Mit Vitamin D vergiften

Wie Sie sich ganz schnell mit Vitamin D vergiften! Oder warum die Angst davor unsinnig ist.

Sie haben Angst davor, sich mit Vitamin D zu vergiften? Das wäre kein Problem, bei einem Ausgangswert von 30 ng/ml 25(OH) Vitamin D3 im Blut und Normalgewicht müssten Sie nur 1.200.000 Einheiten an Vitamin D zu sich nehmen. Also einfach über eine Millionen Einheiten in ein paar Tagen schlucken und schon sind Sie im Bereich von 150 ng/ml im Blut. Das reicht, um theoretisch in den toxischen Bereich herein zu kommen. 1,2 Millionen Einheiten an Vitamin D – das sind 60 Tabletten an verschreibungspflichtigem Dekristol mit je 20.000 Einheiten oder 240 Vitamin-Tabletten mit 5000 Einheiten an Vitamin D oder 6000 Multivitamintabletten mit je 200 Einheiten an Vitamin D.

Vitamin D oder Medikamente vergiften

Eine Vitamin D Vergiftung ist nahezu unmöglich. Wobei die Vergiftung mit Medikamenten täglich passiert…

Jetzt mal Hand aufs Herz – würde Ihnen das wirklich in den Sinn kommen? 6000 Multivitamin-Tabletten schlucken, oder 240 Vitamin-D3 Kapseln (mit 5000 Einheiten) oder über eine Packung Dekristol mit 20.000 Einheiten? Viele haben schon Angst, mehr als eine Dekristol mit 20.000 Einheiten zu schlucken – woher kommt bloß diese Angst?

Die Medien schüren immer wieder diese Panik, als könne was schlimmes passieren, wenn man nur ein paar Vitamin-D-Tabletten schluckt. Ich kann das nicht nachvollziehen – es ist viel wahrscheinlicher, durch einen Vitamin-D-Mangel Probleme zu bekommen, als Vergiftungserscheinungen zu erleiden. Es ist noch nie jemand an zuviel Vitamin D gestorben und dennoch wird über Vitamin D geredet, als sei es ein hoch wirksames Medikament. Dabei sind richtige Medikamente viel gefährlicher:

Jedes Jahr sterben in Deutschland 58.000 Menschen an den Folgen unerwünschter Medikamentenwirkungen (Neben- und Wechselwirkungen). Verschreibungspflichtige Medikamente können also verheerende Folgen haben, und dennoch schluckt sie jeder, ohne in Panik zu geraten. Doch erzählen Sie mal jemanden, dass Sie viel Vitamin D schlucken – das stösst auf Unverständnis.

Dabei ist es doch so einfach, Vitamin D auf eine sichere Art und Weise einzunehmen. Es ist so einfach, sicher zu stellen, dass Sie nicht überdosieren. Zum einen müssen Sie einfach nur Ihre Blutwerte kontrollieren. Ja, das kostet was, etwas Zeit und etwas Geld: Einmal zum Hausarzt, etwa 30 Euro zahlen, Blut abzapfen lassen und für das Ergebnis anrufen oder nochmal hingehen. Oder Sie holen sich einen Vitamin D-Test von amazon, Paket anfordern, empfangen, nach Anleitung durchführen, einschicken, auf die Antwort warten. Das sind wirklich keine komplizierten Schritte. Wenn Sie das gemacht haben, dann kennen Sie Ihren Ausgangswert, dann wissen Sie, ob Sie unterversorgt sind (was bei vielen in Deutschland sehr wahrscheinlich ist) oder im Normalbereich.

Ich empfehle dann auch, sich in das Thema etwas einzulesen, da ich persönlich die vom Hausarzt oder den Laboren gesetzten Grenzwerte für zu niedrig halte. Meist wird da ein Grenzwert von 30 ng/ml als normal angegeben, ich persönlich strebe aber einen Wert von 50 bis 80 ng/ml an. Ja, ich bin kein Mediziner, aber letztlich ist die Entscheidung, wem man aus der Gesundheitsbranche glaubt, eine persönliche. Ich persönlich habe mich nach dem Lesen von viel Literatur dazu entschieden, meinen Wert möglichst nicht unter 50 ng/ml kommen zu lassen.

Keine Zeit oder kein Geld? Dann schätzen Sie Ihren Spiegel online ein: den Test finden Sie auf http://www.vitamindservice.de und ist für die ersten Male kostenlos. Ich habe einen Artikel dazu geschrieben.

Doch woher sollen Sie nun eigentlich wissen, wieviel Vitamin D Sie schlucken dürfen? Die Antwort ist ebenso ganz einfach: Das können Sie sich ausrechnen. Dr. Raimund von Helden hat in seinem Buch „Gesund in sieben Tagen“ eine Formel, mit der Sie sich ausrechnen können, wieviel Einheiten Vitamin D Sie brauchen. Mit den Formeln aus dem Buch können Sie sowohl berechnen, wie Sie Ihren Spiegel anheben können, als auch wie Sie Ihren Spiegel erhalten können. Ich habe die Formel dazu benutzt, um auszurechnen, wieviel man schlucken muss, um sich überzudosieren (siehe Anfang des Artikels). Ich kann aus Copyright-Gründen die Formel hier nicht wiedergeben, aber es lohnt sich schon deshalb, dieses Buch für wenige Euro zu bestellen.

Sie werden merken, Sie müssen ganz schön viel Vitamin D3 schlucken, um Ihren Spiegel anzuheben. Haben Sie dann keine Angst, sich zu vergiften, wenn Sie das nach der Formel machen, dann kann Ihnen nichts passieren! Sie können dann ja schließlich Ihren Zielwert selbst bestimmen, Sie entscheiden also selbst, nicht in den gefährlichen Bereich reinzukommen. Was eine Überdosierung ist, wird in der Fachwelt ebenso diskutiert, ich habe dazu schon einen Artikel geschrieben.

Haben Sie keine Angst vor Vitamin D! Das Vitamin unterstützt Ihren Körper in vielen Stoffwechsel-Vorgängen, ein Mangel kann fatale Folgen haben. Ich möchte keine unnütze Panik schüren – aber nach vielen Studien scheint es echt viele Zusammenhänge zwischen der Ausprägung einer Erkrankung und dem Vitamin D-Spiegel zu geben (surfen Sie einfach mal auf dieser Seite unter „Krankheiten“). Ich würde eher Angst vor einem Mangel haben, als vor einer Überdosierung. Diese Panik ist völlig unangebracht.

 

Quellen:

Welt am Sonntag: 58 000 Tote durch falsche Medikamente. In: http://www.welt.de/print-wams/article100194/58-000-Tote-durch-falsche-Medikamente.html (Abruf vom 20.07.2014)

o. A.: Cholecalciferol. In: Wikipedia. Webseite: http://de.wikipedia.org/wiki/Cholecalciferol (Abruf vom 20.07.2014)

Khalsa, Soram: The Vitamin D Revolution. How the Power of This Amazing Vitamin Can Change Your Life. Croydon 2010.

Von Helden, Raimund: Gesund in sieben Tagen. Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie. Ein Leitfaden für die Praxis. Dresden 2011.

Vitamin D und Bluthochdruck

Wenn das Blut mit zu viel Druck durch die Adern pummt: Achten Sie auf Ihren Vitamin-D-Spiegel!

Bluthochdruck? Müssen Sie auf Ihre Blutdruck-Werte achten? Dann achten Sie auch auf Ihren Vitamin D3-Spiegel im Blut! Denn verschiedene Studien legen nah, dass es einen Zusammenhang zwischen einem zu hohen Blutdruck und dem Vitamin D-Spiegel gibt.

Doktor misst Blutdruck

Zusammenhang zwischen Vitamin-D und Blutdruck

So haben Forscher der Vetmeduni Vienna (Veterinärmedizinische Universität Wien) in einem Mäuseversuch die Wirksamkeit von Vitamin D im Körper genetisch beeinflusst. Konkret: Die Vitamin D Rezeptoren wurden so verändert, so dass keine Signalübertragung von Vitamin D mehr erfolgt ist. Nach einem Jahr ohne Vitamin D Signalübertragung hatten die Mäuse erhöhten Blutdruck. Daraufhin wurde die Aorta untersucht. Dabei stellten die Forscher folgendes fest:

  1. In der Aorta wurde weniger eNOS ausgeschüttet. eNOS, also endotheliale Stickstoffmonoxid-Synthase, ist ein Enzym, das wichtig für die Regulation des Blutdrucks ist. Es produziert Stickstoffmonoxid (NO) wodurch die glatte Muskulatur in den Blugefäßen besser entspannen kann. Je weniger eNOS zur Verfügung steht, desto unflexibler werden die Gefäße.
  2. In den Blutgefäßen hat sich mehr Kollagen eingelagert, wodurch diese gleichfalls unflexibler wurden.
  3. Es gab dort auch eine geringere Menge elastischer Fasern.

Somit wurden die Blutgefäße insgesamt steifer. Doch nur flexible Blutgefäße können sich dem Blutdruck anpassen und so auch den Druck mit ausgleichen. Die Folge der steifen Gefäße: Bluthochdruck und Veränderungen der Herzstruktur und Herzfunktion.

Wundern Sie sich bitte nicht, dass hier Mäuse zur Untersuchung des Bluthochdrucks herangezogen wurden. Mäuse werden gerne für Studien genutzt, da sie dem menschlichen Stoffwechsel sehr ähneln. Sie können davon ausgehen, dass die Zusammenhänge, die bei Mäusen beobachtet werden, in den meisten Fällen auch beim Menschen vorhanden sind.

Auch andere Studien belegen einen Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und dem Bluthochdruck. So haben Forscher in einer Meta-Analyse 11 Publikationen mit Vitamin D-Studien unter die Lupe genommen und konnten so die Daten von 283.500 Personen auswerten. Von denen hatten 33.800 Teilnehmer Probleme mit ihrem Blutdruck. Für jede 10 ng/ml an Vitamin D im Blut mehr hat sich statistisch die Wahrscheinlichkeit an Bluthochdruck zu erkranken, um 12 % reduziert. Das heißt: je größer der Vitamin D-Mangel desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an Bluthochdruck zu erkranken! (Die Studie wurde im European Journal of Epidemiology veröffentlicht).

Bluthochdruck darf niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Denn unkontrollierter hoher Blutdruck kann zu Schlaganfall, Herzinfarkt, dem metabolischen Syndrom und sogar Herzversagen führen.

Nach Soram Khalsa sterben an Herzinfarkt interessanterweise mehr Menschen im Winter als im Sommer. Natürlich kann das mit dem geringeren Vitamin-D-Spiegel im Winter zu tun haben, doch eine Studie, die Vitamin-D-Werte von Herztoten untersucht, ist mir nicht bekannt. Alle Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind auch sehr komplexe Erkrankungen, bei denen Organe, Blutgefäße, das Nervensystem und biochemische Botenstoffe zusammenhängen. Auch deshalb muss nicht automatisch hinter jeder Erkrankung ein Vitamin D-Mangel stecken. Dennoch würde ich, wenn ich hohen Blutdruck hätte, besonders auf meinen Vitamin D-Spiegel achten. Denn ein Mangel kann schnell behoben werden, die Folgen eines Schlaganfalls beispielsweise jedoch nicht. Dieses Risiko würde ich einfach nicht eingehen.

 

Quellen:

1) Vitamin D Council: Vitamin D and risk of future hypertension. In: http://www.vitamindcouncil.org/vitamin-d-news/vitamin-d-and-risk-of-future-hypertension/# (Abruf vom 16.06.2014)

2) Presseinformation der vetmeduni vienna: Sonne macht Blutgefäße flexibler – Zusammenhang zwischen Gefäßsteifigkeit und Vitamin D Mangel aufgeklärt. In: http://www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/presseinformationen/presseinfo2014/vitamind-sonne/ (Abruf vom 16.06.2014)

3) O. A.: Link Between Successful Weight Loss And Vitamin D Levels. Webseite: http://www.medicalnewstoday.com/releases/153669.php

4) Khalso, Soram: The Vitamin D Revolution. How the Power of This Amazing Vitamin Can Change Your Life. Croydon 2009.

Vitamin D und Übergewicht

Ein bisschen zu viel auf den Rippen? Vitamin D-Mangel könnte die Folge sein!

Vitamin-D-Mangel und Übergewicht

Wie wirkt sich ein Vitamin-D-Mangel bei Übergewicht aus?

Rettungsringe retten nicht. Im Gegenteil: Sie schädigen sogar der Gesundheit. Denn Übergewicht kann zur Folge haben, dass der Vitamin D-Spiegel im Blut heruntergeht – was wiederum Folgen für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hat. Diesen Zusammenhang hat eine groß angelegte Studie von US amerikanischen und europäischen Wissenschaftlern ans Licht gebracht, die durch die British Heart Foudnation und dem UK Medical Research Council finanziert wurde. Die Wissenschaftler haben sich die Frage gestellt, wie dieser Zusammenhang aussieht:

Verursacht nun ein Vitamin D-Mangel das Übergewicht, oder verursacht das Übergewicht einen Vitamin D-Mangel? Oder spielt da noch ein dritter Faktor eine Rolle?

Um dies herauszufinden, nahmen die Forscher 21 verschiedene Studie unter die Lupe, bei denen insgesamt über 42.000 Personen untersucht wurden. Hier wurden Daten über den Vitamin D-Spiegel und den Body-Mass Index (BMI) ausgewertet. Der BMI errechnet sich aus dem Gewicht und der Körperlänge und gibt letztlich an, wie stark eine Person übergewichtig ist. Gleichzeitig wurden außerdem genetische Faktoren untersucht, die im Zusammenhang mit dem Vitamin D-Spiegel und Übergewicht stehen.

Die Hypothese der Forscher war, dass Übergewicht einen Vitamin D-Mangel verursacht. Dann müssen Leute mit einer genetischen Prädisposition für Übergewicht auch einen niedrigeren Vitamin-D-Spiegel haben. Wenn der Zusammenhang umgekehrt ist, also der Mangel Übergewicht verursacht, dann müssten bei genetischer Prädispostion für den Vitamin D-Mangel auch mehr Übergewichtige gefunden werden.

Das Ergebnis ist: Übergewicht scheint einen Vitamin D-Mangel zu verursachen und nicht umgekehrt. Mit jedem Kilo pro Quadratmeter mehr sinkt die Vitamin D-Konzentration im Blut um 1,15 %. Steigt der BMI um 10 %, dann sinkt der Vitamin D-Spiegel um 4,2 %. Menschen, die eine höhere genetische Prädispostion für Übergewicht haben, haben gleichzeitig auch einen höheren BMI und einen niedrigeren Vitamin D-Spiegel. Umgekehrt ist es aber nicht so: Personen mit einer Prädispostion, also einer Anlage für Vitamin D-Mangel hatten nicht automatisch einen höheren BMI. Vitamin D-Mangel verursacht somit nicht Übergewicht, aber Übergewicht verursacht Vitamin-D-Mangel. Dieser Fakt wurde auch noch mal durch eine Studie von über 123.000 Personen bestätigt, die an einer genetischen Studie teilgenommen haben (der Genetic Investigation of Anthropometric Traits Study).

Die Forscher wollten jedoch keine Aussage machen, warum dieser Zusammenhang besteht. Man kann vermuten, dass beim Einlagern von Fett in den Fettzellen auch das fettlösliche Vitamin D mit eingelagert wird. Es wird dadurch aus dem Blutstrom herausgenommen, was dann einen Vitamin-D-Mangel zur Folge hat.

Ich habe schon einmal über eine Studie berichtet, die einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und dem Übergewicht herstellt (lesen Sie hier mehr darüber). Nach dieser Untersuchung hilft das Vitamin D3 bei der Fettverbrennung, wenn gleichzeitig auch auf die Ernährung geachtet wird. Letztlich müssen Übergewichtige dringend auf Ihren Vitamin D-Spiegel achten, da der zu niedrig sein kann. Auch scheint ein guter Vitamin D-Spiegel dabei zu helfen, dass Diäten funktionieren.

Quellen:

1)    Gutierrez, David: obesity causes vitamin-D deficiency: Research. In: http://www.naturalnews.com/040629_obesity_vitamin_D_deficiency_exercise.html (Abruf vom 30.4.2014)

2)    Castillo, Michelle: Obesity causes vitamin D deficiency, study shows. In: http://www.cbsnews.com/news/obesity-causes-vitamin-d-deficiency-study-shows/ (Abruf vom 29.04.2104)

3)       O. A.: Link Between Successful Weight Loss And Vitamin D Levels. Webseite: http://www.medicalnewstoday.com/releases/153669.php

4)       Huff, E.: Vitamin D Promotes Weight Loss. Webseite: http://www.naturalnews.com/028051_Vitamin_D_weight_loss.html (Abruf vom 30.4.2014)

Vitamin D und Kognition: Kognitive Funktionen sind bei niedrigem Vitamin D-Level schlechter

Weitere Studie vermutet einen Zusammenhang zwischen Abnahme kognitiver Fähigkeiten im Alter und dem Vitamin D-Spiegel von Senioren

Schon länger haben Forscher beobachtet, dass bei Demenzkranken auch oft ein niedriger Vitamin-D-Spiegel vorzufinden war. Um dies näher zu untersuchen, haben fünf wissenschaftliche Einrichtungen zusammengearbeitet (Wake Forest Baptist Medical Center, the University of Alabama-Birmingham, der University of California-San Francisco, der University of Pittsburgh und des National Institute on Aging). In Ihrer Studie untersuchten die Wissenschaftler die kognitiven Funktionen von 2.777 Senioren im Alter von 70 bis 79, ein Jahr später wurde auch der Vitamin D-Spiegel gemessen und weitere drei Jahre später wurde nochmal verschiedene Tests der kognitiven Funktionen gemacht. Zwei dieser Tests legen es nahe, dass es einen Zusammenhang zwischen den kognitiven Fähigkeiten und dem Vitamin D-Spiegel gibt. Die Wissenschaftler wollen aber nicht versprechen, dass eine Einnahme von Vitamin D auch die kognitiven Funktionen verbessert. Doch einen Zusammenhang scheint es zu geben.

Dieser Zusammenhang wurde auch schon 2009 von der Peninsula Medical School in Exeter, the University of Cambridge und der University of Michigan festgestellt. Hier haben ältere Erwachsene mit niedrigem Vitamin-D-Level auch schlechter bei den Tests abgeschnitten, die die Erinnerung, die Aufmerksamkeit und die Orientierung der Senioren überprüft haben.

Natürlich kann man nicht einfach behaupten, Vitamin D macht intelligenter. Aber ich würde unterschreiben, dass ein niedriger Vitamin D-Level die Kognition und damit auch die Intelligenz zu gefährden scheint…

… und auch deshalb möchte ich jedem anraten, auf seinen Vitamin D-Spiegel zu achten. Das gilt besonders für Senioren. Ich habe über den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und Alzheimer schon einmal einen Artikel geschrieben und kann es nur immer wieder betonen: Gerade im Alter sollte man auf seinen Vitamin D-Spiegel achten. Denn Senioren gehen wahrscheinlich seltener in die Sonne und wenn dann nur stark bekleidet, so dass ihre Haut nicht so viel Vitamin D produziert. Das kann auch die kognitiven Fähigkeiten beeinflussen, wie diese Studien nahe legen.

Quelle: Gutierrez, David: Does vitamin D make you smarter? In: http://www.naturalnews.com/044835_vitamin_D_intelligence_cognitive_function.html (Abruf vom 25.4.2014)

Schätzen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel ein!

Ein kostenloser Fragebogen macht´s möglich

Vitamin-D-Spiegel messen

Vitamin-D-Spiegel via Fragebogen einschätzen

Den eigenen Vitamin-D-Spiegel einzuschätzen, ist schwer. Denn „gefühlt“ mag er normal sein, aber auf Gefühle oder Ahnungen sollte man nicht hören, denn sie können schwer täuschen. Für eine erste Einschätzung gibt es jetzt einen Fragebogen online, der die typischen Symptome von einem Vitamin-D-Mangel abfragt, sowie Verhaltensweisen registriert, die den Spiegel fallen oder steigen lassen. So wird in einem ersten Schritt gefragt, wie die Nachtruhe ist und ob man sich am Tag eher schlapp oder müde fühlt. Im nächsten Schritt interessieren das Programm, ob man Krämpfe hat oder wann einem schwindelig ist. Danach wird man gefragt, ob einem schlecht wird oder ob der Kopf schmerzt oder drückt. Dann wird überprüft ob man bei längerem Arbeiten/Stehen Schmerzen hat und wie es einem in der Mittagssonne geht. Im sechsten Schritt wird danach gefragt, ob einem oft kalt ist und ob man weiße Flecken auf den Fingernnägeln hat. Dann kommt ein Zwischenergebnis, das aussagt, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, an einem Vitamin-D-Mangel aufgrund der Symptomlage zu leiden.

Dann wird der Vitamin-D-Spiegel anhand von Fragen eingeschätzt, die abrufen, ob und wie viel man in der Sonne gelegen hat, ob man raucht, Vitamin-D-Pillen nimmt oder unter die Sonnenbank geht. Auch muss man angeben, wie viel man wiegt und wie viel Fisch und Eier man isst. Dann schließlich rechnet das Programm aus, wie hoch der Spiegel in etwa ist. Es benutzt dazu etwa 30 Formeln. Nach Angaben des Entwicklers irrt es sich dabei um Plus/Minus 8ng/ml. Das ist ziemlich gut!

Wer ein genaueres Ergebnis haben möchte, sollte den Bluttest machen. Aber für eine erste Einschätzung des Spiegels ist der Test ganz ausgezeichnet.

Entwickelt hat den Test ein Landarzt, Dr. Raimund von Helden, der sich schon seit längerem mit dem Vitamin-D-Spiegel befasst und auch ein Buch dazu geschrieben hat. In seinem Buch „Gesund in 7 Tagen“ gibt er grundlegende Informationen über dieses wichtige Vitamin, doch das beste daran ist seine Formel. Er nennt in seinem Buch eine Formel, mit der man ausrechnen kann, wie viel Vitamin D man einnehmen muss um von einem Anfangswert zu einem Zielwert an Vitamin D in seinem Blut zu kommen. Durch diese Formel erfährt man, wie viel Vitamin D Pillen man schlucken muss, um wieder einen gesunden Vitamin-D-Spiegel zu haben.

Ich kann beides, Online-Fragebogen und Buch nur empfehlen. Sie finden den Fragebogen auf: http://www.vitamindservice.de

Einen Hacken gibt es allerdings: Kostenlos kann man den Fragebogen nur 2x auswerten lassen. Will man öfter seinen Vitamin-D-Spiegel einschätzen lassen, so kann man ein „Vitamin-D-Konto“ eröffnen und für 10 Euro im Jahr jeden Tag das Programm nutzen. Auch gibt es den Zugang für Therapeuten, die mithilfe des Programms eine erste Einschätzung des Vitamin-D-Spiegels ihrer Patienten vornehmen können. Hier kostet das Programm für die Therapeuten 100 Euro jährlich. Das ist eine vergleichsweise geringe Summe, da die Ärzte und Heilpraktiker damit das Programm beliebig oft nutzen können.

Falls Sie keine Ahnung haben, wie hoch Ihr Vitamin-D-Spiegel ist: Machen Sie unbedingt den Online-Test. So können Sie Ihren Spiegel in etwa einschätzen lassen. Für genauere Werte können Sie zum Hausarzt gehen und einen Vitamin-D-Spiegel machen lassen, das kostet allerdings um die 30 Euro. Wie hoch allerdings ein gesunder Spiegel ist, darüber streitet sich die Fachwelt. Lesen Sie dazu hier mehr.

Lieber mehr Falten als einen Vitamin-D-Mangel!

Warum Gesichtscremes mit Lichtschutzfaktor die meiste Zeit im Jahr unnütz sind.

Viele Menschen sind eitel und das darf auch so sein. Doch wenn die Eitelkeit wichtiger ist als die Gesundheit, dann kann ich das nicht verstehen. Ich habe mal im Supermarkt beobachtet, was für Gesichtscremes es auf dem Markt gibt. Und mir ist aufgefallen, dass viele Gesichtscreme „gegen Hautalterung“ oft einGesichtscreme mit Vitamin Den Lichtschutzfaktor beinhalten. Auch Cremes für Männer. Das sieht auf dem ersten Blick vernünftig aus, schließlich scheint die Sonne unsere Haut zu „gerben“, doch auf dem zweiten Blick sind diese Cremes meistens unvernünftig, so meine persönliche Meinung.

Denn im Herbst, Winter und Frühjahr scheint in Deutschland die Sonne eher schwach, da stockt die Vitamin D Produktion. Wenn wir allerdings dann eine Creme auftragen, die einen Lichtschutzfaktor beinhaltet, dann kann die Haut lange Zeit kein Vitamin D produzieren. Wenn Sie mit dieser Creme jeden Tag raus gehen, wird die Haut erst nach einem längeren Aufenthalt in der strahlenden Sonne Vitamin D produzieren.

Stellen Sie sich das vor: Sie sind in der Sonne und produzieren doch kein Vitamin D!

Das kann Folgen haben. Wenn wir zu wenig Vitamin D im Körper haben, kann das so auch eine sogenannte  „Winterdepression“ auslösen. Das ist eine Depression, die vor allem im Winter auftritt, als Folge von einem Vitamin D-Mangel in der kalten Jahreszeit. Sie geht wieder, wenn der Betroffene genügend Sonne abbekommt und der Vitamin D-Spiegel steigt. Ein Vitamin D-Mangel kann auch andere Folgen haben, von denen ich auf dieser Seite berichte. Deshalb sollte jeder in unseren Breitengraden unbedingt auf seinen Vitamin-D-Spiegel achten. Und soviel Sonne tanken, wie es möglich ist. Natürlich ist im Sommer ein Lichtschutzfaktor oft durchaus angebracht (mehr dazu lesen Sie in „Vitamin D tanken – so geht’s“), aber ich bezweifle, dass es vernünftig ist, sich im Herbst, Winter oder Frühjahr mit Sonnenschutzfaktor vor der Sonne zu schützen. Zwar kann die Haut im Winter eh kaum Vitamin D produzieren, da dann die Sonne nicht stark genügend scheint, aber ich glaube nicht, dass die Sonne im Herbst, Winter und Frühjahr bei uns so stark brennt, dass sie Falten ins Gesicht gerbt. Und wenn sie es tut, dann sind mir diese Falten lieber, als traurig mit einer Winterdepression zu Hause zu hocken. Lichtschutzfaktor in jeder Hautcreme? Nein danke!

Vitamin D-Diskussion in den Medien

Unverantwortlich: Nachrichtenmagazin „Plusminus“ hält die Diskussionen um Vitamin D nur für Geldmacherei

Vitamin D und Geld

Hinweise zum Vitamin D-Spiegel in Verbindung mit eventuellen Krankheiten werden lediglich als Geldmacherrei bezeichnet

Gestern lief ein Bericht in dem ARD-Magazin „Plusminus“ über Vitamin D. Der Tenor war: Sie bräuchten sich nicht um Ihren Vitamin-D-Spiegel Sorgen machen, Sie bräuchten kein Vitamin D zusätzlich einnehmen, im Sommer würde der Körper genügend Vorräte für den Winter produzieren. Alles andere sei nur Geldmacherei. Uunverantwortlich, so etwas zu behaupten! Viele Ärzte und Wissenschaftler raten dazu, auf den Vitamin D-Spiegel zu achten und einen Mangel auszugleichen, da zuwenig Vitamin D im Körper zu Mangelproblemen führen kann.

Auch hat man bei Kranken oftmals einen niedrigen Vitamin D-Spiegel festgestellt.

Doch nach der von ARD interviewten Professorin sei das wahrscheinlich nicht die Ursache für die Erkrankung sondern die Folge. Im Nebensatz wird jedoch klar, dass dies nur eine Vermutung ist. Somit bauen die sogenannten Experten ihre Unvorsichtigkeit auf eine Vermutung auf. Natürlich kann ich Ihnen nicht beweisen, dass Vitamin D-Mangel diverse Krankheiten auslösen kann, doch viele Studien haben einen Zusammenhang nachgewiesen, den man so einfach nicht vom Tisch wischen kann.

In der Sendung ließen Sie auch einen Vitamin-D-Verfechter zu Wort kommen, Prof. Dr. Jörg Spitz, der auf den großen Vitamin-D-Mangel in Deutschland hinwies und auch vermutet, dass alle Erkrankungen etwas mit Vitamin D im Körper zu tun haben. Doch anstatt sich mit seinen Thesen fachlich auseinander zu setzen wurden seine Aussagen ins Lächerliche gezogen. Ich kann mich nur wiederholen: Das ist unverantwortlich!

Den Vogel abgeschossen hat ein leitender Mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Er meinte doch tatsächlich, dass es KEINE Indikation für die Einnahme von Vitamin D-Präparaten gebe. Wirklich? Also, wenn ich einen Vitamin-D-Mangel habe, weil ich alt bin und selten in die Sonne gehe, oder weil ich krank bin oder weil ich auch im Sommer nie ohne Sonnenschutzmittel raus gehe…. dann brauche ich also meinen Mangel nicht auszugleichen? Wirklich? Der Körper braucht kaum Vitamin D und die Zusammenhänge zu Erkrankungen sind alles nur Zufälle, Nebensächlichkeiten? Jetzt bin ich es, der sich hier mal lustig machen muss. Ich kann solche Aussagen nicht ernst nehmen.

Tut mir leid, Plusminus, das ist russisches Roulette was Sie da empfehlen. Sie wissen nämlich selbst nicht, warum es da einen Zusammenhang zwischen Erkrankungen und dem Vitamin D-Spiegel gibt. Es ist unverantwortlich, einen Bluttest als Geldmacherei darzustellen. Nur durch einen Bluttest kann man doch herausfinden, ob dieser ganze Hype um Vitamin D wahr ist oder nicht und nur durch einen Bluttest erfahre ich, ob ich optimal mit Vitamin D versorgt bin. Alles andere ist ein Ratespiel auf Kosten der Gesundheit.

Von einem Nachrichtenmagazin wie „Plusminus“ hätte ich mir eine ausgewogenere Berichterstattung erwartet. Interessant ist, dass andere Magazine der ARD das Thema gegensätzlich behandeln. So empfiehlt „Ratgeber Gesundheit“ in einer Sendung vom 13.04.2013 einen Mangel auszugleichen. Es geht also auch anders.

Quellen:
Sendung „Plusminus“ vom 19.04.2014 um 22 Uhr
Näheres zur Sendung unter: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/swr/2014/vitamin-d-114.html (19.04.2014)
2) o. A.: Nicht nur gut für starke Knochen. In: http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/gesundheit/sendung/rbb/2013/13042013-vitamin-d-102.html (19.04.2014)

Ein offenes Wort zu Vitamin-Studien

Vitamin-Studien: schalten Sie Ihren Verstand ein!

„Trau nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ ist eine Redewendung unter Wissenschaftlern. Und es steckt viel Wahrheit in ihr. Denn nur weil eine Aussage scheinbar durch eine „Studie“ „belegt“ ist, heißt es noch lange nicht, dass sie wahr ist. Deshalb muss man beim Lesen von Studien und Studienergebnissen immer seinen gesunden Menschenverstand mit benutzen. Denn Wissenschaftler kennen Mittel und Wege, um das Studienergebnisse in die Richtung zu biegen, in der sie es haben wollen.

Vitamin-StudieDeshalb lautet die erste Frage beim Lesen von Studienergebnissen: Wer profitiert? Wenn jetzt die Pharmaindustrie eine Studie in Auftrag gibt und die Ergebnisse sprechen FÜR das Medikament, dann gehen bei mir immer die Alarmglocken an. Denn die Pharmafirma profitiert von dem Studienergebnis.

Sie werden sich sicherlich die Frage stellen, wie denn eine Firma/ein Institut ein Ergebnis zurechtbiegen kann. Nun, da sind viele Mittel und Wege vorstellbar und sicherlich auch bekannt. Da ist zum einen die Fragestellung: Schon durch die Zugabe oder Wegnahme des Wortes „eigentlich“ kann ein Umfrageergebnis verändert werden. Beispiel: „Haben Sie eigentlich das Gefühl, dass es Ihnen mit dem Medikament insgesamt besser geht?“ gibt ein anderes Ergebnis als die Frage „Haben Sie das Gefühl, dass es Ihnen mit dem Medikament insgesamt besser geht?“

Auch kann ich durch die Wahl der Studienteilnehmer das Ergebnis beeinflussen. Eine Studie mit Vitaminen bei Krebserkrankungen kann schlecht ausgehen, wenn die Studienteilnehmer alle im Endstadion sind.

Ebenso sind die verabreichten Vitamin-Dosen häufig sehr gering.

Und wenn in den Medien von Studien die Rede ist, in denen Vitamine scheinbar den Krebs fördern, so würde ich gerne näher hinschauen.

Was für Vitamine wurden hier genommen? Wurden hier vielleicht diese Brausetabletten eingenommen, voll von künstlichen Süßstoffen, Geschmacksstoffen und Farbstoffen?

Was hat dann den Krebs erzeugt – die Vitamine oder die „Verpackung“?

Leider gibt es kaum eine Möglichkeit, solche Studien im Detail zu untersuchen. Viele Studien stehen zusammengefasst im Netz, doch Laien haben kaum eine Chance, die medizinische Fachsprache zu verstehen. Deshalb möchte ich an Sie appellieren: Schalten Sie nie beim Lesen von Studienergebnissen oder wissenschaftlichen Artikeln Ihren gesunden Menschenverstand aus! Und fragen Sie sich immer „Wer profitiert?“

Auswirkungen nach Einnahme von (extrem) hochdosiertem Vitamin D3

Buchrezension:
„Hochdosiert – Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3, dem Sonnenschein-Hormon. Mein 1 Jahr dauerndes Experiment mit 100.000 IE/Tag – von Jeff. T. Bowles

Organische Kapsel

Vitamin D3 hochdosiert – welche Auswirkungen nach Einnahme extrem hoher Dosen Vitamin D3 hat dies auf den Körper? Welche Verbindungen bestehen zu Krankheiten? Welche Forschungsergebnisse gibt es zu einem Vitamin D-Mangel?

Er hat es gemacht. Er hat es wirklich gemacht. Jeff T. Bowles hat allen ärztlichen Warnungen getrotzt und hat täglich eine große Menge Vitamin D eingenommen, nämlich bis zu 100.000 Einheiten am Tag. Dem Titel nach hat er diese hohe Dosis ein Jahr lang genommen, liest man allerdings das Buch, wird klar, dass er mit seiner Vitamin-D3-Dosis auch geschwankt hat, zwischen 25.000 und 100.000 IE (internationalen Einheiten) am Tag. Das ist unglaublich viel. Zum Vergleich: Als bei einer Bekannten ein sehr großer Vitamin-D-Mangel festgestellt wurde, hat der Endokrinologe ihr 1000 IE Vitamin D täglich verschrieben – natürlich aus meiner Sicht viel zu wenig, um einen gravierenden Mangel auszugleichen. Doch Jeff T. Bowles war es egal, was die Arztwelt sagt, was die Pharmakonzerne vorschreiben, was die sogenannten „Gesundheitsexperten“ empfehlen. Er hat es einfach mal versucht. Und das Selbstexperiment ist nicht nach hinten losgegangen. weiterlesen

Vitamin D Mangel – ein globales Problem

Eventuell besitzt Ihr Körper nicht genügend Vitamin D, wenn Sie nicht täglich mindestens 15 min. einen Spaziergang in der Sonne unternehmen.

Afroamerikaner sowie andere Menschen mit dunkler Hautfarbe, aber auch Ältere, tendieren zu einem niedrigeren Vitamin D Level. Dieser Vitamin D Mangel kann sich ebenso auf Personen mit Übergewicht und Adipositas auswirken.

Abbildung Vitamin D Kapseln

Ein Vitamin D Mangel kann mit entsprechender Nahrungsergänzung ausgeglichen werden. Natürliches Vitamin D ist sehr hochwertig.

Weltweit besitzen schätzungsweise 1 Milliarde Menschen einen unzureichenden Vitamin D Level im Blut. Ein Vitamin D Mangel kann in allen ethnischen Gruppierungen sowie Altersklassen gefunden werden. Ärzte aus Industrienationen berichten von einer ansteigenden Anzahl von Patienten mit Rachitis, einer Art Knochenerweichung, die vermutlich aufgrund unzureichender Einnahme von Vitamin D besteht. weiterlesen