J. / Loring, David W.: Low vitamin D levels are common in patients with epilepsy. In:

http://www.epires-journal.com/article/S0920-1211%2814%2900166-1/abstract (Abruf vom 17.04.2016)

 

Magnesium – Wie wichtig ist es?

Magnesium, das wichtigste Mineral!

Um korrekt und effizient zu funktionieren, braucht der Körper viele Nährstoffe.

Aber sobald Magnesium fehlt, können 350 biochemische Reaktionen im Körper entweder nicht oder nur unzureichend stattfinden.

Das ist, als ob ein Auto mit verdreckten Batterie-Polen fahren muss. Desweiteren wird Magnesium für die optimale Aufnahme von Calcium und Pothassium benötigt, und für optimale und effiziente Enzymprozesse. Wie Sie sich vorstellen können, kann Ihr Körper ohne Magnesium nicht optimal funktionieren.

Ein Magnesiummangel kann sehr gering sein, aber auch sehr groß, ihr Körper wird Ihnen signalisieren, dass er Probleme hat: SOS….HILFE!

Diese Signale kommen in Form von körperlichen Symptomen

Schon bei einem leichten Mangel können Sie eine leichte Depression bemerken, ein allgemeines Unwohl-Sein. Ihr Körper teilt Ihnen mit: „Hilfe, ich habe Probleme“.

Dann bekommen Sie Kopfschmerzen, Schmerzen im unteren Rücken, haben steife angespannte Muskeln, besonders im Rücken. Ihr Körper teilt Ihnen mit: „Ich hab noch mehr Probleme, bitte hilf mir sofort.“

Die Zeit vergeht und nun bekommen Sie Muskelkrämpfe, Kalkablagerungen, Muskelzuckungen und –ticks, hohen Blutdruck.

Sie fangen an, nervös zu werden. Bei plötzlichen Geräuschen springen Sie auf. So waren Sie früher nie. Ihnen wird gesagt, dass Sie älter werden, dass Sie viele von solchen Dingen erwarten können. Sie haben nun Probleme beim Einschlafen und wachen regelmäßig müde auf. Ihr Körper bekommt Spasmen (unbeabsichtigtes und abnormales Zusammenziehen der Muskeln) und Zuckungen. Ihr Körper schreit: „Ich brauche sofort Hilfe! Gib mir ein Magnesium-Getränk und nimm es morgens und abends“.

Sie ignorieren diese Signale.

Und auf einmal finden Sie sich mit Brustschmerzen, einer Angina Pectoris, wieder. Sie ignorieren das wieder und keiner scheint die Ursache zu kennen. Sie haben niemals gelernt, auf Ihren Körper zu hören und haben die Entscheidungen immer den sogenannten Experten gelassen. Aber diese Experten wissen es auch nicht besser.

Und dann passiert das nächste: Ihr Herz rast. Es kommt aus dem Rhythmus. Sie wissen nicht, was zu tun ist, und kein anderer weiß es.

Und dann arbeiten Sie körperlich sehr hart oder haben Stress und plötzlich haben Sie einen Herzinfarkt. Ihr Körper sagt Ihnen: „Jetzt habe ich richtig Probleme. Ich bin fast am Ende. Ich brauche dringend Magnesium und zwar ganz schnell. SOFORT!“

Was ich sagen will: Der Körper schreit nach Magnesium. Er hat einen Magnesium-Mangel. Er kann nicht funktionieren, wenn er nicht ausreichend von diesem Mineral zur Verfügung hat.

Ich weiß, das klingt ganz einfach.

Aber finden Sie es selbst raus. Testen Sie es. Beweisen Sie mir, dass ich falsch liege. Aber nutzen Sie für Ihren Test das richtige Magnesium-Produkt, sonst erhalten Sie nicht die gewünschten Ergebnisse. Tabletten und Pillen werden nicht optimal vom Körper aufgenommen. Magnesium braucht das richtige Umfeld um resorbiert werden zu können.

Wie wichtig ist Magnesium? Es ist so wichtig, dass ihr Körper nicht optimal funktionieren kann, wenn er schon einen leichten Mangel hat. Und bei einem großen Mangel können Sie am Ende auch einen Herzinfakt bekommen.

Sagen Sie mir – ist Magnesium nun wichtig genug, um sich darüber zu informieren und es einzunehmen?

 

Der Durchbruch

Im Allgemeinen ist der Magnesiummangel in der Gesellschaft so groß, dass ihm viele chronische Gesundheitsstörungen zugeschrieben werden können.

Entdeckung Nummer 1:
Die oben aufgelisteten Symptome werden normalerweise durch einen MAGNESIUMmangel verursacht.

Entdeckung Nummer 2:
Der Körper braucht Magnesium, um Calcium aufnehmen zu können und wird dafür Magnesium-Vorräte aufbrauchen. Magnesium dagegen ist nicht vom Calcium im Körper abhängig und agiert selbständig im Körper.

Entdeckung Nummer 3:
Die Konsequenz davon ist, dass ein Zuviel an Calcium im Körper oftmals die Hauptursache für einen Magnesiummangel ist.

Entdeckung Nummer 4:
Wenn der Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung hat, kann er sowohl das Calcium besser aufnehmen, als auch die Calciumvorräte im Körper besser lösen.
Entdeckung Nummer 5:
Die meisten Magnesium-Calcium Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt enthalten nicht die angemessene Menge von Magnesium und lassen sich nicht gut vom Körper resorbieren.

Entdeckung Nummer 6:
Nichts funktioniert besser, bei den oben genannten Gesundheitsstörungen Linderungen zu schaffen als wasserlösliches Magnesium-Citrat Pulver einzunehmen, und zwar OHNE gleichzeitig Calcium einzunehmen.

 

Der Schlüssel-Nährstoff

Magnesium ist ein essentieller Nährstoff. Es wird für wichtige biochemische Prozesse gebraucht wie für die Verdauung, die Energieproduktion und den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Magnesium ist auch mitverantwortlich für die Knochenstärke, die Muskelstärke und den Herzschlag, wie auch für das Funktionieren des Nervensystems. Magnesium wird für den Durchgang von Nährstoffen hinein in die Zelle und aus der Zelle heraus gebraucht und spielt auch dadurch schon eine wichtige Rolle in lebenswichtigen Vorgängen. Magnesium aktiviert bis zu 76 % der Enzyme im Körper und über 350 biochemische und bioelektrische Reaktionen hängen von der Anwesenheit von Magnesium ab. Wenn diese Reaktionen nicht effizient erfolgen können, bekommt der Körper und somit Sie Probleme.

Wenn Sie nicht ausreichend Magnesium in Ihrem Körper haben, wird er nicht optimal funktionieren können und Sie werden die Symptome bekommen, die ich schon beschrieben habe. Durch das Trinken von einem guten Magnesium Getränk werden diese Symptome nach und nach verschwinden. Das wird passieren, auch wenn Sie nur eine geringe Menge zu sich nehmen.

Ein Mangel ist weit verbreitet
80 bis 90 % der US-Amerikaner haben einen Magnesiummangel. Dies erklärt die epidemischen Ausmaße von Magnesiummangel-Symptomen. Der Mangel ist so gravierend, dass selbst wenn Sie regelmäßig Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, dass Sie dann wahrscheinlich trotzdem einen Magnesiummangel haben. Wie kann das sein?

Dafür gibt es zwei Gründe: (1) Unser moderner Lebensstil lässt die Magnesiumvorräte des Körpers schnell aufbrauchen und (2) Magnesium Tabletten und Kapseln werden vom Körper nicht so absorbiert und genutzt wie es sein sollte.

Aktiviert andere Mineralien
Alle anderen Mineralien sind vom Magnesium abhängig, damit sie ihre Funktion ausführen können. Die Hauptmineralien sind Magnesium, Calcium, Pothassium und Natrium. Von diesen ist Magnesium bei weitem das wichtigste Mineral.

Magnesium aktiviert ein Enzym, das sich in den Zellmembranen befindet. Dieses Enzym kontrolliert die Balance von Natrium und Pothassium, es hält das Natrium in der Flüssigkeit um die Zelle und lässt das Pothassium in die Zelle hinein. Das ist für den normalen Wasserausgleich wichtig, wie auch für die Aktivität von Nervenzellen und die zelluläre Energie-Produktion. Hat die Zelle nicht genügend Magnesium zur Verfügung, wird das Pothassium schnell ausgeschieden und der Körper entwickelt dann einen Pothassiummangel, der sich in Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung durch Überhitzung äußert.

Magnesium und Calcium
Calcium, ein Hauptmineral, braucht Magnesium, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Calcium sollte niemals allein zu sich genommen werden, da es Magnesiumvorräte angreift, um aufgenommen zu werden. Das kreiert nur einen größeren Magnesiummangel und die Person wird sich noch schlechter fühlen. Das passiert so Leuten, die Milch trinken. Milch hat ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 8 zu 1 und wird dadurch automatisch einen Magnesiummangel erzeugen.

Magnesium reguliert den Eintritt und die Nutzung von Calcium in den Zellen. Ohne Magnesium wird Calcium im Körper nicht benutzt. Das resultiert in Calciumdepots in den Gelenken (was oft Arthritis genannt wird), in Gallensteinen, Nierensteinen und in extremen Fällen von Kalkablagerung im Gehirn und anderen Körperorganen wie auch in den Gliedern. All diese Zustände verschwinden, wenn Magnesium eingenommen wird, besonders wenn man es in der trinkbaren Form einnimmt.

Was braucht Magnesium auf?
Lassen Sie uns einmal näher betrachten, was Magnesium aufbraucht. Jeder Stress, egal ob mental oder körperlich, wird die Magnesiumvorräte aufbrauchen. „Ah, wenn ich also täglich Magnesium zu mir nehme, dann muss ich mir doch keine Sorgen machen, oder?“ Nun, so hart es auch klingt, ein Magnesiummangel ist auch bei denen weit verbreitet, die REGELMÄSSIG Magnesiumpräparate zu sich nehmen. Warum? Weil Tabletten und Kapseln nicht ausreichend vom Körper absorbiert werden. Ein Überschuss an Calcium wird auch einen Magnesiummangel erzeugen! Ich möchte es wieder betonen: Die Balance dieser beiden Mineralien ist entscheidend. Eine ungenügende Form von Magnesium oder eine nicht ausreichende Menge kann den Unterschied zwischen einem gestresstem und einem entspannten Körper machen. Ein Magnesiummangel wird nicht einfach durch die Einnahme von Magnesium verschwinden. Sie müssen auch die Faktoren vermeiden, die das Magnesium aufbrauchen könnten, sonst bekommen Sie ihren Magnesiummangel nie in den Griff.

Folgende Faktoren sind Magnesium-Aufbraucher:

  • mentale Aktivität
  • physische Aktivität
  • Koffein
  • Eiweißreiche Ernährung
  • Zu Hohe Calcium-Aufnahme (sehr verbreitet)
  • Ernährung mit viel Natrium
  • Raffinierte Zucker
  • Drogen jeglicher Art
  • Alkohol
  • Tabak
  • Diuretica („Wasser-Pillen“)
  • Viel Schwitzen
  • Durchfall
  • Weißmehl
  • Diabetes
  • Limonaden
  • Operationen oder körperlicher Stress
  • Chronische Schmerzen
  • Kohlenhydratreiche Ernährung
  • Viel Cholesterin oder Triglyceride

Jeder dieser Faktoren wird ihren Magnesiumvorrat aufbrauchen und einen erhöhten Bedarf an Magnesium verursachen. Je vorherrschender diese Faktoren in Ihrem Leben sind, desto mehr Magnesium wird ihr Körper brauchen.

Wie Sie sehen können, kann ein Zuviel ein Calcium einen Magnesiummangel verursachen, es ist sogar die Hauptursache dafür. Anders formuliert: Ein Übermaß an Calcium kann ein richtiges Problem werden während ein Zuviel an Magnesium eher selten vorkommt und kein großes Problem darstellt.

Viel Calcium kombiniert mit wenig Magnesium kann Osteoporose und zerbrechliche Knochen verursachen. Der Beweis?

Schauen Sie sich mal diese aufschlussreichen Daten an: In welchem Land wird am meisten Milch verbraucht? Genau, das ist Amerika. Nun eine andere Frage: Welches Land hat den größten Verbrauch von Calcium-Nahrungsergänzungsmitteln? Genau, die Antwort ist wieder Amerika. Nun müsste ihre Schlussfolgerung sein, dass in Amerika Osteoporose (also Calcium-Verlust) am geringsten auftritt, richtig? Ob Sie es glauben oder nicht, die Wahrheit ist genau das Gegenteil! Die Amerikaner haben am öftesten Osteoporose! Warum? Mehr Calcium einzunehmen wird nicht den Calciummangel beheben, das verraten uns auch die Statistiken. Die Einnahme von mehr Magnesium dagegen würde den Calciummangel aufheben und gleichzeitig auch den Magnesiummangel.

Asthma
Asthma ist ein Zustand, bei dem die Atemwege sich verkrampfen und das normale Atmen einschränken. Magnesium hilft dabei den Muskeln in den Bronchien sich zu entspannen. Studien haben gezeigt, dass bei Asthmatiker, die intravenös Magnesium bekommen haben, sich ihre Kurzatmigkeit und Atemnot verbessert hat. Oft hat es einen Anfall komplett gestoppt. Es scheint so zu sein, dass Magnesium einen großen Unterschied für Asthmatiker macht. Die trinkbare Form ist das Nächstbeste und wird sehr schnell aufgenommen, besonders wenn es heiß getrunken wird. Die Fähigkeit des Magnesiums, Asthmaanfälle zu stoppen, zeigt, dass Magnesium ein essentieller Nährstoff für Asthmatiker ist.

Verstopfung
Magnesium hilft dabei, Erleichterung bei Verstopfung zu schenken. Hohe Dosen von Magnesium können hier immer Erleichterung schaffen. Tatsächlich ist es so, dass die einzigen Male, wo Magnesium in diesem Zustand nicht geholfen hat, die waren, in denen nicht genug Magnesium eingenommen wurde.

Verstopfung sollte natürlich nicht nur im Notfall behandelt werden, sondern immer auch auf seine Ursache hin untersucht und behandelt werden. Dennoch ist Magnesium eine schnelle Lösung, die nie versagt, wenn schnell Erleichterung benötigt wird.

Gefühle und Nebennierenfunktion
Die Nebennieren brauchen Magnesium als Basisbestandteil für die Produktion von Hormonen. Cortisol ist eins der Haupthormone, das die Nebennieren herstellen. Cortisol spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation des Blutzucker-Levels. Durch Stress produzieren jedoch die Nebennieren zuviel Cortisol, und wenn die Nebennieren unablässig Cortisol produzieren müssen, erschöpfen sie. Wenn die Nebennieren zuviel arbeiten mussten und gestresst sind, geht die Fähigkeit des Körpers zurück, Magnesium beizubehalten. Dadurch wird mehr Magnesium im Urin ausgeschieden. Aus diesem Grund brauchen Menschen mit entkräfteten Nieren mehr Magnesium.

Erschöpfte, überarbeitete Nebennieren verursachen auch, dass sich der Mensch nicht mehr fit fühlt. Dadurch wird alles, das die Funktion der Nebennieren unterstützt, auch die Stimmung verbessern. Da Magnesium die Nebennieren-Funktionalität unterstützt, werden ihm auch antidepressive Effekte zugeschrieben. Wenn jemand depressiv ist, gereizt, unruhig oder auch einfach nur regelmäßig verstimmt, dann sollten die Betroffenen zuerst ihren ernährungsbedingten Mangel ausgleichen. Eine Ernährung ohne Magnesium, ohne generell Mineralien, Proteinen und B-Vitaminen kann tatsächlich diese erwähnten unerwünschten Gefühle verursachen. Auch wenn weitere Schritte zur Linderung der Depression notwendig sein können, so ist die Rolle von Magnesium im Körper lebenswichtig. Es unterstützt auch die Funktion von anderen Nährstoffen im Körper, wie auch das Einleiten von weiteren Schritten.

Ohne die Versorgung mit ausreichend Magnesium können auch die Nebennieren nicht ausgeglichen funktionieren, wodurch Diabetes, schnelle Reizbarkeit, Nervosität und Verwirrung entstehen kann. Dadurch können ebenso Schwierigkeiten bei der Bewältigung von einfachen Problemen im Alttag entstehen. Depressive und suizidale Menschen haben oft einen nicht ausreichenden Magnesium-Spiegel im Körper, wie auch einen Mangel an anderen Nährstoffen.

Die einfache Versorgung mit den Basis-Nährstoffen in der Ernährung hat schon das Leben vieler verändert. Ich kann es nicht genug empfehlen. Helfen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden dadurch, dass Sie auf Ihre Ernährung Acht geben. Fangen Sie mit Magnesium an.

Diabetes
Insulin ist das Hormon, das bei der Regulation des Zucker-Stoffwechsels hilft. Magnesium verbessert dabei die Reaktion des Insulins auf den Zucker in der Nahrung und verbessert die Aktivität des Insulins beim Regulieren des Blutzuckerlevels. Ein Magnesiummangel scheint bei Diabetes Patienten weit verbreitet zu sein, weshalb es sehr wichtig für diese Patienten ist, ihren Mangel auszugleichen. Einer der Gründe für diese Erkrankung ist der hohe Verlust von Magnesium im Urin. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit erhöhtem Magnesium-Spiegel besser Glukose verstoffwechseln können. Auch wenn Magnesium solch eine schwere Krankheit wie Diabetes nicht heilen kann, so ist es doch ein wichtiger Nährstoff für den Diabetiker. Ein Mangel an Magnesium kann Diabetes verschlimmern und eine Reihe von anderen unnötigen Problemen verursachen.

Erschöpfung
Wenn wir von „Energie“ reden, dann meinen wir meist damit „die gesamte Energie-Menge, die der Körper produziert“. Jede Zelle im Körper ist an der Produktion der eigenen Energie beteiligt. Alle Zellen zusammen produzieren die Gesamtheit der Energie des Körpers. Magnesium spielt im Energieprozess jeder einzelnen Zelle eine wichtige Rolle. Ohne ausreichend Magnesium wird die Energieproduktion gehemmt und das Ergebnis ist Erschöpfung und schnelle Ermüdung. Magnesium ist für die Aufrechterhaltung von angemessenen Energie-Niveaus sehr wichtig.

Mit Magnesium können die Zellen auch besser die Energie speichern. Ohne es werden Sie sich wieder müde fühlen. Ein Magnesiummangel ist eine der Ursachen für Erschöpfung und chronische Erschöpfung, die sich dann oft durch Einnahme von Magnesium-Getränken leicht beheben lassen können.

Magnesium (in der richtigen Menge und Form) kann eine wichtige Hilfe in Fällen von chronischer Erschöpfung sein, da der Körper Magnesium auch für den Abbau anderer Nährstoffmängel braucht.

Eines der Schlüssel-Nährstoffe in der Energieproduktion ist Pothassium. Wenn Magnesium fehlt, verliert der Körper schnell Pothassium, was auch Erschöpfung, Hitzekollaps und Schwäche verursachen kann.

Ohne die ausreichende Menge an Magnesium können die Zellen nicht ausreichend „atmen“ und den Lebenszyklus am Laufen halten, wodurch sie anfangen zu schwächeln und abzubauen, was letztlich zum Zelltod führt.

Mehr noch, wenn man bedenkt, wie wichtig die Rolle der Nebennieren in der Energieversorgung ist und wie wichtig die Rolle des Magnesiums für die Nebennieren ist, dann sieht man, dass das Magnesium in mehr als einer Art und Weise die Energieversorgung mit reguliert. Wenn Sie einem Energie-Mangel entgegensteuern wollen, dann stellen Sie auch sicher, dass Sie ausreichend Magnesium einnehmen.

Fibromyalgie
Fibromyalgie ist gerade unter Frauen verbreitet. Charakteristische Symptome sind Erschöpfung und Muskelschmerzen im ganzen Körper. Manchmal wird es auch von Schafstörungen, Kopfschmerzen und anderen Symptomen begleitet. Magnesium ist das wichtigste Mineral, das Menschen mit Fibromyalgie brauchen. Wenn es mit Apfelsäure kombiniert wird, kann es bei der Linderung der Symptome helfen. Das Magnesium-Getränk in flüssiger Form hat schon tausenden von Menschen geholfen.

Herzinfarkt
Ein Magnesiummangel scheint die Ursache von 215.000 tödlichen Herzinfarkten in den USA jedes Jahr zu sein, weltweit schätzungsweise von 20 Millionen tödlichen Herzinfarkten im Jahr. So eine Statistik kann durch den Gebrauch von vitalen Nährstoffen wie dem Magnesium deutlich reduziert, wenn nicht sogar verhindert werden.

Das Herz ist ein Muskel. Es folgt den gleichen Regelen wie jeder andere Muskel, außer dass die Ergebnisse dramatischer und lebensgefährlicher sind. Calcium und Magnesium kontrollieren den Herzschlag. Calcium spannt den Herzmuskel an, und Magnesium entspannt ihn wieder. Die Pump-Bewegung des Herzens ist nichts anderes als die Abwechslung dieser Anspannungs- und Entspannungsbewegungen. Mit einem gesunden Gleichgewicht an Calcium und Magnesium schlägt das Herz konsistent. Mit einem Mangel an Magnesium wird der Herzschlag inkonsistent. Es schlägt zu schnell oder zu langsam oder es rast. Dies ist ein Zeichen von Magnesiummangel. Wenn der Magnesiummangel ausgeglichen wird, schlägt das Herz wieder normal. Nichts anderes braucht es dazu. Einfach Magnesium einnehmen. Sie müssen darüber nicht mehr wissen. Rasendes Herz? Nehmen Sie Magnesium. Herzschlag nicht normal? Nehmen Sie Magnesium.

Nun kommen wir zum ernsthaften Teil. Ein Muskel kann sich verkrampfen. Er kann steif werden und krampfen. Der Herzmuskel kann genau das auch tun. Wenn er das tut, wird der Krampf dazu führen, dass das Herz für eine Sekunde aufhört zu schlagen, was als milder Herzinfarkt bezeichnet wird. Oder das Herz verkrampft sich so sehr, dass das Herz aufhört zu schlagen, was zum Tode führt. Dann sagen wir „Diese Person ist eines natürlichen Todes gestorben; Er hatte einen Herzinfarkt.“ Nein, er starb eines unnatürlichen Todes. Er starb an Magnesiummangel.

Irgendein Anzeichen von Herzproblemen: Nehmen Sie Magnesium.

Vor jedem Herzinfarkt treten eine lange Reihe von Mangesiummangel-Symptomen auf. Um es nochmals zu betonen: Ohne ausreichend Magnesium werden Sie sterben, weil Ihr Herz dann aufhört zu schlagen, und man wird es Herzinfarkt oder Herzattacke nennen. In Amerika ist der Herzinfarkt die Nr. 1 Todesursache, vor Schlaganfällen und selbst dem Krebs. Wenn eine Person an einem Herzinfarkt stirbt, sagt niemand „Er starb an einem Mangnesiummangel“. Die Frühwarnzeichen sind Herzrasen, jegliche Veränderung des Herzschlags, Angina Schmerzen (in der Brust) und das Zusammenbrechen vor Erschöpfung nach schwerer körperlicher Arbeit oder dem Sport, wie z. B. ein Rennen zu laufen oder Fußball oder Basketball zu spielen. Durch den Mangel an Magnesium krampft sich der Herzmuskel zusammen und hört auf zu schlagen. Die Ursache liegt darin, dass das Herz nicht ausreichend Magnesium hat um sich wieder zu entspannen.

Bluthochdruck
Jeder mit Bluthochdruck braucht Magnesium. Magnesium agiert als ein natürlicher Calcium-Blocker. Die Hälfte der Personen, die einen Magnesiummangel haben, leiden auch unter Bluthochdruck. Das erklärt, warum Magnesium bei dieser Erkrankung so wichtig ist. Manche Menschen brauchen zusätzliche Ernährungsberatung bei dieser Erkrankung, aber Magnesium ist eins der Schlüssel-Nährstoffe für Menschen mit Bluthochdruck und es hilft dabei, weitere Komplikationen zu vermeiden.

Schlaflosigkeit/Schlafstörungen
Dies ist eins der meist verbreiteten Probleme heutzutage. Magnesiummangel kann Schlaflosigkeit (Unfähigkeit zu schlafen) verursachen oder führt dazu, dass man mit Muskelkrämpfen oder einem Gefühl Angespanntheit und des Unwohlseins wieder aufwacht. Wasserlösliches Magnesium kann dabei helfen, diesen Zustand der Ruhelosigkeit zu verbessern, es kann die üblichen Schlafprobleme scheinbar wegzaubern. Es gibt unzählige Erzählungen, die von der Effektivität von trinkbarem Magnesium bei Schlafstörungen berichten.

Unregelmäßiger Herzschlag
Magnesiummangel ist die Hauptursache für unregelmäßigen Herzschlag. Wenn das Herz schneller als 100 Schläge die Minute schlägt (zu schnell) oder unter 60 Schlägen die Minute schlägt (zu langsam), dann wird das als unregelmäßiger Herzschlag angesehen. Wasserlösliches Magnesium kann der Erfahrung nach schnell den Herzschlag normalisieren und die Unregelmäßigkeit stoppen. Eine tägliche Dosis von Magnesium kann als Präventivmaßnahme eingenommen werden.

Migräne
Millionen von Amerikanern leiden unter Migräne-Kopfschmerzen. Gerade Frauen sind für diese Erkrankung anfällig. Die Kopfschmerzen treten oft in der Zeit der Menstruation auf, können aber auch zu anderen Zeiten erscheinen. Hier kann wieder Magnesium die Rettung sein. Nahrungsergänzung mit Magnesium ist hier der Schlüssel, da ein niedriger Magnesium-Spiegel auch Migräne verursachen oder verschlimmern kann. Die Einnahme von flüssigem Magnesium kann in vielen Fällen weit reichende Linderung bringen, und es scheint, dass es als Prävention noch besser wirkt. Wenn der Magnesiumspiegel regelmäßig auf einem guten Niveau gehalten wird, kann die Anzahl und Stärke von Migräne-Kopfschmerzen verringert oder ganz verhindert werden. Das bezieht sich nicht nur auf menstruelle Migräne-Kopfschmerzen.

Muskel-Funktion und Störungen
Muskeln brauchen sowohl Calcium als auch Magnesium um funktionieren zu können. Calcium spannt den Muskel an und Magnesium entspannt ihn wieder. Schließen Sie ihre Faust und drücken Sie fest zu: Es ist das Calcium, was die Anspannung des Muskels ermöglicht. Nun öffnen Sie und entspannen Sie Ihre Faust: Das Magnesium macht dies möglich. Die Muskelaktivität ist die der Anspannung und der Entspannung, wobei es auch ein Gefälle zwischen den Extremen gibt.

Was sagen Ihnen nun angespannte stramme Muskeln? Genau, es gibt einen Magnesiummangel. Das System hat nicht genügend Magnesium, um die Muskeln wieder zu entspannen. Versorgen Sie den Muskel wieder mit Magnesium, dann wird der Muskel wieder funktionieren wie er sollte. Er wird sich entspannen, bis er wieder angespannt wird.

Muskelkrämpfe, Muskelspasmen, Muskelzuckungen, Muskelticks, Augenticks (Zucken am Auge) und Schluckaufs werden alle durch Magnesiummangel verursacht. Wenn Sie wasserlösliches Magnesium zu sich nehmen, werden diese Probleme verschwinden. Es ist nicht das Calcium, das diese Schwierigkeiten behebt, es ist das Magnesium. Calcium verursacht eher diese Schwierigkeiten.

Kennen Sie jemanden mit angespannter Rückenmuskulatur? Vielleicht schmerzt der Rücken kontinuierlich, weil die angespannten Muskeln die Knochen aus ihrer Lage bewegen. Wenn Sie Ihren Magnesiummangel ausgleichen werden die Muskeln sich entspannen, die Knochen gehen wieder in ihre Position zurück und der Schmerz wird verschwinden.

Nervösität und Erkrankungen des Nervensystems
Magnesium wird für das gesunde Funktionieren des Nervensystems dringend gebraucht. Ohne ausreichend Magnesium kann die Nervenzelle keine Nachrichten versenden oder empfangen und wird reizbar und hoch erregt. Dies bewirkt, dass die Person extrem sensibel und nervös wird. Dann kann das Licht zu hell wirken. Geräusche scheinen dann übermäßig laut und die Person erschrickt sich schnell, wenn z. B. eine Tür zuknallt. Sie ist dann generell gereizt und nervös. Selbst leise Geräusche erscheinen dann zu laut. Kennen Sie jemanden, der keinen Krach aushält? Geben Sie ihm ein Magnesiumgetränk und beobachten Sie den Unterschied.

Nervösität wird oft durch einen Mangel an Magnesium verursacht. Wenn Sie den Mangel dann ausgleichen, verschwindet die Nervösität.

Osteoporose
Bei Osteoporose ist die Knochendichte schwerwiegend reduziert. Es betrifft meist Frauen. Die Knochen werden brüchig und brechen schneller. Osteoporose wird nicht durch den Mangel an Calcium verursacht, sondern durch den Verlust an Calcium. Ohne Frage ist Magnesium dabei wichtiger als Calcium, wenn Sie Osteoporose vorbeugen möchten. Das Magnesium verhindert dabei die Ausscheidung von Calcium und hilft bei der Verarbeitung von Calcium im Körper. Calcium ist ohne ausreichend Magnesium völlig unnütz. Der kolossale Verbrauch von Milchprodukten und Calcium-Nahrungsergänzungsmitteln konnte nicht die wachsende Zahl von Osteoporose-Fällen in diesem Land (USA) verhindern, trotz der großen Calcium-Werbekampagnen. Eine neuere Studie hat offenbart, das gerade die Milchtrinker an Knochenbrüchigkeit leiden, und nicht umgekehrt (wie sonst geworben wird). Die Aufrechterhaltung von normalen Hormonspiegeln (wie durch natürliches Progesteron) und die Vermeidung von Zucker, Limonaden, Koffein und dem Rauchen sind auch wichtig, um Osteoporose vorzubeugen.

Physische Erschöpfung
Die Person die durch harte körperliche Arbeit kollabiert, hat keine Magnesiumreserven mehr. Natürlich kann es sein, dass ihr nicht nur Magnesium mangelt, aber Magnesium ist gerade für Athleten und Personen, die physisch hart arbeiten müssen, sehr wichtig, um einen Kollaps zu vermeiden.

Was ist nun mit der Person, die am Ende eines Rennens kollabiert – gerade nachdem er das Ziel erreicht hat? Nun, welche Ursache hat das? Richtig, es war Magnesiummangel. Sehen Sie wie einfach es ist?

Funktioniert das auch? Versuchen Sie es selbst. Warum nicht seinen Magnesiummangel vor dem Kollaps ausgleichen und das Herz am Schlagen halten? Es ist nicht kompliziert. Es ist einfach.

Als einer der neuen Magnesium-Experten wissen Sie nun mehr als die meisten Menschen. Diese Information kann Menschen vor einem Tod durch Herzinfarkt retten, die sterben, weil sie nicht ausreichend informiert sind. Aber nehmen Sie das richtige Magnesium ein! Ich habe herausgefunden, dass wasserlösliches Magnesium besser als andere Formen funktioniert. Lesen Sie weiter.

PMS
PMS (prämenstruelles Syndrom) ist größtenteils ein Magnesiummangel. Schnelle Erleichterung erhalten die Betroffenen durch das Trinken von flüssigem Magnesium. Ein Zuviel an Calcium und ein Zuwenig an Magnesium verschlimmert PMS. Magnesium hilft dabei, die Hormone in Balance zu bringen und reduziert die Krämpfe, Kopfschmerzen und Reizbarkeit, die mit PMS und Hormonproblemen in Verbindung gebracht werden. Versuchen Sie es, es kann einen schlechten Tag in einen guten Tag verwandeln.

Schwangerschaft, Babys, Kinder und der Wunder-Nährstoff
Es ist sehr wichtig, diese Informationen anzuwenden. Denn in der Schwangerschaft beginnt das Leben, hier brauchen Kinder einen gesunden Start in eine glückliche Zukunft. Dieser Standpunkt ist sehr wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft.

All die Entdeckungen über den Wunder-Nährstoff, die Erwachsene betreffen, treffen auch auf Kinder zu. All die Mangel-Anzeichen können bei Erwachsenen wie bei Kindern auftreten. Natürlich kann der Mangel bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen behoben werden. Der einzige Unterschied ist, dass Kinder nicht so viel von diesem Nährstoff wie Erwachsene brauchen, da sie einen kleineren Körper haben.

Im Folgenden möchte ich Ihnen von Entdeckungen berichten, die ich bei der Nutzung des Wundernährstoffs Magnesium gemacht habe.

Sie müssen wasserlösliches Magnesium nutzen, weil dies die einzige Form ist, die fertig für die Aufnahme ist und auch schnell aufgenommen wird. Als Ergebnis fängt der Körper dann gleich an so zu arbeiten und zu funktionieren wie er dafür geschaffen ist. Warum? Weil Sie ihm genau das geben, was er braucht, schnell und komplett.

Es ist wie ein Auto, das Öl braucht. Ein Auto braucht Öl damit der Motor läuft, so würde es hergestellt. Wenn man irgendetwas anderes in den Motor gibt, oder versucht, den Vergaser anzugleichen, dann hilft das nicht dem Motor, der einfach nur Öl braucht. Sie müssen Öl in den Motor geben um das Fahrzeug zum Fahren zu bringen.

Das gleiche Prinzip gilt für den menschlichen Körper. Er braucht Magnesium wie auch andere Vitamine und Mineralien um gut funktionieren zu können, so wie er dafür geschaffen wurde. Wenn diese Nährstoffe nicht präsent sind, können Krankheiten sich ausbreiten (die auch von Generation zu Generation weitergegeben werden können wenn Kinder dann Erwachsene werden). Der verzweifelte Versuch, diese Krankheiten dann mit Medikamenten zu korrigieren, kann im Laufe der Zeit sehr teuer werden, sehr zeitaufwendig sein und viele Nebenwirkungen verursachen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Körper keine Medikamente braucht, braucht er die Dinge, die die Natur für sein Funktionieren vorgesehen hat. Wie ich schon erwähnt habe, ist der am meist übersehene Nährstoff, die der menschliche Körper braucht, Magnesium. Es unterstützt alle anderen Nährstoffe in ihrer Funktion.

Schwangerschaft
Ein Magnesiummangel der Mutter wird immer auf das Kind übertragen. Das kann für das Baby gefährlich sein, sogar tödlich. Ein Magnesiummangel in Kindern kann plötzlichen Kindstod verursachen. Das Herz hört auf zu schlagen. Warum? Die Antwort ist: Zuviel Calcium, nicht genügend Magnesium. Also stellen Sie sicher, dass beide, Mutter und Baby, wasserlösliches Magnesium erhalten.

Kleinere bis größere Probleme in der Schwangerschaft und Geburt fangen an mit Magnesium-Mangel.

Scheinbare „Wunder“ können passieren, indem man folgende Handlungen ausführt (es sind eigentlich gar keine Wunder, diese Ergebnisse hat man, wenn man dem Körper das gesunde Material gibt, das er braucht, um normal zu funktionieren).

  1. Vor-Schwangerschaft-Aktion: Geben Sie der baldigen Mutter wasserlösliches Magnesium zu trinken, bevor sie schwanger wird. Testen und behandeln Sie auch andere möglichen Nährstoff-Mängel und verjüngen die Leber mit einer Leberreinigung. Machen Sie eine Darmspülung. Die Existenz von Medikamenten und Giftstoffen im Körper der Mutter ist eine der Hauptursachen für Erkrankungen beim Neugeborenen. Diese Medikamente rauben dem Baby die Nährstoffe, die es für sich selbst braucht.
  2. Schwangerschafts-Aktion: Geben Sie der Mutter wasserlösliches Magnesium und gleichen Sie auch jeden anderen Nährstoff-Mangel aus. Geben Sie es ihr so früh wie möglich in der Schwangerschaft und sobald irgendeine Form von Problemen auftritt. Es ist absolut sicher und wird von beiden, Mutter und Baby, gebraucht.

Wenn Wehen zu früh auftreten, Wochen oder Monate vor dem Geburtstermin, kann die Ursache ein Magnesiummangel sein wie auch die Anwesenheit von zuviel Calcium. Die Einnahme von wasserlöslichem Magnesium entspannt die Muskeln und stoppt die Kontraktionen, die Schwangerschaft wird sich bis zum Geburtstermin ganz normal fortsetzen. Das Kind wird gesund und vital zur Welt kommen.

Ich möchte mich wiederholen; Krankheiten fangen mit einem Magnesiummangel an, und wir haben vor unseren Augen Wunder gesehen, wenn der Magnesiummangel ausgeglichen wurde und auch jeder andere Mangel an Nährstoffen.

Babys und Kinder
Ich habe entdeckt, dass das Problem Magnesiummangel in der ganzen Welt grassiert, Europa und Russland eingeschlossen, wo ich viele medizinische Kongresse besucht habe. Ich habe beobachtet, dass viele Kinder mit einem Magnesiummangel geboren werden. Dadurch können viele Babys nicht die Nacht durchschlafen, sind ständig am weinen und fühlen sich generell nicht wohl. Wenn Sie den Mangel ausgleichen werden die Schwierigkeiten werden scheinbar mysteriös verschwinden.

Babys und Kinder bekommen auch Muskelkrämpfe, haben einen angespannten Körper oder sind nervös, genau wie Erwachsene, doch sie können nicht mitteilen, was nicht stimmt und fangen an zu weinen. Wenn Babys exzessiv schreien, ist das ein Zeichen, das etwas nicht stimmt, was das Baby einem nicht mitteilen kann. Nervöse Kinder und Babys sprechen alle sehr gut auf Magnesium an. Geben Sie ihnen einfach nur eine Flasche mit wasserlöslichem Magnesium und Sie haben ein viel glücklicheres Baby.

Kinder haben verdient, dass sie einen guten Start bekommen. Werden Sie Experte in Sachen Magnesium und helfen sie ihnen, einen guten Start zu bekommen. Manche Leser glauben, dass ich übertreibe, aber ich tue das nicht. Alle diese Informationen sind das Ergebnis von 20 Jahren Forschung, Tests und Beobachtungen zu den Themen Gesundheit und Krankheit, die 1982 angefangen haben. Jede Aussage, die ich mache, wurde von Ärzten und Patienten immer wieder bestätigt.

Diese Entdeckungen sind zu wichtig, um sie zu ignorieren. Versuchen Sie es. Testen Sie es. Beobachten Sie ese selbst. Kinder sind von Ihnen abhängig, damit sie diese Informationen bekommen. Machen Sie diese Informationen zu den Ihren und werden Sie ein Magnesium-Experte.

Frühzeitiges Altern
Indem Magnesium die Kalzifizierung von Körperorganen rückgängig macht, ist es auch fähig das Altern zu verlangsamen. Dadurch kann es Ihnen das Gefühl geben, jünger zu sein. Magnesium korrigiert nicht nur PMS und verhindert beschleunigtes Altern, es kann Ihnen auch neue Energie geben und Sie beim Verlieren von überflüssigen Pfunden unterstützen; beides sind natürliche Anzeichen eines jüngeren Alters.

Wenn Magnesium fehlt, kann der gesamte Körper kalzifizieren (verkalken). Das ist Altern. Es fängt alles in einer individuellen Zelle an. Erst altert die Zelle, dadurch dann das Organ, und das führt schließlich zum Altern des gesamten Körpers.

Der Kalzifizierungsprozess fängt langsam an und steigert sich nach und nach von Jahr zu Jahr. Praktisch kein weiches Gewebe in Ihrem Körper kann die Kalzifizierung verhindern, inklusive ihrer Drüsen. Dieser Prozess kann in der Kindheit beginnen, in vielen Fällen haben dann die Kinder traurigerweise einen zu hohen Calcium-Spiegel in den Zellen. Für viele Menschen führt eine Ernährung mit viel Calcium bei gleichzeitig wenig Magnesium zum „zellulären Selbstmord“.

Stellen Sie also sicher, dass Sie genügend Magnesium zu sich nehmen um einen guten Magnesiumspiegel im Körper aufrecht zu erhalten und verhindern Sie jegliche Unausgewogenheit oder die gefährliche Dominanz von Calcium.

Magnesium und mentaler wie physischer Stress
Eine Person, der es an Magnesium mangelt, kann oft sich durch Dinge gestresst fühlen, die ihr normalerweise mit ausreichend Nährstoffen und Magnesium im Körper nichts ausmachen würden. Wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist, gerät das Nervensystem aus der Balance und die Muskeln spannen sich an. Die Person wird übersensibel. Das kann zu erhöhtem „mentalen“ Stress führen. Gleichzeitig verbraucht jede Form von Stress, ob mental oder körperlich, Magnesium. Magnesium hat den Titel als natürliches Anti-Stress-Mineral verdient, da es sehr hilfreich ist, innerlichen Stress zu bekämpfen und eine innerliche Ausgeglichenheit wieder herzustellen.

Jede Person, die mental oder physisch herausgefordert ist, braucht mehr Nährstoffe, ein Qualitäts-Protein und sollte den Konsum von Zucker vermeiden.

Knochen
Knochenstärke und Elastizität werden von der Existenz von Magnesium nahe der Knochenoberfläche beeinflusst. Dies gibt dem Knochen Stärke und Flexibilität. Wenn der Struktur des Knochens Magnesium mangelt, wird der Knochen brüchig und kann leicht brechen. Deshalb gilt die generelle Regel, dass jeder, der einen Knochenbruch hat, Magnesium braucht um den Knochen zu stärken. Natürlich ist es viel weiser, schon als Präventivmaßnahme Magnesium einzunehmen, um einen Knochenbruch zu vermeiden.

Wenn Knochen im Rücken aus der Stellung geraten, oder nach dem Einrenken nicht in der Stellung bleiben, wenn Nackenknochen nicht in ihrer Position sind, der untere Rücken Schmerzen macht oder Kopfschmerzen auftreten, dann können diese Probleme mit wasserlöslichem Magnesium und chiropraktischer Hilfe wieder gelöst werden.

Zähne
Magnesium hilft dabei, das Calcium zu Zahnschmelz zu binden und schafft dadurch starke widerstandsfähige Zähne.

Magnesium und Tiere
Ein Pferd, das leicht verängstigt und nervös ist und schnell bei plötzlichen Geräuschen und Bewegungen erschrickt, das nicht gerne mit anderen Pferden zusammenläuft, dem mangelt es an Magnesium. Alfalfa bzw. Luzerne (Futterpflanze für Pferde) ist sehr reich an Calcium und kann eine Unausgeglichenheit hervorrufen. Symptomatisch sind auch Muskelkrämpfe. Geben Sie ihm etwas wasserlösliches Magnesium in sein Trinkwasser oder Essen und beobachten Sie den Unterschied. Sie werden ein anderes Pferd haben. Das gleiche trifft auf jedes nervöse Tier zu. Sie sind aufgrund eines Magnesiummangels nervös. Ich hoffe, Sie verstehen das!

Was ist mit Calcium?
Calcium ist eines der lebensnotwendigsten und wichtigsten Mineralien in der menschlichen Ernährung. Dennoch darf es nicht unausgewogen ohne Magnesium eingenommen werden. Es bedarf Magnesium, damit das Calcium genutzt werden kann. Wenn im Körper zuviel Calcium ist, wird das zu einem Problem statt zu einer Lösung. Man kann auch kein Gebäude mit zuviel Zement aber ohne ausreichend Wasser bauen. Dann hätten Sie einen Bau, der zerfallen würde und am Ende einen Haufen bilden würde. Ihr Körper ist nicht anders. Die Knochen brauchen das Calcium (könnte man als Zement ansehen) und das Magnesium (könnte das Wasser sein) so dass ein starkes Fundament gebaut werden kann. Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium einnehmen, stellen Sie sicher, dass Sie auch ausreichend eine gut aufzunehmende Form von Magnesium zu sich nehmen. Dann bauen und erhalten Sie eine gesunde Skelettstruktur wie auch ruhige und gut funktionierende Muskeln und Nerven.

Es gibt viele Nahrungsergänzungsmittel, die Calcium und Magnesium beinhalten. Es hängt von Ihrer Ernährung und anderen Faktoren Ihres Lebensstils ab, welches Mittel am besten für Sie ist. Eine Sache, an die Sie sich auf jeden Fall erinnern sollten, ist, dass Magnesium mindestens 350 unterschiedliche körperliche Funktionen kontrolliert. Wenn Sie nicht mehr so gut funktionieren können, nehmen Sie etwas wasserlösliches Magnesium und beobachten Sie, wie Sie sich dann fühlen.

Wie man mit einem Magnesiummangel umgeht
Um einen Magnesiummangel auszugleichen, ist es das beste, Magnesium allein ohne jegliches Calcium zu sich zu nehmen. Es sollte kein Calcium eingenommen werden, bis der Mangel ausgeglichen ist, und dann sollte das Calcium immer zusammen mit Magnesium eingenommen werden. Nehmen Sie niemals Calcium ohne Magnesium ein, da der Körper das Calcium sonst nicht aufnehmen kann. Probleme rühren auch daher, dass zuviel Calcium im Körper ist. Wenn die Muskeln steif werden und sich zusammenkrampfen ist die Ursache ein Zuviel an Calcium und ein Zuwenig an Magnesium. Somit müssen Sie, um den Magnesiummangel auszugleichen, das Magnesium allein zu sich nehmen, in der richtigen Form. Und achten Sie in der Zukunft darauf, immer ausreichend Magnesium zu haben, besser noch Sie nehmen welches regelmäßig.

Die beste Form von Magnesium
Die beste Form von Magnesium, die ich kenne und die auch die besten und schnellsten Resultate macht, ist Magnesium-Citrate Pulver, das man in Wasser löst. Sie rühren es jedes Mal neu an und es wirkt besser und schneller als jede andere Form in Kapseln oder Tabletten. In dieser Form kann es schnell vom Körper aufgenommen werden und hilft fast sofort.

Das wasserlösliche Magnesium-Citrate schafft oft Resultate in Sekunden. Ich habe gesehen, wie sich die Wirbelsäule wieder eingerenkt hat, Minuten nach der Einnahme eines Magnesiumgetränks. Ich habe beobachtet, wie PMS sich innerhalb von 10 Minuten „aufgelöst“ hat. Ich habe beobachtet, wie Muskeln, die man nicht mehr gebrauchen und kontrollieren konnte, innerhalb von sieben Tagen wieder normal zu funktionieren begonnen haben. Auch löst das Magnesium das Zuviel an Calcium im Körper auf und heilt dadurch verkalkte Körperteile.

Sicherheit
Magnesium ist total sicher. Wenn Sie zuviel davon einnehmen, wird es der Körper wieder ausscheiden. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie „Dünnpfiff“ bekommen. In sehr seltenen Fällen, wenn exzessiv Magnesium eingenommen wurde, wird der Körper Calcium nutzen, um wieder einen Ausgleich herzustellen. Wenn das passiert, kehren die Magnesiummangel-Symptome wieder zurück. Dennoch, wenn Sie nicht exzessiv und unkontrolliert Magnesium einnehmen (das wir nicht raten), dann ist Magnesium total sicher und hat keine anderen Nebenwirkungen. Der Körper braucht es.

Um herauszufinden, wie viel Magnesium ihr Körper braucht, tun Sie folgendes: Steigern Sie die Menge an wasserlöslichem Magnesiumpulver in Ihrem Getränk solange, bis Sie Durchfall bekommen, und gehen Sie dann wieder mit der Menge runter bis der Durchfall verschwindet. Das wird die maximale Menge sein, die Ihr Körper auf einmal aufnehmen kann.

Zusammenarbeit
Magnesium hilft, egal was für ein Medikament Sie noch einnehmen. Versuchen Sie es einfach. Es ist sicher. Es wird auch Ihnen gut tun.

Magnesium: Brauchen Sie es?
Ihr Körper braucht täglich sein Magnesium. Es muss dauernd Magnesium aufnehmen, es gebrauchen und dann wieder ausscheiden. Das passiert dauern. Wenn Ihr Körper mehr ausscheidet als es einnimmt, dann fangen die Probleme an.

Die natürlichste Art und Weise, Magnesium zu sich zu nehmen, ist, es durch Essen und Wasser aufzunehmen. Unglücklicherweise haben diese beiden Quellen nicht ausreichend Magnesium in sich, um die Bedürfnisse des Körpers zu stillen.

Wie hier schon berichtet wurde, gibt es bestimmte Substanzen, die den Magnesiumvorrat aufbrauchen. Darunter gehört Alkohol, Drogen jeglicher Art, harntreibende Mittel, Kaffee, Tabak und raffinierter Zucker. Eine der Hauptursachen für Magnesiummangel ist Stress. Je mehr Stress Sie haben, desto mehr Magnesium brauchen Sie.

So kommt es zu der Situation heutzutage, dass wir nicht genügend Magnesium aufnehmen und gleichzeitig Substanzen konsumieren, die auch noch Magnesium ausscheiden.

Manche Symptome und körperlichen Beschwerden sind ein Zeichen dafür, dass es Ihrem Körper an Magnesium mangelt. Die Lösung dafür ist, Magnesium in einer Form einzunehmen, die vom Körper schnell verwendet werden kann. Die wasserlösliche Form kann schnell vom Körper aufgenommen werden und das Wasser agiert als ein Transportmittel, um das Magnesium zu den Zellen, wo es gebraucht wird, zu transportieren. Auch haben wir herausgefunden, dass je heißer das Wasser ist, desto schneller kann der Körper das Magnesium aufnehmen und desto schneller verschwinden die Mangelsymptome und körperlichen Probleme.

Ich habe bei den Personen, die wasserlösliches Magnesium zu sich genommen haben, folgendes beobachtet:

  1. Die Wirbelsäule hat sich mit einem lauten Klick innerhalb von 15 Minuten nach Einnahme von Magnesium-Citrate in heißem Wasser wieder eingerenkt.
  2. Herzrhythmusstörungen (das Herz schlägt zu schnell oder zu langsam oder kommt aus dem Rhythmus) verschwanden innerhalb in 10 Tagen, und das Herz schlug wieder normal.
  3. Zurückgegangene Muskeln konnten nach 10 Tagen wieder normal funktionieren, und das durch eine Kombination von Magnesium, Mineralien und Coenzym Q10.
  4. Hoher Blutdruck ist innerhalb eines Monats nach und nach zurückgegangen.
  5. Niersteine, Gallensteine und Arthritis verschwanden nach und nach.
  6. PMS Symptome sind innerhalb von 10 Minuten verschwunden.
  7. Migränekopfschmerzen verschwanden über Nacht und kamen auch in vielen Fällen nicht wieder.
  8. Zucken, Muskelkrämpfe, Krämpfe, Muskelzucken und angespannte Muskeln sind innerhalb einer Woche Magnesiumeinnahme wieder verschwunden.
  9. Schlaflosigkeit wurde durch ein Glas heißen Magnesiumgetränks kuriert.
  10. Ein Zweijähriger konnte wieder gut durchschlafen und hat nicht mehr die ganze Nacht geweint und die Eltern wach gehalten.

Um Symptome des Magnesiummangels zu beseitigen, brauchen Sie 1 bis 3 Teelöffel von wasserlöslichem Magnesium am Tag. Das wird dabei helfen, den Magnesiummangel auszugleichen.

Um schnell den Mangel auszugleichen, können Sie auch jeden Abend und jeden Morgen 400 mg wasserlösliches Magnesium-Citrate Pulver trinken.

Magnesium unterstützt den Körper bei der Nutzung von Calcium, Pothassium, Natrium, Phosphor, B-Komplex und den Vitaminen C und E. Es ist für den Aufbau von starken Knochen und Zähnen essentiell notwendig, ebenso ist es wichtig für die Lunge und andere Körperteile, und für das Gewebe und Ihre Drüsen. Es beruhigt die Nerven und entspannt den Körper so dass Schlaf und Ruhe möglich sind. Es ermöglicht eine Vielzahl anderer Aktionen des Körpers, so dass er gut funktionieren kann.

Brauchen Sie es? Jeder braucht es. Versuchen Sie es. Sie werden einen großen Unterschied in der Art und Weise bemerken, wie Sie sich fühlen. Sie werden mehr Energie verspüren.

Brauchen manche Menschen höhere Dosen?
Wenn man bedenkt, dass schätzungsweise 90 % der amerikanischen Bevölkerung einen Mangel an diesem kostbaren Mineral haben, dann werden Sie wohl kaum eine Person finden, die nicht extra Magnesium braucht. Jeder, der die Symptome hat, die ich schon aufgelistet habe, leidet schon unter einem Mangel.

Menschen, die in eine der folgenden Kategorien fallen, haben ein größeres Risiko, einen Magnesiummangel und seine Symptome zu haben. Diese brauchen regelmäßig viel Magnesium um zukünftige Gesundheitsprobleme und Komplikationen zu vermeiden: Alle Personen mit Stress, schwangere Frauen, Athleten, Senioren, Raucher, Alkoholiker, Frauen, die die Pille nehmen, jeder, der schwerer körperlicher Arbeit nachgeht und Menschen die Kaffee, Alkohol und Cola-Getränke trinken oder Milchprodukte oder viel Kohlenhydrate oder viel Zucker essen.

Kinder, die depressiv erscheinen oder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert wurden, haben oft einen Magnesiummangel. Das gleiche trifft auf die zu, die aggressiv sind.

Was ist Magnesium?

Das essentielle Mineral aus der Erde

Magnesium (chemisch Mg abgekürzt) ist ein Mineral, das der Körper zum Leben braucht, jedoch nicht eigenständig herstellen kann. Da das reine Element sehr reaktionsfreudig ist, kommt es in der Natur alleine nicht vor, jedoch in vielen Verbindungen mit anderen Elementen wie dem Calcium, Sulfat oder Chlor. Fast 2 % der Erdkruste besteht aus Magnesium bzw. einem seiner mineralischen Verbindungen. Auch besonders häufig kommt es im Meerwasser vor, wo in 1 Kubikmeter Wasser 1 Kilo Magnesium gelöst ist. Seinen Namen hat Magnesium bekommen, da es oft in magnetisierbaren Mineralien wiederzufinden ist.

magnesium-erdkruste

Die Natur braucht Magnesium zum Leben. Pflanzen brauchen Magnesium bei ihrer Photosynthese und auch Tiere und Menschen brauchen Magnesium für viele Prozesse in ihren Körpern.

Der menschliche Körper kann 350 biochemische und bioelektrische Prozesse nicht ausführen, wenn er kein Magnesium hat!

Deshalb ist dieses Mineral ein essentieller Stoff, es ist somit lebensnotwendig, kann aber vom Körper nicht selbst synthetisiert werden. Ohne Magnesium funktioniert unser Zucker-, Fett-, und Aminosäurestoffwechsel nicht, und ohne Magnesium kann der Körper keinen Sauerstoff nutzen, keine Energie gewinnen und seine Zellen nicht regenerieren. Ohne Magnesium kann sich auch kein Muskel entspannen! Somit schlägt unser größter Muskel, das Herz, nicht mehr, wenn kein Magnesium vorhanden ist.

Unser Körper hat circa 25-35 g Magnesium in sich, das meiste davon ist in den Knochen, weiteres Magnesium ist viel in der Muskulatur, in der Leber und in den Weichteilen.

Woher bekommt der Mensch nun sein notwendiges Magnesium? Aus der Nahrung. Sowohl in Tier- wie auch Pflanzennahrung ist Magnesium vorhanden, und die Pflanzen holen es sich aus den Böden. Auch unser Salz, sofern es kein industrielles Abfallprodukt ist, hat einen hohen Magnesiumgehalt.

Wofür braucht der Körper Magnesium?
Magnesium ist das wichtigste Mineral, das ihr Körper braucht. Um korrekt und effizient zu funktionieren, braucht der Körper viele Nährstoffe. Aber sobald Magnesium fehlt, können 350 biochemische Reaktionen im Körper entweder nicht oder nur unzureichend stattfinden. Das ist, als ob ein Auto mit wenig Öl fahren muss. Des weiteren wird Magnesium für die optimale Aufnahme von Calcium und Pothassium benötigt, und für optimale und effiziente Enzymprozesse. Wie Sie sich vorstellen können, kann Ihr Körper ohne Magnesium nicht optimal funktionieren.

Im folgenden möchte ich Ihnen einen Ausschnitt darüber geben, was Magnesium alles im Körper bewirkt:

  1. Magnesium entspannt die Muskeln (während Calcium sie anspannt). Ohne Magnesium könnte somit unser Herz nicht schlagen.
  2. Auch kleine Muskeln wie die Muskelmembranen der Arterien brauchen Magnesium zum »locker werden«.
  3. Magnesium wird von den Nebennieren für die Produktion von Hormonen dringend benötigt.
  4. Die Nebennieren stellen so auch Cortisol her, dass bei der Regulierung des Blutzuckers-Stoffwechsels benötigt wird.
  5. Insulin ist das Hormon, das bei der Regulation des Zucker-Stoffwechsels hilft. Magnesium verbessert dabei die Reaktion des Insulins auf den Zucker in der Nahrung und optimiert die Aktivität des Insulins beim Regulieren des Blutzuckerlevels.
  6. Magnesium ist für die Aufrechterhaltung von angemessenen Energie-Niveaus sehr wichtig. Mit Magnesium können die Zellen besser die Energie speichern.
  7. Ohne Magnesium kann der Körper kein Calcium aufnehmen und speichern. Somit braucht das ganze Skellettsystem Magnesium zum überleben.
  8. Das Nervensystem braucht Magnesium bei der Bildung von Neurotransmittern und Neuromodulatoren
  9. Die Nerven können an den Synapsen ohne Magnesium nur unzureichend miteinander kommunizieren.
  10. Magnesium ist bei der Bildung aller Proteine im menschlichen Körper beteiligt, zu den Proteinen gehören alle Enzyme, Antikörper, manche Neurotransmitter bzw. Neuropeptide, Gewebe wie Muskeln, Blutgefäße, Knorpel, Sehnen und auch rote und weiße Blutkörperchen und die Blutblättchen.
  11. Ohne Magnesium kann sich die Zelle nicht reparieren oder vermehren, bei der Reparatur der DNS und bei ihrer Verdoppelung zwecks Zellteilung wird Magnesium benötigt. Somit braucht JEDE Zelle Magnesium. Wir haben nach Schätzungen etwa 100 Billionen Zellen in unserem Körper, die alle spätestens zur Zellteilung Magnesium brauchen!

Sie sehen: Ohne Magnesium ist der Körper dem Untergang geweiht. Deshalb ist es sehr wichtig, genügend Magnesium mit der Nahrung auf zu nehmen und einen Mangel vorzubeugen bzw. zu beheben. Lesen Sie hier, in welchen Nahrungsmitteln besonders viel Magnesium ist.

 

Was fördert einen Magnesiummangel? Ganz klassisch: Magnesiumprobleme bei Stress und unausgewogener Ernährung

Ein Magnesiummangel wird nicht einfach durch die Einnahme von Magnesium verschwinden. Sie müssen auch die Faktoren vermeiden, die das Magnesium aufbrauchen könnten, sonst bekommen Sie ihren Magnesiummangel nie in den Griff.

Folgende Faktoren sind Magnesium-Aufbraucher:

  • mentale Aktivität
  • physische Aktivität
  • Koffein
  • Eiweißreiche Ernährung
  • Zu Hohe Calcium-Aufnahme (sehr verbreitet)
  • Ernährung mit viel Natrium
  • Raffinierte Zucker
  • Drogen jeglicher Art
  • Alkohol
  • Tabak
  • Diuretica („Wasser-Pillen“)
  • Viel Schwitzen
  • Durchfall
  • Weißmehl
  • Diabetes
  • Limonaden
  • Operationen oder körperlicher Stress
  • Chronische Schmerzen
  • Kohlenhydratreiche Ernährung
  • Viel Cholesterin oder Triglyceride

Jeder dieser Faktoren wird ihren Magnesiumvorrat aufbrauchen und einen erhöhten Bedarf an Magnesium verursachen. Je vorherrschender diese Faktoren in Ihrem Leben sind, desto mehr Magnesium wird ihr Körper brauchen.

Sie sehen: Es ist doppelt wichtig, sich gesund und ausgeglichen zu ernähren. Zum einen braucht Ihr Körper das im Essen enthaltene Magnesium, zum anderen verbraucht Ihr Körper bei schlechter Nahrung zuviel Magnesium auf.

Wenn Sie sich bei so vielen Ernährungsratgebern unsicher sind, wie eine gesunde Ernährung aussieht, so möchten wir Ihnen die Bücher von Dr. Shinya ans Herz legen. Dr. Shinya ist ein Darmspezialist, der in seinem Leben schon Tausende von Darmendoskopien gemacht hat. Er ist also mit einer Kamera in den Darm gegangen und hat die Leute nach Ihren Ernährungsgewohnheiten gefragt. So hat er sich im Laufe der Jahrzehnte ein gutes Bild machen können, was die Darmgesundheit fördert und was sie zerstört. Letztlich propagiert er eine Ernährung, die vor allen Dingen aus Vollkornprodukten und Gemüse besteht, etwas Fisch und Eiern zulässt aber Fleisch, Milchprodukte und Zucker ausklammert.

 

Lebensmittel mit viel Magnesium

Es lohnt sich, öfters mal eine Tasse Kakao zu trinken und dazu ein Roggen-Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen zu essen. Denn gerade Kakao und Sonnenblumenkerne enthalten viel Magnesium, in 100 gr Kakao sind 425 mg Magnesium und in 100 gr. Sonnenblumenkernen sind 420 mg, dagegen hat der Roggen „nur“ 90 mg pro 100 Gramm. Oder machen Sie sich einen Salat aus Blattspinat mit Weizenkeimen, der Blattspinat hat um die 160 mg und die Weizenkeime gleich 253 mg Magnesium pro 100 gr. Wie wärs mit einem Buchweizenpfannkuchen aus 100 gr. Buchweizen zum Frühstück? Supergesund, denn der Buchweizen hat um die 300 mg Magnesium in sich. Naturreis, Kichererbsen, Hirse und Haferflocken wie auch Erdnüsse und Mandeln bringen es auf 140-170 mg pro 100 gr. Etwas Tofu gefällig? Die Sojabohne hat 220 mg pro 100 gr. Und wenn Sie Kartoffeln essen: Lassen Sie die Schale dran. Denn es befindet sich um die 50 mg Magnesium in den Kartoffeln, das meiste davon sitzt in der Schale. Dazu ganz englisch ein paar weiße Bohnen in Tomatensoße, und schon haben Sie noch mehr gesundes Magnesium intus. Denn die Bohnen und das Tomatenmark bringen es jeweils auf 134 mg/100gr. Guten Appetit!

Quellen:

Aubuchon, Vaughn: Magnesiums Food Summary. In: http://www.vaughns-1-pagers.com/food/magnesium-foods.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Magnesium

  • Vollkornprodukte: Vollkornbrot, Vollkornnudeln
  • Naturreis 157
  • Weizenkeime 253
  • Hirse 170
  • Kichererbsen 155
  • Haferflocken 140
  • Haferflocken
  • Geflügel
  • Leber 21
  • Fische
  • Kakao: 100 gramm entahlten 415 mg Magnesium
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkern 100 gr enthalten 420 mg Magnesium
  • Cashewnüsse
  • Erdnüsse 150
  • Sesam
  • Kartoffeln 25
  • Blattspinat
  • Kohlrabi
  • Beerenobst
  • Orangen
  • Bananen
  • Milchprodukte
  • Sojabohne 220
  • Mandeln 170

Reizdarm

Wenn der Darm verrückt spielt – schon mal Ihren Vitamin-D-Spiegel überprüft? Studie zeigt Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Spiegel und Reizdarm

Der Reizdarm ist eine weit verbreitete Erkrankung, zwischen 9-23 % der Bevölkerung auf unserem blauen Planeten leiden unter dieser Verdauungsstörung. Es wird geschätzt, dass der Reizdarm allein in den Staaten jährlich Kosten von 21 Milliarden Dollar erzeugt.

reizdarm

Ein Reizdarm kann sehr unangenehm sein. Warum ein korrekter Vitamin D-Spiegel eventuell helfen könnte.

Jeder zweite, der zum Gastroenterologen geht, klagt beim Arzt über die typischen Beschwerden eines Reizdarms: Durchfall und/oder Verstopfung, Aufgebläht sein, Blähungen, weißen oder gelben Schleim im Stuhl, das Gefühl der Stuhl passiert den Darm nicht komplett oder ein Gefühl dringend auf die Toilette zu müssen. Bei einem Reizdarm haben die Patienten oft Schmerzen im Unterleib, die durch den Stuhlgang gelindert werden und/oder die Schmerzen stehen im Zusammenhang mit dem Stuhl. Teilweise kann ein Reizdarm auch sehr peinlich für den Betroffenen sein.

Es gibt für den Reizdarm keine Pille oder Spritze, die ihn hinwegzaubert. Der Gastroenterologe muss alle möglichen Ursachen in Erwägung ziehen, Zöliakie oder andere Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Magenkrebs, kranke Bauchspeicheldrüse, Hormonstörungen um nur einige zu nennen. Die Ursache zu finden und zu behandeln kann Jahre dauern.

Gibt es denn nun einen Zusammenhang zwischen Reizdarm und dem Vitamin D-Spiegel? Dies haben Gastroenterologen von der University of Sheffield untersucht. Dabei haben sie die Ausprägung der Erkrankung, ihren Einfluss auf die Lebensqualität und den Vitamin D Status erfasst.

Tatsächlich: Von den 51 Patienten mit Reizdarm waren 82 % mit Vitamin D unterversorgt. Ihr Vitamin-D-Status hat ihre durch den Reizdarm beeinflusste Lebensqualität widergespiegelt.

Das heißt mit einem unteren Vitamin-D-Spiegel war auch die wahrgenommene Lebensqualität schlechter, (sie wurde an dem Ausmaß gemessen, wie der Reizdarm das Leben der Betroffenen beeinflusst hat).

Auch wenn man die Ursache nicht kennt: Kann man nun mit Vitamin D den Reizdarm verbessern? Die Wissenschaftlerin Vicky Grant hat es gemacht. Sie leidet unter den Symptomen eines Reizdarms seit 30 Jahren, hat aber eine deutliche Verbesserung durch die Einnahme von hohen Dosen an Vitamin D festgestellt (es ist mir jedoch nicht bekannt, wie hoch die Dosis war). Die Nahrungsergänzung hat deutlich die Beschwerden zurückgehen lassen, während andere Versuche, den Darm zu heilen, gescheitert sind. Grant betont, dass der Reizdarm eine komplexe Krankheit ist, die auch bei anderen Erkrankungen auftreten kann. Das Vitamin D kann dabei helfen, diese ursächliche Erkrankung mit zu behandeln.

Wikipedia: Reizdarmsyndrom. Unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom (Abruf vom 15.01.2016)

Brazier: Yvette: Low vitamin D levels associated with IBS. Unter:
http://www.medicalnewstoday.com/articles/304361.php (Abruf vom 15.01.2016)

 

Der Vitamin-D-Haushalt und seine Auswirkungen

Der Vitamin-D-Spiegel im Körper wurde getestet, aber was verraten die Ergebnisse?

Ein Test für die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels wird als sogenannter 25 (OH) D Bluttest bezeichnet und gibt Aufschluss darüber, ob die Vitamin-D-Menge im Körper ausreichend, zu niedrig oder zu hoch ist. Somit können entsprechende Maßnahmen ergriffen und Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden, die den Vitamin-D-Spiegel steigen bzw. sinken lassen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die Ergebnisse des Tests auch richtig verstanden und gedeutet werden.

So enthalten die Testergebnisse einige Maßeinheiten, die bei Gesundheitsexperten aus den Vereinigten Staaten immer in ng/ml aufgeführt sind, während die Berechnung in anderen Ländern für gewöhnlich in nmol/l erfolgt.

Wer daher seine Ergebnisse von ng/ml in nmol/l umrechnen will, muss jene mit 2,5 multiplizieren. Demnach entsprechen 20 ng/ml einem Wert von 50 nmol/l, denn 20 x 2,5 = 50.

Soll wiederum ein Wert von nmol/l in ng/ml konvertiert werden, so wird jener durch 2,5 dividiert.

Ein Wert von 50 nmol/l ist also identisch mit 20 ng/ml, weil 50: 2,5 = 20.

Nachfolgend gibt es eine kurze Übersicht darüber, in welchen Bereichen sich der Vitamin-D-Spiegel befinden kann, was für gesundheitliche Auswirkungen dies hat und wie Nahrungsergänzungsmittel Abhilfe leisten. Dabei basieren alle Angaben auf einem durchschnittlichen Körpergewicht von 150 lbs.

Selbstverständlich ist jeder Mensch verschieden, weswegen diese Ergebnisse variieren können. Deshalb sind die unten aufgeführten Tabellen keine Garantie, sondern eher eine Prognose dafür, was sich mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln erreichen ließe. Um wirklich effektiv etwas zu verbessern, ist es jedoch wichtig, den Vitamin-D-Spiegel zweimal jährlich zu testen und die Dosierung der Präparate basierend darauf anzupassen.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 0–10 ng/ml

Ein Vitaminspiegel, der sich in diesem Bereich befindet, stellt ein erhöhtes, gesundheitliches Risiko dar. So könnten Muskelschwächen, Bewegungseinschränkungen sowie ein zu niedriger Blutkalziumspiegel vorliegen, was zu instabilen Knochen führt.

Die folgende Tabelle zeigt daher, wie viel jemand mit einem Startwert von 10 ng/ml einnehmen muss, um jenen zu steigern:

Nahrungsergaenzung-1

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 10–20 ng/ml

Solche Werte sind ebenfalls noch unzureichend. Es besteht somit ein erhöhtes Risiko für Osteoporose, Knochenbrüche und Stürze, denn der Körper bekommt nicht genügend Kalzium und ist anfälliger.

Außerdem könnte eine hohe Anzahl an Parathormonen vorliegen, welche den Phosphor- und Kalziumhaushalt im Körper beeinflussen und die Knochen dadurch ebenfalls schwächen.

Beginnend mit 15 ng/ml könnte es mit der folgenden Dosierung aber zu einer Verbesserung kommen:

Nahrungergaenzung-2

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 20–30 ng/ml

Dieser Vitamin-D-Spiegel birgt zwar nicht so viele Risiken wie niedrigere Werte, doch der Körper produziert trotzdem zu viele Parathormone und bekommt nicht genügend Kalzium. Deshalb sind die Knochen weiterhin schwächer und gefährdeter für Brüche als bei Werten, die 30ng/ml überschreiten.

Mit einem Wert von 25 ng/ml gibt es folgende Dosierungen zur Verbesserung:

Nahrungsergaenzung-3

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 30–40 ng/ml

Werte, die in diesem Bereich liegen, stehen für eine optimale Kalziumversorgung sowie die richtige Menge an Parathormonen und dementsprechend für kräftige, gesunde Knochen. Zusätzlich ergaben Studien, dass diese Ergebnisse auch das Krebsrisiko senken und das Immunsystem stärken.

Wer mit 35 ng/ ml beginnt, kann diesen Wert noch durch folgende Dosierungen optimieren:

Nahrungsergaenzung-4

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 40–50 ng/ml

Diese Testergebnisse besagen, dass eine ausreichende Menge an Vitamin D vorhanden ist. Solche Werte werden allerdings eher erreicht, wenn man seinen Körper ein Jahr lang der Sonne am Äquator aussetzt. In der heutigen Zeit haben deshalb vor allem Volksgruppen in Afrika, die noch immer das traditionelle Leben im Freien führen, diesen Vitamin-D-Spiegel.

Ein derartiges Testergebnis symbolisiert nämlich einen idealen Parathormon- und Kalziumhaushalt, fördert die Durchblutung, stärkt das Herz sowie die Abwehr, senkt das Risiko für manche Krebsarten und hilft stillenden Müttern, ihren Babys das wertvolle Vitamin D über die Muttermilch abzugeben.

Wer seinen Wert aber, trotz 45 ng/ml, noch etwas steigern möchte, kann folgende Optionen nutzen:

Nahrungsergaenzung-5

 

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 50–60 ng/ml

Dieser Wert beweist eine optimale Versorgung des Körpers, sodass keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 60–80 ng/ml

Dieser Bereich ist zwar relativ hoch, jedoch noch immer angemessen, denn er lässt sich, Studien zufolge, durchaus auf natürlichem und gesundem Weg erzielen.

Ob solch ein Wert letztendlich mehr Vorteile hat als jene zwischen 40 ng/ml und 60 ng/ml, wurde hingegen bisher noch nicht eindeutig festgestellt, allerdings gibt es kein erwiesenes Risiko bei diesen hohen Testergebnissen.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 80–100 ng/ml

Grundsätzlich sind auch solche Werte noch vertretbar, allerdings lassen sie sich nicht mehr ohne die Hilfe von ergänzenden Mitteln erreichen.

Des Weiteren gibt es noch keine ausreichenden Kenntnisse darüber, ob diese Testergebnisse noch besser für die Gesundheit wären, aber es sind zumindest keine Gefahren bekannt, die mit jenen einhergehen könnten.

Vitamin-D-Spiegel im Bereich von 100–150 ng/ml

Im Allgemeinen sind jene Werte noch nicht schädlich, jedoch liegen sie bereits in einem zu hohen Bereich. Eine Studie aus Utah fand sogar heraus, dass bei solchen Ergebnissen eine leichte Gefahr für einen unregelmäßigen Herzschlag und sogenanntes Vorhofflimmern bestehen könnte.

Es empfiehlt sich also, Maßnahmen einzuleiten, um die Werte zu senken, es sei denn, man befindet sich schon unter ärztlicher Aufsicht. So sollten keine weiteren Präparate zur Steigerung des Vitamin-D-Spiegels eingenommen werden. Nach drei Monaten ist es zudem ratsam, den Bluttest zu wiederholen und die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel vollkommen einzustellen, wenn die Werte endlich in einem normalen Bereich sind.

Vitamin-D-Spiegel in einem höheren Bereich als 150 ng/ml

Jeder Wert, der höher ist als 150 ng/ml, stellt ein erhöhtes, gesundheitliches Risiko dar. Für den Fall, dass noch keine ärztliche Kontrolle erfolgt ist, muss daher etwas unternommen werden, um jenen wieder unter 100 ng/ml zu senken.

Selbstverständlich erfolgt dies auch hier durch den Verzicht auf Mittel, die den Vitamin-D-Spiegel steigern. Ein weiterer Test nach drei Monaten zeigt dann, ob sich die Werte wieder in einem normalen Bereich befinden, sodass die Einnahme der Nahrungsergänzungsmittel komplett eingestellt werden kann.

Auf diese Weise können Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen, den Vitamin-D-Haushalt im Körper in einen idealen Bereich zu bringen und damit die gelungene Basis für weniger gesundheitliche Risiken sowie ein besseres Allgemeinbefinden zu schaffen.

 

Vitamin D Council, Referenzen:

  1. Bouillon, R. How to Define Optimal Vitamin D Status. In Vitamin D, Third Edition, by Feldman D, Pike JW and Adams JS. Elsevier Academic Press, 2011.
  2. Centers for Disease Control and Prevention. Second National Report on Biochemical Indicators of Diet and Nutrition, 2012.
  3. Garland CF, French CB, Baggerly LL, Heaney RP. Vitamin D supplement doses and serum 25-hydroxyvitamin D in the range associated with cancer prevention. Anticancer Res. 2011 Feb;31(2):607-11.
  4. Heaney, R. Assessing vitamin D status. Current Opinion in Clinical Nutrition and Metabolic Care, 2011.
  5. Holick MF, Binkley NC, Bischoff-Ferrari HA, Gordon CM, Hanley DA, Heaney RP, Murad MH, Weaver CM; Endocrine Society. Evaluation, treatment, and prevention of vitamin D deficiency: an Endocrine Society clinical practice guideline. J Clin Endocrinol Metab. 2011 Jul;96(7):1911-30.
  6. Institute of Medicine, Food and Nutrition Board. Dietary Reference Intakes for Calcium and Vitamin D. Washington, DC: National Academy Press, 2010.
  7. Luxwolda MF, Kuipers RS, Kema IP, Janneke Dijck-Brouwer DA, Muskiet FA. Traditionally living populations in East Africa have a mean serum 25-hydroxyvitamin D concentration of 115 nmol/l. Br J Nutr. 2012 Jan 23:1-5.
  8. Smith MB et al. Vitamin D Excess Is Significantly Associated with Risk of Atrial Fibrillation. American Heart Assocation 2011 Meeting. 2011; 124: A14699.
  9. Vieth R. The Pharmacology of Vitamin D. In Vitamin D, Third Edition, by Feldman D, Pike JW and Adams JS. Elsevier Academic Press, 2011.
  10. Zhu K, Austin N, Devine A, Bruce D, Prince RL. A randomized controlled trial of the effects of vitamin D on muscle strength and mobility in older women with vitamin D insufficiency. J Am Geriatr Soc. 2010 Nov;58(11):2063-8.

Ein Hoch auf die Pharmaindustrie! Ein medizinischer Vortrag…

Wie man das Vertrauen in Vitamine zerstört, wenn man keine Fakten hat.

(OMNS, 11. Januar 2010) „Meine Damen und Herren, willkommen zum diesjährigen Jahrestreffen im Welthauptquartier von Pharmapolitikern, Lehrern und Journalisten.

Lassen Sie uns direkt auf den Punkt kommen. Viele unserer Mitglieder und Verbündeten haben sich über etwas beschwert, das für uns ein alarmierendes und gefährliches Segment in der Gesundheitsbranche ist: Die sogenannte ‚orthomolekulare Medizin’.

Wir wollen Ihnen versichern, obwohl dieses therapeutische Vorgehen leider sehr effektiv dabei ist, Krankheiten zu verhindern und zu behandeln, werden wir sicherstellen, dass die Öffentlichkeit niemals davon erfahren wird.

Ja, es war wirklich ein triumphales halbes Jahrhundert. Wie haben wir das gemacht? Es ist wirklich recht einfach. Hier ist eine Zusammenfassung für diejenigen unter Ihnen, die vielleicht das letzte Treffen hier verpasst haben.Pharmaindustrie_Blut

Unser Leitprinzip ist es, die Öffentlichkeit verunsichert zu halten. Jegliche Angst wird es tun, aber wir sind besonders zufrieden mit und empfehlen deshalb die Nutzung der Furcht vor neuen Mutationen von Grippeviren, der Furcht vor Impfengpässen und ganz besonders der Furcht vor der Toxizität von Vitaminen. Unsere Erfolge mit Letzterem waren einfach nur spektakulär.

Natürlich wissen Sie, dass Jahrzehnte an Statistiken der Zentren zur Giftüberwachung zeigen, dass es keine Todesfälle durch Vitamine gegeben hat (1). Sie wissen auch, dass Medikamente – ordnungsgemäß verschrieben und eingenommen wie verordnet – jährlich mindestens 100000 Amerikaner töten (2).

Ganz klar, das Letzte, was wir wollen, ist, dass die Öffentlichkeit wirklich herausbekommt, dass eine Vitamintherapie zehntausend Male sicherer ist als eine Medikamententherapie.

Deshalb empfehlen wir die folgenden Taktiken:

  1. Verlangen Sie immer 100% Sicherheit und 100% Effektivität von einer ernährungsbasierten Therapie. Dies ist besonders effektiv, wenn Sie gleichzeitig die Öffentlichkeit permanent erinnern, dass Sie bei einer Medikamententherapie eine gewisse Menge an gefährlichen, sogar tödlichen Nebenwirkungen erwarten und akzeptieren muss. Und, wenn ein Medikament nicht funktioniert, gibt es immer noch ein anderes, teureres Medikament, das vielleicht doch wirkt.
  2. VitaminCundBGeben Sie immer der Veröffentlichung von Forschung, die Vitamine als unwirksam, oder als regelrecht schädlich darstellt, Priorität. Wählen Sie die Studie mit niedrigdosierten Vitaminen aus; ignorieren Sie die Studie mit Hochdosierten. Unsere beste Waffe ist es, wenn wir niedrigdosierte Nährstoffstudien für Unwirksamkeit kritisieren, während wir die wirksamen Studien mit hohen Dosen diskreditieren, weil sie vielleicht gefährlich sind. Denken sie daran: Wählen Sie die eine negative Vitaminstudie aus; ignorieren Sie die Hunderte von positiven Vitaminstudien.
  3. Wenn eine positive Megavitaminstudie tatsächlich in Ihrer Abteilung, medizinischen Gesellschaft oder für Ihr Journal eingereicht wird, lehnen Sie sie wegen eines Formfehlers ab und nehmen Sie sich ein oder zwei Jahre Zeit, um das zu tun. Noch besser, lassen Sie die Autoren im Journal of Orthomolecular Medicine publizieren. Immerhin wird was auch immer dort veröffentlicht wird, nicht auf den Index der U.S. National Library of Medicine gesetzt (3).“
  4. Verschleierung funktioniert. Vernebeln und verschleiern Sie die Sache. Lassen Sie nie die Wahrheit einer guten Pressemitteilung im Weg stehen. Das haben wir von der Tabakindustrie gelernt: Wenn man sie mit Weisheit nicht gewinnen kann, beeindruckt man sie mit Blödsinn. Denken Sie daran, betonen Sie bei Vitaminen immer das Negative; ignorieren Sie das Positive. Lassen Sie nie die Fakten einem guten Argument im Weg stehen. Ein gutes Argument ist eines, mit dem Sie gewinnen. Es geht hier um Macht, nicht um Gesundheit.
  5. Während die Hälfte der Bevölkerung Vitamine einnimmt, praktiziert weniger als 1% aller Ärzte orthomolekulare Medizin. Das ist eine sehr kleine Minderheit. Wie schwierig kann es schon sein, die zum Schweigen zu bringen? Immerhin, sehen Sie sich an, was wir mit Linus Pauling gemacht haben. Als er sich für Vitamin C aussprach, brachten wir die gesamte medizinische Welt dazu, die einzige Person auszulachen, die in der Geschichte zwei ungeteilte Nobelpreise gewonnen hat. Soviel dazu
  6. Beachten Sie, was der Verhaltensforscher B.F. Skinner gesagt hat: Erziehung ist eine sehr große Zahl an sehr kleinen Schritten. Das Geheimnis ist, immer weiter zu ackern, bei jeder Gelegenheit, die sich bietet. Jedes Mal, wenn wir etwas in den Nachrichten oder in der medizinischen Presse sagen, ist es ein zusätzlicher Schritt, der dabei hilft, die Gehirne der Öffentlichkeit sauber zu waschen und die ernährungsbasierte Medizin endgültig auszulöschen.

Nun gehen Sie zurück an Ihre Computer und machen Sie sich an die Arbeit. Blättern Sie durch diese Ernährungsstudien und beißen Sie sich an den Negativen fest. Die Medien warten schon darauf, von Ihnen zu hören.“

Fußnoten:

(1) Der neueste Jahresbericht der American Association of Poison Control Centers, der im Journal Clinical Toxicology veröffentlicht wurde, weist null Todesfälle durch multiple Vitamine aus; null Todesfälle durch jeglichen der B-Vitamine; null Todesfälle durch die Vitamine A, C, D oder E; und null Todesfälle durch irgendwelche anderen Vitamine. Außerdem gab es null Todesfälle durch irgendwelche anderen mineralischen Nahrungsergänzungen.

Bronstein AC, Spyker DA, Cantilena LR Jr, Green JL, Rumack BH, Heard SE; American Association of Poison Control Centers. 2007 Annual Report of the American Association of Poison Control Centers‘ National Poison Data System (NPDS): 25th Annual Report. Clin Toxicol (Phila). 2008 Dec;46(10):927-1057. Gesamttext zum kostenlosen Download unter: http://www.aapcc.org/annual-reports/ Vitaminstatistiken finden sich in Tabelle 22B, Journalseiten 1027-1028. Mineralstoffe sind in der selben Tabelle, Seite 1024.

(2) Lazarou J, Pomeranz B, Corey P. Incidence of adverse drug reactions in hospitalized patients. JAMA. 1998;279:1200-1205. Siehe auch: Leape LL. Error in medicine. JAMA. 1994 Dec 21;272(23):1851-7.

(3) Saul AW. Medline bias: update. [Editorial] J Orthomolecular Med, 2006. Vol 21, No 2, p 67. http://www.doctoryourself.com/medlineup.html

Zur weiteren Lektüre:

Pharmaceutical Advertising Biases Journals Against Vitamin Supplements. Orthomolecular Medicine News Service, February 5, 2009. http://orthomolecular.org/resources/omns/v05n02.shtml

FDA Claims „Food Supplement“ Deaths; Hides Details from the Public. Orthomolecular Medicine News Service, October 9, 2008. http://orthomolecular.org/resources/omns/v04n13.shtml

Ernährungsbasierte Medizin ist orthomolekulare Medizin.

Orthomolekulare Medizin nutzt sichere, wirksame nahrungsbasierte Therapien, um Krankheiten zu bekämpfen. Mehr Information unter: http://www.orthomolecular.org

Der von Experten editierte Nachrichtenservice für orthomolekulare Medizin (Orthomolecular Medicine News Service) ist eine gemeinnützige und nichtkommerzielle Informationsquelle.

Stillen/Schwangerschaft und Vitamin D

Stillenden Müttern wird eine Gabe von 6.400 Einheiten Vitamin D empfohlen. Und: Warum Vitamin D auch in der Schwangerschaft wichtig ist.

Stillende Mütter geben Ihren Babys häufig 400 IE an Vitamin D am Tag. Das ist auch nur logisch, denn die Muttermilch selbst enthält sehr wenig Vitamin D. Es ist nicht möglich, der zarten Babyhaut einer direkten Sonneneinstrahlung im Sommer auszusetzen – und im Winter scheint die Sonne nicht stark genug, so dass der Körper ausreichend Vitamin D bilden kann. Deshalb ist es allgemein üblich, den kleinen Säuglingen noch zusätzlich Vitamin D zu geben. (400 IE am Tag für die Babys entsprechen übrigens 8000 IE für einen normalgewichtigen Erwachsenestillen-schwangerschaft-vitamindn).

Jetzt schlagen Wissenschaftler vor, dass nicht das Baby Vitamin D zu sich nimmt, sondern die Mutter, und zwar 6.400 IE am Tag. Denn damit kommt ausreichend Vitamin D durch die Muttermilch zum Baby UND die Mütter nehmen eine gute Portion Vitamin D auf, welches sie selbst benötigen. In einer Studie hat man zuerst Müttern 2.400 IE am Tag gegeben, doch dadurch blieb der Spiegel an Vitamin D bei den Babys immer unter 20 ng/ml, was zu niedrig ist, so dass der Test abgebrochen wurde. Dann gab man den Müttern 6.400 IE am Tag, und das Ergebnis war das gleiche wie bei den Babys, die 400 IE am Tag an Vitamin D durch Tabletten bekamen.

Mit 6.400 IE am Tag für die stillenden Mütter haben sowohl die Babys als auch die Mutter etwas von den Vorteilen.

Doch werdende Mütter sollten sich Gedanken machen, ob sie nicht schon VOR der Geburt Vitamin D substituieren. Denn man hat herausgefunden, dass der Geburtsmonat einen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Kindes hat. So haben Kinder, die im Herbst geboren wurden und somit genügend Sonne im zweiten Trimester der Schwangerschaft hatten, höhere Bildungsabschlüsse als z. B. die Frühjahrskinder. Babys, die im Dezember bis Februar geboren werden, tendieren dazu, ein niedrigeres Geburtsgewicht zu haben, eine kleinere Statur zu besitzen, und einen früheren Beginn der Regelblutung zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, im Wachstum kürzer zu sein, ist bei Dezember-Kindern um 9 % höher als bei Juni-Kindern.

Ebenso ist es für Mütter und Föten gesünder, wenn Mütter ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. In Indien gab es eine Studie, bei der 180 Schwangere in 2 Gruppen eingeteilt wurden: Eine Gruppe erhielt Vitamin D (die Menge war abhängig vom Ausgangswert des Vitamin D-Spiegels), die andere Gruppe erhielt kein Vitamin D.

Die Mütter, deren Wert unter 10 ng/ml lag, erhielten insgesamt 480.000 IE an Vitamin D während der Schwangerschaft,. Jedoch war nur bei jeder Zweiten aus dieser Gruppe der Vitamin D-Spiegel ausreichend beim Ende der Schwangerschaft angehoben. D. h. bei 47,2 % der Schwangeren mit einem starken Mangel haben selbst 480.000 IE an Vitamin D während der Schwangerschaft nicht ausgereicht, um einen gesunden Spiegel zu erreichen. 480.000 IE klingt viel, aber das sind keine 2000 IE am Tag, kein Wunder, dass der Vitamin D-Spiegel nicht ausreichend angehoben war.

Schwangerschaftskomplikationen, inklusive vorzeitige Wehen, Präeklampsie (erhöhter Blutdruck & Eiweiß im Urin) und Schwangerschaftsdiabetes, traten bei 44 % der Frauen in der Kontrollgruppe (ohne Vitamin D-Kontrolle) auf, und in nur 20,4 % in der Interventions-Gruppe (bei der auf den Vitamin D-Spiegel geachtet wurde). D. h. ein Fünftel mehr Frauen hatten Komplikationen, wenn nicht auf ihren Vitamin D-Spiegel geachtet wurde.

Natürlich gab es bei den Babys auch höhere Vitamin D-Werte, wenn die Mütter Vitamin D substituiert hatten.

Ich möchte betonen, dass die Studie in Indien stattfand, einem Land also, mit ausreichender Sonnenstrahlung.

Und dennoch gab es selbst dort bei Müttern eine Unterversorgung, die auch nicht mit 480.000 IE in der Schwangerschaft ausgeglichen werden konnte.

Es ist zwar den Wissenschaftlern anzurechnen, dass sie mit einer Kontrollgruppe gearbeitet haben, dennoch halte ich es für ethisch schwierig, Schwangeren Vitamin D vorzuenthalten.

Eine andere Studie fand heraus, dass die Babys größer sind, wenn die Mutter einen Spiegel zwischen 10 und 30 ng/ml besitzt, und zu klein, wenn sie einen Spiegel von unter 10 ng/ml hat. Wenn der Spiegel über 30 ng/ml ansteigt, dann sind die Babys kleiner als die Babys mit einem Spiegel der Mutter von 10-30 ng/ml 25(OH)D (dem Vitamin D-Spiegel). Also unter 10 ng sind sie zu klein, zwischen 10 und 30 tendieren sie dazu, sehr groß zu sein, und ab 30 ng/ml (Mutterspiegel) sind sie wieder kleiner, was wahrscheinlich zu weniger Geburtskomplikationen führt. Die Schlussfolgerung von Dr. John Cannell war, dass alle Babys und deren Müttern mit einem Spiegel von unter 30 ng/ml unterversorgt sind. Nach ihm könnte eine der Auswirkung sein, dass die Babys zu groß werden können, was zu Geburtskomplikationen führen kann.

Interessant finde ich auch die Frage, warum man – meines Wissens nach 2-3 Jahren – aufhört, kleinen Kindern Vitamin D zu geben. Wahrscheinlich wird davon ausgegangen, dass die Kinder durch das Spielen draußen selber ausreichend Vitamin D produzieren. Doch auch Kinder können meines Wissens wie Erwachsene genauso unterversorgt sein.

Quellen:

o. A.: Vitamin D für Babys und Kleinkinder. Auf: http://www.vitamind.net/baby/ (Abruf vom 21.10.2015)

Centers for Disease Control and Prevention: Breastfeeding: Guidelines & Recommendations: Vitamin D Supplementation. Auf: http://www.cdc.gov/breastfeeding/recommendations/vitamin_d.htm (Abruf vom 21.10.2015)

Cannell, John: Study shows breastfeeding women need 6.400 IU/day to maintain infants vitamin D levels. In: Vitamin D Council. Auf:

http://www.vitamindcouncil.org/blog/study-shows-breastfeeding-women-need-6400-iuday-to-maintain-infants-vitamin-d-levels/?mc_cid=759e58fa15&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 21.10.2015)

Cannell, John: Vitamin D status linked to birth size in infants according to new study. Auf: http://www.vitamindcouncil.org/blog/vitamin-d-status-linked-to-birth-size-in-infants-according-to-new-study/?mc_cid=a67d8fb7bd&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 21.10.2015).

Fehlgeburten und Vitamin D

Höheres Risiko einer Fehlgeburt bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel. Warum Vitamin D bei Empfängnis und Schwangerschaft so wichtig ist.

Für viele Mütter stellt eine Fehlgeburt ein Trauma da. Es ist tragisch, wenn eine Schwangerschaft so beendet wird. Eine dänische Studie nun hat untersucht, ob es einen statistischen Zusammenhang zwischen Fehlgeburten und dem Vitamin-D-Spiegel der Mütter gibt. Sie wurde 2015 im American Journal of Clinical Nutrition veröffentlicht. Die Forscher haben den Vitamin D Spiegel von 1.684 Schwangeren untersucht und sind mit den Müttern in Kontakt geblieben, um herauszufinden, ob sie eine Fehlgeburt hatten. Und tatsächlich: Es existiert ein statistisch relevanter Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel der Mütter und dem Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden.

Ihr Untersuchungsergebnis:

  1. Frauen mit Fehlgeburten hatten einen niedrigeren Vitamin D-Spiegel (22 ng/ml) als die Frauen, die keine Fehlgeburt hatten (26 ng/ml) (P=.002).
  2. Frauen mit einem Spiegel von weniger als 20 ng/ml haben 2,5fach eher eine Fehlgeburt gehabt als Frauen mit einem Spiegel über 20 ng/ml (P<.0,5).
  3. Der Zusammenhang konnte nur bei Fehlgeburten in dem ersten Trimester der Schwangerschaft beobachtet werden, es gab einen Trend in die Richtung im zweiten Trimester doch er besitzt statistisch keine Signifikanz.

Auffällig ist, dass sich bei sehr niedrigem Vitamin-D-Spiegel das Fehlgeburts-Risiko mehr als verdoppelt hat (siehe Punkt 2)!

Die Forscher vermuten nun, dass Vitamin D eine schützende Rolle gegen Frühgeburten spielt. Sie schlagen vor, weitere Studien mit der Gabe von Vitamin D vor (zwecks Empfängnis) und während der Schwangerschaft durchzuführen. Das Vitamin D Council, eine amerikanische Organisation, die sich für die Supplementierung mit Vitamin D stark macht, hält diese Studien jedoch für moralisch fragwürdig. Wie kann man schwangeren Frauen in einer Studie Vitamin D vorenthalten, wenn es statistisch wahrscheinlicher ist, dass sie eine Fehlgeburt erleiden? Denn Vitamin D spielt nach dem Vitamin D Council eine Rolle beim Wachstum und der Entwicklung des Fetus.

Ich habe auch einen Bericht eines Vaters im Netz gefunden, der selbst erlebt hat, welch einen Unterschied die Gabe von Vitamin D bei der Schwangerschaft seiner Frau hatte. Johns Frau hatte vier Fehlgeburten in der 7. bis 10. Schwangerschaftswoche. Die Ärzte konnten sich das nicht erklären. Ein Gen-Spezialist meinte dann, dass sie niemals Jungen haben könnten, da es Störungen auf den beiden X-Chromosomen der Mutter gibt. Bei einem Mädchen könnte die X-Information des Vaters diese Störung der Mutter ausgleichen, das wäre aber bei einem Jungen mit einem Y-Chromosom nicht möglich. Tatsächlich waren 3 der Frühgeburten Jungen.

Daraufhin entschloss sich das Ehepaar, den Vitamin-D-Spiegel zu erhöhen. Es gab keine Alternativen. Bisher ging die Mutter nur mit viel Sonnenschutz auf der Haut raus – sie konnte also auf natürlichen Weg nicht viel Vitamin D produzieren (Sonnenschutz-Mittel halten die Haut davon ab, Vitamin D zu produzieren). Also hat nun die Mutter die Nutzung von Sonnenschutz-Mittel so weit wie mögliFehlgeburtench reduziert und ist auch gleichzeitig unter die Sonnenbank gegangen, um den Spiegel anzuheben. Zusätzlich hat sie zwischen 20.000 IE und 150.000 IE an Vitamin D zu sich genommen, ebenso Magnesium, K2 und Krill-Öl (also Fischöl) (lesen Sie hier meinen Bericht über K2). Und tatsächlich: Sie wurde wieder schwanger, und hat dann zusätzlich zu diesen Nahrungsergänzungsmitteln noch Folsäure eingenommen. Im Winter war dann ihr Vitamin-D-Spiegel bei 60,02 ng/ml. Ihre Schwangerschaft verlief ohne Komplikationen und sie hat ein gesundes Mädchen zur Welt gebracht.

Auch nach der Schwangerschaft hat sie weiterhin Vitamin D zu sich genommen, und darauf geachtet, dass sie auch mal ohne Sonnenschutz in die Sonne geht. Und tatsächlich: Sie wurde wieder schwanger. Diesmal mit Jungen! Die Eltern waren voller Sorge, da sie bisher so viele Fehlgeburten mit Jungen hatte. Doch abgesehen davon, dass sie sich während der Schwangerschaft Insulin spritzen musste, verlief die Schwangerschaft ebenso ohne Komplikationen. Die Mutter gebar 2 völlig gesunde Jungs.

Dies ist ein Bericht, der Mut macht, auf seinen Vitamin D Spiegel besonders bei Empfängnis und Schwangerschaft zu achten.

Ja, auch bei der Empfängnis kann Vitamin D eine Rolle spielen. Eine Studie hat Frauen untersucht, die Probleme hatten, ein Kind zu empfangen: 93 % von ihnen hatten einen niedrigen Vitamin D-Spiegel. Jede Frau mit ovulatorischen Störungen oder Polyzystischem Ovar-Syndrom war mit Vitamin D unterversorgt.

Auch die Männer sollten bei der Empfängnis auf ihren Vitamin-D-Spiegel achten: Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen der Beweglichkeit der Spermium und dem Vitamin-D-Spiegel der Männer. Auch hatten Männer mit hohen Vitamin D-Spiegel (was hier mit über 30 ng/ml definiert wurde) viel mehr beweglichere und normale Spermien als Männer mit einem Vitamin D-Mangel (Spiegel unter 10 ng/ml).

Auch die Komplikationen während der Schwangerschaft sind mit Vitamin D reduziert. In einer Studie wurden 494 Frauen ab der 12. bis 16. Schwangerschaftswoche Vitamin D gegeben. Eine Gruppe erhielt 400 IE an Vitamin D täglich, die andere Gruppe 2000 IE täglich und Gruppe 3 erhielt 4000 IE täglich. Jeden Monat wurden dann die Frauen untersucht. Keine der Frauen hat Nebenwirkungen von dem Vitamin D gehabt (das überrascht mich nicht). Die Frauen mit viel Vitamin D hatten weniger vorzeitige Wehen und vorzeitliche Geburten. Der größtmöglichste Effekt wurde dabei bei den Frauen mit 4000 IE an Vitamin D täglich beobachtet. Die Wissenschaftler dieser Studie empfehlen diese Dosis allen Schwangeren.

Bis zu 20 % aller Frauen verlieren ihr Kind durch eine Fehlgeburt. Natürlich gibt es viele Faktoren, die eine Fehlgeburt verursachen können – darunter Rauchen, ein hohes Alter der Mutter, Alkohol, Übergewicht schon vor der Schwangerschaft, schweres Heben und Schichtarbeit. 80 % der Fehlgeburten passieren in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft. In 50 % der Fälle werden auch Abnormalitäten auf den Chromosomen vermutet.

Kinderwunsch? Achten Sie auf Ihren Vitamin D-Spiegel! Und zwar beide: Mütter und Väter.

Cannell, John: A closer look: „Research suggests vitamin D is a modifiable risk factor for miscarriage“. In:

http://www.vitamindcouncil.org/blog/a-closer-look-research-suggests-vitamin-d-is-a-modifiable-risk-factor-for-miscarriage-08-2015/?mc_cid=ff07906d58&mc_eid=b611cc3972 (Abruf vom 31.08.2015)