Hochdosiertes Vitamin D3 – Mythos Überdosierung

Der Mythos von der schnellen Überdosierung. Ist die Panik vor hochdosiertem Vitamin D3 wirklich angebracht?

Wenn ich heute Menschen von meinen Vitamin D3-Dosen erzähle, dann ernte ich oft erstaunen. Die Leute nehmen ohne zu zögern Medikamente mit teilweise schlimmen Nebenwirkungen ein, aber die Angst vor dem natürlichen Vitamin D ist größer. Das verwundert mich immer wieder. Man muss aber bedenken, dass die Menschen jedem, der in einem weißen Kittel herumläuft, erstmal bedingungslos glauben. Leider haben aber genau diese „Weißkittel“ oftmals keine Ahnung von Vitamin D3 und anderen alternativen Heilmethoden. Ein Beispiel: Eine Bekannte hatte einen extrem niedrigen Spiegel von 9 ng/ml. Der Arzt verschrieb ihr 1000 IE Vitamin D3 täglich. Das ist viel zu wenig, um einen so extremen Mangel  wieder auszugleichen! Der Arzt war Facharzt doch müsste er mal wieder die Schulbank zum Thema Vitaminen drücken.

Vitamin D oder Medikamente vergiften

Hochdosiertes Vitamin D3, warum wird so viel missverstanden?

Warum haben denn die Ärzte keine Ahnung über hohe Vitamin D-Dosen? Weil die Pharmaindustrie Lehre und Forschung durchdringt. An Vitamin D kann man kein Geld verdienen, das ist das eine Problem. Das andere ist, dass Vitamin D wirklich bei Krankheiten hilft, und die gesünderen Patienten brauchen dann nicht so viele Medikamente – schlecht für Onkel Pharma. Deshalb wird die Einnahme von Vitamin D nicht propagiert, deshalb haben Ärzte meist keine Ahnung, deshalb muss man sich immer wenn man krank ist, eigenständig schlau machen über alternative Heilmethoden.
Deshalb will ich hier Ihnen unbedingt die Angst vor einer Überdosierung nehmen. Es ist noch keiner an einer Überdosierung gestorben! Was dann allerdings passieren kann, ist das zuviel Calcium ins Blut kommt, was eine Hyperkalzämie auslösen kann. Und diese Symptome merkt man: Man fühlt sich krank, hat wenig Appetit dafür aber großen Durst, man muss oft Urin lassen, hat Verstopfung oder Durchfall, Unterleibs-Schmerzen, Muskelschwäche oder Muskelschmerzen, und ist konfus und müde. Wenn Sie diese Symptome nicht haben, haben Sie auch keine Hyperkalzämie. Bei Jeff T. Bowles, der täglich 5.000 bis 100.000 IE an Vitamin D zu sich genommen hat, ist dies nie aufgetreten! Allerdings hat er auch immer zusätzlich Vitamin K2 zu sich genommen, was im Zusammenspiel von Calcium und Vitamin D3 eine Rolle spielt. (lesen Sie hier den ganzen Artikel über das Selbstexperiment von Bowles mit hochdosiertem Vitamin D3 und hier meinen Artikel über Vitamin K).

Eine Überdosierung ist auch leicht am Blutspiegel erkennbar. Jeff T. Bowles hält seinen Spiegel bei etwa 115 ng/ml, nach dem Vitamin D Council ist ein Spiegel bis 100 ng/ml noch völlig im normalen Bereich. Toxisch wird er erst ab 150 ng/ml. Doch als meine erwähnte Bekannte zum Arzt ging und sie Ihren Level auf 80 ng/ml gebracht hatte (mit hohen Dosen an Vitamin D3), war der Arzt entsetzt und sprach von einer „Hypervitaminose“ – einer Überdosierung mit Vitaminen.

Das ist jetzt wieder eine Glaubensfrage: Wem glaubt man: Dem Schulmediziner meiner Bekannten oder alternativen Medizinern wie z. B. dem Arzt Dr. Raimund von Helden? Glaube ich meinem gesunden Menschenverstand oder Onkel Pharma?

Nach einer amerikanischen Webseite hat man zwischen den 40er und 60ern routinemäßig Kindern in Ostdeutschland zwischen Geburt und dem 18. Monat 6 mal 600.000 IE an Vitamin D gegeben. Das sind 3.600.000 IE an Vitamin D in 18 Monaten bei sehr kleinen Menschen! Und das war zwei Jahrzehnte normale Praxis! Eine Studie hat untersucht, ob hohe Dosen an Vitamin D bei Kindern gefährlich sind, und man hat höhere Calcium-Werte im Blut gefunden, aber die Kinder waren bei bester Gesundheit! Allerdings ist mir nicht bekannt, wieviel Vitamin D diese Kinder bekommen haben.

Fazit: Sie können sich nicht überdosieren, wenn Sie Ihren Blutspiegel im Auge behalten. Nach Bowles und meiner bekannten Ärztin ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin K wichtig. Haben Sie weniger Angst vor einer Überdosierung und mehr Angst vor einer Unterversorgung! Nach vielen Medienberichten sei die Angst vor Unterversorgung nur unnötige Panikmache, aber so viele Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin D-Spiegel und Krankheiten! Deshalb: Trauen Sie sich, Vitamin D zu nehmen!

Quellen:

  1. o. A.: Can You Overdose on Vitamin D? It´s Harder Than You Think. In:
http://www.easy-immune-health.com/Overdose-on-Vitamin-D.html (Abruf vom 15.01.2015)
  1. Vitamin D council: I tested my vitamin C level. What do my results mean? In:
  1. Vitamin D Council: Am I getting too much vitamin D? In:
https://www.vitamindcouncil.org/about-vitamin-d/am-i-getting-too-much-vitamin-d/# (Abruf vom 15.01.2015)

20 Comments Hochdosiertes Vitamin D3 – Mythos Überdosierung

  1. Katrin

    Moin,

    vor 4 Wochen habe ich das sog. Vitamin D-Setup gemacht – 2 Wochen lang täglich 100.000 i.E. Mein D-Wert im Blut lag (bestimmt schon Jahrelang) bei 5.

    Ich habe seit ca. 15 Jahren CFS mit allem drum und dran. Die letzten Jahre war ich fast schon bettlägerig. Ich hatte so schlimme Schmerzen, war so schwach und erschöpft, so benebelt…. ich konnte fast gar nichts mehr. Es war die Hölle.

    Mit der D-Einnahme habe ich noch K2 genommen, und morgens und abends je zwei Löffel (in der Verpackung) Vitamin C (Acerola und Hagebutte in Pulverform), Magnesiumpulver (Tri-Magnesiumcitrat, heisst es, glaube ich) in Wasser aufgelöst, und je zwei Kapseln organischer Schwefel – heisst MSM. Ach ja, und Vitamin B-Komplex – täglich eine Kapsel.

    Ich habe ausserdem noch Hashimoto, Vitiligo, Gastritis Typ A und noch weitere Geschichten – alle aus der Autoimmunecke.

    Nach genau 2 Wochen machte es ‚Klack‘, von jetzt auf gleich, und meine Stimmung stieg von mega grottig auf das-Leben-ist-schön. Drei Tage später waren alle Schmerzen im Oberkörper (Schultern, Nacken) weg. Ich wurde innerlich total ruhig. Wie noch nie in meinem Leben. Der Druck in meinem Kopf ist weg, somit auch die Kopfschmerzen. Ich kann das kaum glauben. Ich mach jetzt die Erhaltungstherapie. Zwar noch mit 20.000 i.E. am Tag, aber ich werde bald angleichen. Demnächst mache ich einen D-Test – kann man kaufen für ca. 25 Euro. Und alle halbe Jahr wieder.

    Das alles kostet wirklich nicht die Welt. Und man hat alles selbst im Blick.

    Vielleicht lasse ich mal aus Interesse meinen Calciumwert bestimmen.

    Zur Zeit räumt mein Körper auf – viele weitere Symptome ploppen für ein paar Tage hoch, und sind danach wahrscheinlich ganz weg, wenn man den ganzen Erfahrungswerten z.B. Vitamindelta oder Coimbra glauben will.

    Ich mache jetzt die Erhaltungstherapie – und nehme die tägliche Dosis mit Vitamin K ein, die mir ein D-Onlinerechner bei meinem Körpergewicht ausgerechnet hat. Zusätzlich noch Magnesium, C und MSM.

    Ich will einen Wert von mind. zwischen 60-100 erhalten.

    Ich bin noch schwach – nach so vielen Jahren dieser so furchtbaren Krankheit. Einige kleinere Symptome sind noch da, und ich bin gespannt.

    Wenn meine CFS so bleibt wie jetzt, dann weiss ich, dass ich doch noch ein Leben vor mir habe.

    Ich bin der gleichen Meinung – das hat ‚System‘, dass die medizinische Welt eher kritisch gegenüber einem gesunden D-Wert im Blut steht.

    Selbst bei den Erfahrungsberichten stehen Meldungen von Ärzten und Fachärzten, die ihre Dankbarkeit über diese Entdeckung zum Ausdruck bringen. Auch sie scheinen ihren Patienten schon über längere Zeit ein Setup nebst Erhaltung zu empfehlen und freuen sich riesig über die unerwartet guten Erfolge. Das kann man nicht faken….

    Ich wünsche allen einen guten Tag.

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  2. B.T.

    ich muss tgl 4ml von 4000 i.E./ml Vit D3 einnehmen…. bis das Depot wieder aufgefüllt ist….kenne aber meinen Spiegel nicht….ich habe Angst das das zuviel ist…..

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  3. Martin Julius Schwarz

    Wegen einer bösen Sonnenallergie hatte ich Sonneneinstrahlung allzusehr gemieden. 2016 stellten sich starke ischiasähnliche Schmerzen ein, hauptsächlich rechts. Nicht direkt an der Wirbelsäule, offenbar nur in den Muskeln. Und dann plötzlich 4 Wochen lang auch mit Zentrum unter dem linken Schulterblatt. 2017 hielten 3 Ärzte das offenbar für Altersbeschwerden (87) und versorgten mich reichlich mit Schmerzmitteln, auch Opioiden. Mit der Zeit waren deren Nebenwirkungen schlimmer als die Schmerzen.
    Nach Recherchen im Internet, die auf d3-Mangel hinwiesen, veranlasste ich eine Blutunter-suchung, die den Mangel bestätigte. Mit Sonnenbaden, jeweils 15 Minuten im Spät- Sommer 2017 trat eine wesentliche Besserung ein. Ich kann seitdem auf alle Schmerz-mittel verzichten. Nach Abbau des D3 Depots im Körper Ende 2017 kamen die Schmerzen wieder. Seitdem nehme ich mit gutem Erfolg Vitamin D3 flüssig ein. Zunächst nur 1cm3 (4000iE) pro Woche. Das war ohne Sonne zu wenig. Jetzt im Winter alle 3 Tage die gleiche Dosis.
    Die monatelangen Schmerzen verursachten einen Bewegungsmangel, dem nur schwer abzuhelfen ist,trotz regelmässiger Physiotherapie. Denn es stellt sich nach jeder stärkeren Bewegung, offenbar altersbedingt langandauernder kaum ertragbarer Muskelkater ein.
    Auch das hätte mit einem einzigen kompetenten Arzt vermieden werden können.
    Julius

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  4. Ju

    Hallo ich soll zur Auffüllung des Vitamin D eine einmalige Dosis von 200000ie, also 10x dekristol 20000 nehmen. Habe einen Wert von 19,2 nmol. Habe ehrlich gesagt etwas Schiß davor. Muskelschmerzen, und Unterleibsschmerzen habe ich eh schon ohne vitamin D. Wie merke ich dann ob es überdosiert ist?

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  5. Klaus

    Ich möchte die Euphorie hier etwas dämpfen. Habe seit Nov. 2016 tgl. 4000 I.E. zu mir genommen. War, nach allem was ich gelesen hatte, überzeugt, dass ich damit nicht überdosieren würde. Nach einem viertel Jahr stellten sich erste Muskelschmerzen ein, die ich aber nicht in Verbindung mit der Einnahme von Vitamin D3 brachte. Die Muskelprobleme gingen nicht weg und erfassten nach und nach neben den Kniegelenken auch Fuß- und Handgelenk. Im Sept. 2017 setzte ich Vitamin D3 ab, da ich im Oktober einen Aufenthalt in Mallorca geplant hatte, wo ich es ja noch auf natürliche Weise aufnehmen konnte. Mein Zustand verbesserte sich zusehends. Nach Malle nahm ich Vitamin D3 wieder zu mir und das alte Elend ging wieder los. Dann setzte ich die Einnahme vollends ab und die Schmerzen sowie der begleitende Muskelschwund besserten sich wieder. Heute geht es mir gut, habe die Folgen zu 90% überwunden. Es muss wohl noch viel geforscht werden, nicht bei allen Menschen ist die Wirksamkeit wohl gleich.

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    1. Lissi Do

      Nur eine kleine Nachfrage,
      hast du denn K2 und ausreichend Magnesium dazu genommen oder nur Vit D?
      Viele Grüße

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  6. Tschinder

    Tag auch ist es egal wo man Vitamin D3 kauft Arzt oder Supermarkt , löslich oder nicht.Ich bekomm jährl.eine Spritze D und Schmerz mittel ,Knorpeltbl., usw. insgesammt 20Tbl.
    vor einem Jahr fingen Wadenkrämpfe, Muskelschmerzen und kann keine 500m laufen ohne Schmerzen.
    Kann ich Vitamin D3 im Aldi holen und mit 5.000IE starten oder höher???

    MfG Valentin

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  7. udo

    Hallo
    Habe mal eine Frage.
    Nehme seid 3 Tagen 80000 ie Vitamin D3 200 µm K2 und Magnesium 240 mg
    Bin seid heute etwas kurzatmig. Mache mir da Gedanken sollte ich damit aufhören oder stimmt meine Zusammensetzung nicht ? Besten Dank für eure Hilfe

    LG Udo

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  8. Timo

    Ich würde aufpassen mit der Dosierung.
    Vitamin D gehört zu den Fettlößlichen Vitaminen wie Vit E Vit K Vit A.
    es dauert lange bis der Körper wieder auf der normalen Konzentration ist.

    Das bedeutet das sie nicht über den Urin ausgeschieden werden wie die anderen wasserlößlichen Vitaminen.

    Solange keine Symptome entstehen ist alles gut, aber Andrea K. ist schon überdosiert

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  9. Thomas

    Ich nehme nun schon seit 4 Monaten täglich 5.000IE ein und zusätzlich noch ca. 1 Dekristol (20.000IE) wöchentlich. Bemerke ich ein Verschlechterung meines Zustands, nehme ich eine Dekristol zusätzlich. Mir geht es damit so gut, dass ich die ärztlich verordneten chemischen Medikamente absetzen konnte und auch sonst wieder sowas wie ein Leben habe.

    In der Tat verschreiben Ärzte lieber horrend teuere Psychopharmaka bei unerklärlichen Beschwerden. Den Vitamin-D-Spiegel schauen sie sich nicht mal an. Absoluter Wahnsinn!!!

    Gruß
    Thomas

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  10. Vera Ganobjak

    Ich habe im Blut 116 ng/ml meine Beine ,vordere Unterschenkel schmerzen,Muskelmasse ist jetzt zu wenig,Beine sind viel schmäler.Auch meine Gelenke tun weh. Wahrscheinlich habe ich zu viel Vitamin d genommen.Meine vordere Unterschenkel brennen ab und zu. Was soll ich tun? Vera

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  11. Angelika Kußmann

    Hallo, habe vor 3 Tagen angefangen meine normale Dosis D3 von 1000 auf 10.000 zu erhöhen und auch K2 von 1000 dazu genommen. Habe seitdem druckschmerz in der Schilddrüse, etwas angeschwollene Drüsen im Halsbereich mit schluckbeschwerden. Kann das eine Reaktion vom D3 sein. Macht mir etwas Angst. Danke für eine Info
    lieben Gruss Angelika

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      1. Angela Duncan

        Ist das von alleinen weg gegangen oder was haben Sie gemacht ? Ich bin jetzt bei 5000 IE täglich .

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  12. Andrea Kappe

    Hallo , Ich nehemn seit einem Jahr 10.000 Ui ein. Habe gerade jetzt die Symtome Müdigkeit, schmerzen im Unterleib , Durst, esse wenig Übelkeit,

    Muss ich dann meinen Vitamin D3 Wert kontrollieren lassen ?

    Grüße Andrea

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    1. Dominic

      Hallo, ich habe nach längerer Zeit ca 1 Jahr Vitamin d3 supplementierung einen Wert von 220 nl/ml und mir geht’s super.also keine Angst.
      Lg und Gesundheit Dominic

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  13. renate

    nehme seid über einem Jahr tgl 50.000 vitamin D mit 200mg K2mk7und 3mal tgl 200 mg Magnesium. Mit dieser Dosis geht es mir gut.Habe seid vielen Jahren Fibromyalgie und nehme auch zusätzlich Medikamente ein.Hatte trotzdem starkeSchmerzen. Erst nach der o.g. Einnahme ging es mir wesentlich besser. Reduziere ich das Vitamin D auf tgl 10.000i.e. bekomme ich wieder Schmerzen.
    Ist es gefährlich auf Dauer diese hohe Dosierung beizubehalten?
    Grüße Renate

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    1. Sandro

      Hallo Renate. Grundsätzlich, wenn es dir gut geht, kannst du die Dosis weiter behalten.

      K2 auch weiterhin einnehmen und dich evtl. mal mit Magnesiumöl auseinandersetzen. Omega 3 aus guten Quellen ebenso täglich verwenden.

      Gruß, Sandro

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