Oft draußen – reicht das?

Warum Aufenthalte in der Sonne oftmals nicht ausreichen, um seinen Spiegel hoch zu halten

Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin, das zugeführt werden muss –  die Haut kann es selbst herstellen, wenn es direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, und zwar der UVB-Strahlung. Deshalb meinen sich auch so viele, die oft draußen sind, in Sicherheit –  sie glauben, ihre Haut würde automatisch den Vitamin D-Speicher in der Sonne wieder auffüllen. Doch Studien zeigen das Gegenteil auf: So wurden 214 College Football Spieler in den USA auf ihren Vitamin D-Spiegel untersucht. Eigentlich würde man glauben, dass die Spieler, die sich in der Sonne bekämpfen, auch einen hohen Spiegel haben. Doch dem ist nicht so:

– 126 der 214 Spieler (59%) hatten einen Mangel (Spiegel unter 20 ng/ml)
– 10 % der Spieler hatten einen starken Mangel (Spiegel unter 10 ng/ml)
– 86 % der Spieler waren nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt (Spiegel unter 31 ng/ml)

86 % hatten also trotz des Spielens in der Sonne nicht ausreichend Vitamin D! Weniger als jeder Fünfte hatte einen ausreichenden Spiegel!

Hat dies Konsequenzen? Ja, die Studie bescheinigt, dass in der Gruppe mit niedrigem Vitamin D-Spiegel auch signifikant mehr Muskelprobleme und -verletzungen auftraten. 14 Spieler haben mindestens 1 Spiel aufgrund von Muskelverletzugnen ausfallen lassen müssen. Deshalb kann es gerade für Sportler sinnvoll sein, auf ihren Vitamin D Spiegel zu achten.

Doch warum nur sind die „Unter-der-Sonne-Kämpfer“ mit Vitamin D unterversorgt? Darüber gibt die Studie keine Auskunft, hier meine Vermutungen:

  1. Die Football-Saison ist nicht ganzjährig, außerdem kann der Körper im Winter kaum Vitamin D tanken, somit können die Speicher der Sportler nur im Frühjahr und im Sommer aufgefüllt werden. Das reicht in unseren Breitengraden nicht, auch wenn man öfter als der Durchchnitt in die Sonne geht.
  2. Die Football-Spieler gehen mit sehr viel Kleidung in die Sonne, im Prinzip sind nur ein Teil des Gesichts, ein Stück Waden und 3/4 der Arme der Sonne ausgesetzt. Somit kann der Körper nicht viel Vitamin D produzieren.
  3. Es ist wahrscheinlich, dass viele Football-Spieler VOR dem Training Sonnenschutz auftragen. Damit stellt der Körper rein gar kein Vitamin D her.

Die College Spieler mögen vielleicht 3-4 mal wöchentlich in der Sonne sein (geschätzt), doch als College-Studenten werden sie sich auch oft in Gebäuden aufhalten. D. h. sie bekommen das Gefühl, oft draußen zu sein, doch ihre Wochenbilanz ist vielleicht bei 6-9 Stunden (ich schätze einfach, dass einmal wöchentlich ein Spiel stattfindet, und 2x wöchentlich ein Training). Wenn sie halbnackt und ohne Sonnenschutzmittel dieses Training absolvieren würden, wäre ihre Vitamin D-Bilanz sicherlich besser, so haben sie den Eindruck, sie sind oft draußen, doch es bringt ihnen nicht viel. Ein fataler Irrtum!

Die Angst vor Hautkrebs lässt auch viele viel zu früh Sonnenschutz auftragen. Natürlich ist Sonnenschutz notwendig, wenn sich länger in der Sonne aufgehalten wird! Aber der Körper wird es auch danken, wenn man mit dem Auftragen ein wenig wartet – zu den genauen Zeiten siehe mein Artikel Vitamin D tanken: So geht´s“. Wenn Sie z. B. der leicht empfindliche Hauttyp sind (Typ 3), und im Juli um 12 Uhr in die Sonne in Deutschland gehen…

…können Sie nach der Berechnung 20 Minuten in die Sonne. Diese 20 Minuten sollten Sie auch nutzen! Und sich erst danach eincremen.

Auch macht es Sinn, im Sommer Vitamin D zu substituieren. Denn in einer Stunde Sonnenbad im Sommer unter freiem Himmel (in Badekleidung!) kann der Körper zwar 10.000 bis 20.000 Einheiten Vitamin D produzieren, aber wer ist schon mehrmals wöchentlich ohne Sonnenschutz im Freibad? (Vielleicht wundern Sie sich über die Schwankung von 10.000 bis 20.000 Einheiten – aber das ist abhängig von Hauttyp, Alter, Liegeposition – dunklere Hauttypen produzieren weniger Vitamin D in der gleichen Zeit wie hellere). Ich kenne kaum jemanden in unseren Breitengraden, der sich stundenlang wöchentlich ohne Sonnenschutz mit wenig Kleidung in der Sonne aufhält. Die meisten gehen arbeiten oder zur Schule, d. h. sie gehen morgens vor 8 Uhr los und kommen zwischen 17 und 19 Uhr wieder nach Hause. Da die wenigsten in Tanktop und Minirock zur Arbeit gehen, sind die meisten auch stark bekleidet, und halten sich die längste Zeit in Räumlichkeiten auf. Es reicht zum Vitamin D-Tanken einfach nicht aus, nur am Wochenende in seinem Schrebergarten das Unkraut zu zupfen! Aber das ist alles pure Theorie – Sie können das wirklich ganz einfach selber überprüfen, ob ihr Aufenthalt in der Sonne ausreicht, indem Sie ihren Spiegel überprüfen lassen – entweder beim Hausarzt, beim Endokrinologen oder über Test-Kit, dass sie im Internet bestellen können (einfach Vitamin D Test Kit googeln oder den Online-Händler Ihres Vertrauens aufsuchen). Dann wissen Sie, wie hoch ihr Spiegel ist, und dann können Sie sich auch ausrechnen, wieviel Vitamin D Sie brauchen (Zur Berechnung empfehle ich das Buch „Gesund in 7 Tagen“ von Dr. Raimund von Helden).

Oft draußen – reicht das auch bei Kindern? Da viele Kinder oftmals auch gerne draußen spielen, wiegen sich Eltern auch oftmals in Sicherheit bezüglich der Vitamin D Versorgung ihrer Sprösslinge. Ich muss hier mit meinen Aussagen ganz vorsichtig sein, da die Behandlung von Kindern immer ein sensibles Thema ist.

Sie müssen allerdings wisssen, dass wenn die Mutter in ihrer Schwangerschaft schon einen niedrigen Spiegel hat, dass das Kind auch mit einem niedrigen Spiegel zur Welt kommt.

Auch werden den Säuglingen nur in den ersten 1-2 Jahren vom Kinderarzt Vitamin D verschrieben. Außerdem sind Eltern und Erzieher bezüglich Sonnenbrand immer überfürsorglich und cremen die Kleinen schnell ein – und somit kann kein Vitamin D in der Haut der Kleinen produziert werden – trotz langem Spiels in der Sonne. Deshalb kann es vernünftig sein, dieses Thema einfach mal beim Kinderarzt anzusprechen und ihn zu bitten, den Spiegel zu kontrollieren.

Quellen:

A.: Vitamin D und Sonne. In: http://www.vitamind.net/sonne/ (Abruf vom 09.04.2017)

Vitamin D Council: Research shows that college football players have a high prevalence of vitamin D deficiency. In: https://www.vitamindcouncil.org/research-shows-that-college-football-players-have-a-high-prevalence-of-vitamin-d-deficiency/ (Abruf vom 09.04.2017)

Vitamin D Council: Vitamin D during pregnancy and breastfeeding. In: https://www.vitamindcouncil.org/vitamin-d-during-pregnancy-and-breastfeeding/ (Abruf vom 09.04.2017).

Zur Berechnung:
Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

37 Milliarden Einsparung in Deutschland möglich – wenn alle gesunden Vitamin D Spiegel hätten

Im Umkehrschluss: Statistisch mehr Lebensqualität und Wohlbefinden durch Vitamin D

45 % der Deutschen sind nach einer Schätzung unzureichend mit Vitamin D versorgt und 15-30 %  haben einen deutlichen Mangel – mit dem Risiko, dass dies Einfluss auf den Gesundheitszustand haben kann. Wenn dieser Mangel und diese Unterversorgung ausgeglichen wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Behandlungskosten zurückgehen – bis zu 37 Milliarden können nach dieser Schätzung durch die Gabe von Vitamin D in Deutschland eingespart werden – europaweit bis zu 187 Milliarden. Dies bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass Leute weniger ernsthaft krank werden, bzw. weniger behandelt werden müssen, wenn sie regelmäßig auf ihren Vitamin D Spiegel achten.

Das sind hohe Zahlen – es gibt Studien, die diese These unterstützen. So hat eine Studie die Kosten für Leute mit Osteoporose untersucht. In Europa gibt es so 27,8 Millionen Menschen über 55 Jahre, bei denen Osteoporose festgestellt wurde – circa 26,4 Milliarden werden in Europa zu ihrer Behandlung eingesetzt – es werden jährlich durch Osteoporose 1,24 Millionen Brüche in Europa verursacht. Wenn nun die Europäer täglich 1000 mg Calcium und 15 mcg (600 IE) Vitamin D supplementieren würden, könnte das Risiko, sich durch Osteoporose zu verletzen, um 15 % zurückgehen.

Und dies betrifft nur die Auswirkung einer Supplementierung auf Osteoporose! Man muss auch bei dieser Berechnung bedenken, dass 600 IE Vitamin D täglich aus meiner Sicht wirklich nicht viel ist. Ein normalgewichtiger Mensch von 70 kg braucht allein, um seinen Spiegel zu HALTEN, mindestens 3000 IE Vitamin D am Tag. D. h. wenn schon 600 IE so sehr helfen würden – wie stark würden dann 3000 IE helfen? Und wie stark könnte Vitamin D helfen, wenn nicht nur der Spiegel gehalten wird, sondern auch in den Normalbereich gebracht wird? (Wobei die Meinungen weit auseinandergehen, was der Normalbereich ist, hier liest man Zielwerte von 20 bis 70 ng/ml – wem man hier glaubt, ist wirklich eine Glaubens- und Vertrauensfrage. Das Vitamin D Council empfiehlt so eine tägliche Dosis von 5000 IE, um den Spiegel wieder anzuheben).

(In der gennanten Studie wurde gleichzeitig der Einsatz von Calcium empfohlen. In einer anderen Studie wurde bei Osteoporose der Einsatz von Magnesium (100 mg/Tag) hochgerechnet und geschätzt, dass in den US durch Magnesium 800 Millionen Kosten eingespart werden könnten. Brüche können somit auch theoretisch durch den Einsatz von Magnesium vermieden werden. Tatsächlich braucht der Knochenstoffwechsel alles drei – Calcium, Magnesium und Vitamin D – und auch Vitamin K).

Damit könnten jährlich schätzungsweise 186.690 Osteoporose-Brüche verhindert werden. Dadurch könnten europaweit fast 4 Milliarden Euro eingespart werden.

Eine Studie aus Kanada hat noch stärkere Argumente für Vitamin D: Hier wurde die Todesrate untersucht, und zwar im Zusammenhang mit Krankheiten, die auch durch einen Vitamin D Mangel ausgelöst werden können. Das Ergebnis: 16,1 % Tote (31.000 Kanadier), die im Zusammenhang mit Vitamin-D-Mangel stehen, könnten jährlich durch Anhebung des Vitamin D Spiegels auf  42 ng/ml vermieden werden und die Krankenkassen in Kanada um 14,4 Milliarden Dollar entlasten – das sind 7,3 % der Gesundheitskosten in Kanada. Bitte hier nicht missverstehen – nicht 16 % ALLER Tode könnten durch Anhebung des Vitamin D Spiegels vermieden werden, sondern 16 % aller Tode bei Menschen, die eine Krankheit haben, die auch im Zusammenhang mit einem niedrigen Vitamin D Spiegel steht.

Die kanadische Studie beruft sich auch auf eine amerikanische Studie, bei der 13.331 Personen untersucht wurden – und 8,7 Jahre später nochmals. Die Studie fand ein 26 % höheres Todesrisiko für die, deren Vitamin D Spiegel unter 18 ng/ml war, verglichen mit denen, dessen Spiegel über 32 ng/ml war.

Und eine weitere Studie unter Veteranen in den US hat festgestellt, dass die Gesundheitskosten bei Veteranen signifikant ansteigt, wenn diese einen Vitamin D Mangel haben. Dabei hat man 886 ehemalige Soldaten untersucht; Bei denjenigen, die einen Mangel hatten, waren die Gesamtkosten um 39 % höher als bei Veteranen mit einem höherem Spiegel. Die mit Vitamin D unterversorgten Soldaten kamen öfter zur notdienstärztlichen Behandlung, mussten öfter in die Klinik und verbrachten auch mehr Zeit in Kliniken. Das heißt letztlich: Sie waren öfter oder stärker krank als ihre Kollegen mit einem höheren Spiegel.

Ich finde es eigentlich bedauerlich, dass hier die KOSTEN mit Vitamin D in Verbindung gebracht werden – der Fokus sollte eigentlich auf den Umkehrschluss sein:

die gesamte Lebensqualität und das Wohlbefinden, ja der Gesundheitszustand kann sich bei einem höheren Vitamin D Spiegel verbessern, während gleichzeitig das Todesrisiko laut diesen Studien sinkt.

Diese Studien lösen auch eine Diskussion aus, Lebensmittel mit Vitamin D anzureichern. Wenn dies wirklich Vitamin D3 und nicht künstliches Vitamin D2 ist, klingt das nach einem vielversprechendem Ansatz. Andererseits darf der Konsum angereicherter Lebensmittel nicht zu einem falschen Gefühl der Sicherheit führen. Jeder einzelne ist aus meiner Sicht in der Verantwortung, regelmäßig seinen Vitamin D Spiegel überprüfen zu lassen und zu substituieren, da reichen ein paar Hundert Einheiten Vitamin D in den Cornflakes nicht. Auch diejenigen, die gerne und oft in die Sonne gehen, müssen auf ihren Spiegel achten, denn man kann nicht FÜHLEN, ob man ausreichend versorgt wird – dies kann nur ein Bluttest feststellen. Wenn Sie beruflich stark eingebunden sind und nicht extra zum Arzt gehen möchten, dann holen Sie sich doch ein Vitamin D Test Kit, das es problemlos online zu kaufen gibt (auch bei amazon). Sie müssen sich dann nur ein paar Tropfen Blut aus dem Finger quetschen und einschicken, es gibt dafür immer eine genaue Anleitung. Und diese Test-Kits kosten in etwa soviel, wie auch der Arzt für den Test berechnen würde. Allerdings lassen manche Hausärzte einen kostenlosen Vitamin-D-Test im Rahmen der 2jährigen Untersuchung zu, die man ab 35 Jahre haben kann. Auch der Endokrinologe als Stoffwechsel-Spezialist kann kostenlos solch einen Test anordnen. Hauptsache ist: Sie haben ein Auge auf Ihren Spiegel.

Warum nur finanzieren Krankenkassen nicht eine generelle Anhebung des Vitamin D-Spiegels um erhebliche Kosten zu sparen? Ich kenne leider die Verstrickung der Pharmaindustrie in die Planungen der Krankenkassen nicht und kann dies nur Ihren eigenen Verschwörungstheorie-Phantasien überlassen. Aber es ist schon verwunderlich, dass einfache und kostengünstige Mittel nicht genutzt werden, um Krankheiten zu verbessern und die Gesamtkosten in sehr erheblichem Umfang zu senken.

 

Quellen:

Arnold, Greg: New Study Puts Cost on Vitamin D Deficiency. In: http://www.naturalhealthresearch.org/new-study-puts-cost-on-vitamin-d-deficiency/ (Abruf vom 09.04.2017).

Daniells, Stephen: Vitamin D could save Germany €40 billion in health costs. In: http://www.nutraingredients.com/Research/Vitamin-D-could-save-Germany-40-billion-in-health-costs (Abruf vom 09.04.2017).

Vitamin D Council: Vitamin D and calcium supplementation could save Europe nearly €4 billion in healthcare costs. In: https://www.vitamindcouncil.org/vitamin-d-and-calcium-supplementation-could-save-europe-nearly-e4-billion-in-healthcare-costs/ (Abruf vom 09.04.2017).

Peiris AN / Bailey BA / Manning, T.: The relationship of vitamin D deficiency to health care costs in veterans. In: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19149342 (Abruf vom 09.04.2017).

VitaminDWiki: Sparen 2 Milliarden Dollar jährlich in Brüche, wenn nehmen Vitamin D und Calcium – Frost and Sullivan September 2013. In: https://www.vitamindwiki.com/tiki-index.php?page_id=6011 (Abruf vom 09.04.2017)

Nutraceutical Business Review: Cost of dealing with bone fractures could plunge with wider use of calcium + vitamin D supplements. In: https://www.nutraceuticalbusinessreview.com/news/article_page/Cost_of_dealing_with_bone_fractures_could_plunge_with_wider_use_of_calcium__vitamin_D_supplements/126230 (Abruf vom 09.04.2017).

Zentrum der Gesundheit: Knochendichte erhöhen. In: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/starke-knochen-ia.html (Abruf vom 09.04.2017).

Vitamin D3 – Was ist das?

Vitamin D3 ist ein elementarer Bestandteil des menschlichen Körpers und notwendig um unseren Organismus lange und gesund am Laufen zu halten. Es reguliert tausende von Prozessen im menschlichen Körper. Bis vor ein paar Jahren war die Wissenschaft davon überzeugt, dass Vitamin D ausschließlich durch Sonneneinstrahlung auf die menschliche Haut über Nieren, Herz und Leber produziert werden kann. Heute weiß man, dank dem Dermatologen, Psychologen und Biophysiker Prof. Michael F. Holick dass praktisch jede Zelle im Körper die Produktion von Vitamin D3 umsetzen kann.

Was kann Vitamin D3?

Vitamin D3 ist ein Heilmittel für den Körper, so Holick. Es ist in der Lage leichte bis schwere Erkältungen, Grippe oder schlimmere Erkrankungen des Gewebes und der Knochen zu heilen. Besonders effektiv ist der Einsatz von Vitamin D3 bei Brust-, Prostata- oder Darmkrebs, da es genau dort das Wachstum der Krebszellen verhindert. Im Umkehrschluss wird sogar angenommen, dass Vitamin D3 Mangel, als direkte Ursache für die Entstehung von bösartigen Tumoren oder Krebszellen festgemacht werden kann. Zahlreiche Studien belegen diese Annahmen.
Im Jahr 2014 veröffentlichte das Britische „Journal of Cancer“ einen Artikel in dem es die positiven Wirkungsweisen von Vitamin D3 auf die Krebszelleneindämmung beschreibt und mit neuesten wissenschaftlichen Fakten belegt.

Man kann heute bis zu 15 verschiedene Krebsformen in direkte Verbindung zu einem Vitamin D3 Mangel bringen. Dazu zählen Brust- und Darmkrebs aber auch viele andere Formen.

Die derzeitige Situation im Großraum Europa und den USA

Studien, die bereits im Jahr 2012 vom Bundesamt für Gesundheit durchgeführt und veröffentlicht wurden zeigen eine Auswertung des durchschnittlichen Vitamin D3 Vorrats im menschlichen Körper der Bevölkerung. Im Durchschnitt mangelt es knapp 50% der Bevölkerung der Schweiz sowie Deutschland an Vitamin D3. Werte zwischen 50 und 75 nmol/l gelten laut Definition als Mangelzustand. Derzeit liegt der durchschnittliche Wert bei weniger als 50 nmol/l. In Deutschland wurden zu diesem Zeitpunkt knapp 4000 Menschen aller Altersgruppen in die Studie einbezogen. Auch hier konnte ein erheblicher Vitamin D Mangel bei mehr als 57% der Teilnehmer festgestellt werden. Dazu kommt, dass die Vitamin D Unterversorgung im größeren Umfang bei Frauen über 65 festgestellt werden konnte. Sehr ähnliche Ergebnisse wurden in den USA festgestellt. Dabei wurden folgenden Werte ermittelt: Etwa 40% der Gesamtbevölkerung leidet unter einem unzureichenden Vitamin Vorrat, darunter 76% aller schwangeren Frauen und sogar 81% deren Neugeborenen. Gerade die ältere Bevölkerung weist einen enormen Mangel auf, weshalb immer häufiger Krankheiten in den Vordergrund treten.

Wieso ist der Vitamin D3 Mangel innerhalb der Bevölkerungsdichte so hoch?

In den Medien und Informationsportalen und in Ratgebern gegen bestimmte Krankheiten ist von Vitamin D3 häufig nichts zu lesen. Woran kann das liegen? Die Wissenschaft hat bereits durch zahlreiche Studien belegt, dass ein ausreichender Vitamin Haushalt das Leben und den Körper der Menschen jung und gesund hält.
Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass eine Stunde in der Sonne, die Lebensdauer der Zellen und deren Wirkungsweise um ein vielfaches steigern kann. In der Werbung werden aber nur Sonnenschutzmittel angepriesen, nicht die Wirkung der Sonne selbst. Sonnenschutzmittel kann die Wirkung der Sonneneinstrahlung derart vermindern, dass bereits Lichtschutzfaktor 15 die Vitamin D3 Produktion um 100% blockiert. Die fehlgeleiteten Informationen der Industrie schränken die Menschen in einem extremen Maß ein.

Die Medizin und die Pharmaindustrie scheinen diese Informationen zwar zu bekommen, setzen Sie aber nicht um. Vielleicht liegt das gerade daran, dass man Sonnenlicht weder patentieren noch teuer in Dosen verkaufen kann.

So können Sie Ihren Vitamin D3 Haushalt im Sommer und Winter aufrechterhalten

Glücklicherweise ist unser Körper in der Lage Vitamin D3 zu speichern. Da die Sonneneinstrahlung im Winter gerade in Deutschland sehr gering ausfällt und besonders die arbeitende Bevölkerung dann häufig keine Zeit mehr hat, sich in der Sonne aufzuhalten sollten Sie wissen, dass Sie Ihre Vitamintanks im Sommer füllen und über den Winter aufbrauchen können. Sie sollten täglich circa 30 Minuten in der Sonne verbringen – ohne Sonnenschutzmittel. Vitamin D wird in den körpereigenen Fettzellen gespeichert. Hier geht ein weiteres Problem einher, dass im Zusammenhang mit Vitaminmangel steht. Obwohl Vitamin D3 in den Fettzellen gespeichert wird, wird bei Übergewicht das Vitamin nicht mehr an den Körper abgegeben. Daher leiden besonders häufig auch fettleibige Menschen an dieser Mangelerscheinung.
Im Sommer – von April bis September – sollten Sie darauf achten täglich mindestens für 15 Minuten in der Sonne zu liegen. Je dunkler der Teint desto länger sollte das Sonnenbad dauern. Dabei sollten Sie gerade die Mittagssonne nutzen, da diese relativ hoch steht und die wichtigen UVB-Strahlen Sie auch erreichen können.
Nicht vergessen: Vor dem geschlossenen Fenster zu sitzen und sich bestrahlen zu lassen hat keinerlei Effekt. Die UV-Strahlen können das Glas nicht durchdringen.
Im Winter – von Oktober bis März – fehlt die tägliche Sonne und damit die Möglichkeit dem Körper Vitamin D3 in seiner natürlichen Form zuzuführen. Da die Sonne im Winter zu tief steht, erreichen die wertvollen Strahlen die Haut eigentlich nicht. Der Körper zehrt nun von seinen Reserven. Daher entstehen auch immer gegen Februar-März die gefürchteten Grippewellen, weil die Menschen zu diesem Zeitpunkt meist den Vitamin D Vorrat aufgebraucht haben und der Körper sich nicht mehr selbst gegen Viren und Bakterien schützen kann.

Können Sie Vitamin D3 auch über die Nahrung aufnehmen?
Viele Ärzte schwören darauf, dass das benötigte Vitamin auch über die Nahrung aufgenommen werden kann. Theoretisch stimmt das, praktisch irgendwie nicht. Vitamin D3 ist beispielsweise in Milch enthalten. Um aber die nötige Menge davon in den Körper zu speisen müssten Sie täglich knapp 22 Liter Milch trinken, eine unmögliche Angelegenheit. Eine Ernährungsumstellung auf Fisch, besonders Makrele oder Lachs, circa 3 bis 4-mal die Woche kann auch eine ausreichende Versorgung garantieren. Wer dann keinen Fisch mag hat mehr oder weniger Pech gehabt. Auch hier gilt aber, dass eine enorme Zufuhr von Fisch nötig ist, um den Bedarf zu decken – circa 1 Kilogramm Fisch täglich.
Sogenannte Vitamin Präparate und Ergänzungsmittel versprechen hier zwar Abhilfe sind aber auch mehr oder weniger nutzlos. Die Dosierungen, gerade die die in den vielen Drogeriemärkten existieren, sind zu schwach und nützen dem Körper nichts. Wenden Sie sich hierfür an Ihren Hausarzt, denn in der Apotheke können Sie auf Rezept auch hochdosierte Vitamin D3 Präparate kaufen.

13 Mythen über Vitamin D – Teil 3

Ich habe bereits in zwei Berichten über Vitamin-D-Mythen berichtet, über die ich in Gesprächen oder im Netz immer wieder stolpere. Ich möchte in diesem dritten Teil auf folgende Mythen eingehen:

  1. Ich kann mich ganz schnell mit Vitamin D überdosieren, da muss ich vorsichtig sein
  2. Ich kann meinen Spiegel mit kleinen Dosen an Vitamin-D wieder hochfahren
  3. Mein Arzt ist gegen Vitamin-D-Einnahme und mein Arzt hat immer Recht, schließlich ist er Arzt

Und hier meine Antworten auf diese Behauptungen:

  1. Ich kann mich ganz schnell mit Vitamin D überdosieren, da muss ich vorsichtig sein.

Das Argument höre ich oft – es scheint bei vielen eine völlige Panik zu bestehen, sich mit Vitamin D zu vergiften. Wenn einen der Arzt eine Tablette verschreibt, hat man kaum Angst vor den Nebenwirkungen, aber ein Vitamin wird als gefährlich angesehen – das will mir nicht in den Kopf. Aber ich will diese Leute ernst nehmen und erstmal beruhigen: So schnell vergiften Sie sich nicht mit Vitamin D! Die ersten Vergiftungserscheinungen treten bei einen Spiegel von 150 ng/ml auf – Sie müssten bei einem Anfangsspiegel von 30 ng/ml schon 1,2 Millionen Einheiten an Vitamin D3 zu sich nehmen, damit das passiert! Ich hatte dazu einen Artikel geschrieben: „Mit Vitamin D vergiften“. Sie können ganz einfach der Vergiftung vorbeugen, indem Sie sich ausrechnen, wieviel Vitamin D Sie benötigen. Dr. Raimund von Helden hat dazu ein Buch geschrieben: „Gesund in 7 Tagen“ – nehmen Sie die Formel daraus und rechnen Sie es sich aus! Sie müssen nur einen Anfangswert haben – messen lassen (!) – und einen Zielwert, und dann können Sie sich ausrechnen, wieviel Vitamin D Sie brauchen – sowohl als Anfangsdosis zum Hochbringen des Spiegels wie auch als Erhaltungsdosis zum Erhalt des Spiegels. Was ein gesunder Zielwert ist? Darüber streiten sich die Mediziner. Es gibt tatsächlich Ärzte, die schon einen Spiegel von 20 ng/ml als ausreichend ansehen, doch aus meiner Sicht ist das schon eine absolute Unterversorgung.  Doch was ist ein guter Zielwert? Das ist Ihre ganz persönliche Entscheidung. Mal als Gedanken: Surfer, die viel in der Sonne sind, haben auf Hawaii einen Wert von 70 ng/ml. Und die Lifeguards auf Hawaii sogar einen Wert von 100 ng/ml. Der Körper kann also, wenn er die Chance dazu bekommt, von selbst einen Spiegel von 70-100 ng/ml anpeilen. Was peilen Sie an?

Illustration Vitamine, Medizin

 

2. Mein Arzt ist gegen Vitamin-D-Einnahme und mein Arzt hat immer Recht, schließlich ist er Arzt.

Das ist ein tragischer Gedankengang! Ärzte machen nie Fehler? Wie kann es dann sein, dass jährlich fünf mal mehr Menschen in Kliniken durch Behandlungsfehler sterben, als durch Verkehrsunfälle? Somit sterben 18.800 Menschen durch ärztliche Fehlentscheidungen und in 188.000 Fällen kommt es jährlich zu Behandlungsfehlern in Krankenhäusern –  also in 1 % der Fälle. In vielen Fällen wären die Fehler vermeidbar, so der Krankenhausreport. Ärzte sind eben auch nur Menschen. Und Menschen machen Fehler. Das ist der eine Aspekt dieser Frage. Der andere Aspekt ist, dass in der medizinischen Ausbildung kaum über Vitamin D gelehrt wird – ich bin mir sicher, Sie finden auf dieser Seite mehr Artikel über Vitamin D als ein Medizinstudent zu diesem Thema je lesen muss. Viele Ärzte sind somit nicht über Vitamin D informiert und kennen nur die Grenzwerte, die vom Labor vorgegeben werden. Bei bei manchen Laboren sind das nur 20 ng/ml – bei diesem Wert würde schon kein Mangel vorliegen – da greife ich mir an den Kopf! Gerade die Schulmediziner, die mit einer gewissen Arroganz nur das weitergeben, was sie an der Uni gelernt haben, sind meist nicht offen beim Vitamin-D-Thema. Was macht man also, wenn man seinen Spiegel beim Arzt messen lassen möchte und der Arzt den Kopf schüttelt? Mehrere Möglichkeiten:

  1. a) Sie sagen Ihrem Arzt, dass sie den Spiegel auf eigene Kosten messen lassen möchten und fragen ihn, ob er auf diese Einnahme verzichten will
  2. b) Sie messen ihn nicht und laufen weiterhin unterversorgt herum
  3. c) Sie messen ihn nicht sondern schätzen ihn – doch ich möchte betonen, dass man seinen Spiegel nicht „fühlen“ kann. Mir sind einige Fälle bekannt, bei denen Personen vor der Messung einen Mangel abgestritten haben und dann ganz erstaunt waren, dass ihr Spiegel bei unter 10 ng/ml war!!!
  4. d) Sie wechseln den Arzt und gehen zu einem der offen ist für Naturmedizin
  5. e) Sie bleiben beim Arzt und gehen zusätzlich zu einem Heilpraktiker
  6. f) Sie suchen auf eigene Faust ein medizinisches Labor auf und lassen sich dort Blut abnehmen und ihren Spiegel überprüfen (machen viele Labore, kostet ca. 30 Euro)
  7. g) Sie kaufen sich bei Amazon ein Vitamin-D-Test-Kit (einfach „Vitamin D Test“ bei Amazon eingeben, kostet 28,-/29,- Euro).

Die Entscheidung liegt bei Ihnen…

Sie braucht allein, um den Spiegel zu halten ca. 35.000 IE in der Woche! (Ja, sie ist etwas beleibt…)

3. Ich kann meinen Spiegel mit kleinen Dosen an Vitamin-D wieder hochfahren.

Ich kenne jemanden, bei der ein Spiegel von 9 ng/ml diagnostiziert wurde. Der Arzt hat ihr daraufhin Vigantoletten mit 1000 IE verschrieben – sie sollte einmal täglich eine nehmen. Ernsthaft? Ernsthaft! Doch mit dieser kleinen Dosis hätte sie bei ihrem Körpergewicht den Spiegel nicht mal halten können geschweige denn hochfahren! Sie braucht allein, um den Spiegel zu halten ca. 35.000 IE in der Woche! (Ja, sie ist etwas beleibt…). Es ist ein absoluter Mythos, dass man mit kleinen Dosen den Spiegel hochfahren kann… Das geht rechnerisch nicht! Wenn Ihr Arzt sowas behauptet, dann wechseln Sie Ihren Arzt oder holen Sie sich eine zweite Meinung ein! (Von einem Naturmediziner z. B.). Ein kleiner Spiegel plus eine kleine Dosis gibt nunmal keinen großen Spiegel! Eins plus Eins gibt nunmal Zwei und keine Zweitausend! Wenig plus wenig bleibt wenig und nicht viel! Sie können mit kleinen Dosen nicht Ihren Spiegel hochfahren oder halten, sorry für meine klaren Worte! Und lassen Sie sich nicht täuschen, wenn in der Apotheke oder online im Vitaminshop eine Tagesdosis von 1000 IE als Richtwert angegeben wird – die müssen so etwas sagen, denn höhere Dosen dürfen nur Ärzte verschreiben! Deshalb wird jeder Apotheker und jeder Internet-Shop Ihnen nur 1000 IE Tagesdosis empfehlen, weil sonst kriegen sie richtig Ärger. Man findet deshalb im Internet immer „Depot“-Dosen, d.h. es werden z. B. Tabletten mit 5000 Einheiten verkauft und diese dann „Depot“ benannt – das müssen die machen, sonst dürften sie keine 5000 Einheiten verkaufen! Denn 5000 Einheiten wären zuviel, dass ein Shop sie als Tagesdosis vertreiben dürfte – deshalb verkaufen sie sie als „Depot“. Also: fallen Sie nicht auf diese Angaben herein. Informieren Sie sich selbst – auf dieser Seite,  auf anderen Seiten und durch Bücher – und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über Vitamin D. Denn nur Sie allein sind der Boss über Ihren Körper und kein Schulmediziner.

Sie wollen noch mehr zum Thema Mythen lesen? Hier die Behauptungen aus meinem ersten Teil:

  1. Wenn ich mich regelmäßig im Freien aufhalte, muss ich nicht auf meinen Vitamin -D-Spiegel achten
  2. Ich kann spüren, wenn mein Vitamin-D-Spiegel unten ist, erst dann muss ich welches einnehmen
  3. Vitamin D wird bei jeder Sonneneinstrahlung produziert, auch im Schatten
  4. Vitamin D wird auch im Winter produziert
  5. Ich muss mich immer mit Sonnenschutz eincremen, das hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Spiegel
  6. Mein Körpergewicht hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Status, das hat nur die Sonne.

Und in diesem Artikel finden Sie die Antworten auf folgende Vitamin-D-Mythen (Teil 2):

  1. Vitamin D schützt nicht vor Krankheiten, das ist übertrieben
  2. Dunkelhäutige Menschen haben keinen Vitamin D Mangel, da sie sich ohne Sonnenschutz länger in der Sonne aufhalten können
  3. Menschen in heißen Gegenden wie Indien haben auch keinen Vitamin D-Mangel, da sie ja dauernd Sonne haben

Quellen:

Frankfurter Allgemeine: AOK-Krankenhausreport: Mehr Tote durch Behandlungsfehler als durch Verkehrsunfälle. In: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/aok-krankenhausreport-mehr-tote-durch-behandlungsfehler-als-durch-verkehrsunfaelle-12761937.html (Abruf vom 16.10.2016)
Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.
Gräber, René: Böse Sonne, gute Sonne: Neue Erkenntnisse zum Vitamin D. In: http://www.yamedo.de/blog/boese-sonne-gute-sonne-vitamin-d-2012/ (Abruf vom 16.10.2016)

13 Mythen über Vitamin D – Teil 2

Ich begegne immer wieder Menschen, die ein Problem mit der Einnahme von Vitamin D haben weil sie noch hartnäckigen Gerüchten über Vitamin D glauben. Lassen Sie mich auf diese Mythen eingehen. Den ersten Teil hatte ich bereits hier gepostet, es folgt der zweite Teil. Hier die Behauptungen:

  1. Vitamin D schützt nicht vor Krankheiten, das ist übertrieben
  2. Dunkelhäutige Menschen haben keinen Vitamin D Mangel, da sie sich ohne Sonnenschutz länger in der Sonne aufhalten können
  3. Menschen in heißen Gegenden wie Indien haben auch keinen Vitamin D-Mangel, da sie ja dauernd Sonne haben

Und hier meine Antworten auf solche Kommentare:

  1. Vitamin D schützt nicht vor Krankheiten, das ist übertrieben

Ich kann natürlich nicht versprechen „nehmt Vitamin D und ihr werdet nie krank“ und auch nicht „nehmt Vitamin D und ihr werdet wieder gesund“, denn eine Krankheit ist immer eine komplexe Angelegenheit. Ich weiß nicht, ob der Auslöser Ihrer letzten Grippe einfach der war, dass Ihnen jemand voll ins Gesicht gehustet hat und Sie gleichzeitig wegen Stress ein heruntergefahrenes Immunsystem hatten oder ob ihr Immunsystem die Viren nicht abhalten konnte, weil ihm zu wenig Vitamin D zur Verfügung stand. Aber wenn Sie auf dieser Seite surfen – oder auch auf anderen über Vitamin D – werden Ihnen viele Studien begegnen, die einen Zusammenhang zwischen dem Spiegel und der Ausprägung der Krankheit oder einer besseren/schnelleren Genesung herstellen.

gesundes Essen - Salat

Diese Studien versprechen auch nie „Heilung durch Vitamin D“ sondern formulieren viel vorsichtiger „es scheint einen Zusammenhang zu geben“ – und dieser Zusammenhang ist interessant. Ja, es scheint so zu sein, dass sich der Körper bei manchen Krankheiten mit einem besseren Vitamin-D-Spiegel leichter von verschiedenen Krankheiten erholt. Deshalb kann vermutet werden, dass der Körper mit ausreichend Vitamin D Krankheiten besser bekämpfen kann, ja es kann durchaus sein, dass viele Krankheiten bei gesundem Spiegel gar nicht erst auftreten. Ich glaube auch, dass es so ist, dass Leute mit einem hohen Spiegel weniger häufig und weniger dramatisch krank werden, doch das ist nur eine persönliche These, ich kenne dazu keine Untersuchung. Dazu müsste es Langzeit-Studien geben, in die auch Menschen mit aufgenommen werden, die ihren Spiegel über Jahre gewissenhaft hoch halten – solch eine Studie ist mir nicht bekannt. Mir reicht es zu wissen, dass es diesen Zusammenhang gibt und ich wäre naiv zu glauben, ich bräuchte erst Vitamin D wenn ich krank werde. Vorsorge ist immer noch besser als Heilung.

2. Dunkelhäutige Menschen haben keinen Vitamin D Mangel, da sie sich ohne Sonnenschutz länger in der Sonne aufhalten können

Genau das Gegenteil ist der Fall: Dunkelhäutige Menschen haben noch eher die Wahrscheinlichkeit einen Mangel zu haben, wie Hellhäutige! Denn: Je dunkler die Haut, umso mehr blockiert die Haut selbst die Sonne ab und produziert weniger Vitamin D! Das hat drastische Auswirkungen auf Leute mit einem dunkleren Hautton, die jahrelang in unseren Breitengraden leben! In America z. B. gibt es eine Studie, nach der 65 % der Afroamerikaner mit Vitamin D unterversorgt sind, verglichen mit 20 % der Kaukasier. Diese Zahlen verwundern mich, denn 20 % Mangel bei den Kaukasiern ist ein viel zu niedriger Wert. Ich nehme an, dass hier die Grenze für Mangel sehr niedrig gelegt wurde  –wenn man einen höheren Schwellenwert annimmt, würden viel mehr Untersuchte mit einem Vitamin-D-Mangel diagnostiziert worden sein. Der Punkt, den ich aber hier machen möchte, ist, dass die Zahl der Personen mit einem Mangel um mehr als das 3fache bei Afroamerikanern höher war als bei hellhäutigen Kaukasiern. D. h. wenn Sie einen dunkleren Hautton haben, müssen Sie die Überprüfung Ihres Vitamin-D-Mangels umso ernster nehmen! Ich saß auch mal in einem Zug, in dem eine Gruppe von Kindergartenkindern mit ihren Erziehern waren und einen Ausflug machten. Es war Sommeranfang und so cremten die Erzieher ihre Kinder mit Sonnenschutz ein. Eines ihrer Kinder war ein sehr dunkelhäutiger Junge, der sich sicherlich eine lange Zeit in der Sonne aufhalten könnte, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Doch die Erzieher cremten ihn auch ein. Die Szene schmerzte mir, denn dieser junge Bursche hatte wahrscheinlich eh schon einen Mangel und dann hat er noch nicht einmal die Chance, ein bisschen Vitamin D selbst in der Haut zu produzieren. Denn mit der Sonnenmilch auf der Haut kann er durch den Sonnenschutz kein Vitamin D produzieren. Wenn Sie also selbst dunkelhäutig sind, cremen Sie sich nicht sofort mit Sonnenschutzmittel ein!

Ein sehr dunkelhäutiger Typ darf in etwa 6x länger in der Sonne ohne Sonnenschutz sein, als ein sehr hellhäutiger Typ!

Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie Ihren Hautarzt! Und vor allen Dingen: Überprüfen Sie Ihren Vitamin D-Spiegel!!!!

3. Menschen in heißen Gegenden wie Indien haben auch keinen Vitamin D-Mangel, da sie ja dauernd Sonne haben

Tatsächlich gibt es in Indien ganzjährlich ausreichend Sonne zum gesunden Sonnenbad. Doch die Faktenlage zeigt, dass auch in Indien ein Großteil der Bevölkerung einen Vitamin-D-Mangel hat: in einer Studie hatten 69 % der Inder einen deutlichen Mangel, weitere 15 % waren ebenfalls unterversorgt (wobei ich hier die Grenzwerte nicht kenne) und somit hatten 84 % der Bevölkerung einen zu niedrigen Spiegel! In einer anderen Studie hat man 2.119 Personen, die im medizinischen Bereich arbeiten, untersucht und kam zu noch drastischeren Zahlen: 79 % hatten einen deutlichen Mangel, weitere 15 % waren unterversorgt und somit hatten nur 6 % einen gesunden Vitamin-D-Spiegel! Sechs Prozent! Woran liegt das? Das liegt am Arbeitspensum, viele Inder müssen lange arbeiten und haben kaum Zeit, in die Sonne zu kommen. Die schöne Sonne bringt einem somit gar nichts, wenn man keine Zeit hat, in ihr zu baden! Das geht uns Europäern ähnlich: Viele arbeiten von morgens 8/9 Uhr bis 17/18 Uhr – und haben somit an 5 Tagen in der Woche auch im Hochsommer keine Zeit, Vitamin D zu produzieren – denn morgens um 8 und abends um 18 Uhr ist dazu die Sonne wieder zu schwach. Die einzige Zeit ist am Wochenende – der wer badet da schon 2 Tage stundenlang in der Sonne? Deshalb ist es weise, auch im Sommer auf seinen Vitamin-D-Spiegel zu achten. Und im Winter erst recht!

Falls Sie noch mehr Mythen über Vitamin D interessiert: Hier die Themen meines ersten Teils über Vitamin D-Mythen:

  1. Wenn ich mich regelmäßig im Freien aufhalte, muss ich nicht auf meinen Vitamin -D-Spiegel achten
  2. Ich kann spüren, wenn mein Vitamin-D-Spiegel unten ist, erst dann muss ich welches einnehmen
  3. Vitamin D wird bei jeder Sonneneinstrahlung produziert, auch im Schatten
  4. Vitamin D wird auch im Winter produziert
  5. Ich muss mich immer mit Sonnenschutz eincremen, das hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Spiegel
  6. Mein Körpergewicht hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Status, das hat nur die Sonne.
  7. Vitamin-D nehme ich doch auch mit der Nahrung zu mir und ich ernähre mich doch so gesund, deshalb brauche ich keine Vitamin-D-Pillen

Und hier die Themen meines dritten Teils über Vitamin D Mythen, der noch kommen wird:

  1. Ich kann mich ganz schnell mit Vitamin D überdosieren, da muss ich vorsichtig sein
  2. Ich kann meinen Spiegel mit kleinen Dosen an Vitamin-D wieder hochfahren
  3. Mein Arzt ist gegen Vitamin-D-Einnahme und mein Arzt hat immer Recht, schließlich ist er Arzt

Quellen:

von Helden, Raimund: Die Zifferblatt-Regel als Memo-Technik für das Sonnenbad. In: http://www.vitamindelta.de/dosierung/sonnendauer.html  (Abruf vom 16.10.2016)

Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

Saley, Kate: Are vitamin D supplement needs similar in Caucasian & African American women? In: https://www.vitamindcouncil.org/blog/are-vitamin-d-supplement-needs-similar-in-caucasian-african-american-women/  (Abruf vom 16.10.2016)

The Health Site: Majority of Indian doctors are vitamin D deficient: Dr. Sanjay Kalra. In: http://www.thehealthsite.com/news/majority-of-indian-doctors-are-vitamin-d-deficient-dr-sanjay-kalra-ag0616/ (Abruf vom 16.10.2016)

Vitamin D3 und die neuzeitliche Cryotherapy

Mit Kälte und Vitaminen zu ganzheitlichem Wohlgefühl

Ein gesunder Organismus ist die Basis für ein glückliches Leben. Vor allem die Bedeutsamkeit eines ausgeglichenen Vitaminhaushalts wird dabei häufig unterschätzt, denn er verleiht dem Körper Energie und schützt ihn vor gefährlichen Erkrankungen.

Frau in Kryolipolyse Kammer

Patientin in Kältekammer, auch cryo chamber, genannt.

Gerade Vitamin D3 hat einen entscheidenden Einfluss, der sich nicht nur physisch, sondern auch psychisch äußert. Natürlich ersetzt dies bei schweren Erkrankungen oder ungeklärten Symptomen nicht den Gang zu einem Facharzt oder die medikamentöse Behandlung, doch es ist eine wertvolle Prävention und kann zugleich als begleitende Therapie eingesetzt werden, um zu mehr Vitalität zu verhelfen.

Ein Leitgedanke, den auch ein anderes Verfahren verfolgt, das sich im Gesundheitswesen etablieren konnte, nämlich die Cryotherapy, oder auch Kryotherapie genannt. Sie ist eine fortschrittliche Entwicklung unter den Thermotherapien, die durch Kälteeinwirkung verschiedenste Beschwerden langfristig lindern kann.

Kryotherapie – die fortschrittliche Methode für ein allgemeines Wohlbefinden

Das Konzept der Kryotherapie beruht auf den positiven Auswirkungen von Temperaturunterschieden zwischen dem Organismus und seinem Umfeld. Sie sind seit Generationen anerkannt und gelten als hilfreiches Vorgehen bei den verschiedensten Erkrankungen.

Gemäß der Bezeichnung „cryo“, die im Griechischen „kalt“ bedeutet, basiert der Erfolg jener Vorgehensweise auf einer plötzlichen und intensiven Kältezufuhr, die mittels flüssigem Stickstoff erzeugt und welcher der Körper ausgesetzt wird. Darum ist die Cryotherapy bei mehreren Problematiken wirksam. Sie erhöht beispielsweise die Leitfähigkeit der Nerven oder entkrampft die Muskulatur. Außerdem kann sie die Blutversorgung vorübergehend senken, da sie auch in die tiefen Gefäße eindringt. Infolgedessen verringert sich das Risiko für die Bildung gefährlicher Ödeme. Nicht umsonst gilt die Cryotherapy als Prozedere ohne schwerwiegende Nebenwirkungen und eignet sich auch für ältere Patienten. Allerdings gibt es differente Formen der Kältebehandlung.

Obendrein erzielt das Cryo-Verfahren eine Leistungssteigerung, belebt und ist fähig, erkranktes Gewebe absterben zu lassen, und zwar auf eine äußerst sanfte Weise

Der Ablauf der Cryotherapy – risikoarme Technik mit wertvollem Effekt
Innerhalb der Cryotherapy wird zwischen einer Gefrierung gezielter Körperbereiche und der Ganzkörperkältetherapie unterschieden. Letztere findet meistens in einer Kältekammer (cryo chamber), mit freier Kopfpartie, oder der Kältesauna für eine komplette Kühlung statt. Die Behandlung dauert nie länger als fünf Minuten und die Temperaturen erreichen bis zu -120 Grad. Es werden für gewöhnlich Kuren oder mehrere Sitzungen in kurzen Abständen empfohlen, um die bestmöglichen Resultate anzustreben

Schmerzen sollte der Patient aber nicht verspüren, eher ein leichtes Kribbeln. Außer kurzzeitigen Rötungen oder Schwellungen kommt es auch zu keinen Begleiterscheinungen, wenn der Nutzer gesund ist. Stattdessen stellt sich unmittelbar nach der Therapie eine Verbesserung der Beschwerden ein.

Auf den ersten Blick scheinen diese neuartige Methodik und die Einnahme von Vitamin D3 sicher keine Gemeinsamkeiten zu haben, doch im Gegenteil. Wer die beiden Lösungsansätze genauer betrachtet, wird erkennen, dass die Kälte-Therapie und eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen viele einheitliche Ziele verfolgen.

Vitamin D3 und Cryotherapy – zwei Lösungen für ein gemeinsames Ergebnis
Sowohl ein optimaler Vitamin D3-Spiegel als auch die Kälte-Behandlung können die Abwehrkräfte stärken und damit Erkältungen sowie anderen Beschwerden vorbeugen. Zudem hemmen beide Verfahren den Alterungsprozess, fördern den Muskelaufbau sowie die Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems, schwächen chronische Schmerzen und wirken sich wohltuend auf den Gemütszustand aus.
Somit fühlt sich der Körper fitter, der Geist wacher und es werden mehr Glückshormone freigesetzt. Dies bekämpft Depressionen, senkt die Gefahr für ein Burn-out und stellt das innere Gleichgewicht her. Daraus resultiert ebenfalls eine gute Schlafqualität.

Noch deutlicher werden die Gemeinsamkeiten der Therapieformen aber im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen, wie Multiple Sklerose oder Fibromyalgie, denn dort kann die Symptomatik durch Vitamine oder eine Kälte-Anwendung wesentlich verbessert werden. Nicht zuletzt zeigen die Kälte-Therapie (cold therapy) und Vitamin D3 ihre Erfolgsresultate bei dem Kampf gegen Krebs, da die Kälte Tumorgewebe gefrieren lässt, wodurch dies den Zelltod durchläuft, während Vitamin D3 auch präventiv gegen Krebserkrankungen wirkt.

Am Ende muss aber jeder selbst entscheiden, wie und ob er Vitamin D3 sowie die Cryotherapy, oder auch cold therapy, nutzt. Auch die Erfolge sind verschieden und orientieren sich an vielen Faktoren. So erfordert die Wirksamkeit von Vitamin D3 ebenfalls einen gesunden Magnesium-Spiegel. Andernfalls kann der Organismus die Inhaltsstoffe nicht korrekt verwerten. Das Cryo-Verfahren ist hingegen nicht für Schwangere, Kinder oder Menschen mit einer Überempfindlichkeit in Bezug auf Kälte gedacht, sodass jene Zielgruppe gar nicht davon Gebrauch machen kann. Insofern die Voraussetzungen aber gegeben sind, wäre auch eine Kombination aus der Einnahme von konzentriertem Vitamin D3 und der Kryotherapie möglich. Auf diese Weise legen sie den Grundstein für eine aktive Alltagsgestaltung und mehr Lebensqualität.

13 Mythen über Vitamin D – Teil 1

Glauben Sie nicht diesen Gerüchten!

Es kursieren im Netz, in den Medien aber auch bei Freunden und Ärzten immer wieder Gerüchte über Vitamin D, die ich nun mal näher unter die Lupe nehmen möchte. Der Artikel hat 2 Teile, der zweite Teil folgt mit dem nächsten Beitrag. Hier nun die ersten 7 gängigen Mythen:

  1. Wenn ich mich regelmäßig im Freien aufhalte, muss ich nicht auf meinen Vitamin -D-Spiegel achten
  2. Ich kann spüren, wenn mein Vitamin-D-Spiegel unten ist, erst dann muss ich welches einnehmen
  3. Vitamin D wird bei jeder Sonneneinstrahlung produziert, auch im Schatten
  4. Vitamin D wird auch im Winter produziert
  5. Ich muss mich immer mit Sonnenschutz eincremen, das hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Spiegel
  6. Mein Körpergewicht hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Status, das hat nur die Sonne.
  7. Vitamin-D nehme ich doch auch mit der Nahrung zu mir und ich ernähre mich doch so gesund, deshalb brauche ich keine Vitamin-D-Pillen

Und hier meine Antworten auf solche Kommentare:

1. Wenn ich mich regelmäßig im Freien aufhalte, muss ich nicht auf meinen Vitamin -D-Spiegel achten

Sie halten sich also regelmäßig im Freien auf… und das OHNE viel Kleidung und OHNE Sonnenschutz? Sie sind deshalb schon knackebraun? Dann Herzlichen Glückwunsch! Sie produzieren wahrscheinlich tatsächlich mehr Vitamin D als der Bundesdurchschnitt. Ich bin jedoch der Meinung, dass sich JEDER in unseren Breitengraden testen lassen muss, um eine Unterversorgung auszuschließen. Es reicht eben nicht, die Nase im Café für eine Stunde in die Sonne zu strecken und dann zu glauben, man habe genügend Vitamin D für die nächsten Tage getankt. Es reicht auch nicht, den Weg zur Arbeit auf dem Fahrrad zurück zu legen – morgens um 8 werden Sie noch kein Vitamin D auf Ihrem Fahrrad produzieren und auch wenn Sie um 12 Uhr fahren, werden Sie wohl kaum im T-Shirt und in Shorts auf die Arbeit fahren und genügend Hautflächen frei haben, um ausreichend Sonne tanken zu können.

2. Ich kann spüren, wenn mein Vitamin-D-Spiegel unten ist, erst dann muss ich welches einnehmen

Sie können spüren, ob Ihr Vitamin D-Spiegel bei 50 oder 10 ng/ml ist? Woran machen Sie das fest? Bekommen Sie dann Krankheitssymptome? Die meisten Menschen spüren den Mangel erst, wenn der Körper Alarm schlägt, bzw. wenn er z. B. immer wieder eine Erkältung einfängt oder man sich oft schlapp und matt fühlt. Doch man muss nicht erst so lange warten, bis das der Fall ist, man kann auch früher eingreifen und darauf aufpassen, dass der Spiegel nicht nach unten fällt (indem man sich ausrechnet, wieviel Vitamin-D man einnehmen muss).

Wenn Sie den Mangel schon spüren, ist der Spiegel schon zu weit im Keller. Nehmen Sie Vitamin D nicht nur zur Krankheitsbekämpfung sondern auch als Vorsorge ein! Ihnen muss es nicht erst schlecht gehen, bevor Sie welches einnehmen.

Überprüfen Sie Ihren Spiegel, dann können Sie sich ausrechnen, wieviel Vitamin D Sie brauchen (die Formel ist von Dr. Raimund von Helden in seinem Buch „Gesund in 7 Tagen“). Leider meinen viele Menschen auch zu spüren, dass sie nicht unterversorgt sind, einfach weil sie ab und zu in die Sonne gehen. Sie meinen es zu wissen und lassen bewusst, obwohl sie oft krank werden, nicht ihren Vitamin-D-Spiegel messen. Lassen Sie mich in aller Deutlichkeit sagen, dass niemand wirklich seine Spiegelhöhe erspüren kann. Es braucht dazu einen Bluttest, alles andere ist Raten oder Wahrsagerei. Riskieren Sie nicht Ihre Gesundheit und Lebensqualität aufgrund von gerateten Werten! Niemand kann seine Spiegelhöhe „erspüren“.

3. Vitamin D wird bei jeder Sonneneinstrahlung produziert, auch im Schatten

Das ist ein absoluter Mythos. Es braucht die direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut, um Vitamin D zu produzieren. Im Schatten wird nichts produziert. Sie müssen schon in die Sonne und das auch tagsüber. Die Faustregel im Sommer heißt: Ist der Schatten kürzer als der Körper, produziert Ihr Körper Vitamin D. Ist der Schatten jedoch länger und die Sonne strahlt nicht mehr direkt von oben, dann wird auch weniger Vitamin D produziert.

4. Vitamin D wird auch im Winter produziert

Das ist prinzipiell nicht falsch, doch im Winter wird weit weit weniger Vitamin D produziert als im Sommer. Unsere Vitamin-D-Speicher leeren sich im Winter. Das Zentrum der Gesundheit rät dazu, im Winter zwecks Vitamin-D-Tanken ins Gebirge zu fahren oder ans Mittelmeer… wobei solche Trips aus meiner Sicht nicht ausreichen, um den Speicher wieder aufzufüllen.

5. Ich muss mich immer mit Sonnenschutz eincremen, das hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Spiegel

Oh doch! Der Sonnenschutz erzeugt eine Blockade auf der Haut, so dass die wichtigen UVB-Strahlen nicht in die Haut eindringen können und der Körper kein Vitamin D produzieren kann. Auch Leute mit einer empfindlichen Haut sollten beim Sonnenbaden ein paar Minuten wenigstens ohne Sonnenschutz Sonne tanken. Ich habe hier darüber einen Artikel geschrieben. Es gibt auf Amazon übrigens die „Sunfriend“ Armbänder, die man sich umschnallen kann. Man programmiert seinen Hautton ein und dann verrät einem das Armband, wie lange man gefahrlos in der Sonne bleiben kann, ohne sich einzucremen. So produziert man wenigstens für eine gewisse Zeit Vitamin D.

6. Mein Körpergewicht hat keinen Einfluss auf meinen Vitamin-D-Status, das hat nur die Sonne

Vitamin D ist fettlöslich und wird auch im Fettgewebe eingelagert. Das heißt nicht, dass Übergewichtigen mehr Vitamin-D- zur Verfügung steht, denn es ist eingelagert und nicht im Blutstrom. Meines Wissens muss gerade der Übergewichtige auf seinen Spiegel achten. Dr. Raimund von Helden hat dies in seiner Formel, mit deren Hilfe man sich ausrechnen kann, wieviel Vitamin D man substituieren muss, berücksichtigt. Je mehr man über dem Durchschnitt wiegt, desto mehr Vitamin D muss man zu sich nehmen. Das Körpergewicht hat somit doch einen Einfluss auf den Vitamin-D-Spiegel.

7. Vitamin-D nehme ich doch auch mit der Nahrung zu mir und ich ernähre mich so gesund – deshalb brauche ich keine Vitamin-D-Pillen

Tatsächlich gibt es Vitamin D in der Nahrung, und zwar in tierischen Produkten wie Eiern, Milchprodukten und vor allem Fisch  und auch ein paar Mikrogramm in Pilzen. Ich halte es dennoch für einen Mythos, dass es möglich ist, seinen Spiegel alleinig durch seine Nahrung zu stabilisieren und ich weiß auch gar nicht, ob es so gesund ist, soviel tierische Produkte zu sich zu nehmen. Also liebe Gesundesser, Veganer, Vegetarier, Glutenfreie, Rohköstler, Paleo-Anhänger und Smoothie-Schlürfer: Geht in die Sonne! Nehmt Vitamin D! Gesund essen allein reicht nicht! Vom „Grünzeug“ kriegt ihr kein Vitamin D!

Freuen Sie sich auch auf den zweiten Teil. Da will ich auf folgende Mythen eingehen:

  1. Vitamin D schützt nicht vor Krankheiten, das ist übertrieben
  2. Dunkelhäutige Menschen haben keinen Vitamin D Mangel, da sie sich ohne Sonnenschutz länger in der Sonne aufhalten können
  3. Menschen in heißen Gegenden wie Indien haben auch keinen Vitamin D-Mangel, da sie ja dauernd Sonne haben
  4. Ich kann mich ganz schnell mit Vitamin D überdosieren, da muss ich vorsichtig sein
  5. Ich kann meinen Spiegel mit kleinen Dosen an Vitamin-D wieder hochfahren
  6. Mein Arzt ist gegen Vitamin-D-Einnahme und mein Arzt hat immer Recht, schließlich ist er Arzt

Und welche Mythen kennen Sie? Wir können hier noch welche sammeln, vielleicht gibt es dann noch einen dritten Teil…

Quellen:

Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

Lebensmittel – Vitamin D. In: http://www.vitalstoff-lexikon.de/Vitamine-A-C-D-E-K/Vitamin-D/Lebensmittel.html (Abruf vom 15.07.2016)

Vitamin D Council: How do I get the Vitamin D my body needs? In: http://www.vitamindcouncil.org/about-vitamin-d/how-do-i-get-the-vitamin-d-my-body-needs/ (Abruf vom 15.07.2016)

Zentrum der Gesundheit: Vitamin D Zufuhr im Winter. In: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-d-im-winter-ia.html (Abruf vom 15.07.2016)

 

Diese 4 Nährstoffe sind wichtig für einen gesunden Geist

Haben Sie sich schon mal nach einem Besuch im Fast Food Restaurant so richtig glücklich gefühlt? Oder haben Ihnen die Gewissensbisse auf die Laune gedrückt? Eine ungesunde Ernährungsweise kann die Laune jedoch auch langfristig negativ prägen.

naehrstoffe-depressionNährstoffarmut tritt in westlichen Ländern wie Deutschland eigentlich kaum auf, es sind nur einige wenige Mikro- und Makronährstoffe bei denen ein Mangel gehäufter auftritt. Interessanterweise stehen gerade diese Nährstoffe in einem engeren Zusammenhang mit dem Glücksempfinden und innerer Entspanntheit, also den Aspekten unserer Psyche, die durch die heutige stressige Lebensweise häufig belastet werden.

Nachfolgend wollen wir uns diese Nährstoffe näher anschauen.

Omega-3 Fettsäuren für die gesunde Weiterleitung von Nervenimpulsen

Die Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA, die im Fisch und Fischöl vorkommen, sind inzwischen allgemein als ein bedeutender Beitrag zu einem gesunden Herzkreislaufsystem bekannt. Omega-3 Fettsäuren sind ein wichtiger Bestandteil von Nervenzellen, deren Zellmembranen sie eine gewisse Elastizität verleihen, sie schmiegsamer machen und die korrekte Informationsübertragung von einem Neuron zum anderen Neuron gewährleisten. Omega-3 Fette werden zudem in antientzündliche Botenstoffe umgewandelt, sie sind damit Gegenspieler zu Omega-6 Fetten, die im Körper zu proentzündlichen Botenstoffen umgewandelt werden. Ein ausgewogenes Gleichgewicht ist auch für die Psyche wichtig.

Unsere Vorfahren verzehrten Omega-3 und Omega-6 Fette ungefähr in einem 1:1 Verhältnis, heute beträgt dieses Verhältnis 1:8 zugunsten der proentzündlichen Omega-6. Weitab vom ursprünglichen Gleichgewicht.

Epidemiologische Studien zeigen wie Menschen mit einem hohen Risiko für oder einer bereits vorhandenen unipolaren oder bipolaren Depression gehäufter niedrige Omega-3 Werte im Blut aufweisen als die Durchschnittsbevölkerung (1, 2). Studenten die zuvor Omega-3 Fettsäuren einnahmen produzierten in Stresssituationen (Prüfungsstress) deutlich weniger Stresshormone, was für eine bessere Resilienz spricht (3).

Klinische Studien, in denen Menschen mit Depressionen mit einer hohen Dosis Omega-3 Fettsäuren behandelt wurden, zeigen gemischte Ergebnisse. Die Spanne in den Studien reicht von einer höheren Erfolgsrate wenn EPA und DHA als Ergänzung zur antidepressiven Therapie gegeben wurden bis hin zu keiner nachweisbaren Wirksamkeit (4).

Fazit: Lassen Sie es nicht an Omega-3 Fetten in Ihrer Ernährung mangeln, ein Ersatz für eine Therapie bei bereits erkrankten Menschen sind EPA und DHA jedoch nicht.

Zink unterstützt das Glückshormon Serotonin

Meeresfrüchte sind nicht nur reich an gesunden Fetten, sondern enthalten auch das Spurenelement Zink. Zink ist an der Zellteilung beteiligt und an der normalen Regulation der Gene.

Es spielt jedoch auch im Zusammenhang mit dem Glücksempfinden eine wichtige Rolle. So bindet Zink an die Serotonin Rezeptoren (5-HT1A-Rezeptor) an der Oberfläche der Nervenzellen und verstärkt die Wirkung des Glückshormons Serotonin (5). Zink bindet auch den erregenden NMDA-Rezeptor an den Nervenzellen und fährt dessen Aktivität herunter. Eine übermäßige NMDA-Rezeptor Aktivität ist nämlich stark assoziiert mit dem Vorkommen von Depressionen und Nerventoxizität (6).

Klinische Studien in denen 25-50 mg Zink zusammen mit Antidepressiva verabreicht wurden, erzielten bessere Ergebnisse als die Medikamente allein. Zudem sprachen durch die Supplementierung mit Zink mehr depressive Patienten auf die Therapie an, die zuvor therapieresistent waren (7). Ältere Menschen, Vegetarier und Schwangere sind anfälliger für einen Zinkmangel (8, 9).

Dennoch gilt auch hier: Bei bereits vorhandenen Depressionen sind die Studien mit Zink zwar umstritten, lassen Sie es jedoch nicht in Ihrer Ernährung fehlen. Fisch, Muscheln und Gouda Käse sind gute Zinklieferanten. Nutzen Sie keine hochdosierten Präparate, 3-9 mg Kapseln sind je nach Bedarf mehr als ausreichend, solange Sie ein gutes Präparat nutzen wie Zinkhistidin nutzen.

Magnesium entspannt die Nerven

Magnesium ist reichlich in Obst und Gemüse enthalten, die heute leider hinten anstehen müssen hinter Fast Food und raffinierter Ernährung. Aus der Forschung wissen wir jedoch: Ein Magnesiumentzug resultiert in ängstlichem und depressivem Verhalten (10).

Magnesium entfaltet eine natürliche, leicht entspannende Wirkung auf das Nervensystem indem es an die beruhigend wirkenden GABA-Rezeptoren bindet und deren Aktivität verstärkt (11). Die gleichen Rezeptoren an den Nervenzellen werden durch beruhigend wirkende Medikamente (Sedativa) angesprochen, jedoch wesentlich stärker. Magnesium ist also ein natürliches Mittel, das zur einen normalen psychologischen Funktion beiträgt und nach einem stressigen Alltag hilfreich sein kann leichter zur inneren Ausgeglichenheit zu finden.

Vitamin D das Sonnenvitamin

Sonniges Wetter macht einen buchstäblich glücklich. UV Licht trägt zur vermehrten Bildung des Vitamin D bei. Vitamin D wiederum erhöht im Gehirn die Umwandlung der Aminosäure Tryptophan zum Glückshormon Serotonin, indem es die Aktivität des Enzyms Tryptophan Hydroxylase 2 (TPH2) anregt und somit die Serotonin Konzentration ansteigen lässt (12).

Beobachtungsstudien zufolge haben Menschen mit hohen Vitamin D Werten ein fast halbiertes Risiko für depressive Erkrankungen verglichen mit jenen, die einen geringen Spiegel des Sonnenvitamins aufweisen (13).

In Deutschland leidet fast ein Drittel der Bevölkerung an einem deutlichen Vitamin D Mangel nach der Winterphase (14). Das macht nicht glücklich.

Natürlich zu mehr Glück

Die genannten Nährstoffe sind wichtig für das Glücksempfinden, innere Entspanntheit und eine einwandfreie Funktion des Nervensystems.

Die Empfehlung dazu ist ganz simpel: Essen Sie Fisch und Meeresfrüchte, damit decken Sie Ihren Bedarf an Omega-3 Fettsäuren und Zink, dazu einen Salat und zum Dessert genug Obst, so haben sie reichlich Magnesium zur Verfügung. Danach bewegen Sie sich ganz schnell nach Draußen und tanken etwas Frühlingssonne.

Quellenangabe:

Web:

Vitamin D (iNutro.com)
Magnesium (iNutro.com)

 

Fachpublikationen:

  1. Messamore E, McNamara RK. Detection and treatment of omega-3 fatty acid deficiency in psychiatric practice: Rationale and implementation. Lipids in health and disease. 2016;15(1):25. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26860589
  2. McNamara RK, Jandacek R, Tso P, Blom TJ, Welge JA, Strawn JR, et al. Adolescents with or at ultra-high risk for bipolar disorder exhibit erythrocyte docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid deficits: a candidate prodromal risk biomarker. Early intervention in psychiatry. 2016 Jun;10(3):203-11. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26486098
  3. Sawazaki S, Hamazaki T, Yazawa K, Kobayashi M. The effect of docosahexaenoic acid on plasma catecholamine concentrations and glucose tolerance during long-lasting psychological stress: a double-blind placebo-controlled study. Journal of nutritional science and vitaminology. 1999 Oct;45(5):655-65. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10683816
  4. Grosso G, Pajak A, Marventano S, Castellano S, Galvano F, Bucolo C, et al. Role of omega-3 fatty acids in the treatment of depressive disorders: a comprehensive meta-analysis of randomized clinical trials. PloS one. 2014;9(5):e96905. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24805797
  5. Barrondo S, Salles J. Allosteric modulation of 5-HT(1A) receptors by zinc: Binding studies. Neuropharmacology. 2009 Feb;56(2):455-62. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18951909
  6. Jaso BA, Niciu MJ, Iadarola ND, Lally N, Richards EM, Park M, et al. Therapeutic Modulation of Glutamate Receptors in Major Depressive Disorder. Current neuropharmacology. 2016 Mar 21. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26997505
  7. Nowak G, Siwek M, Dudek D, Zieba A, Pilc A. Effect of zinc supplementation on antidepressant therapy in unipolar depression: a preliminary placebo-controlled study. Polish journal of pharmacology. 2003 Nov-Dec;55(6):1143-7. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14730113
  8. Prasad AS. Zinc is an Antioxidant and Anti-Inflammatory Agent: Its Role in Human Health. Frontiers in nutrition. 2014;1:14. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25988117
  9. Saunders AV, Craig WJ, Baines SK. Zinc and vegetarian diets. The Medical journal of Australia. 2013 Aug 19;199(4 Suppl):S17-21. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25369924
  10. Murck H. Magnesium and affective disorders. Nutritional neuroscience. 2002 Dec;5(6):375-89. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12509067
  11. Poleszak E. Benzodiazepine/GABA(A) receptors are involved in magnesium-induced anxiolytic-like behavior in mice. Pharmacological reports : PR. 2008 Jul-Aug;60(4):483-9. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18799816
  12. Patrick RP, Ames BN. Vitamin D hormone regulates serotonin synthesis. Part 1: relevance for autism. FASEB journal : official publication of the Federation of American Societies for Experimental Biology. 2014 Jun;28(6):2398-413. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24558199
  13. Jaaskelainen T, Knekt P, Suvisaari J, Mannisto S, Partonen T, Saaksjarvi K, et al. Higher serum 25-hydroxyvitamin D concentrations are related to a reduced risk of depression. The British journal of nutrition. 2015 May 14;113(9):1418-26. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25989997
  14. Kramer J, Diehl A, Lehnert H. [Epidemiological study on the dimension of vitamin D deficiency in North Germany]. Deutsche medizinische Wochenschrift. 2014 Mar;139(10):470-5. PubMed PMID: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24570191. Epidemiologische Untersuchung zur Haufigkeit eines Vitamin-D-Mangels in Norddeutschland.

 

Epilepsie und Vitamin D

Bis zu 50 % weniger epileptische Anfälle bei höherem Vitamin D-Spiegel.
Epilepsie-Medikamente scheinen auch den Vitamin-D-Spiegel zu beeinflussen.

Epileptische Anfälle erleiden 4%–5% aller Menschen einmal im Leben, die sich dann aber nicht wiederholen. Doch Epileptiker kämpfen mit immer wieder auftretenden Anfällen, gegen die Sie Medikamente schlucken müssen. Es ist eine Krankheit, die im Gehirn entsteht – kann da Vitamin D überhaupt helfen?

Tatsächlich, nach Studien kann die Krampfanzahl deutlich bis zu 50 % zurückgehen, wenn der Vitamin D-Spiegel wieder auf ein gesundes Maß gebracht wird… wobei manche dieses Maß als bei 20 ng/ml ansehen, was ich persönlich nach meinen Recherchen immer noch als Mangel ansehe.

epilepsie-gehirn

Reduktion der Krampfanfälle durch Vitamin D schon 1974 nachgewiesen
Die älteste Studie ist von 1974, damals wurden 23 Epileptikern in 2 Gruppen aufgeteilt, und 9 von ihnen synthetisches Vitamin D2 gegeben (eine schlechtere Variante als das natürliche D3). Zur Kontrolle gab man einer Kontrollgruppe erst kein Vitamin D, dann Vitamin D2. Dabei hat man festgestellt, dass die Zahl der Anfälle bei der Gabe von Vitamin D zurückging. Die Untersuchungsleiter haben damals aber nicht den Vitamin D-Spiegel der Probanden untersucht, sondern nur Dosen zwischen 4.000 und 16.000 Einheiten an Vitamin D2 verteilt.

Von 450 Anfällen auf 30 Anfälle in 3 Monaten
Neuere Studien bestätigen dies: In einer Studie gab man 13 Probanden zwischen 40.000 und 200.000 Einheiten Vitamin D auf einmal, dann erhielten die Teilnehmer zwischen 2000 und 2.600 Einheiten täglich über einen Zeitraum von 3 Monaten.. Der Anfangsspiegel der Probanden war 4 ng/ml bis 34 ng/ml – mit einem Mittelwert von 11,8 ist dies viel zu niedrig. Durch die Gabe von Vitamin D3 konnte der Spiegel auf 23-45 ng/ml erhöht werden – im Schnitt auf 38 ng/ml. Dies ist aus meiner Sicht immer noch nicht im optimalen Bereich, doch die Resultate sind dabei schon erstaunlich:

  • im Schnitt reduzierte sich die Zahl der Anfälle um 40%.
  • Bei 10 Patienten hat sich die Anfallshäufigkeit verringert, bei 1 Patienten ist sie gleich geblieben und bei 2 Patienten hat sie sich erhöht.
  • 5 Patienten konnten ihre Anfallshäufigkeit um sogar 50% reduzieren.
  • Am deutlichsten zeigte sich der Unterschied bei der Person, bei denen der Vitamin D- Spiegel anfangs am niedrigsten war (4 ng/ml). Diese hatte vor der Vitamin-D3-Gabe 450 Anfälle in 3 Monaten – nach der Erhöhung auf einen Spiegel von 43,1 ng/ml hatte sie nur noch bis zu 30 Anfälle in 3 Monaten! Dies ist ein Rückgang um das 15fache bzw. um 93%!

Der Nachteil der Studie: Es gab nur wenig Probanden und keine Kontrollgruppe. Doch hätte ich Epilepsie, würde mich das Ergebnis persönlich ermutigen, als Epileptiker Vitamin D3 zu testen! Ich habe dabei nicht überlesen, dass bei 2 Probanden die Anfallshäufigkeit stieg, halte dennoch aber einen durchschnittlichen Rückgang von 40% als deutliches Argument dafür, seinen Vitamin D-Spiegel zu überprüfen und ihn auf ein gesundes Maß zu bringen.

Anti-Epileptika beeinflussen Vitamin D-Spiegel!
Tatsächlich ist ein Vitamin D3 Mangel unter Epileptikern, die Anti-Epileptika nehmen, häufig. Um dies zu untersuchen, hat man in einer Studie den Vitamin-D-Spiegel von 596 Epileptikern untersucht, einen Mangel hatten 45% der Teilnehmer, wobei definiert wurde, dass ein Spiegel von unter 20 ng/ml zu gering sei, ein Spiegel von 20-29 ng/ml grenzwertig sei und ein Spiegel von 30 ng/ml normal. (was, wie schon erwähnt, aus meiner Sicht immer noch zu niedrig ist) Dabei gab es auch einen Unterschied, welche Art von Medikamenten die Teilnehmer nahmen. Bei denjenigen, die enzyminduzierende Anti-Epileptika nahmen, war der Mangel häufiger vorzufinden (54%) als bei denjenigen, die Anti-Epileptika ohne enzyminduzierende Wirkung nahmen (37%). Welches Anti-Epileptika man nimmt, hat somit dann einen Einfluss auch auf den Vitamin D-Haushalt.

Das Gehirn braucht zur Regulierung Vitamin D
Man vermutet, dass der Zusammenhang zwischen Anfallshäufigkeit und Vitamin-D-Spiegel auch an den Funktionen von Vitamin D im Gehirn zu erklären ist. So reguliert Vitamin D krampffördernde und krampfhemmende Faktoren: Vitamin D ist am Prozess beteiligt, das Cytokine IL6 runter zu regulieren, und damit den Faktor zu beeinflussen, der krampffördernd ist. Gleichzeitig scheint Vitamin D auch bei der Höher-Regulierung der neurotrophen Faktoren GDNF und TN3 eine Rolle zu spielen, den Faktoren also, die als krampfhemmend gelten. Man vermutet das bei einem Mangel an Vitamin D die Runterregulierung der krampffördernden Faktoren wie auch die Hochregulierung der krampfhemmenden Faktoren nicht mehr richtig funktioniert. Auch fördert Vitamin D die Expression von Calcium-bindenden Faktoren, was bei der Bildung der Krampfanfälle auch eine Rolle spielt. (Calcium ist bei der Steuerung der Nervenzellen beteiligt – und ich möchte am Rande erwähnen – Vitamin D beeinflusst den Calciumstoffwechsel).

Die meisten Anfälle dauern nur wenige Minuten an, der Betroffene erholt sich ohne medizinische Maßnahmen, wenngleich er oftmals für einige Zeit schlecht zu wecken ist, kaum ansprechbar und desorientiert ist. Gefährlich wird es, wenn Anfälle kurz hintereinander oder länger andauern – hier können bleibende Hirnschäden die Folge sein.

Ich bedaure es, dass noch keine einzige Studie untersucht hat, was passiert, wenn man den Vitamin D-Level  auf mindestens 50 bis 100 ng/ml bringt. Gehen dann die Krampfanfälle noch mehr zurück? Falls Sie dazu einen Erfahrungsbericht haben, würde ich mich freuen.

 

Biomedizin-Blog: Epilepsie und Vitamin D Mangel. In:
http://www.biomedizin-blog.de/de/epilepsie-und-vitamin-d-mangel-wp261-251.html (Abruf vom 17.04.2016)

Cebulla, Brant: Correction of vitamin D dificiency improves seizure control in Epilepsy. In:
http://www.vitamindcouncil.org/blog/correction-of-vitamin-d-deficiency-improves-seizure-control-in-epilepsy/ (Abruf vom 17.04.2016)

Christiansen, Claus / Rodbro, Paul / Sjö, Ole: „Anticonvulsant Action“ of Vitamin d in Epilepti Patients? A Controlle Pilot Study. In:  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1610507/ (Abruf vom 17.04.2016)

Teagarden, Diane L. / Meador, Kimford J. / Loring, David W.: Low vitamin D levels are common in patients with epilepsy. In:

http://www.epires-journal.com/article/S0920-1211%2814%2900166-1/abstract (Abruf vom 17.04.2016)

 

Magnesium – Wie wichtig ist es?

Magnesium, das wichtigste Mineral!

Um korrekt und effizient zu funktionieren, braucht der Körper viele Nährstoffe.

Aber sobald Magnesium fehlt, können 350 biochemische Reaktionen im Körper entweder nicht oder nur unzureichend stattfinden.

Das ist, als ob ein Auto mit verdreckten Batterie-Polen fahren muss. Desweiteren wird Magnesium für die optimale Aufnahme von Calcium und Pothassium benötigt, und für optimale und effiziente Enzymprozesse. Wie Sie sich vorstellen können, kann Ihr Körper ohne Magnesium nicht optimal funktionieren.

Ein Magnesiummangel kann sehr gering sein, aber auch sehr groß, ihr Körper wird Ihnen signalisieren, dass er Probleme hat: SOS….HILFE!

Diese Signale kommen in Form von körperlichen Symptomen

Schon bei einem leichten Mangel können Sie eine leichte Depression bemerken, ein allgemeines Unwohl-Sein. Ihr Körper teilt Ihnen mit: „Hilfe, ich habe Probleme“.

Dann bekommen Sie Kopfschmerzen, Schmerzen im unteren Rücken, haben steife angespannte Muskeln, besonders im Rücken. Ihr Körper teilt Ihnen mit: „Ich hab noch mehr Probleme, bitte hilf mir sofort.“

Die Zeit vergeht und nun bekommen Sie Muskelkrämpfe, Kalkablagerungen, Muskelzuckungen und –ticks, hohen Blutdruck.

Sie fangen an, nervös zu werden. Bei plötzlichen Geräuschen springen Sie auf. So waren Sie früher nie. Ihnen wird gesagt, dass Sie älter werden, dass Sie viele von solchen Dingen erwarten können. Sie haben nun Probleme beim Einschlafen und wachen regelmäßig müde auf. Ihr Körper bekommt Spasmen (unbeabsichtigtes und abnormales Zusammenziehen der Muskeln) und Zuckungen. Ihr Körper schreit: „Ich brauche sofort Hilfe! Gib mir ein Magnesium-Getränk und nimm es morgens und abends“.

Sie ignorieren diese Signale.

Und auf einmal finden Sie sich mit Brustschmerzen, einer Angina Pectoris, wieder. Sie ignorieren das wieder und keiner scheint die Ursache zu kennen. Sie haben niemals gelernt, auf Ihren Körper zu hören und haben die Entscheidungen immer den sogenannten Experten gelassen. Aber diese Experten wissen es auch nicht besser.

Und dann passiert das nächste: Ihr Herz rast. Es kommt aus dem Rhythmus. Sie wissen nicht, was zu tun ist, und kein anderer weiß es.

Und dann arbeiten Sie körperlich sehr hart oder haben Stress und plötzlich haben Sie einen Herzinfarkt. Ihr Körper sagt Ihnen: „Jetzt habe ich richtig Probleme. Ich bin fast am Ende. Ich brauche dringend Magnesium und zwar ganz schnell. SOFORT!“

Was ich sagen will: Der Körper schreit nach Magnesium. Er hat einen Magnesium-Mangel. Er kann nicht funktionieren, wenn er nicht ausreichend von diesem Mineral zur Verfügung hat.

Ich weiß, das klingt ganz einfach.

Aber finden Sie es selbst raus. Testen Sie es. Beweisen Sie mir, dass ich falsch liege. Aber nutzen Sie für Ihren Test das richtige Magnesium-Produkt, sonst erhalten Sie nicht die gewünschten Ergebnisse. Tabletten und Pillen werden nicht optimal vom Körper aufgenommen. Magnesium braucht das richtige Umfeld um resorbiert werden zu können.

Wie wichtig ist Magnesium? Es ist so wichtig, dass ihr Körper nicht optimal funktionieren kann, wenn er schon einen leichten Mangel hat. Und bei einem großen Mangel können Sie am Ende auch einen Herzinfakt bekommen.

Sagen Sie mir – ist Magnesium nun wichtig genug, um sich darüber zu informieren und es einzunehmen?

 

Der Durchbruch

Im Allgemeinen ist der Magnesiummangel in der Gesellschaft so groß, dass ihm viele chronische Gesundheitsstörungen zugeschrieben werden können.

Entdeckung Nummer 1:
Die oben aufgelisteten Symptome werden normalerweise durch einen MAGNESIUMmangel verursacht.

Entdeckung Nummer 2:
Der Körper braucht Magnesium, um Calcium aufnehmen zu können und wird dafür Magnesium-Vorräte aufbrauchen. Magnesium dagegen ist nicht vom Calcium im Körper abhängig und agiert selbständig im Körper.

Entdeckung Nummer 3:
Die Konsequenz davon ist, dass ein Zuviel an Calcium im Körper oftmals die Hauptursache für einen Magnesiummangel ist.

Entdeckung Nummer 4:
Wenn der Körper ausreichend Magnesium zur Verfügung hat, kann er sowohl das Calcium besser aufnehmen, als auch die Calciumvorräte im Körper besser lösen.
Entdeckung Nummer 5:
Die meisten Magnesium-Calcium Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt enthalten nicht die angemessene Menge von Magnesium und lassen sich nicht gut vom Körper resorbieren.

Entdeckung Nummer 6:
Nichts funktioniert besser, bei den oben genannten Gesundheitsstörungen Linderungen zu schaffen als wasserlösliches Magnesium-Citrat Pulver einzunehmen, und zwar OHNE gleichzeitig Calcium einzunehmen.

 

Der Schlüssel-Nährstoff

Magnesium ist ein essentieller Nährstoff. Es wird für wichtige biochemische Prozesse gebraucht wie für die Verdauung, die Energieproduktion und den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Magnesium ist auch mitverantwortlich für die Knochenstärke, die Muskelstärke und den Herzschlag, wie auch für das Funktionieren des Nervensystems. Magnesium wird für den Durchgang von Nährstoffen hinein in die Zelle und aus der Zelle heraus gebraucht und spielt auch dadurch schon eine wichtige Rolle in lebenswichtigen Vorgängen. Magnesium aktiviert bis zu 76 % der Enzyme im Körper und über 350 biochemische und bioelektrische Reaktionen hängen von der Anwesenheit von Magnesium ab. Wenn diese Reaktionen nicht effizient erfolgen können, bekommt der Körper und somit Sie Probleme.

Wenn Sie nicht ausreichend Magnesium in Ihrem Körper haben, wird er nicht optimal funktionieren können und Sie werden die Symptome bekommen, die ich schon beschrieben habe. Durch das Trinken von einem guten Magnesium Getränk werden diese Symptome nach und nach verschwinden. Das wird passieren, auch wenn Sie nur eine geringe Menge zu sich nehmen.

Ein Mangel ist weit verbreitet
80 bis 90 % der US-Amerikaner haben einen Magnesiummangel. Dies erklärt die epidemischen Ausmaße von Magnesiummangel-Symptomen. Der Mangel ist so gravierend, dass selbst wenn Sie regelmäßig Magnesium-Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, dass Sie dann wahrscheinlich trotzdem einen Magnesiummangel haben. Wie kann das sein?

Dafür gibt es zwei Gründe: (1) Unser moderner Lebensstil lässt die Magnesiumvorräte des Körpers schnell aufbrauchen und (2) Magnesium Tabletten und Kapseln werden vom Körper nicht so absorbiert und genutzt wie es sein sollte.

Aktiviert andere Mineralien
Alle anderen Mineralien sind vom Magnesium abhängig, damit sie ihre Funktion ausführen können. Die Hauptmineralien sind Magnesium, Calcium, Pothassium und Natrium. Von diesen ist Magnesium bei weitem das wichtigste Mineral.

Magnesium aktiviert ein Enzym, das sich in den Zellmembranen befindet. Dieses Enzym kontrolliert die Balance von Natrium und Pothassium, es hält das Natrium in der Flüssigkeit um die Zelle und lässt das Pothassium in die Zelle hinein. Das ist für den normalen Wasserausgleich wichtig, wie auch für die Aktivität von Nervenzellen und die zelluläre Energie-Produktion. Hat die Zelle nicht genügend Magnesium zur Verfügung, wird das Pothassium schnell ausgeschieden und der Körper entwickelt dann einen Pothassiummangel, der sich in Müdigkeit, Schwäche und Erschöpfung durch Überhitzung äußert.

Magnesium und Calcium
Calcium, ein Hauptmineral, braucht Magnesium, um vom Körper aufgenommen werden zu können. Calcium sollte niemals allein zu sich genommen werden, da es Magnesiumvorräte angreift, um aufgenommen zu werden. Das kreiert nur einen größeren Magnesiummangel und die Person wird sich noch schlechter fühlen. Das passiert so Leuten, die Milch trinken. Milch hat ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 8 zu 1 und wird dadurch automatisch einen Magnesiummangel erzeugen.

Magnesium reguliert den Eintritt und die Nutzung von Calcium in den Zellen. Ohne Magnesium wird Calcium im Körper nicht benutzt. Das resultiert in Calciumdepots in den Gelenken (was oft Arthritis genannt wird), in Gallensteinen, Nierensteinen und in extremen Fällen von Kalkablagerung im Gehirn und anderen Körperorganen wie auch in den Gliedern. All diese Zustände verschwinden, wenn Magnesium eingenommen wird, besonders wenn man es in der trinkbaren Form einnimmt.

Was braucht Magnesium auf?
Lassen Sie uns einmal näher betrachten, was Magnesium aufbraucht. Jeder Stress, egal ob mental oder körperlich, wird die Magnesiumvorräte aufbrauchen. „Ah, wenn ich also täglich Magnesium zu mir nehme, dann muss ich mir doch keine Sorgen machen, oder?“ Nun, so hart es auch klingt, ein Magnesiummangel ist auch bei denen weit verbreitet, die REGELMÄSSIG Magnesiumpräparate zu sich nehmen. Warum? Weil Tabletten und Kapseln nicht ausreichend vom Körper absorbiert werden. Ein Überschuss an Calcium wird auch einen Magnesiummangel erzeugen! Ich möchte es wieder betonen: Die Balance dieser beiden Mineralien ist entscheidend. Eine ungenügende Form von Magnesium oder eine nicht ausreichende Menge kann den Unterschied zwischen einem gestresstem und einem entspannten Körper machen. Ein Magnesiummangel wird nicht einfach durch die Einnahme von Magnesium verschwinden. Sie müssen auch die Faktoren vermeiden, die das Magnesium aufbrauchen könnten, sonst bekommen Sie ihren Magnesiummangel nie in den Griff.

Folgende Faktoren sind Magnesium-Aufbraucher:

  • mentale Aktivität
  • physische Aktivität
  • Koffein
  • Eiweißreiche Ernährung
  • Zu Hohe Calcium-Aufnahme (sehr verbreitet)
  • Ernährung mit viel Natrium
  • Raffinierte Zucker
  • Drogen jeglicher Art
  • Alkohol
  • Tabak
  • Diuretica („Wasser-Pillen“)
  • Viel Schwitzen
  • Durchfall
  • Weißmehl
  • Diabetes
  • Limonaden
  • Operationen oder körperlicher Stress
  • Chronische Schmerzen
  • Kohlenhydratreiche Ernährung
  • Viel Cholesterin oder Triglyceride

Jeder dieser Faktoren wird ihren Magnesiumvorrat aufbrauchen und einen erhöhten Bedarf an Magnesium verursachen. Je vorherrschender diese Faktoren in Ihrem Leben sind, desto mehr Magnesium wird ihr Körper brauchen.

Wie Sie sehen können, kann ein Zuviel ein Calcium einen Magnesiummangel verursachen, es ist sogar die Hauptursache dafür. Anders formuliert: Ein Übermaß an Calcium kann ein richtiges Problem werden während ein Zuviel an Magnesium eher selten vorkommt und kein großes Problem darstellt.

Viel Calcium kombiniert mit wenig Magnesium kann Osteoporose und zerbrechliche Knochen verursachen. Der Beweis?

Schauen Sie sich mal diese aufschlussreichen Daten an: In welchem Land wird am meisten Milch verbraucht? Genau, das ist Amerika. Nun eine andere Frage: Welches Land hat den größten Verbrauch von Calcium-Nahrungsergänzungsmitteln? Genau, die Antwort ist wieder Amerika. Nun müsste ihre Schlussfolgerung sein, dass in Amerika Osteoporose (also Calcium-Verlust) am geringsten auftritt, richtig? Ob Sie es glauben oder nicht, die Wahrheit ist genau das Gegenteil! Die Amerikaner haben am öftesten Osteoporose! Warum? Mehr Calcium einzunehmen wird nicht den Calciummangel beheben, das verraten uns auch die Statistiken. Die Einnahme von mehr Magnesium dagegen würde den Calciummangel aufheben und gleichzeitig auch den Magnesiummangel.

Asthma
Asthma ist ein Zustand, bei dem die Atemwege sich verkrampfen und das normale Atmen einschränken. Magnesium hilft dabei den Muskeln in den Bronchien sich zu entspannen. Studien haben gezeigt, dass bei Asthmatiker, die intravenös Magnesium bekommen haben, sich ihre Kurzatmigkeit und Atemnot verbessert hat. Oft hat es einen Anfall komplett gestoppt. Es scheint so zu sein, dass Magnesium einen großen Unterschied für Asthmatiker macht. Die trinkbare Form ist das Nächstbeste und wird sehr schnell aufgenommen, besonders wenn es heiß getrunken wird. Die Fähigkeit des Magnesiums, Asthmaanfälle zu stoppen, zeigt, dass Magnesium ein essentieller Nährstoff für Asthmatiker ist.

Verstopfung
Magnesium hilft dabei, Erleichterung bei Verstopfung zu schenken. Hohe Dosen von Magnesium können hier immer Erleichterung schaffen. Tatsächlich ist es so, dass die einzigen Male, wo Magnesium in diesem Zustand nicht geholfen hat, die waren, in denen nicht genug Magnesium eingenommen wurde.

Verstopfung sollte natürlich nicht nur im Notfall behandelt werden, sondern immer auch auf seine Ursache hin untersucht und behandelt werden. Dennoch ist Magnesium eine schnelle Lösung, die nie versagt, wenn schnell Erleichterung benötigt wird.

Gefühle und Nebennierenfunktion
Die Nebennieren brauchen Magnesium als Basisbestandteil für die Produktion von Hormonen. Cortisol ist eins der Haupthormone, das die Nebennieren herstellen. Cortisol spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation des Blutzucker-Levels. Durch Stress produzieren jedoch die Nebennieren zuviel Cortisol, und wenn die Nebennieren unablässig Cortisol produzieren müssen, erschöpfen sie. Wenn die Nebennieren zuviel arbeiten mussten und gestresst sind, geht die Fähigkeit des Körpers zurück, Magnesium beizubehalten. Dadurch wird mehr Magnesium im Urin ausgeschieden. Aus diesem Grund brauchen Menschen mit entkräfteten Nieren mehr Magnesium.

Erschöpfte, überarbeitete Nebennieren verursachen auch, dass sich der Mensch nicht mehr fit fühlt. Dadurch wird alles, das die Funktion der Nebennieren unterstützt, auch die Stimmung verbessern. Da Magnesium die Nebennieren-Funktionalität unterstützt, werden ihm auch antidepressive Effekte zugeschrieben. Wenn jemand depressiv ist, gereizt, unruhig oder auch einfach nur regelmäßig verstimmt, dann sollten die Betroffenen zuerst ihren ernährungsbedingten Mangel ausgleichen. Eine Ernährung ohne Magnesium, ohne generell Mineralien, Proteinen und B-Vitaminen kann tatsächlich diese erwähnten unerwünschten Gefühle verursachen. Auch wenn weitere Schritte zur Linderung der Depression notwendig sein können, so ist die Rolle von Magnesium im Körper lebenswichtig. Es unterstützt auch die Funktion von anderen Nährstoffen im Körper, wie auch das Einleiten von weiteren Schritten.

Ohne die Versorgung mit ausreichend Magnesium können auch die Nebennieren nicht ausgeglichen funktionieren, wodurch Diabetes, schnelle Reizbarkeit, Nervosität und Verwirrung entstehen kann. Dadurch können ebenso Schwierigkeiten bei der Bewältigung von einfachen Problemen im Alttag entstehen. Depressive und suizidale Menschen haben oft einen nicht ausreichenden Magnesium-Spiegel im Körper, wie auch einen Mangel an anderen Nährstoffen.

Die einfache Versorgung mit den Basis-Nährstoffen in der Ernährung hat schon das Leben vieler verändert. Ich kann es nicht genug empfehlen. Helfen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden dadurch, dass Sie auf Ihre Ernährung Acht geben. Fangen Sie mit Magnesium an.

Diabetes
Insulin ist das Hormon, das bei der Regulation des Zucker-Stoffwechsels hilft. Magnesium verbessert dabei die Reaktion des Insulins auf den Zucker in der Nahrung und verbessert die Aktivität des Insulins beim Regulieren des Blutzuckerlevels. Ein Magnesiummangel scheint bei Diabetes Patienten weit verbreitet zu sein, weshalb es sehr wichtig für diese Patienten ist, ihren Mangel auszugleichen. Einer der Gründe für diese Erkrankung ist der hohe Verlust von Magnesium im Urin. Studien haben gezeigt, dass Menschen mit erhöhtem Magnesium-Spiegel besser Glukose verstoffwechseln können. Auch wenn Magnesium solch eine schwere Krankheit wie Diabetes nicht heilen kann, so ist es doch ein wichtiger Nährstoff für den Diabetiker. Ein Mangel an Magnesium kann Diabetes verschlimmern und eine Reihe von anderen unnötigen Problemen verursachen.

Erschöpfung
Wenn wir von „Energie“ reden, dann meinen wir meist damit „die gesamte Energie-Menge, die der Körper produziert“. Jede Zelle im Körper ist an der Produktion der eigenen Energie beteiligt. Alle Zellen zusammen produzieren die Gesamtheit der Energie des Körpers. Magnesium spielt im Energieprozess jeder einzelnen Zelle eine wichtige Rolle. Ohne ausreichend Magnesium wird die Energieproduktion gehemmt und das Ergebnis ist Erschöpfung und schnelle Ermüdung. Magnesium ist für die Aufrechterhaltung von angemessenen Energie-Niveaus sehr wichtig.

Mit Magnesium können die Zellen auch besser die Energie speichern. Ohne es werden Sie sich wieder müde fühlen. Ein Magnesiummangel ist eine der Ursachen für Erschöpfung und chronische Erschöpfung, die sich dann oft durch Einnahme von Magnesium-Getränken leicht beheben lassen können.

Magnesium (in der richtigen Menge und Form) kann eine wichtige Hilfe in Fällen von chronischer Erschöpfung sein, da der Körper Magnesium auch für den Abbau anderer Nährstoffmängel braucht.

Eines der Schlüssel-Nährstoffe in der Energieproduktion ist Pothassium. Wenn Magnesium fehlt, verliert der Körper schnell Pothassium, was auch Erschöpfung, Hitzekollaps und Schwäche verursachen kann.

Ohne die ausreichende Menge an Magnesium können die Zellen nicht ausreichend „atmen“ und den Lebenszyklus am Laufen halten, wodurch sie anfangen zu schwächeln und abzubauen, was letztlich zum Zelltod führt.

Mehr noch, wenn man bedenkt, wie wichtig die Rolle der Nebennieren in der Energieversorgung ist und wie wichtig die Rolle des Magnesiums für die Nebennieren ist, dann sieht man, dass das Magnesium in mehr als einer Art und Weise die Energieversorgung mit reguliert. Wenn Sie einem Energie-Mangel entgegensteuern wollen, dann stellen Sie auch sicher, dass Sie ausreichend Magnesium einnehmen.

Fibromyalgie
Fibromyalgie ist gerade unter Frauen verbreitet. Charakteristische Symptome sind Erschöpfung und Muskelschmerzen im ganzen Körper. Manchmal wird es auch von Schafstörungen, Kopfschmerzen und anderen Symptomen begleitet. Magnesium ist das wichtigste Mineral, das Menschen mit Fibromyalgie brauchen. Wenn es mit Apfelsäure kombiniert wird, kann es bei der Linderung der Symptome helfen. Das Magnesium-Getränk in flüssiger Form hat schon tausenden von Menschen geholfen.

Herzinfarkt
Ein Magnesiummangel scheint die Ursache von 215.000 tödlichen Herzinfarkten in den USA jedes Jahr zu sein, weltweit schätzungsweise von 20 Millionen tödlichen Herzinfarkten im Jahr. So eine Statistik kann durch den Gebrauch von vitalen Nährstoffen wie dem Magnesium deutlich reduziert, wenn nicht sogar verhindert werden.

Das Herz ist ein Muskel. Es folgt den gleichen Regelen wie jeder andere Muskel, außer dass die Ergebnisse dramatischer und lebensgefährlicher sind. Calcium und Magnesium kontrollieren den Herzschlag. Calcium spannt den Herzmuskel an, und Magnesium entspannt ihn wieder. Die Pump-Bewegung des Herzens ist nichts anderes als die Abwechslung dieser Anspannungs- und Entspannungsbewegungen. Mit einem gesunden Gleichgewicht an Calcium und Magnesium schlägt das Herz konsistent. Mit einem Mangel an Magnesium wird der Herzschlag inkonsistent. Es schlägt zu schnell oder zu langsam oder es rast. Dies ist ein Zeichen von Magnesiummangel. Wenn der Magnesiummangel ausgeglichen wird, schlägt das Herz wieder normal. Nichts anderes braucht es dazu. Einfach Magnesium einnehmen. Sie müssen darüber nicht mehr wissen. Rasendes Herz? Nehmen Sie Magnesium. Herzschlag nicht normal? Nehmen Sie Magnesium.

Nun kommen wir zum ernsthaften Teil. Ein Muskel kann sich verkrampfen. Er kann steif werden und krampfen. Der Herzmuskel kann genau das auch tun. Wenn er das tut, wird der Krampf dazu führen, dass das Herz für eine Sekunde aufhört zu schlagen, was als milder Herzinfarkt bezeichnet wird. Oder das Herz verkrampft sich so sehr, dass das Herz aufhört zu schlagen, was zum Tode führt. Dann sagen wir „Diese Person ist eines natürlichen Todes gestorben; Er hatte einen Herzinfarkt.“ Nein, er starb eines unnatürlichen Todes. Er starb an Magnesiummangel.

Irgendein Anzeichen von Herzproblemen: Nehmen Sie Magnesium.

Vor jedem Herzinfarkt treten eine lange Reihe von Mangesiummangel-Symptomen auf. Um es nochmals zu betonen: Ohne ausreichend Magnesium werden Sie sterben, weil Ihr Herz dann aufhört zu schlagen, und man wird es Herzinfarkt oder Herzattacke nennen. In Amerika ist der Herzinfarkt die Nr. 1 Todesursache, vor Schlaganfällen und selbst dem Krebs. Wenn eine Person an einem Herzinfarkt stirbt, sagt niemand „Er starb an einem Mangnesiummangel“. Die Frühwarnzeichen sind Herzrasen, jegliche Veränderung des Herzschlags, Angina Schmerzen (in der Brust) und das Zusammenbrechen vor Erschöpfung nach schwerer körperlicher Arbeit oder dem Sport, wie z. B. ein Rennen zu laufen oder Fußball oder Basketball zu spielen. Durch den Mangel an Magnesium krampft sich der Herzmuskel zusammen und hört auf zu schlagen. Die Ursache liegt darin, dass das Herz nicht ausreichend Magnesium hat um sich wieder zu entspannen.

Bluthochdruck
Jeder mit Bluthochdruck braucht Magnesium. Magnesium agiert als ein natürlicher Calcium-Blocker. Die Hälfte der Personen, die einen Magnesiummangel haben, leiden auch unter Bluthochdruck. Das erklärt, warum Magnesium bei dieser Erkrankung so wichtig ist. Manche Menschen brauchen zusätzliche Ernährungsberatung bei dieser Erkrankung, aber Magnesium ist eins der Schlüssel-Nährstoffe für Menschen mit Bluthochdruck und es hilft dabei, weitere Komplikationen zu vermeiden.

Schlaflosigkeit/Schlafstörungen
Dies ist eins der meist verbreiteten Probleme heutzutage. Magnesiummangel kann Schlaflosigkeit (Unfähigkeit zu schlafen) verursachen oder führt dazu, dass man mit Muskelkrämpfen oder einem Gefühl Angespanntheit und des Unwohlseins wieder aufwacht. Wasserlösliches Magnesium kann dabei helfen, diesen Zustand der Ruhelosigkeit zu verbessern, es kann die üblichen Schlafprobleme scheinbar wegzaubern. Es gibt unzählige Erzählungen, die von der Effektivität von trinkbarem Magnesium bei Schlafstörungen berichten.

Unregelmäßiger Herzschlag
Magnesiummangel ist die Hauptursache für unregelmäßigen Herzschlag. Wenn das Herz schneller als 100 Schläge die Minute schlägt (zu schnell) oder unter 60 Schlägen die Minute schlägt (zu langsam), dann wird das als unregelmäßiger Herzschlag angesehen. Wasserlösliches Magnesium kann der Erfahrung nach schnell den Herzschlag normalisieren und die Unregelmäßigkeit stoppen. Eine tägliche Dosis von Magnesium kann als Präventivmaßnahme eingenommen werden.

Migräne
Millionen von Amerikanern leiden unter Migräne-Kopfschmerzen. Gerade Frauen sind für diese Erkrankung anfällig. Die Kopfschmerzen treten oft in der Zeit der Menstruation auf, können aber auch zu anderen Zeiten erscheinen. Hier kann wieder Magnesium die Rettung sein. Nahrungsergänzung mit Magnesium ist hier der Schlüssel, da ein niedriger Magnesium-Spiegel auch Migräne verursachen oder verschlimmern kann. Die Einnahme von flüssigem Magnesium kann in vielen Fällen weit reichende Linderung bringen, und es scheint, dass es als Prävention noch besser wirkt. Wenn der Magnesiumspiegel regelmäßig auf einem guten Niveau gehalten wird, kann die Anzahl und Stärke von Migräne-Kopfschmerzen verringert oder ganz verhindert werden. Das bezieht sich nicht nur auf menstruelle Migräne-Kopfschmerzen.

Muskel-Funktion und Störungen
Muskeln brauchen sowohl Calcium als auch Magnesium um funktionieren zu können. Calcium spannt den Muskel an und Magnesium entspannt ihn wieder. Schließen Sie ihre Faust und drücken Sie fest zu: Es ist das Calcium, was die Anspannung des Muskels ermöglicht. Nun öffnen Sie und entspannen Sie Ihre Faust: Das Magnesium macht dies möglich. Die Muskelaktivität ist die der Anspannung und der Entspannung, wobei es auch ein Gefälle zwischen den Extremen gibt.

Was sagen Ihnen nun angespannte stramme Muskeln? Genau, es gibt einen Magnesiummangel. Das System hat nicht genügend Magnesium, um die Muskeln wieder zu entspannen. Versorgen Sie den Muskel wieder mit Magnesium, dann wird der Muskel wieder funktionieren wie er sollte. Er wird sich entspannen, bis er wieder angespannt wird.

Muskelkrämpfe, Muskelspasmen, Muskelzuckungen, Muskelticks, Augenticks (Zucken am Auge) und Schluckaufs werden alle durch Magnesiummangel verursacht. Wenn Sie wasserlösliches Magnesium zu sich nehmen, werden diese Probleme verschwinden. Es ist nicht das Calcium, das diese Schwierigkeiten behebt, es ist das Magnesium. Calcium verursacht eher diese Schwierigkeiten.

Kennen Sie jemanden mit angespannter Rückenmuskulatur? Vielleicht schmerzt der Rücken kontinuierlich, weil die angespannten Muskeln die Knochen aus ihrer Lage bewegen. Wenn Sie Ihren Magnesiummangel ausgleichen werden die Muskeln sich entspannen, die Knochen gehen wieder in ihre Position zurück und der Schmerz wird verschwinden.

Nervösität und Erkrankungen des Nervensystems
Magnesium wird für das gesunde Funktionieren des Nervensystems dringend gebraucht. Ohne ausreichend Magnesium kann die Nervenzelle keine Nachrichten versenden oder empfangen und wird reizbar und hoch erregt. Dies bewirkt, dass die Person extrem sensibel und nervös wird. Dann kann das Licht zu hell wirken. Geräusche scheinen dann übermäßig laut und die Person erschrickt sich schnell, wenn z. B. eine Tür zuknallt. Sie ist dann generell gereizt und nervös. Selbst leise Geräusche erscheinen dann zu laut. Kennen Sie jemanden, der keinen Krach aushält? Geben Sie ihm ein Magnesiumgetränk und beobachten Sie den Unterschied.

Nervösität wird oft durch einen Mangel an Magnesium verursacht. Wenn Sie den Mangel dann ausgleichen, verschwindet die Nervösität.

Osteoporose
Bei Osteoporose ist die Knochendichte schwerwiegend reduziert. Es betrifft meist Frauen. Die Knochen werden brüchig und brechen schneller. Osteoporose wird nicht durch den Mangel an Calcium verursacht, sondern durch den Verlust an Calcium. Ohne Frage ist Magnesium dabei wichtiger als Calcium, wenn Sie Osteoporose vorbeugen möchten. Das Magnesium verhindert dabei die Ausscheidung von Calcium und hilft bei der Verarbeitung von Calcium im Körper. Calcium ist ohne ausreichend Magnesium völlig unnütz. Der kolossale Verbrauch von Milchprodukten und Calcium-Nahrungsergänzungsmitteln konnte nicht die wachsende Zahl von Osteoporose-Fällen in diesem Land (USA) verhindern, trotz der großen Calcium-Werbekampagnen. Eine neuere Studie hat offenbart, das gerade die Milchtrinker an Knochenbrüchigkeit leiden, und nicht umgekehrt (wie sonst geworben wird). Die Aufrechterhaltung von normalen Hormonspiegeln (wie durch natürliches Progesteron) und die Vermeidung von Zucker, Limonaden, Koffein und dem Rauchen sind auch wichtig, um Osteoporose vorzubeugen.

Physische Erschöpfung
Die Person die durch harte körperliche Arbeit kollabiert, hat keine Magnesiumreserven mehr. Natürlich kann es sein, dass ihr nicht nur Magnesium mangelt, aber Magnesium ist gerade für Athleten und Personen, die physisch hart arbeiten müssen, sehr wichtig, um einen Kollaps zu vermeiden.

Was ist nun mit der Person, die am Ende eines Rennens kollabiert – gerade nachdem er das Ziel erreicht hat? Nun, welche Ursache hat das? Richtig, es war Magnesiummangel. Sehen Sie wie einfach es ist?

Funktioniert das auch? Versuchen Sie es selbst. Warum nicht seinen Magnesiummangel vor dem Kollaps ausgleichen und das Herz am Schlagen halten? Es ist nicht kompliziert. Es ist einfach.

Als einer der neuen Magnesium-Experten wissen Sie nun mehr als die meisten Menschen. Diese Information kann Menschen vor einem Tod durch Herzinfarkt retten, die sterben, weil sie nicht ausreichend informiert sind. Aber nehmen Sie das richtige Magnesium ein! Ich habe herausgefunden, dass wasserlösliches Magnesium besser als andere Formen funktioniert. Lesen Sie weiter.

PMS
PMS (prämenstruelles Syndrom) ist größtenteils ein Magnesiummangel. Schnelle Erleichterung erhalten die Betroffenen durch das Trinken von flüssigem Magnesium. Ein Zuviel an Calcium und ein Zuwenig an Magnesium verschlimmert PMS. Magnesium hilft dabei, die Hormone in Balance zu bringen und reduziert die Krämpfe, Kopfschmerzen und Reizbarkeit, die mit PMS und Hormonproblemen in Verbindung gebracht werden. Versuchen Sie es, es kann einen schlechten Tag in einen guten Tag verwandeln.

Schwangerschaft, Babys, Kinder und der Wunder-Nährstoff
Es ist sehr wichtig, diese Informationen anzuwenden. Denn in der Schwangerschaft beginnt das Leben, hier brauchen Kinder einen gesunden Start in eine glückliche Zukunft. Dieser Standpunkt ist sehr wichtig für die Zukunft unserer Gesellschaft.

All die Entdeckungen über den Wunder-Nährstoff, die Erwachsene betreffen, treffen auch auf Kinder zu. All die Mangel-Anzeichen können bei Erwachsenen wie bei Kindern auftreten. Natürlich kann der Mangel bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen behoben werden. Der einzige Unterschied ist, dass Kinder nicht so viel von diesem Nährstoff wie Erwachsene brauchen, da sie einen kleineren Körper haben.

Im Folgenden möchte ich Ihnen von Entdeckungen berichten, die ich bei der Nutzung des Wundernährstoffs Magnesium gemacht habe.

Sie müssen wasserlösliches Magnesium nutzen, weil dies die einzige Form ist, die fertig für die Aufnahme ist und auch schnell aufgenommen wird. Als Ergebnis fängt der Körper dann gleich an so zu arbeiten und zu funktionieren wie er dafür geschaffen ist. Warum? Weil Sie ihm genau das geben, was er braucht, schnell und komplett.

Es ist wie ein Auto, das Öl braucht. Ein Auto braucht Öl damit der Motor läuft, so würde es hergestellt. Wenn man irgendetwas anderes in den Motor gibt, oder versucht, den Vergaser anzugleichen, dann hilft das nicht dem Motor, der einfach nur Öl braucht. Sie müssen Öl in den Motor geben um das Fahrzeug zum Fahren zu bringen.

Das gleiche Prinzip gilt für den menschlichen Körper. Er braucht Magnesium wie auch andere Vitamine und Mineralien um gut funktionieren zu können, so wie er dafür geschaffen wurde. Wenn diese Nährstoffe nicht präsent sind, können Krankheiten sich ausbreiten (die auch von Generation zu Generation weitergegeben werden können wenn Kinder dann Erwachsene werden). Der verzweifelte Versuch, diese Krankheiten dann mit Medikamenten zu korrigieren, kann im Laufe der Zeit sehr teuer werden, sehr zeitaufwendig sein und viele Nebenwirkungen verursachen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Körper keine Medikamente braucht, braucht er die Dinge, die die Natur für sein Funktionieren vorgesehen hat. Wie ich schon erwähnt habe, ist der am meist übersehene Nährstoff, die der menschliche Körper braucht, Magnesium. Es unterstützt alle anderen Nährstoffe in ihrer Funktion.

Schwangerschaft
Ein Magnesiummangel der Mutter wird immer auf das Kind übertragen. Das kann für das Baby gefährlich sein, sogar tödlich. Ein Magnesiummangel in Kindern kann plötzlichen Kindstod verursachen. Das Herz hört auf zu schlagen. Warum? Die Antwort ist: Zuviel Calcium, nicht genügend Magnesium. Also stellen Sie sicher, dass beide, Mutter und Baby, wasserlösliches Magnesium erhalten.

Kleinere bis größere Probleme in der Schwangerschaft und Geburt fangen an mit Magnesium-Mangel.

Scheinbare „Wunder“ können passieren, indem man folgende Handlungen ausführt (es sind eigentlich gar keine Wunder, diese Ergebnisse hat man, wenn man dem Körper das gesunde Material gibt, das er braucht, um normal zu funktionieren).

  1. Vor-Schwangerschaft-Aktion: Geben Sie der baldigen Mutter wasserlösliches Magnesium zu trinken, bevor sie schwanger wird. Testen und behandeln Sie auch andere möglichen Nährstoff-Mängel und verjüngen die Leber mit einer Leberreinigung. Machen Sie eine Darmspülung. Die Existenz von Medikamenten und Giftstoffen im Körper der Mutter ist eine der Hauptursachen für Erkrankungen beim Neugeborenen. Diese Medikamente rauben dem Baby die Nährstoffe, die es für sich selbst braucht.
  2. Schwangerschafts-Aktion: Geben Sie der Mutter wasserlösliches Magnesium und gleichen Sie auch jeden anderen Nährstoff-Mangel aus. Geben Sie es ihr so früh wie möglich in der Schwangerschaft und sobald irgendeine Form von Problemen auftritt. Es ist absolut sicher und wird von beiden, Mutter und Baby, gebraucht.

Wenn Wehen zu früh auftreten, Wochen oder Monate vor dem Geburtstermin, kann die Ursache ein Magnesiummangel sein wie auch die Anwesenheit von zuviel Calcium. Die Einnahme von wasserlöslichem Magnesium entspannt die Muskeln und stoppt die Kontraktionen, die Schwangerschaft wird sich bis zum Geburtstermin ganz normal fortsetzen. Das Kind wird gesund und vital zur Welt kommen.

Ich möchte mich wiederholen; Krankheiten fangen mit einem Magnesiummangel an, und wir haben vor unseren Augen Wunder gesehen, wenn der Magnesiummangel ausgeglichen wurde und auch jeder andere Mangel an Nährstoffen.

Babys und Kinder
Ich habe entdeckt, dass das Problem Magnesiummangel in der ganzen Welt grassiert, Europa und Russland eingeschlossen, wo ich viele medizinische Kongresse besucht habe. Ich habe beobachtet, dass viele Kinder mit einem Magnesiummangel geboren werden. Dadurch können viele Babys nicht die Nacht durchschlafen, sind ständig am weinen und fühlen sich generell nicht wohl. Wenn Sie den Mangel ausgleichen werden die Schwierigkeiten werden scheinbar mysteriös verschwinden.

Babys und Kinder bekommen auch Muskelkrämpfe, haben einen angespannten Körper oder sind nervös, genau wie Erwachsene, doch sie können nicht mitteilen, was nicht stimmt und fangen an zu weinen. Wenn Babys exzessiv schreien, ist das ein Zeichen, das etwas nicht stimmt, was das Baby einem nicht mitteilen kann. Nervöse Kinder und Babys sprechen alle sehr gut auf Magnesium an. Geben Sie ihnen einfach nur eine Flasche mit wasserlöslichem Magnesium und Sie haben ein viel glücklicheres Baby.

Kinder haben verdient, dass sie einen guten Start bekommen. Werden Sie Experte in Sachen Magnesium und helfen sie ihnen, einen guten Start zu bekommen. Manche Leser glauben, dass ich übertreibe, aber ich tue das nicht. Alle diese Informationen sind das Ergebnis von 20 Jahren Forschung, Tests und Beobachtungen zu den Themen Gesundheit und Krankheit, die 1982 angefangen haben. Jede Aussage, die ich mache, wurde von Ärzten und Patienten immer wieder bestätigt.

Diese Entdeckungen sind zu wichtig, um sie zu ignorieren. Versuchen Sie es. Testen Sie es. Beobachten Sie ese selbst. Kinder sind von Ihnen abhängig, damit sie diese Informationen bekommen. Machen Sie diese Informationen zu den Ihren und werden Sie ein Magnesium-Experte.

Frühzeitiges Altern
Indem Magnesium die Kalzifizierung von Körperorganen rückgängig macht, ist es auch fähig das Altern zu verlangsamen. Dadurch kann es Ihnen das Gefühl geben, jünger zu sein. Magnesium korrigiert nicht nur PMS und verhindert beschleunigtes Altern, es kann Ihnen auch neue Energie geben und Sie beim Verlieren von überflüssigen Pfunden unterstützen; beides sind natürliche Anzeichen eines jüngeren Alters.

Wenn Magnesium fehlt, kann der gesamte Körper kalzifizieren (verkalken). Das ist Altern. Es fängt alles in einer individuellen Zelle an. Erst altert die Zelle, dadurch dann das Organ, und das führt schließlich zum Altern des gesamten Körpers.

Der Kalzifizierungsprozess fängt langsam an und steigert sich nach und nach von Jahr zu Jahr. Praktisch kein weiches Gewebe in Ihrem Körper kann die Kalzifizierung verhindern, inklusive ihrer Drüsen. Dieser Prozess kann in der Kindheit beginnen, in vielen Fällen haben dann die Kinder traurigerweise einen zu hohen Calcium-Spiegel in den Zellen. Für viele Menschen führt eine Ernährung mit viel Calcium bei gleichzeitig wenig Magnesium zum „zellulären Selbstmord“.

Stellen Sie also sicher, dass Sie genügend Magnesium zu sich nehmen um einen guten Magnesiumspiegel im Körper aufrecht zu erhalten und verhindern Sie jegliche Unausgewogenheit oder die gefährliche Dominanz von Calcium.

Magnesium und mentaler wie physischer Stress
Eine Person, der es an Magnesium mangelt, kann oft sich durch Dinge gestresst fühlen, die ihr normalerweise mit ausreichend Nährstoffen und Magnesium im Körper nichts ausmachen würden. Wenn der Magnesiumspiegel niedrig ist, gerät das Nervensystem aus der Balance und die Muskeln spannen sich an. Die Person wird übersensibel. Das kann zu erhöhtem „mentalen“ Stress führen. Gleichzeitig verbraucht jede Form von Stress, ob mental oder körperlich, Magnesium. Magnesium hat den Titel als natürliches Anti-Stress-Mineral verdient, da es sehr hilfreich ist, innerlichen Stress zu bekämpfen und eine innerliche Ausgeglichenheit wieder herzustellen.

Jede Person, die mental oder physisch herausgefordert ist, braucht mehr Nährstoffe, ein Qualitäts-Protein und sollte den Konsum von Zucker vermeiden.

Knochen
Knochenstärke und Elastizität werden von der Existenz von Magnesium nahe der Knochenoberfläche beeinflusst. Dies gibt dem Knochen Stärke und Flexibilität. Wenn der Struktur des Knochens Magnesium mangelt, wird der Knochen brüchig und kann leicht brechen. Deshalb gilt die generelle Regel, dass jeder, der einen Knochenbruch hat, Magnesium braucht um den Knochen zu stärken. Natürlich ist es viel weiser, schon als Präventivmaßnahme Magnesium einzunehmen, um einen Knochenbruch zu vermeiden.

Wenn Knochen im Rücken aus der Stellung geraten, oder nach dem Einrenken nicht in der Stellung bleiben, wenn Nackenknochen nicht in ihrer Position sind, der untere Rücken Schmerzen macht oder Kopfschmerzen auftreten, dann können diese Probleme mit wasserlöslichem Magnesium und chiropraktischer Hilfe wieder gelöst werden.

Zähne
Magnesium hilft dabei, das Calcium zu Zahnschmelz zu binden und schafft dadurch starke widerstandsfähige Zähne.

Magnesium und Tiere
Ein Pferd, das leicht verängstigt und nervös ist und schnell bei plötzlichen Geräuschen und Bewegungen erschrickt, das nicht gerne mit anderen Pferden zusammenläuft, dem mangelt es an Magnesium. Alfalfa bzw. Luzerne (Futterpflanze für Pferde) ist sehr reich an Calcium und kann eine Unausgeglichenheit hervorrufen. Symptomatisch sind auch Muskelkrämpfe. Geben Sie ihm etwas wasserlösliches Magnesium in sein Trinkwasser oder Essen und beobachten Sie den Unterschied. Sie werden ein anderes Pferd haben. Das gleiche trifft auf jedes nervöse Tier zu. Sie sind aufgrund eines Magnesiummangels nervös. Ich hoffe, Sie verstehen das!

Was ist mit Calcium?
Calcium ist eines der lebensnotwendigsten und wichtigsten Mineralien in der menschlichen Ernährung. Dennoch darf es nicht unausgewogen ohne Magnesium eingenommen werden. Es bedarf Magnesium, damit das Calcium genutzt werden kann. Wenn im Körper zuviel Calcium ist, wird das zu einem Problem statt zu einer Lösung. Man kann auch kein Gebäude mit zuviel Zement aber ohne ausreichend Wasser bauen. Dann hätten Sie einen Bau, der zerfallen würde und am Ende einen Haufen bilden würde. Ihr Körper ist nicht anders. Die Knochen brauchen das Calcium (könnte man als Zement ansehen) und das Magnesium (könnte das Wasser sein) so dass ein starkes Fundament gebaut werden kann. Wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel mit Calcium einnehmen, stellen Sie sicher, dass Sie auch ausreichend eine gut aufzunehmende Form von Magnesium zu sich nehmen. Dann bauen und erhalten Sie eine gesunde Skelettstruktur wie auch ruhige und gut funktionierende Muskeln und Nerven.

Es gibt viele Nahrungsergänzungsmittel, die Calcium und Magnesium beinhalten. Es hängt von Ihrer Ernährung und anderen Faktoren Ihres Lebensstils ab, welches Mittel am besten für Sie ist. Eine Sache, an die Sie sich auf jeden Fall erinnern sollten, ist, dass Magnesium mindestens 350 unterschiedliche körperliche Funktionen kontrolliert. Wenn Sie nicht mehr so gut funktionieren können, nehmen Sie etwas wasserlösliches Magnesium und beobachten Sie, wie Sie sich dann fühlen.

Wie man mit einem Magnesiummangel umgeht
Um einen Magnesiummangel auszugleichen, ist es das beste, Magnesium allein ohne jegliches Calcium zu sich zu nehmen. Es sollte kein Calcium eingenommen werden, bis der Mangel ausgeglichen ist, und dann sollte das Calcium immer zusammen mit Magnesium eingenommen werden. Nehmen Sie niemals Calcium ohne Magnesium ein, da der Körper das Calcium sonst nicht aufnehmen kann. Probleme rühren auch daher, dass zuviel Calcium im Körper ist. Wenn die Muskeln steif werden und sich zusammenkrampfen ist die Ursache ein Zuviel an Calcium und ein Zuwenig an Magnesium. Somit müssen Sie, um den Magnesiummangel auszugleichen, das Magnesium allein zu sich nehmen, in der richtigen Form. Und achten Sie in der Zukunft darauf, immer ausreichend Magnesium zu haben, besser noch Sie nehmen welches regelmäßig.

Die beste Form von Magnesium
Die beste Form von Magnesium, die ich kenne und die auch die besten und schnellsten Resultate macht, ist Magnesium-Citrate Pulver, das man in Wasser löst. Sie rühren es jedes Mal neu an und es wirkt besser und schneller als jede andere Form in Kapseln oder Tabletten. In dieser Form kann es schnell vom Körper aufgenommen werden und hilft fast sofort.

Das wasserlösliche Magnesium-Citrate schafft oft Resultate in Sekunden. Ich habe gesehen, wie sich die Wirbelsäule wieder eingerenkt hat, Minuten nach der Einnahme eines Magnesiumgetränks. Ich habe beobachtet, wie PMS sich innerhalb von 10 Minuten „aufgelöst“ hat. Ich habe beobachtet, wie Muskeln, die man nicht mehr gebrauchen und kontrollieren konnte, innerhalb von sieben Tagen wieder normal zu funktionieren begonnen haben. Auch löst das Magnesium das Zuviel an Calcium im Körper auf und heilt dadurch verkalkte Körperteile.

Sicherheit
Magnesium ist total sicher. Wenn Sie zuviel davon einnehmen, wird es der Körper wieder ausscheiden. Das schlimmste, was passieren kann, ist, dass Sie „Dünnpfiff“ bekommen. In sehr seltenen Fällen, wenn exzessiv Magnesium eingenommen wurde, wird der Körper Calcium nutzen, um wieder einen Ausgleich herzustellen. Wenn das passiert, kehren die Magnesiummangel-Symptome wieder zurück. Dennoch, wenn Sie nicht exzessiv und unkontrolliert Magnesium einnehmen (das wir nicht raten), dann ist Magnesium total sicher und hat keine anderen Nebenwirkungen. Der Körper braucht es.

Um herauszufinden, wie viel Magnesium ihr Körper braucht, tun Sie folgendes: Steigern Sie die Menge an wasserlöslichem Magnesiumpulver in Ihrem Getränk solange, bis Sie Durchfall bekommen, und gehen Sie dann wieder mit der Menge runter bis der Durchfall verschwindet. Das wird die maximale Menge sein, die Ihr Körper auf einmal aufnehmen kann.

Zusammenarbeit
Magnesium hilft, egal was für ein Medikament Sie noch einnehmen. Versuchen Sie es einfach. Es ist sicher. Es wird auch Ihnen gut tun.

Magnesium: Brauchen Sie es?
Ihr Körper braucht täglich sein Magnesium. Es muss dauernd Magnesium aufnehmen, es gebrauchen und dann wieder ausscheiden. Das passiert dauern. Wenn Ihr Körper mehr ausscheidet als es einnimmt, dann fangen die Probleme an.

Die natürlichste Art und Weise, Magnesium zu sich zu nehmen, ist, es durch Essen und Wasser aufzunehmen. Unglücklicherweise haben diese beiden Quellen nicht ausreichend Magnesium in sich, um die Bedürfnisse des Körpers zu stillen.

Wie hier schon berichtet wurde, gibt es bestimmte Substanzen, die den Magnesiumvorrat aufbrauchen. Darunter gehört Alkohol, Drogen jeglicher Art, harntreibende Mittel, Kaffee, Tabak und raffinierter Zucker. Eine der Hauptursachen für Magnesiummangel ist Stress. Je mehr Stress Sie haben, desto mehr Magnesium brauchen Sie.

So kommt es zu der Situation heutzutage, dass wir nicht genügend Magnesium aufnehmen und gleichzeitig Substanzen konsumieren, die auch noch Magnesium ausscheiden.

Manche Symptome und körperlichen Beschwerden sind ein Zeichen dafür, dass es Ihrem Körper an Magnesium mangelt. Die Lösung dafür ist, Magnesium in einer Form einzunehmen, die vom Körper schnell verwendet werden kann. Die wasserlösliche Form kann schnell vom Körper aufgenommen werden und das Wasser agiert als ein Transportmittel, um das Magnesium zu den Zellen, wo es gebraucht wird, zu transportieren. Auch haben wir herausgefunden, dass je heißer das Wasser ist, desto schneller kann der Körper das Magnesium aufnehmen und desto schneller verschwinden die Mangelsymptome und körperlichen Probleme.

Ich habe bei den Personen, die wasserlösliches Magnesium zu sich genommen haben, folgendes beobachtet:

  1. Die Wirbelsäule hat sich mit einem lauten Klick innerhalb von 15 Minuten nach Einnahme von Magnesium-Citrate in heißem Wasser wieder eingerenkt.
  2. Herzrhythmusstörungen (das Herz schlägt zu schnell oder zu langsam oder kommt aus dem Rhythmus) verschwanden innerhalb in 10 Tagen, und das Herz schlug wieder normal.
  3. Zurückgegangene Muskeln konnten nach 10 Tagen wieder normal funktionieren, und das durch eine Kombination von Magnesium, Mineralien und Coenzym Q10.
  4. Hoher Blutdruck ist innerhalb eines Monats nach und nach zurückgegangen.
  5. Niersteine, Gallensteine und Arthritis verschwanden nach und nach.
  6. PMS Symptome sind innerhalb von 10 Minuten verschwunden.
  7. Migränekopfschmerzen verschwanden über Nacht und kamen auch in vielen Fällen nicht wieder.
  8. Zucken, Muskelkrämpfe, Krämpfe, Muskelzucken und angespannte Muskeln sind innerhalb einer Woche Magnesiumeinnahme wieder verschwunden.
  9. Schlaflosigkeit wurde durch ein Glas heißen Magnesiumgetränks kuriert.
  10. Ein Zweijähriger konnte wieder gut durchschlafen und hat nicht mehr die ganze Nacht geweint und die Eltern wach gehalten.

Um Symptome des Magnesiummangels zu beseitigen, brauchen Sie 1 bis 3 Teelöffel von wasserlöslichem Magnesium am Tag. Das wird dabei helfen, den Magnesiummangel auszugleichen.

Um schnell den Mangel auszugleichen, können Sie auch jeden Abend und jeden Morgen 400 mg wasserlösliches Magnesium-Citrate Pulver trinken.

Magnesium unterstützt den Körper bei der Nutzung von Calcium, Pothassium, Natrium, Phosphor, B-Komplex und den Vitaminen C und E. Es ist für den Aufbau von starken Knochen und Zähnen essentiell notwendig, ebenso ist es wichtig für die Lunge und andere Körperteile, und für das Gewebe und Ihre Drüsen. Es beruhigt die Nerven und entspannt den Körper so dass Schlaf und Ruhe möglich sind. Es ermöglicht eine Vielzahl anderer Aktionen des Körpers, so dass er gut funktionieren kann.

Brauchen Sie es? Jeder braucht es. Versuchen Sie es. Sie werden einen großen Unterschied in der Art und Weise bemerken, wie Sie sich fühlen. Sie werden mehr Energie verspüren.

Brauchen manche Menschen höhere Dosen?
Wenn man bedenkt, dass schätzungsweise 90 % der amerikanischen Bevölkerung einen Mangel an diesem kostbaren Mineral haben, dann werden Sie wohl kaum eine Person finden, die nicht extra Magnesium braucht. Jeder, der die Symptome hat, die ich schon aufgelistet habe, leidet schon unter einem Mangel.

Menschen, die in eine der folgenden Kategorien fallen, haben ein größeres Risiko, einen Magnesiummangel und seine Symptome zu haben. Diese brauchen regelmäßig viel Magnesium um zukünftige Gesundheitsprobleme und Komplikationen zu vermeiden: Alle Personen mit Stress, schwangere Frauen, Athleten, Senioren, Raucher, Alkoholiker, Frauen, die die Pille nehmen, jeder, der schwerer körperlicher Arbeit nachgeht und Menschen die Kaffee, Alkohol und Cola-Getränke trinken oder Milchprodukte oder viel Kohlenhydrate oder viel Zucker essen.

Kinder, die depressiv erscheinen oder mit Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom diagnostiziert wurden, haben oft einen Magnesiummangel. Das gleiche trifft auf die zu, die aggressiv sind.